AT53056B - Verfahren zur Erzeugung echter Färbungen auf der ungebeizten pflanzlichen Faser. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung echter Färbungen auf der ungebeizten pflanzlichen Faser.

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  Verfahren zur Erzeugung echter Färbungen auf der ungebeizten pflanzlichen Faser. 



   Durch Oxydation der Azofarhstoffe, welche durch Kombination von   ss-Diazoantinachinon   oder seiner Derivate mit ss-Naphtylamin oder seinen Derivaten sich bilden, entstehen Azimidokörper der Anthrachinonreihe, deren einfachster Repräsentant als a-ss-Naphtylen-   azimido-ss-anthrachinonyl   zu bezeichnen ist und der folgenden Formel entspricht : 
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 Diese Körper sind, wenn sie keine Sulfogruppen enthalten, in Wasser vollständig unlöslich und bei Anwesenheit nur einer Sulfogruppe im   Farbstoffmolekül   oder im Naphtalinkern schwer löslich. 



   Es wurde nun die überraschende Beobachtung gemacht, dass die genannten Körper sich auf der pflanzlichen Faser fixieren lassen, wenn man letztere mit den Reduktionsprodukten der Azimidoverbindungen der Anthrachinonreihe behandelt und dann durch Oxydation den Farbstoff entwickelt. Diese   Fähigkeit,   sich nach Art der Küpenfarbstoffe auf Baumwolle färben zu lassen, kommt allen Körpern zu, welche in   ss-SteHung   im   Anthrachinonmolekül wenigstens einen   Azimidring enthalten. Beim gegenwärtigen Stand der Kenntnisse der Küpenfarbstoffe konnte nicht vorausgesehen werden, dass die Leuko-   -&alpha;-ss-Naphtylenazimido-ss-anthrachinonyle zur unebeizten   Baumwollfaser Affinität besitzen 
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   2 kg   &alpha;-ss-Naphtylenazimido-ss-anthrachinonyl   (z. B. erhalten durch Oxydation des Azofarbstoffes aus ss-Diazoanthrachinon und ss-Naphtylamin, in Nitrobenzol-Eisessiglösung mit   Chromsäure   bzw. Natriumbichromat) werden mit 8 l Natronlauge 300 Bé und wenig Wasser gut angeteigt, mit 40 l Wasser verdünnt und 4   kg Natriumhydrosulfit allmählich   zugegeben. 



  Nach eingetretener Reduktion gibt man die Farbstofflösung in das mit 2000 l Wasser von   600 C, 1 l   Natronlauge und 100 g Natriumhydrosulfit beschickte   Färbebad,   geht mit dem gut genetzten Garn (100 kg Baumwolle) ein und färbt eine Stunde bei 60". Hierauf wird abgewunden, ¸ Stunde an der Luft verhängt, gewaschen, abgesäuert, wieder gewaschen, 
 EMI1.3 
   Küpe   besitzt braunviolette Farbe, aus welcher Baumwolle zunächst in tiefbraunvioletter Nuance   angefärbt   wird, die durch Oxydation in ein sehr wasch-und chlorechtes Gelb   übergeht. 



  2. Druck auf Baumwolle.   



   100   g   Paste, enthaltend 10 g   &alpha;-ss-Naphtylenazimido-ss-anthrachinonyl   werden mit 600 9   ssrittshgumvprdickung (l   : 1) gut angeteigt und hierauf 50   cm Zinnsalzlösung (l   : 10), dann 
 EMI1.4 
 greift und getrocknet. Man erhält auch in diesem Falle ein sehr echtes Gelb. 



   Verwendet man bei obigen Arbeitsweisen das Produkt, welches durch Oxydation des   Azofarhstoffes aus   2. 6-Tetrazoanthrachinon und 2 Molekülen 2. 6-Naphtylaminsulfosäure entsteht, im Anthrachinonkomplex also zwei Azimidringe besitzt, so erhält man etwas rötere Tone. Durch Einführung von auxochromen Gruppen in den   Anthracbinonkern   der vorliegenden Azimidokörper wird eine entsprechende Vertiefung der Nuance bewirkt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zur Erzeugung echter Färbungen auf der ungebeizten pflanzlichen Faser, dadurch gekennzeichnet, dass man die durch Reduktion von < x-ss-Naphtylenazimido-ss-anthra- chinonyl und seiner Derivate entstehenden Leukoverbindungen auf der Faser fixiert und dann durch Oxydation den Farbstoff entwickelt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT53056D 1910-10-05 1911-05-02 Verfahren zur Erzeugung echter Färbungen auf der ungebeizten pflanzlichen Faser. AT53056B (de)

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