DE435157C - Schreibmaschine mit Kraftantrieb - Google Patents

Schreibmaschine mit Kraftantrieb

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DE435157C
DE435157C DEA38968D DEA0038968D DE435157C DE 435157 C DE435157 C DE 435157C DE A38968 D DEA38968 D DE A38968D DE A0038968 D DEA0038968 D DE A0038968D DE 435157 C DE435157 C DE 435157C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J23/00Power drives for actions or mechanisms
    • B41J23/02Mechanical power drives
    • B41J23/04Mechanical power drives with driven mechanism arranged to be clutched to continuously- operating power source
    • B41J23/06Mechanical power drives with driven mechanism arranged to be clutched to continuously- operating power source by snatch rolls

Description

  • Schreibmaschine mit Kraftantrieb. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schreibmaschine mit Kraftantrieb, bei der die Typenhebel von einer ständig umlaufenden Welle durch eine unter Federspannung stehende Antriebsschiene bewegt werden, die von den Tastenhebeln ausgelöst und nach Kupplung mit dem Kraftantrieb durch diesen in ihre gespannte Ruhelage zurückgezogen wird.
  • Der Zweck der Erfindung ist, einerseits ohne Benachteiligung des Betriebes die Schreibgeschwindigkeit zu erhöhen und anderseits den besonderen Anschlag, welcher den von Hand betriebenen 'Maschinen eigentümlich ist, beizubehalten.
  • Erreicht wird dieser Zweck gemäß der Erfindung dadurch, daß die Antriebsschiene bei ihrem Arbeitsstoßhub durch das den Rückzug der Schiene ausführende Hebelgetriebe plötzlich angehalten wird, bevor die Type beim Vorwärtshub die Papierwalze berührt. Der Typenhebel steht daher während des letzten Teiles seines Hubes in keiner Verbindung mit der Antriebsschiene und wird unter Wirkung der eigenen Massenwucht mit der Type gegen die Papierwalze geschlagen. In der Zwischenzeit ist die Antriebsschiene wieder durch den--Motor in eine Lage gebracht worden, um den nächsten Typenhebel anzutreiben. Um nun bei der erhöhten Schreibgeschwindigkeit einen Rückschlag des Typenhebels zu verhindern, wird dieser am Ende des Rückw ärtshubes gesperrt. Zu diesem Zwecke sind die Enden der mit den Typenhebeln verbundenen Stoßhebel als Haken ausgebildet, die mit der zugeschärften Kante der Universalführungsschiene in Eingriff kommen, wenn ein entsprechender Typenhebel durch eine Rückschlagfeder in die Ruhelage geschwungen wird.
  • Es ist notwendig, die Antriebsschiene mit Bezug auf die Stoßhebel einzustellen, ohne jedoch die starre Verbindung zwischen Antriebsschiene und Kupplungsgetriebe zu beeinflussen. Zu diesem Zwecke ist der Rückzughebel, welcher zur Verbindung des Kupplungsgetriebes mit der Antriebsschiene dient, mit seinem einen Ende an einem federnden Streifen der Antriebsschiene befestigt. In der Antriebsschiene befindet sich eine gegen den federnden Streifen sich abstützende Schraube, um auf dicse Weise durch Drehung der Schraube die Einstellung zu bewirken.
  • Einige der Stoßhebel, die zur Bewegung von Typenhebeln dienen, welche oft hintereinander angeschlagen werden, sind mit besonderen Ansätzen versehen. Bei der -Aufwärtsbewegung der entsprechenden Hubstange der Tastenhebel bleibt ein solcher Stoßhebelansatz auf dem abgekröpften Hubstangenende liegen, so daß durch die Univ ersaleinrückschiene eine ständige Kupplung des Motors mit der Antriebsschiene bewirkt wird.
  • Die Erfindung ist auf den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen lotrechten Längsschnitt durch die Maschine.
  • Abb. 2 ist ein lotrechter Schnitt mit teilweiser Ansicht durch die Antriebsvorrichtung für die Typenhebel.
  • Abb. 3 ist eine Einzelheit.
  • Abb.4 zeigt einen Teil der Antriebsvorrichtung in einer anderen Stellung.
  • Abb. 5 und 6 sind weitere Einzelheiten des Typenhebelantriebes.
  • Die Typenhebel 15 sind in dem Seginentlager 16 drehbar gelagert. Ihre Köpfe ruhen wie gewöhnlich auf einem Unterstützungsrahmen 17. An dem Typenhebel ist bei 69 (Abb. =) ein Stoßhebel 18 angelenkt, dessen hinteres Ende 26 auf einer Universalführungsschiene i9 aufruht. Eine Schraubenfeder 2o zieht jeden Typenhebel in seine Ruhelage.
  • Die hintere Kante der Schiene i9 hat Füllrungen 2i für die oberen Enden der Hubstangen 22, die mit den Tastenhebeln 23 bei 2.[ gelenkig verbunden sind. Durch eine schwache Schraubenfeder 25 wird das obere Ende der Stange 22 gegen die Kante der Schiene i9 gezogen.
  • Das hintere Ende des Stoßhebels i8 hat einen hakenförmigen Ansatz 26. Die Kante 28 des Stoßhebels 18 kommt beim Anschlagen einer entsprechenden Taste mit der Einrückschiene 29 in Berührung und drückt diese zurück, d. h. mit Bezug auf die Abb. i nach'linlcs. Die Schiene 29 wird von einem Hängegliederpaar 30 getragen.
  • Oberhalb der Schiene 29 ist die Antriebsschiene 36 vorgesehen. Diese -wird unterstützt durch zwei Paar von parallel nach abwärts sich erstreckenden Armen 38. Mit dem hinteren Armpaar 38 sind die hinteren Enden eines Paares von Armen 37, mit dem vorderen Armpaar die Vorderenden von Armen 37' drehbar verbunden.
  • Für gewöhnlich wird die Schiene 36 für den Antrieb der Typenhebel gegen die Stoßhebel i8 hin durch eine doppelte Schraubenfeder 41 gedrückt.
