AT51808B - Typenhebelbewegungsvorrichtung für Schreibmaschinen. - Google Patents

Typenhebelbewegungsvorrichtung für Schreibmaschinen.

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AT51808B
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  Typenhebelbewegungsvorrichtung für Schreibmaschinen. 
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 rasten in Bänken angeordnet sind und deren Tastenhebel eine Universalplatte betätigen. 



   Bei Vorrichtungen dieser Art soll gemäss der Erfindung der Typenanschlag gleichmässiger 
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 werden, so dass eine viel klarere und gefälligere Schrift erreicht wird, als bei den bekannten Maschinen, bei welchen einige Lettern mit mehr Gewalt auf das Papier schlagen wie die übrigen. 



   In den beifolgenden Zeichnungen   zeigt : Fig. l   den Typenhebelmechanismus der Schreibmaschine bei entfernten Schutzschilder für die Tvpenstangen ohne Walze und Schaltvorrichtung in Draufsicht ; Fig. 2 denselben Mechanismus im Querschnitt ; Fig. 3 und 4 den Typenhebelrahmen in Vorderansicht bzw. im Längsschnitt ; Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie   ier   Fig. 2 gesehen in der Richtung des Pfeiles und Fig. 6 eine Gruppe von drei Tastenhebeln in Ansicht. 



   Die Tastenhebel haben alle Winkelhebelgestalt und sind an ihren inneren Enden mit aufwärts vorstehenden Armen,   2.' ;,   26 und 27 ausgerüstet, welche verschiedene Länge besitzen (Fig. 6). 



  \'on dem inneren Schenkel jedes Tastenhebels steht je eine Zinke 28 vor. welche je nachdem sie einem kurzen, mittleren oder langen Hebel angehört, mit einem unteren, mittleren oder oberen Ansatz 29, 30 und 31 versehen ist.   Diese Zinken bewegen sich in den Schlitzen. 32   einer Längs-   wand 33. welche   von der oberen Wand des Gestelles herabhängt und sich eine kurze   Entferntmg   hinter der Vorderwand 14   1 parallel zu   dieser erstreckt   (Fig. 2), Unmittelbar   vor dieser Führungswand 33 ist eine Universalstange 34 gelagert, die an ihrer Oberkante mit drei Osen   ausgerüstet   ist, welche   um   eine Stange 36 (Fig. 2) herumgreifen, die dazu dient.

   die   Universalstange schanier-   artig zu befestigen und derselben zu gestatten, unter dem von den Tastenhebeln ausgeübten Druck auszuschwingen. Die utnere Kante der Universalstange ist in Form von langen, mittleren und kurzen Zinken ausgeschnitten. Die Tastenhebel sind auf ihrer Welle derart gelagert, dass beim Anschlag der einzelnen Tasten die unteren   Ansätze 29 in   den kurzen Tastenhebeln in Angriff mit den langen Zinken, die mittleren Ansätze 30 an den mittleren Hebeln in Angriff mit den mittleren Zinken und die oberen   Ansätze J7 an den langen Hebeln in   Angriff mit den 
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 geglichen. dass die.

   unteren Ansätze mit den langen Zinken in Angriff treten, welche am weitesten von der Drehachse der   Universalstange entfernt   sind, während die   oberen Ansätze J7 mit   den kurzen Zinken in Angriff treten, welche sich zunächst der Drehachse befinden. 



     Die inneren Arme der Tastenhebe)   sind mit den   zu gehörigen Tvpenstangen vermittels   der Glieder   59   verbunden, welche aus den hakenförmigen inneren und äusseren Teilen   60   und   61   bestehen, die in die mit Rechts- udn Linkgewinde verschenen Schraubenschlösser 62 eingeschraubt 
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   zu, so dass der Arm eines mittleren langen Tastenhebels länger sein wird, wie irgend ein Arm der übrigen Tastenhebel, und mit seinem Gliede 59 in der grösstmöglichsten Entfernung von dem Drehpunkte des Hebels in Angriff treten wird. Die Kurbelstangen 54 liegen in sich gleichmässig ändernden Ebenen (Fig. 4).

   Die äusserste Kurbel jeder Gruppe von Typenstangen liegt parallel zur Querebene der Maschine, während die innerste Kurbel jeder Gruppe im Winkel von 450 zu der genannten Querebene liegt ; die dazwischenliegenden Kurbeln sind in verschiedenen zwischen diesen beiden Extremstellungen liegenden Winkeln angeordnet. Das Resultat dieser Anordnung ist, dass, wenn eine der äussersten Tasten angeschlagen und ihr Glied nach vorne gezogen wird, der Anfangszug des Gliedes im wesentlichen im rechten Winkel zu der Kurbel vor sich gehen wird ; die äussere und schwerere Typenstange, welche den grössten Weg zurückzulegen hat, wird daher den anfänglichen Zug oder Anschlag im rechten Winkel zu ihrer Kurbel empfangen, d. h. in der geeignetsten Stellung zur Überwindung des Beharrungsvermögens der Typenstange.

