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Elektrischer Signalapparat mit Rückmeldeeinrichtung.
DieErfindungbeziehtsichaufVerbesserungenanelektrischenSignalapparatenmitRück- meldceinrichtung, und hat im besonderen den. Zweck, einen solchen Apparat zu schaffen. bei
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die Schussweite und die Abweichungen telegraphieren kann, mit Rücksicht auf welche die Visier- vorrichtungne eingestellt werden sollen. In diesem Falle wird das Signal, welches jeder einzelnen Kanone gegeben wurde, an der Zentralstation selbsttätig zurückgemeldet.
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An der Kanonenstation ist ein dem Wiederholungsinstrument an der Zentralstation entsprechendes Knipfangsinstrument vorgesehen und die verschiedenen Instrumente an der Kanonen-und an der Zentralstation sind durch eine einfache Reihe von Stromkreisen miteinander verbunden. welche im foigenden beschrieben werden.
In den Zeichnungen sind die gleichen Teile in allen Ansichten mit gleichen Buchstaben und Nummern versehen.
Fig. 1 zeigt ein Diagramm von Stromleitungen zwischen der Zentralstation und den Kannenstationen, welches drei Sendinstrumente, sieben Empfangsinstrumente und Wiederholung- instrumente vorsteHt.
Fig. 2 ist eine Horizontalansicht auf eines der Sendinstrumente.
Fig. 3 eine Seitenansicht des in Fig. 2 gezeigten Apparates, wobei zwecks klarer Darstellung
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Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach der gebrochenen Linie 5-5 der Fig. 4 in der Richtung der Pfeile gesehen.
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Fig. Î zeigt rinen Rchnitt nach 7-7 der Fig. 4. in der Richtung der Pfeile gesehen. Die Teile sind hier in arbeitender Stellung gezeichnet.
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Fig. 8 stellt Einzelteile dar, welche in Seitenansicht die Gegenschoiben zeigen und den Eingriff der Sternräder in dieselben veranschaulichen.
Fig. 9 ist eine schaubildliche Ansicht eines der Winkelsperrkegel.
Fig. 10 zeigt eine Seitenansicht eines der Antriebsmagnete in untätiger Stellung.
Fig. 11 zeigt in Seitenansicht die Vorrichtung zur Betätigung des Schliessers.
Fig. 12 ist ein schaubildlich dargestellter Einzelteil, welcher das verzahnte Segment oder den Schwinghebel zur Betätigung des Schliessers zeigt.
Fig. 13 ist eine Einzelansicht der Scheiben zum Anzeigen der seitlichen Abweichungen.
Fig. 14 und 15 zeigen in umgekehrter Richtung gesehen Schnitte nach 14-15 der Fig. 13, wobei in der Richtung der Pfeile 14, 14a bezw. 15, 15a gesehen ist.
Fig. 16 ist eine Einzelansicht, welche von oben eines der Doppelsternräder zeigt, welche in den Fig. 8 und 14 veranschaulicht sind.
Die Apparate an der Kanonenatation und die Wiederholungsinstrumente an der Zentralstation sind in der Hauptsache vollständig gleich mit Ausnahme von geringfügigen Unterschieien, welche später beschrieben werden.
Mit Bezug auf Fig. 1 sind sämtliche Teile an der Zentralstation unter der gestrichelten Linie Ax-Ax angedeutet, während die Teile zwischen den Linien Ax. Bu in die Leitkabel ein- geh tdossen sind, die zweckmässig in durch das ganze Schiff geführte, in irgend einer gut geschützten
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und 1 verbunden sein kann. Das endinstrument. 42 kann durch den Umschalter D'mit einem einzelnen der Empfangsinstrumente BI bis B7 verbunden sein.
Daraus ergibt sich, dass das einzige Sendinstrument A mit allen sieben Instrumenten der Kanonenstationen verbunden werden kann oder dass zwei dieser Empfangsinstrumente aus-
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übrigen Empfangsinstrumente ausgeschaltet und mit dem Sendinstrument A2 vsrbunden werden kann. Dies ist lediglich eine typische Anordnung und kann den Änderungen in der Anzahl und der Aufstellung der Kanonen, zu welchen signalisiert werden soll, entsprechend geändert werden.
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Zentralstation verbunden, so dass der Telegraphist an der Zentralstation darüber unterrichtet werden kann, ob sein Signa ! empfangen, wurde oder nicht.
Da die Stromleitungen von der Zentralstation aus nach allen Empfangsstationen gleich sind. ist es nur erforderlich, die Stromführung von einer Sendstation zu einer Empfangsstation
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zu verfolgen.
Vorausgesetzt, der Umschalter der Sendstation sei geschlossen, wie durch den Buchstaben in dem Instrument A an der Sendestation angegeben. so ist der positive Hauptstrom in gebriiudl li (her Weise mit dem Draht J verbunden. Der Strom niesst dann von dem Draht 7 durch duh
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magneten, der durch U an der Empfangsstation B dargestellt ist. und von hier aus fliesst er durch den gewöhnlichen Rückleitungsdraht 6 zu dem negativen Hauptstrom zurück.
