DE1553924A1 - Mehrlaeufige Signalpistole - Google Patents

Mehrlaeufige Signalpistole

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DE1553924A1
DE1553924A1 DE19671553924 DE1553924A DE1553924A1 DE 1553924 A1 DE1553924 A1 DE 1553924A1 DE 19671553924 DE19671553924 DE 19671553924 DE 1553924 A DE1553924 A DE 1553924A DE 1553924 A1 DE1553924 A1 DE 1553924A1
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DE19671553924
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Auf Nichtnennung Antrag
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Walther Carl
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    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C17/00Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement
    • F16C17/02Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for radial load only
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/64Firing-pin safeties, i.e. means for preventing movement of slidably- mounted strikers
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    • F41A19/19Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns with single-trigger firing possibility
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Description

CARL WALTHER
ULM/DONAU - 17. Februar I967 Mehrläufige Signalpistole
Die Erfindung bezieht sich auf eine mehrläufige Signalpistole zum Abfeuern von Leucht-, Gas-, Alarm- oder Startschußpatronen, bei welcher mittels an sich bekannter Sicherungshebelverschwenkung aus der Sicherungsstellung in die eine oder andere Feuerstellung der Schlagbolzenin den Bereich des feuerbereiten Laufes verschwenkt wird.
Es sind bereits Einrichtungen an mehrläufigen Start- und Signalpistolen in den verschiedensten AusfUhrungsarten bekannt geworden, bei denen insbesondere Jeder Lauf mit einem gesonderten Schlagbolzen ausgerüstet und der Abzughahn mit einer umstellbaren Schlagstückraste versehen ist, wobei letztere von Hand oder selbsttätig verstellt wird, indem eine Spannklinke, welche die Abzugbewegung auf den Abzughahn überträgt, mit einer Kurvenscheibe zusammenar-
beltet, um auf diese Weise die Spannklinke aus der Hahnrastung zu bewegen. }l
Eine andere AusfUhrungsart besteht darin, daß ein am Abzughahn gelenkig angeordnetes Schlagstück durch eine am Abzughahn drehbar gelagerte und bei der Rückwärtsbewegung des
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SchlagstUcks schrittweise bewegte Nockenscheibe entgegen der Wirkung einer Feder in die verschiedenen Feuerstellungen bewegbar ist, wobei das Schlagstück auf den einen oder anderen Schlagbolzen einstellbar ist.
Es hat sich herausgestellt, daß vorgenannte Einrichtungen wesentliche Nachteile aufweisen, indem beispielsweise durch das unmittelbare Ineinandergreifen der Kurvenscheibe bwz. Nockenscheibe mittels festen oder beweglichen Bolzen-Stiftverbindungen unangenehme Reibungsverluste auftraten* die wiederum das Abzuggewicht nicht unerheblich beeinflußten. Außerdem sind bei diesen vorgeschilderten Ausfiihrungsarten die verwendeten Bauteile sehr aufwendig, sowie die Herstellungsweise umständlich und kostspielig anzusetzen. Die Aufgabe gemäß Erfindungsvorschlag wird nun darin gesehen, diese vorgenannten unangenehm auftretenden Nachteile, insbesondere auch die entstehenden Reibungsverluste der Funktionsteile möglichst zu vermeiden, indem das Anwendungsprinzip von Kurven- bzw. Nockenscheiben ganz entfällt.
Dies wird dadurch erreicht, daß die Hauptmerkmale des Erfindungsvorschlags eine mehrläufige Signalpistole betreffen, die lediglich mit einem Schlagbolzen ijür beide Läufe ausgerüstet ist, wobei der Schlagbolzen mittig zu den Laufachsen längsbeweglich in einem im Waffengehäuse gelagerten Ansatzbolzen angeordnet ist, und auf letzterem außerhalb des Waffengehäuses gleichzeitig ein mit dem Daumen der die Waffe