   Gegen das Ende des Anschlages hin, nachdem die Typenstange im Schwunge ist, ist es wünschenswert, den Zug auf die Kurbel zu vermindern und dadurch den Schwung der Typenstange beim Anschlage gegen die Walze etwas zu mildern. Durch die beschriebene Anordnung wird dieses Resultat auf Grund der Tatsache erreicht, dass gegen das Ende des Anschlages hin die Kurbel nahezu in ihre Totpunktstellung ausgeschwungen wird, so dass am Ende des Anschlages der Zug des Gliedes beinahe aufhört. Bei den inneren Typenstangen welche am leichtesten sind und die geringste Bewegung machen, ist es wünschenswert, den Anschlag mehr allmählich zu beginnen und mit dem erzielten Moment zu beenden.

   Bei der beschriebenen Einrichtung wird dieses Resultat dadurch erreicht, dass beim Beginn des Anschlages die Kurbel hinter dem Mittel zwischen den Totpunkten, also hinter der Stellung des grössten Wirkungsgrades liegt, welche erst erreicht wird, wenn die Kurbel in rechtwinkelige Stellung zu dem Gliede gebracht worden ist ; bei Beendigung des Anschlages steht die Kurbel in einen beträchtlichen Winkel zu dem Gliede, so dass kein Teil des während der frühesten Stufen des Anschlages erzielten Momentes beim Auftreffen der Type auf die Walze verloren geht, wodurch der Nachteil der Leichtigkeit und der geringen Bewegung der inneren Typenstangen ausgeglichen ist. Die KurbelAnordnung, zusammen mit den veränderlichen Winkeln, in welchen die Zwischenteile der Typenstangen eingestellt sind. dient teilweise dazu, die Wirkung des Tastenmechanismus auszugleichen. 



  Die Arme 25,26 und 27 der Tastenhebel liegen an in Gruppen angeordneten Federn 64 der Tastenhebel-Federplatte 63, deren Zinken an Länge von der Mitte nach den Enden der Maschine hin zunehmen. Diese Federanordnung dient ausser zur Rückführung der Tasten noch dazu, die Tastenwirkung dadurch auszugleichen, dass die längsten Arme mit den kürzesten und . stärksten Federn und die kürzesten Arme mit den längsten und schwächsten Federn in Angriff treten. 



  Als ein weiteres Mittel zum Ausgleich der Wirkung aller Tasten ist eine Anschlagstange 66   
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   \'orderwand des Gestelles angeschraubt   sind, und dazu dienen, den Mittelteil der Stange 66 quer zu der ganzen Serie der Tastenhebel zu halten. Die Oberkante der Anschlagstange ist stufenförmig 
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 18t hiebei derart. dass die Anschlagflächen der die mittleren Gruppen bildenden Anschläge höher liegen wie die Anschläge der äusseren Gruppen, so dass der Hub der mittleren Tasten kürzer sein wird. wie der der äusseren Tasten.

   Die Gruppenanordnung ist überdies auch noch aus dem Grunde wünschenswert, dass auf Grund derselben den kurzen Tastenhebeln, welche an einer verhältnismässig nahe an ihrer Drehachse liegenden Stelle angeschlagen werden, gestattet wird, eine Bewegung durch einen grösseren Winkel auszuführen, wie die längeren oder unteren Tastenhebel, die an einer weiter von ihrer Drehachse entfernten Stelle angeschlagen werden. Diese Anordnung   gi icht die Länge des Hubes aus, welcher zum Herunterdrücken   irgend eines Hebels der aus je   drei Hel) eln bestehenden   Gruppen erforderlich ist. 



     Dle hitrechten, obersten Teile   der   Typenstangen. sind alle im gleichen Abstande unterhalb   der   Typenköpfe mit nach innen vorstehenden, zugespitzten Stiften 72 ausgerüstet,   die beim   Anschlug der Typen   in das   Loch 52 zwischen   den Armen der V-förmigen Führung   50   eintreten und   nu   Augenblicke des Anschlages die Typenstangen gegen Schwankungen oder seitliche Be-   wegungen sichern.   