  • Wie aus der Abb.2 ersichtlich, steht in der in punktierten Linien veranschaulichten Stellung der Typenhebel 15 der Stoßhebet18 noch mit der Antriebsschiene 36 in Berührung. Wenn sich nun der Typenhebel 15 um einen geringen Winkel weiter nach links bewegt, d. h. auf die Papierwalze zu, dann hört die Berührung der hinteren Kante des Stoßhebels 18 mit der Antriebsschiene 36 auf, und der Typenhebel 15 schwingt mit der Type unter dem Einfluß der eigenen Massenwucht gegen die Papierwalze. Die Schreibgeschwindigkeit wird dadurch bedeutend erhöht, daß während des letzten Hubteiles des Typenhebels 15 bereits die Antriebsschiene 36 wieder zurückgezogen und die Feder 41 wieder gespannt werden kann, d. h. der Schreibhub des Typenhebels ist noch nicht zu Ende, wenn bereits die Rückwärtsbewegung der Antriebsschiene begonnen hat, so daß im Augenblick des Zurückschwingens des Typenhebels 15 der nächste Typenhebel durch eine andere Taste in Bewegung gesetzt werden kann. Dieses Loslösen der Verbindung beim Antrieb des Typenhebels zwischen der Antriebsschiene 36 und dem Stoßhebel 18 erfolgt gemäß der Erfindung durch diejenigen Getriebeteile, welche die Antriebsschiene in ihre gespannte Ruhelage zurückziehen. Diese Getriebeteile sind der Zwischenhebe146 mit den dazugehörigen Kupplungsteilen 53. Die Verbindung zwischen der Kupplung und der Antriebsschiene ist eine vollkommen starre und unelastische, wodurch der Vorteil erreicht wird, daß das Loslösen der Antriebsschiene 36 von dem Stoßhebel 18 plötzlich erfolgt, so daß Reibungen zwischen dein Stoßhebel und der Antriebsschiene 36 vermieden werden.
  • Um nun den Zeitpunkt des Loslösens des Stoßhebels 18 von der Antriebsschiene 36 bestimmen zu können und um eine Justierung dieser beiden Teile zueinander vorzunehmen, wird die Verbindungsstange 46 nicht unmittelbar finit der starren Schiene 36 verbunden, sondern an der starren Schiene 36 sitzt, aus einem Stück mit dieser bestehend, ein Streifen 62', an dessen Ende die Rückzugstange 46 angelenkt ist. Dieser Streifen kann hochkant durch die Schraube 64' etwas bewegt werden, wodurch eine Änderung der Lage des Angriffspunktes der Rückzugstange 46 zur Antriebsschiene 36 stattfindet. Da nun aber die Rückzugstange 46 mit den dazugehörigen Kupplungsteilen eine vollkominen starre Verbindung bildet und nicht nachgeben kann, so wird durch Rechtsdrehung der Schraube 64' der Körper, der Schiene 36 relativ zu dem Streifen 62' etwas zurückbewegt, wodurch auch eine Änderung in der Lage der Schiene 36 zum Stoßhebel 18 stattfindet, d. h. bei starker Rechtsdrehung der Schraube 64' kommt die Anschlagkante des Stoßhebels 18 eher außer Berührung mit der vorderen Kante der Schiene 36, als wenn die Schiene 36 ihre normale Lage einnehmen würde, d. h. bei gelöster Schraube 64'.
  • Die Ty penliebel müssen nun, da « sie nach dem Arbeitshub der Antriebsschiene 36 ohne jede Verbindung mit der Antriebseinrichtung der Maschine bleiben, in ihre Ruhelage zurückgeführt werden. Zu diesem Zwecke dienen die Blattfedern 73, welche mit einem Schwanz 74 des Typenhebels 15 in Berührung kommen, kurz bevor die Typen die Papierwalze berühren. Diese Federn 73 treten daher erst dann in Tätigkeit, wenn die Antriebsschiene 36 ihre Arbeit finit Bezug auf den Stoßhebel 18 und den Typenhebel 15 ausgeführt hat, so daß die Federn 73 nicht störend auf die Antriebseinrichtung wirken. Ferner dienen die Federn dazu, den Anschlag der Typen auf die Papierwalze zu dämpfen. Die Federn 73 müssen, um eine hohe Schreibgeschwindigkeit zu erreichen, verhältnismäßig kräftig sein, so daß die Typenliebe115 mit großer Geschwindigkeit auf ihre Unterlage 75 zurückfallen können. Diese hohe Rückbewegungsgeschwindigkeit hat aber wieder den Nachteil, daß durch den Aufprall des Typenhebels auf die Unterlage Eigenschwingungen des Typenhebels veranlaßt werden, d. h. daß dieser bestrebt ist, nach der ersten Berührung mit der Auflage 75 wieder ein Stück emporzuschnellen, wodurch Störungen im Schreiben hervorgerufen werden, da bei diesem Emporschnellen der Stoßhebel i8 mitgenommen wird und beim daraüffolgenden Drücken einer entsprechenden Taste dann der Stoßhebel 18 nicht oberhalb der Hubstange 22 liegen würde. Uni diesen Nachteil, der wiederum durch die hohe Schreibgeschwindigkeit und die Anordnung der Feder 73 bedingt wird, zu vermeiden, sind die hinteren Teile der Stoßhebel 18 als Haken ausgebildet, während die Universalschiene ig mit ihrer Kante 59 eine Sperrklinke darstellt, so daß im Augenblick, wo sich der Typenhebel 15 auf seine Unterlage 75 legt, der hintere Teil 28 des Stoßliebels i8 in die vordere angeschärfte Kante der Schiene 1g einklinkt und so den Stoßliebel und Typenhebel augenblicklich festhält. Diese Stellung ist in den Abb.2 und 3 veranschaulicht. Diejenigen Stoßhebel 18, welche zu den Typen gehören, die oft hintereinander angeschlagen werden, sind mit einem Ansatz 86 versehen, der bei angehobener Hubstange 22 auf dem oberen abgebogenen Ende der Hubstange 22 liegenbleibt, um dadurch, wie aus der Abb. 6 hervorgeht, die Einrückuniversalschiene 29 nach links zu drücken und dadurch den Motor mit der Antriebsschiene 36 zu kuppeln.