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umspannenden gleichen Hand ein Sicherungshebel fest angebracht ist, der von der Sicherungsmittelstellung aus zusammen mit dem Schlagbolzen in die feuerbereite Stellung des gewünschten Laufes schaltbar ist.
Ein weiteres Merkmal des'Erfindungsvorschlags wird darin gesehen, daß ein am Spannhahn angeordneter Nockenvorsprung, mittels welchem der "Spannhahn bei der Abzugbetätigung durch die Spannklinke gespannt und abgezogen wird, derart angeordnet ist, daß der Nockenvorsprung in der äußersten Spannstellung durch die Drehbewegung, von der Spannklinke abgleitet. Um diese Abgleitetellung fertigungstechnisch auch bei gröberen Toleranzen funktioncmäßig zu erhalten, wird vorgeschlagen, die Spannklinke mittels eines. Gewindestiftes verstell- und einstellbar durchzuführen. Desweiteren wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, zur Halterung der Patronen, welche in an sich bekannter Weise im Lauf eingeführt, eingeschraubt oder mittels Bajonettverschluß gehalten werden, ein Einsatzstück aus festerem Material als das Waffengehäuse, vorzusehen.
In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausfüljrungsbeispiel . einer nach der Erfindung ausgebildeten Signalpistole dargestellt.
Figur 1 zeigt einen Längsschnitt durch die Pistole,
Figur 2 zeigt einen Querschnitt in Pfeilrichtung durch c' die Pistole nach der Linie I-I gemäß der Figur 1,
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Figur 3 zeigt eine Teilansicht mit der Funktion der Sicherungseinrichtung.
Gemäß den Figuren 1,2 und 3 besteht die Erfindung zunächst in bekannter Art aus einem aus zwei Hälften bestehendem Gehäuse 1 und 2, in welchem die Funktionsteile gelagert bzw. angeordnet sind, wobei die zwei Laufansätze > und 4 mit dem Waffengehäuse zu einer Einheit ausgebildet und verbunden sind. Durch Zurückziehen des Abzugs 5 und die in letzterem mittels Bolzen 6 drehbar gelagerte Spannklinke 7* die wiederum unter der Federwirkung der Druckfeder 8 Zusammen in Wirkverbindung steht, wird die Spannklinke 7 von einem Nasenvorsprung 9 des Spannhahns 10 so lange gespannt gehabten, bis durch die Drehbewegung des auf der Achse 11 gelagerten Spannhahns 10 die Spannklinke 7 an der schiefen Ebene des Nockenvorsprungs 9 abgleitet. Hierbei ist die Möglichkeit gegeben, die Stellung und das Abgleiten der Spannklinke vom Nockenvorsprung 9 durch Anordnung einer Gewindeschraube 12 entsprechend einzustellen und zu regulieren.
Wird nun durch Daumenbetätigung mit- derselben Hand am Griff-
die
stück 13 durch die/Bedienungspersön umfassende Waffe 13 der
V.'
Umstellhebel 14 (Figur 2) und der sijjh mitdrehende, im Griffstück 1 gelagerte Ansatzbolzen 15 sowie der darin längsbeweglich geführte Schlagbolzen 16 von der in Figur 1 dargestellten Feuerstellung des Laufes 3 in die Mittelstellung
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verdreht, so ist die Waffe in dieser Stellung gesichert und der Abzug 5 kann nicht betätigt werden. Zu diesem Zweck greift ein am Ansatzbolzen 15 vernieteter Stift 17 (Figur 3) entlang der Fläche 18 eines unter dem Einfluß einer Feder (19) stehenden Raststücks 20 in die Rastnute ein, wobei das RaststUck 20 so weit nach unten abgedrückt wird, daß es in die Aussparung 22 des Abzugs 5 rastet und letzteren arretiert. Wird, wie bereits beschrieben, der Umstellhebel und damit gleichzeitig der Schlagbolzen 16 in die untere Feuerstellung verdreht, so gleitet der Stift 17 aus der Rastnute 21 heraus und bewegt sich nach links entlang der Fläche 18' des Raststücks 20, wodurch nach Spannen des Abzugs 5 der Lauf 4 feuerbereit ist.
