DE590474C - Strohpresse mit einem von oben her in den Presskanal greifenden, durch Kurbeln bewegten und durch Lenker gesteuerten Zufuehrungs- und Pressrechen - Google Patents

Strohpresse mit einem von oben her in den Presskanal greifenden, durch Kurbeln bewegten und durch Lenker gesteuerten Zufuehrungs- und Pressrechen

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DE590474C
DE590474C DEN33547D DEN0033547D DE590474C DE 590474 C DE590474 C DE 590474C DE N33547 D DEN33547 D DE N33547D DE N0033547 D DEN0033547 D DE N0033547D DE 590474 C DE590474 C DE 590474C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/10Feeding devices for the crop material e.g. precompression devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AI 10.JANUAR 1934
Die bekannten Strohpressen mit von oben her in den Preßkanal greifenden, unmittelbar durch eine Kurbel - oder Kurbelscheibe bewegten und durch Lenker gesteuerten Zuführungs- und Preßrechen haben den Nachteil, daß bei ihnen, wenn die Länge des Kurbelarmes nicht größer gewählt wird, als es für störungsfreien Betrieb praktisch zulässig ist, die Reichweite der Zinken so beschränkt ist, daß sich der Betrieb mit einem· einzigen Rechen nicht durchführen läßt, sondern oberhalb von dem Rechen noch ein besonderer Rechen angeordnet werden muß, der das aus der Dreschmaschine kommende Stroh in kleine Mengen teilt und diese in die Bahn des Preßrechens bringt. Ferner ist beim -unmittelbaren Angriff der Kurbel an dem Preßrechen das Kraftmoment bei der Stellung der Rechenzinken, bei der diese den stärksten Preßdruck ausüben sollen, sehr ungünstig, weil der Kurbelarm nur eine verhältnismäßig geringe Länge haben kann, ungefähr in der Mitte der Zinken angreifen muß und bei der erwähnten Stellung der Zinken fast parallel.
zu diesen liegt. Dieser Mangel der bekannten Strohpressen soll gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt werden, daß die die Zinken tragende Querschiene des oberhalb des Preßkanals angeordneten Preßrechens an ihren beiden Enden außerhalb der Triebräder starr mit ihr verbundene, winkelig zu den Zinken angeordnete Hebel trägt, an deren freies Ende die Kurbelzapfen der Triebräder der.Maschine angreifen. Es ist bei Strohpressen bekannt, den Antrieb außerhalb der Triebräder anzuordnen, neu ist dagegen die Einschaltung der starr mit dem Rechen verbundenen Hebel zwischen dem-Rechen und den Kurbeln.
Durch, die Einschaltung der Hebel wird erzielt, daß ein günstiges Kraftmoment in dem Augenblick auftritt, in dem der Rechen den größten Preßdruck ausüben muß, daß die Richtung der Antriebskraft günstig zu der Richtung des zu überwindenden Gegendrucks liegt und daß der Hebelarm für die Antriebskraft erheblich länger ist, als er bei der Weglassung der Hebel gemacht werden könnte. Außerdem hat die Einschaltung der Hebel den Vorteil, daß eine Kurbelwelle nicht erforderlich ist. Die Triebräder erhalten eine durchgehende Welle und eine besondere Lagerung und können, wie es bei Pressen anderer Bauart bekannt ist, außerhalb der Seitenwand des Preßkanals angeordnet werden. Das freie Ende der seitlichen Hebel beschreibt eine Kreisbahn, weil es an den Kurbelzapfen der Triebräder angreift.
Der Preßrechen wird in bekannter Weise durch Lenkstangen geführt, die um feste Zapfen des Maschinengestells schwingen und an Augenlagern des Rechens angelenkt sind; -Durch die Lenker wird erzielt, daß die Spitze der Zinken wie üblich in dem Einfülltrichter
der Presse und dem sich an den Trichter anschließenden Teil des Preßkanals eine .ellipsenartige Bahn beschreibt, deren Hauptachse schräg zum Preßkanal liegt. Dabei reichen die' Zinken während ihrer Abwärtsbewegung annähernd bis zur unteren Wandung des Trichters, während sie bei ihrer Aufwärtsbewegung zum Teil außerhalb des Trichters liegen. Die Zinken greifen daher von oben ίο auf das in den Trichter fallende Stroh und drücken dieses am Boden des TriQhters entlang in den Preßkanal.
Bemerkt wird noch, daß die Zwischenschaltung der Hebel zwischen dem Rechen und den Kurbelzapfen eine günstige Anordnung der Bindevorrichtung ermöglicht.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einer Presse beispielsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt die Presse im Längsschnitt .20 mit schematischer Darstellung der Bahn des Rechens.
Abb. 2 ist eine Seitenansicht der Presse.
α ist der Einlauftrichter für das zu pressende und zu bindende Stroh, b der Preß- kanal. Mit c sind die Zinken des Preßrechens bezeichnet, und die Zahlen I, II, III, IV bezeichnen verschiedene Arbeitsstellungen des Rechens. Mit dem Buchstaben d sind die starr mit dem Rechen verbundenen Hebel bezeichnet, an deren Ende die Kurbelzapfen e der Zahnräder 0 angreifen. / sind die Lenkerstangen, die um die Zapfen ^ schwingen und mittels der Zapfen h an Augen i des aus den Teilen d und k bestehenden Rechens angreifen, dessen Zinken mit c bezeichnet sind. / ist die Antriebwelle, welche das kleine Zahnradpaar m trägt, die mit den auf der Welle« befestigten großen Zahnrädern in Eingriff stehen, p ist die zum Antrieb der Bindevorrichtung dienende Welle.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Strohpresse mit einem von oben her in den Preßkanal greifenden, durch Kurbeln bewegten und durch Lenker gesteuerten Zuführungs- und Preßrechen, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Rechen (c) Hebel (d) starr verbunden sind, an deren freies Ende die Kurbeln (e) angreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BBPUK GEOnrCKT IN DER
DEN33547D 1932-04-08 1932-04-08 Strohpresse mit einem von oben her in den Presskanal greifenden, durch Kurbeln bewegten und durch Lenker gesteuerten Zufuehrungs- und Pressrechen Expired DE590474C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183299B (de) * 1962-01-11 1964-12-10 Int Harvester Co Aufsammelballenpresse

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