Claims (4)

  1. PATEN T-ANSPRÜCHE: i. Schreibmaschine mit Kraftantrieb, bei der die Typenhebel von einer ständig umlaufenden Welle durch eine unter Federspannung stehende Antriebsschiene bewegt werden, die von den Tastenhebeln ausgelöst und nach Kupplung mit dem Kraftantrieb durch diesen in ihre gespannte Ruhelage zurückgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsschiene (36) bei ihrem Arbeitsstoßhub durch das den Rückzug der Schiene ausführende Hebelgetriebe (46" 48) plötzlich angehalten wird, bevor die Type beim Vorwärtshub die Papierwalze berührt und der Typenhebel am Ende des Rückwärtshubes gesperrt wird.
  2. 2. Schreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (26) der Stoßhebel (18) als Haken ausgebildet sind und mit der zugeschärften Kante (5g) der Universalfübrungsschiene (ig) in Eingriff kommen, um einen Rückschlag der Typenhebel zu verhindern.
  3. 3. Schreibmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückzughebel (46) am Ende eines federnden Streifens (62') der Schiene angreift und der Streifen (62') durch eine in dem Schienenkörper (36) sitzende Stellschraube (64') derart eingestellt werden kann, daß die Lage der Schiene mit Bezug auf die Stoßhebel (18) verändert wird, ohne eine Veränderung der starren Gelenkverbindung zwischen der Schiene (36) und dem Kupplungsgetriebe zu bewirken.
  4. 4. Schreibmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß einige der Stoßhebel (18), die zur Bewegung von Typenhebeln dienen, welche oft hintereinander angeschlagen werden, mit Ansätzen (86) versehen sind, die sich bei Aufwärtsbewegung der entsprechenden Hubstangen (22) der Tastenhebel auf den abgekröpften Enden derselben derart abstützen, daß durch die Universaleinrückschiene (2g) eine ständige Kupplung des Motors mit der Antriebsschiene (36) erfolgt.
DEA38968D 1922-07-25 1922-12-08 Schreibmaschine mit Kraftantrieb Expired DE435157C (de)

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US577362A US1455112A (en) 1922-07-25 1922-07-25 Typewriting machine
GB31125/22A GB210894A (en) 1922-07-25 1922-11-14 Improvements in typewriting machines
DEA38968D DE435157C (de) 1922-07-25 1922-12-08 Schreibmaschine mit Kraftantrieb

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FR (1) FR558732A (de)

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FR558732A (de) 1923-09-01

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