DE506705C - Luftgewehr - Google Patents

Luftgewehr

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DE506705C
DE506705C DEF69006D DEF0069006D DE506705C DE 506705 C DE506705 C DE 506705C DE F69006 D DEF69006 D DE F69006D DE F0069006 D DEF0069006 D DE F0069006D DE 506705 C DE506705 C DE 506705C
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DE
Germany
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barrel
trigger guard
spring
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axis
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Expired
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DEF69006D
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English (en)
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WILHELM FOSS DIPL ING
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B11/00Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns
    • F41B11/60Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas
    • F41B11/64Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas having a piston effecting a compressor stroke during the firing of each shot
    • F41B11/642Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas having a piston effecting a compressor stroke during the firing of each shot the piston being spring operated
    • F41B11/646Arrangements for putting the spring under tension
    • F41B11/647Arrangements for putting the spring under tension by a rocker lever
    • F41B11/648Arrangements for putting the spring under tension by a rocker lever in breakdown air guns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Luftgewehr Gegenstand der Erfindung ist ein Luftgewehr, bei welchem der Lüftzylinder in bekannter Weise im Laufmantel fest angeordnet und der im Zylinder bewegliche Luftkolben fest mit dem Lauf verbunden ist, so daß der Lauf beim Spannen der Feder durch Kippen des Laufmantels und Zylinders aus der Ladestellung, in welcher sein rückwärtiges Ende offen zugänglich ist, nach vorn gezogen wird, bis die Abzugstange in eine Rast des Luftkolbens einschnappt. Durch Zurückkippen des Laufmantels ist dann das Gewehr schoßfertig. Um jedoch den Laufmantel mit Luftzylinder in dieser Stellung sicher fest und dicht anschließend an den Stoßboden im rückwärtigen Gewehrteil, der mit dem Schaft starr verbunden ist, zu halten, ist eine Sperrvorrichtung nötig, die den Laufmantel in dieser Stellung verriegelt. Man erreichte dies bisher in verschiedener Weise, z. B. dadurch, daß an dem einen das Gelenk für den Kipplaufmantel bildenden Teile Auspressungen vorgesehen waren, die in der Schoßstellung des Laufmantels in entsprechende am anderen Gelenkteil befindliche Vertiefungen einschnappten und dadurch den Luftzylinder und Lauf in dieser Stellung sicherten. Sobald aber die Federkraft dieser verhältnismäßig schwachen Teile nachläßt, wird auch die Verriegelung des Laufes eine mangelhafte, so daß er leicht wieder aufklappen kann.
  • Durch die Erfindung soll dieser übelstand vermieden und eine absolut sichere und dauerhafte Verriegelung des Laufmantels geschaffen werden, und zwar wird hierzu der Abzugbügel benutzt, der auch gleichzeitig als Spannhebel für die Feder dient. Dieser Abzugbügel kann nun gemäß der Erfindung in verschiedener Weise zur Verriegelung des Laufmantels herangezogen werden, indem sein vorderes Ende mit seiner Rückseite sich beim Einklappen des Laufmantels in die Schußstellung tellernd gegen ein an dem hinteren Laufende befindliches Widerlager legt, welches in bezug auf die Drehachse des Laufmantels und des Bügels so angeordnet ist, daß es vor Erreichen der Schoßlage des Laufmantels den in der Richtung der diese beiden Achsen verbindenden Geraden liegenden Totpunkt überschreiten muß. Die zur Überschreitung dieses toten Punktes und zum nachherigen Festhalten des Laufmantels in der Schoßstellung erforderliche Federkraft kann auf verschiedene Weise gewonnen werden, einmal dadurch, daß der Abzugbügel selbst in sich federnd gestaltet ist, indem er z. B. aus Federstahl hergestellt ist, oder aber. zweitens dadurch, daß das am hinteren Laufende befindliche Widerlager oder die hintere Drehachse des Abzugbügels federnd angeordnet ist, so daß hierdurch das überschreiten des Totpunktes und das Festhalten des Laufmantels in der Schußstellung-ermöglicht wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht, bei welchem der Abzugbügel selbst federnd, d. h. aus Federstahl, hergestellt ist. Abb. i zeigt das Luftgewehr im Längsschnitt und im gespannten Zustand.
  • Abb.2 die Stellung der Abzugstange und des Abzuges bei der Auslösung des Luftkolbens und Abb.3 das Luftgewehr in Ansicht bei aufgeklapptem Lauf in der Ladestellung.
  • In der Zeichnung bedeutet b den nach hinten durch das Bodenstück a1 abgeschlossenen Luftzylinder, der vom Laufmantel a umfaßt wird und mit diesem um die Achse b1 gekippt werden kann. c ist der eigentliche Lauf für das Geschoß, der in dem Luftkolben d befestigt ist und sich beim Spannen der Feder e nach vorn in die in Abb. i gezeigte Stellung bewegt, während er nach erfolgtem Abschuß und beim Aufklappen des Laufmantels zum Zwecke des Ladens die. aus der Abb. 3 ersichtliche Stellung einnimmt, in welcher das Geschoß leicht in das hintere Laufende eingeführt werden kann. Das Spanien der Feder e erfolgt durch den um den Bolzen/ drehbaren Abzugbügel g, dessen vorderes Ende hierbei in bekannter Weise in einem Schlitz des Luftzylinders b gleitet und sich hinter einen nicht dargestellten Bund am anderen Ende des Kolbens d legt. h ist die Abzugstange, die bei i drehbar gelagert ist und unter der Wirkung einer Feder k steht. An seinem vorderen Ende besitzt er eine Nase im die bei gespannter Feder in eine Rast n des Luftkolbens einschnappt.
  • Die Verriegelung des Laufmantels in der Schußstellung erfolgt durch einen am Luftzylinder sitzenden Bolzen r, der in bezug auf die Drehachsen b1 und f so angeordnet ist, daß er beim Einklappen des Laufmantels in die Schußstellung vor Erreichen der durch die Verbindungslinie der beiden Achsen b1 und f bestimmten Totpunktlage sich gegen die Rückseite des hakenförmig gestalteten vorderen Endes des Abzugbügels g legt und sich mit diesem über die Totpunktlage hinaus in eine jenseits derselben gelegene Stellung bewegen muß. Wenn die Achse f und der Bolzen r fest angeordnet wären und der Abzugbügel aus starrem, --nicht federndem Material bestände, wäre diese Bewegung unmöglich. Nach der Erfindung besteht aber entweder der Abzugbügel g selbst aus Federstahl, oder aber der Bolzen r oder die Achse/ oder beide sind nicht feststehend, sondern federnd angeordnet, so daß im ersten Falle der Abzugbügel etwas gestreckt, im zweiten Falle der Bolzen r oder die Achse f oder beide zusammen federnd verschoben werden, bis der Bolzen r die Totpunktlage erreicht hat, worauf der Abzugbügel infolge seiner Federkraft seine ursprüngliche Lage oder Form wieder einnimmt, oder der Bolzen r oder die Achse f infolge ihrer federnden Anordnung wieder in ihre Normallage zurückkehren und dadurch den Laufmantel am Aufklappen verhindern. Beim beabsichtigten Aukflappen des Laufmantels zum Zwecke des Ladens und Spannens der Waffe treten dieselben Vorgänge ein, nur mit dem Unterschied, daß der Bolzen r die Totpunktlage von der anderen Seite der die Totpunktlage kennzeichnenden Verbindungslinie zwischen den Achsen b1 und f zu überschreiten genötigt wird.