Dadurch wird das Empfangsinstrument betätigt, wie weiter unten noch deutlicher beschrieben ist.
Gleichzeitig wird das Wiederhotungsinstrument C betätigt durch einen Strom, welcher von dem positiven Hauptleitungsstrom aus durch den gebräuchlichen, in dicken gestrichelten Linien angegebenen Leitungsdraht 7, durch den durch U im Wiederholungsinstrument angedeuteten Elektromagneten und dann zu dem Umschalter im Empfangsinstrument, welcher durch den Strom vom Sendinstrument geschlossen wurde, wie später beschrieben.
Nachdem der Strom durch das Wiederholungsinstrument hindurchgegangen und an dem Empfangsinstrument angekommen ist, kehrt er zu dem gebräuchlichen Rückleiter 6 zurück und fliesst mit dem ursprünglichen, signalisierenden Strom zum negativen Hauptkabel zurück. Es sollen nun die mechanischen Einzelteile zum Bewirken des Schliessens dieser Stromkreise beschrieben werden.'
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A, A1, A2 in Fig. 1 angedeutet ist. Diese Sendinstrumente bestehen im wesentlichen aus einer isolierenden Plattform E, welche den durch den Konduktor l mit dem positiven Hauptstrom verbundenen elektrischen Kontakt e trägt.
Es sind mehrere Schlüssel vorhanden, die mit Ed, Er, Eu, EI bezeichnet sind und isolierte, mit den Buchstaben D, R, U und L versehene Knöpfe tragen, wobei diese Buchstaben die untere
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befestigt sind. Diese Schlüssel werden gewöhnlich vermittels geeigneter Federn E2 ausser Kontakt von dem Kontaktstück e gehalten. Jeder dieser Schlüssel steht mit einem der Drähte 2, 3, 4, J in leitender Verbindung, wie in Fig. 1 schematisch angegeben. Ein Niederdrücken dieser Schlüssel schliesst die Stromkreise zwischen dem positiven und negativen Hauptschinstrom durch das Sendund Empfangsinstrument und veranlasst eine Vervollständigung desselben durch das Wieder- holungsinstrument, wie aus folgendem hervorgeht.
Um die durch das Funken hervorgerufenen Beschädigungen zu verringern, kann ein Blas-
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dadurch magnetisiert sind.
Es ist ersichtlich, dass, wenn der Schlüssel ausgelassen wird, die Feder E2 denselben in seine ursprüngliche Lage zurückbringt und der Funkte, welcher versucht, dem Unterbrechen der
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zu den Magneten R des Empfangsinstrumentes B führt und von da aus mit dem gebräuchlichen Rückleiter 6 verbunden wird, während der Konduktor 3 für den U-Schlüssel von dem Sendinstrument zu den Magneten U des Empfangsinstrumentes und von da aus zu der Rückleitung 6 führt. In gleicher Weise ist der Konduktor 4 für den L-Schlüssel mit dem Magneten L des
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für den D-Schlüssel mit dem Magneten D des Empfangsinstrumentes und von da aus mit dem Rückleiter verbunden ist.
Die Stromkreise von jedem Empfangsinstrument zu dessen ent- sprechendem Wiederholungsinstrument sind also alle gleich. so dass das System unbeschränkt erweitert oder verkleinert werden kann. Während in Fig. 1 sämtliche Empfangsinstrumente
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instrumente B1 und B2 von dem Sendinstrument abgeschnitten und vermittels des mehrfachen Umschalters, der durch das Rechteck D angedeutet ist, mit dem Sendinstrument A1 verbunden werden.
Das Umschalten dieses Schalters würde die Verbindung des gebräuchlichen Rückleiters 6 mit einem ähnlichen Rückleiter 6a hervorrufen, der in dicken gestrichelten Linien anget'hen ist, während der Zuleitungsdraht 7 mit dem Draht 7a in Kontakt kommen würde.
Die Einzelteile des Umschalters sind nicht gezeigt, da irgend ein wohlbekannter Zweiwen- umschalter gewählt werden kann.
In ähnlicher Weise kann das Empfangsinstrument B7 von dem Sendinstrument J ab- geschnitten und mit dem Sendinstrument 12 durc. h l'msrhalten des durch das Rechtet k D' angedeuteten Schalters verbunden werden.
Die mechanischen Einzelteile des Empfangsinstrumentes und des Wiedprholungs- instrumentes sollen nun näher erläutert werden. B stellt ein Gehäuse vor, welches durch eine
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den Fig. 4 und 5 am deutlichsten ersichtlich. Auf der oberen Welle F sind die Reihe von Scheiben zum Anzeigen der Schussweite zusammen mit verschiedenen anderen später zu beschreibenden Teilen lose aufgesetzt, während auf der unteren Welle Fdie zwei Scheiben zum Anzeigen seitlicher
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Scheiben, welche entsprechend einem, hundert, tausend und zehntausend Metern (oder Yards) nummeriert sind und durch Doppelsternräder HI miteinander in Eingriff stehen.
