DE25061C - Schützenschlag-Vorrichtung für mechanische Webstühle - Google Patents

Schützenschlag-Vorrichtung für mechanische Webstühle

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DE25061C
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DE
Germany
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lever
bolt
shooting device
mechanical looms
eccentric
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DENDAT25061D
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sächsische webstuhlfabrik (Louis Schönherr) in Chemnitz
Publication of DE25061C publication Critical patent/DE25061C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
in CHEMNITZ.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. März 1883 ab.
Die Schützenschlag-Vorrichtung zeigen Fig. 1 und 2. Auf der Kurbelwelle D ist aufserhalb der rechten Wand das Excenter 1 befestigt.
Ueber dem Excenter 1 liegt parallel zur Wand, mit der Rolle auf dem Excenter aufliegend, ein Hebel 3, der auf dem zwischen der Wand und dem Antrieblager befestigten Bolzen 2 sich dreht. In seiner Mittelstellung liegt der Hebel 3 ungefähr horizontal.
Von dem Hebel 3 führt eine Zugstange 4 auf einen Schlagübersetzungswinkel 5, der in der Wand auf dem Bolzen 10 gelagert ist und sich auf diesem Bolzen drehen kann. Von diesem Hebel 5, der einen Winkel bildet, geht eine Zugstange 6 auf einen zweiarmigen Hebel 7, der auf der rechten, gewöhnlichen Schlagwelle K befestigt ist und dadurch diese Welle bei jeder Umdrehung des Schlagexcenters um einen gewissen Winkel vor- und rückwärts dreht. Mit dem nach unten stehenden Schenkel des Hebels 7 ist eine Zugstange 8 verbunden, die auf dem anderen Ende der Stange mit einem doppelarmigen Hebel 9 verbunden ist. Dieser Hebel 9 ist auf der linken Schlagwelle K befestigt, und an dem nach unten stehenden Schenkel des Hebels ist eine Zugfeder 10 angehängt, welche die Schlagwelle immer im Gegenzug erhält. Durch diese Verbindung der beiden Schlagwellen wird die Excenterbewegung des Excenters 1 auf beide Schlagwellen übertragen, so dafs sie bei jedem Schützenschlag um ihren vorgeschriebenen Winkel schwingen. Die Bewegung der Wellen K überträgt sich in bekannter Weise durch die auf den Wellen befestigten Sectoren L auf die Schlaghebel M, die wiederum durch die Riemen N mit den Schlagstöcken O verbunden sind, welch letztere, an ihrem oberen Ende mit je einer Lederkappe (Picker) versehen, direct auf die Schützen einwirken. Zur Sicherung gegen Bruch bei aufsergewöhnlichem Hindernifs ist der Winkel 5, wie Fig. 3 zeigt, mit einer lösbaren Kupplung versehen. Der Hebel 5 a steckt mit seiner verlängerten Nabe in der Nabe des Winkelstückes 5 b, so dafs sie sich in einem gewissen Winkel auf einander drehen können. Der Hebel 5a ist auf der einen Seite mit zwei Ansätzen versehen, in welchen sich ein.Keilbolzen befindet. Der Keilbolzen ist mit Schraubengewinde versehen, und steckt zwischen den beiden Ansätzen auf dem Bolzen 5 c eine offen gewundene Spiralfeder 5e, welche nach Bedürfnifs durch die Mutter 5 d gespannt werden kann.
In der Normalstellung der beiden Hebeltheile 5 a und 5 b zu einander, die Fig. 3 zeigt, ist dem Keilbolzen gegenüber in der Sectorscheibe des Hebels 5 b eine Nuth vorhanden, in welche der Keilbolzen durch die Prefsfeder eingeprefst wird und dadurch die beiden Theile 5 a und 5'b mit einander so fest verbindet, dafs nur ein aufsergewöhnlicher Druck, der stärker ist, als ihn der gewöhnliche Widerstand des Schützens bietet, im Stande ist, den Keilbblzen zurückpressen und dadurch die Verbindung der beiden Theile zu lösen.
Eine zweite Anordnung dieses Uebersetzungshebels zeigen noch Fig. 4, 5 und 6. Bei dieser Anordnung ist der Theil 5 b in der Achse getrennt, so dafs der Hebel 5 a dazwischengesteckt werden kann. Der Bolzen 10 dient beiden Theilen als Achse.
Der Hebel 5 a ist auf beiden Seiten mit Ansätzen versehen, in welchen, ganz wie bei Fig. 3, Bolzen 5 c mit Prefsfedern eingesetzt sind, nur mit dem Unterschied, dafs die Bolzen 5c mit Krücken versehen sind, die sich auf die Sectortheile des Hebels 5 b aufpressen und dadurch ebenfalls diese beiden Hebeltheile S a und S b so verbinden, dafs dieselben sich nur bei aufsergewöhnlichem Druck zusammenknicken lassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schützenschlag-Vorrichtung für mechanische Webstühle, bei welcher die Sicherung gegen Bruch dadurch erzielt ist, dafs die gegenseitige Lage der beiden Arme des zur Bewegungsübertragung benutzten Winkelhebels 5, Fig. 2, mittelst der Federsperrung 5 b, 5 c, 5 d und 5 e, Fig. 3 bis 6, fixirt wird, deren Lösung nur bei ungewöhnlich grofsen Widerständen erfolgt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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