AT52963B - Verfahren zur Darstellung von CC-Dialkylbarbitursäuren. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung von CC-Dialkylbarbitursäuren.Info
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<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Darstellung von CC-Dialkylbarbitursäuren. Durch das Stammpatent Nr. 29220 ist ein Verfahren zur Darstellung von CC-Dialkyl- mono-, -di-und-triiminobarbitursäuren oder deren in der 2-Iminogruppe durch Cyan bzw. Alkyl substituierten Derivate mit Alkylnitriten behandelt. Diese Reaktion beruht, wie in dem genannten Patente ausgeführt ist, anscheinend darauf, dass sich durch die Einwirkung der Alkylnitrite zunächst intermediär unbeständig Nitrosokörper bilden, die sogleich unter Stickstoffabspaltung weiter zersetzt werden. Es wurde nun die sehr bemerkenswerte und technisch wichtige Beobachtung gemacht, dass, wenn man die Alkylnitrite durch Stickoxyde ersetzt, die Überführung der genannten Iminokörper in die alkylierten Barhitursäuren sich ebenfalls in sehr glatter Weise vollzieht. Neben der gasförmigen, salpetrigen Säure sind hiezu noch die Oxyde des Stickstoffes N204 und N2 Os geeignet. Die Anwesenheit von indifferenten Lösungsmitteln ist erforderlich, da anderenfalls die Reaktion nur sehr unvollständig bleibt. In der britischen Patentschrift Nr. 19411/1904 ist ein Verfahren zur Darstellung von CO-Dialkylbarhitnrsäuren aus Iminodialkylbarbitursäuren (Dialkylmalonylguanidinen) durch Einwirkung von Nitriten in saurer Lösung beschrieben. Es wirkt also salpetrige Säure in statu nascendi In Gegenwart von Wasser und Säuren auf die Iminodialkylbarbitursäuren ein. Bei dem vorliegenden Verfahren dagegen findet nicht salpetrige Säure in statu EMI1.1 viele, und man kann vielleicht sagen die meisten chemischen Agenzien, in fertiggebildetem Zustande anders als in statu nascendi. Der Verlauf der Reaktion war also in keiner Weise vorauszusehen. Hiezu kommt noch als weiterer wichtiger Unterschied, dass hier im Gegensatz zum Verfahren der britischen Patentschrift Nr. 19411 ! 1904 in Abwesenheit von Wasser und Säuren gearbeitet wird, eine Verseifung also ausgeschlossen ist, da Wasser und Säuren fehlen. Wie sich Stickoxyde unter diesen Umständen verhalten würden, war für den Sachverständigen durchaus zweifelhaft, da ein ähnliches Verfahren überhaupt nicht bekannt ist. Dio französische Patentschrift Nr. 346f) tS8, deren Inhalt sich fast vollkommen mit dem der britischen Patentschrift Nr. 19411/1904 deckt, enthält die irrtümliehe Angabe, dass beim Arbeiten mit Nitrit in saurer Lösung eine Oxydation eintritt. Selbst wenn diese Angabe richtig wäre, würde bei vorliegendem Verfahren der Reaktionsverlauf ein anderer sein müssen, da hier im Gegensatz zu der Vorbehrift des französischen Patentes die Anwesenheit von Säuren und Wasser ausdrücklich ausgeschlossen wird. Beispiel. In 1200 Teilen trockenen Chloroforms werden 100 Teile 5-Dialkyl- -2-imino-4,6-dioxypyrimidin (dialkylmalonylguanidin) suspendiert und in die Mischung darauf 50 Teile trockenes Stickoxydgas (gewonnen durch Einwirkung von konzentrierter Salpetersaure auf Arseniksaureanhydrid) eingeleitet. Die grünblau gefärbte Mischung wird darauf im geschlossenen Gefäss 5 Stunden auf etwa 900 C erhitzt. Aus der entstandenen, klaren Lösung der Dialkytbarbitursäure wird diese durch Abdestillieren des Chloroforms isoliert und dann durch Umlösen ans Wasser gereinigt. In analoger Weise verfährt man bei Benutzung anderer In dem Starnmpatente genannter Iminokörper. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Abänderung des durch das Stammpatent Nr. 29220 geschützten Verfahrens zur Darstellung von CC-Diaikylbarbitursäuren. darin bestehend, dass man an Stelle der Alkylnitrite Stickstoffsauerstoffverbindnngen auf CC-Dialkylmono-, -di- und -triiminobarbitursäuren oder deren in der 2-Iminogruppe durch Cyan bzw. Alkyl substituierten Derivate in Gegenwart indifferenter Lösungsmittel sowie bei Abwesenheit von Wasser und Säuren einwirken lässt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE175592D | 1905-02-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT52963B true AT52963B (de) | 1912-04-10 |
Family
ID=5693724
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT29220D AT29220B (de) | 1905-02-10 | 1906-09-19 | Verfahren zur Darstellung von CC-Dialkylbarbitursäuren. |
| AT52963D AT52963B (de) | 1905-02-10 | 1909-12-06 | Verfahren zur Darstellung von CC-Dialkylbarbitursäuren. |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT29220D AT29220B (de) | 1905-02-10 | 1906-09-19 | Verfahren zur Darstellung von CC-Dialkylbarbitursäuren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (2) | AT29220B (de) |
-
1906
- 1906-09-19 AT AT29220D patent/AT29220B/de active
-
1909
- 1909-12-06 AT AT52963D patent/AT52963B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT29220B (de) | 1907-07-25 |
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