Claims (3)

  1. P.\ TEN T ANSPRÜCi3 E: i. Luftgewehr mit Kipplauf und im Laufmantel angeordnetem Luftzylinder, dessen Feder durch die Kippbewegung gespannt wird. dadurch gekennzeichnet, daß der Abzugbügel nicht nur *ie bisher den Abzug gegen unbeabsichtigte Betätigung schützt und zum Spannen der Feder dient, sondern auch gleichzeitig die Verriegelung des Laufmantels in der eingeklappten Stellung bewirkt, indem sein vorderes Ende sich beim Einklappen des Laufmantels federnd gegen ein Widerlager (r) legt, welches so angeordnet ist, daß es. bei der Weiterbewegung vor Erreichen der Verriegelungsstellung sich über die Totpunktlage hinaus zu bewegen gezwungen ist, welche durch die die Kippachse (b1) des Laufmantels und die Drehachse (f) des Abzugbügels (g) verbindende Gerade bestimmt ist.
  2. 2. Ausführungsform des Luftgewehrs nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die überwindung der Totpunktlage ermöglichende und den Lauf gleichzeitig in der Schußstellung haltende Feder- i kraft dadurch gewonnen wird, daß der Abzugbügel (g) aus Federstahl hergestellt ist.
  3. 3. Ausführungsform des Luftgewehrs nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, i daß der Abzugbügel aus starrem, nicht federndem Material besteht und das Widerlager (r) oder die Achse (f) des Abzugbügels (g) oder beide zusammen nachgiebig angeordnet sind.
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