   Beim Gebrauch der Maschine wird durch Herabdrücken einer Taste   der Giiedarm   des Tasten-   hebels nach vnrne gezogen und übt   einen Zug auf den   gekröpften   Teil der in Frage kommenden   Typenstange aus. D) e Starke   und Dauer des Zuges wird in jedem einzelnen Falle durch die Anfangstellung der Kröpfung, durch die Länge und Stellung des Tastenhebels, durch die Spannung der   Federzinke,   mit welcher der Tastenhebel zusammenwirkt, durch   seim-n Angriff mit der Uni-     versalsttnge. durch die Stellung des   Anschlages, welche die Bewegung der   Stange begrenzt, unJ     durch die Gestalt und Stellung der Typenstange selbst bestimmt.

   Jeder dieser Faktoren muss mit besonderer Berücksichtigung der Tastenbank, in welcher sich die betätigte Taste befindet.   

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 und durch die Stellung der Taste in der Bank bestimmt werden. Durch passende   Proportiouierung   und Anordnung der verschiedenen Elemente, deren Vereinigung den Anschlag jeder einzelnen Typenstange reguliert, ist es möglich, den Anschlag aller Typenstangen auszugleichen und auf jede die gewünschte Kraftleiätung zu übertragen. 



   Ein weiterer Ausgleich kann auch dadurch erzielt werden, dass die inneren Typenstangen derart belastet werden, dass alle Typenstangen ungefähr gleiches Gewicht besitzen ; das Gewicht der Stangen soll natürlich so niedrig wie möglich gehalten und die   Ausgleichung- : durch   die Regulierung anderer Faktoren, welche den Charakter des Anschlages bestimmen, bewirkt werden. 



   Die Rückkehrbewegung der Tastenhebel soll daher an einer Stelle begrenzt werden, welche es ermöglicht, die Glieder ausser direktem Kontakt mit den   Kröpfungen   der Kurbelstangen zu halten und eine Sicherung für die Übertragung der geringen zusätzlichen Spannung durch die Federn bilden. Diese Spannung ist erforderlich, um schliesslich die Typenstangen in   ihre : Normal-   stellung   zurückzuführen,   nachdem die Kröpfungen der Kurbeln von dem Angriff   mit dem   Gliederhaken entlastet worden sind. Die Einstellung der Federzinken kann jedoch mit hinreichender Genauigkeit erfolgen, auch ohne Anwendung von Federn die vollständige Rückkehrbewegung zu bewirken. 



   Die Anordnung   von Schraubenschlössern   ermöglicht die vollkommene Einstellung der Glieder auf die geeignete Länge ; nach der ursprünglichen Einstellung in der Fabrik können dann die Schraubenschlösser mit den Gliedern verlötet werden, um zufällige Verstellung der letzteren zu verhindern. Die Federspannung aller Tastenhebel wird mit Bezug auf den Kraftaufwand 
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 stange, welche zu ihrer Betätigung des grössten Kraftaufwandes bedarf, eine geringe Spannung und die   Typenstangen, welche zu ihrer Betätigung weniger Kraftaufwand erfordern, eine   stärkere Spannung erhalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Typenhebel-Bewegungsvorrichtung   für Schreibmaschinen, deren Tasten in Bänken angeordnet sind und deren Tastenhebel eine   Universalplatte   betätigen, dadurch gekennzeichnet, 
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   beigefiihrt wird. welche   je nach der Länge des   Hebels m grösserem   oder geringerem Abstande von der AUfhängung der Universalplatte (34) angreifen. so dass die längsten Tastenhebel der   Aufhängung am   nächsten und die kürzesten Tastenhebel am weitesten von der Aufhängung entfernt an der   Universalplatte angreifen.  

Claims (1)

  1. 2. Typenhebel-Bewegungsvorrichtung nach Anspruch 1. deren Tastenhebel durch Zwischenglieder an gekröpften Teilen (54) der Tvpenstangen angreifen, dadurch gekennzeichnet, dass die gekröpften teile (54) jener Typensatangen, welche in der Nähe der Maschinenmitte angeordnet sud. gegen die parallel zur Vorderwand der Maschine angeordneten, gekröpften Teile der Seiten- tvpenstangen verdreht sind. so dass bei Einleitung der Schwingbewegung durch die Tastenhebel ein stärkerer Zug auf die Seitentypenstaugen ausgeübt wird als auf die Mitteltypenstangen.
    3. Typenhebel-Bewegungsvorrichtung nach Anspruch 1, deren rechtwinklig abstehende EMI3.3 und Rückführung der Hebel dienen. dadurch gekennzeichnet, dass nicht nur die Längen der Winkelarme (25, 26, 27) jeder Gruppe unter sich verschieden sind, sondern auch die Längen EMI3.4
AT51808D 1909-05-10 1909-05-10 Typenhebelbewegungsvorrichtung für Schreibmaschinen. AT51808B (de)

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