Zum Zwecke des Abfeuerns einer Patrone in die Jeweilige Wirkstellung des verdrehten Schlagbolzens 16 wird dessen hinteres Ende 2j5 von den prismenartig angeordneten Flächen 24 und 25 nach der Abzugbetätigung sowie dessen zurückspringender innerer Flächeansatzpunkt 26 des Spannhahns 10 als Sicherungsstellung getroffen, wobei der Schlagbdzen 16 unter ständigem Einfluß seiner Druckfeder 27 in die hintere Stellung gemäß der Figur 1 am Spannhahn 10 anliegt.
Um die Abnutzung bzw. den Verschleiß der Waffe im Feuerbereich der Patronenlagerung zur Schlagbolzenspitze 16 so gering wie möglich zu halten, ist im Gehäuse der Waffe, und zwar am inneren Teil der Waffenläufe eine aus festerem Ma-
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terial bestehende Patronenführungsplatte 28 angeordnet, in die die Patronen beispielsweise eingeschraubt, mittels federnder Stiftverbindung befestigt oder auf ähnliche Weise gehalten werden.
Die Erfindung ist nicht nur allein auf die dargestellte AusfUhrungsform beschränkt, und sie bezieht sich grundsätzlich auf mehrläufige Signalpistolen unter Verwendung nur eines Schlagbolzens für mehr als einen Waffenlauf.
- Patentansprüche -
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Hehrläufige Signalpistole zum Abfeuern von Leucht-, Gas-, Alarm- oder Startschußpatronen, bei welcher mittels an sich bekannter Sicherungshebelverschwenkung aus der Sicherungsstellung in die eine oder andere Feuerstellung der Schlagbolzen in den Bereich des feuerbereiten Laufes verschwenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalpistole lediglieh mit einem Schlagbolzen (l6) für beide Läufe (3, 4) ausgerüstet ist, wobei der Schlagbolzen .mittig zu den Laufachsen achsbeweglich in einem im Waffengehäuse (1) gelagerten Ansatzbolzen (15) angeordnet ist, und auf letzterem außerhalb des Waffengehäuses gleichzeitig ein mit dem Daumen der die Waffe umspannenden gleichen Hand ein ümschaltsicherungshebel/fest angebracht ist, der von der Sicherungsmittelstellung aus zusammen mit dem Schlagbolzen (16) in die feuerbereite Stellung des gewünschten Laufes (3, 4) schaltbar ist.
    2. Mehrläufige Signalpistole, dadurch gekennzeichnet, daß die achsiaie Mittelstellung deö Umschalthebels (l4) zu den Laufbohrungen (3, 4) die Sicherungsstellung der Waffe kennzeichnet, sowie die Verdrehung des Umschalthebels (14) nach unten oder oben zur Einstellung der ge wünschten Feuerstellung gleichzeitig die selbsttätige Entsicherung bewirkt.
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    3* Mehrläufige Signalpistole, dadurch gekennzeichnet« daß der Abzugszeltpunkt des Abzugs (5) mittels einer die Spannklinke (7) einstellbaren Gewindeschraube (12) zu dem Nockenvorsprung (9) des Spannhahns (10), welcher durch die Drehbewegung selbsttätig von der Spannklinke (7) abgleitet; einstell- und regulierbar ist.
    4. Mehrläufige Signalpistole, dadurch gekennzeichnet, daß im Pistolengehäuse im FUhrungsbereich der Patronenla-
    gerung eine Führungsplatte (28) aus gegenüber dem Waffengehäuse verschleißfesterem Werkstoff angeordnet 1st.
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DE19671553924 1967-03-15 1967-03-15 Mehrlaeufige Signalpistole Withdrawn DE1553924A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW0043559 1967-03-15

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US3686786A (en) * 1970-09-23 1972-08-29 Meyer Fa Wilhelm Lock for double-barreled firearm
US4416078A (en) * 1980-01-14 1983-11-22 Cop, Inc. Handgun
DE4007373A1 (de) * 1990-03-08 1991-09-12 Precitronic Pyrotechnische vorrichtung
FR3009614B1 (fr) * 2013-08-12 2018-07-13 Bernard Bulard Fusee de detresse a deux modules

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IL29593A (en) 1972-05-30
CH499080A (de) 1970-11-15
BE711408A (de) 1968-07-01
FR1556769A (de) 1969-02-07

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