Die erste Scheibe C ist in Vielfache von 25 eingeteilt, entsprechend 25, 50 und 75 Yards.
Die zweite Scheibe Gl, sowie die Scheiben G2 und Go, sind mit einer Reihe von Verzeichnungen
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anschaulicht sind.
Da die Sternräder und die Anzeigescheiben genau in derselben Weise entweder mit dem
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so ist die Beschreibung der Bewegungsübertragung von einer Scheibe auf die andere entweder auf die Fig. 8 oder auf die Fig. 13-16 zu beziehen. Die Sternräder HI für den Anzeiger der Schussweite sind auf die Welle H gesetzt, während die Sternräder für den Anzeiger der seitlichen Abweichungen auf der Welle ? angebracht sind. Jedes dieser Sternräder trägt zwei Sätze von Zähnen h und h', wobei die Zähnen A kleiner und in der gleichen Anzahl wie die Gegenzähne h' vorhanden sind, wis aus den Fig. 8 und 16 ersichtlich.
Die an jeder Scheibe fest angeordnete Rippe g ist an einer oder mehreren Stellen zwischen den Zähnen y'unterbrochen, welche über diese Rippe vorragen, wie in Fig. 8 und 13 gezeigt.
Die kleineren Zähne h des Sternrades gleiten längs des Umfanges der Rippe g, wie aus Fig. 15 ersichtlich, während die Gegenzähne 111 in die Lücke zwischen den zwei Zähnen gl hineinragen.
Auf diese Weise bildet das Sternrad tatsächlich eine Verbindung zwischen den über die Rippe 9 vorstehenden Zähnen gl und den Zähnen g2 auf der gegenüberliegenden Scheibe. So kuppelt das Sternrad die zwei Scheiben zusammen. Wird die Scheibe rechts noch weiter gedreht, so wird die nächste Scheibe links um einen Zahn gedreht, bevor das Sternrad ausser Eingriff von den Zähnen g' gelangt.
Ist bei jeder Scheibe nur eine Unterbrechung zwischen den Zähnen g'vorhanden, wie in Fig. 15 angedeutet, so wird die zweite Scheibe während jeder vollständigen Umdrehung der ersten nur einmal bewegt, während sie, wenn in der ersten Scheibe, wie in Fig. 8 zu ersehen. zwei Ausschnitte vorgesehen sind, die darauffolgende Scheibe während jeder Umdrehung der ersten Scheibe der Reihe zweimal um einen kleinen Winkel dreht.
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der Anzahl von Einschnitten vergrössert oder verkleinert werden kann.
Die Bewegung wird vermittels des Magnets I auf die erste Scheibe jeder Serie übertragen.
Der Antriebsmechanismus ist sowohl für den Anzeiger der Schussweite als auch für den Auzeiger der seitlichen Fehler derselbe und besteht aus zwei Amaturen P für jeden Anzeiger, wobei jede
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Kreuzkopf 7 , an den das Glied I6 angelenkt ist, miteinander in Verbindung stehen. Diesels shed wird gewöhnlich durch die mit dem Haken i'verbundene Feder i mit kleiner Spannung zurück-
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Der Kopf des Gliedes 16 ist mit einem Winkelsperrkegel H verbunden, der im einzelnen in Fig. 9 gezeigt ist. Letzterer ist z. B. bei k0 mit einem der Arme 11,. 11'drehbar verbunden.
Der Arm {I des Winkelhebels trägt einen seitlich vorspringenden Zapfen 1 . während der andere Arm den mit der geneigten Fläche k4 und dem seitlichen Vorsprung k3 versehenen
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während der andere Arm diese Anzeigescheiben in der entgegengesetzten Richtung dreht. Da die Teile symmetrisch sind, ist nur die Beschreibung eines der Arme und der von diesem getragenen Teile erforderlich. Der Block A ist mit einer Einkerbung M und mit der kreisförmigen Nut n' versehen, welche das entsprechend gewölbte Ende des Armes 11 oder J11 aufnimmt. Die Bewegung dieses Armes ist durch den durch die Schraube an seiner Stelle festgehaltenen Anschlag ? r begrenzt.
Wenn eines der zwei Paare von Magneten erregt wird, z. B. das obere Paar, wie in den Fig. 4 und 5 angegeben, so wird die Armatur I' bewegt und damit das Glied 76, welches den Winkelsperrkegel K um seinen Drehzapfen 0 schwingt.
Die erste schwingende Bewegung des Winkelsperrkegels wird vermittels des Hebels L die
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wird das Rad P durch den Sperrkege ! um einen voraus bestimmten Winkel gedreht, bis die Teile in der in Fig. 7 gezeigten Stellung sind.
Die Teile werden in dieser Stellung verbleiben, solange das Magnetpaar erregt ist. In dem Augenblick jedoch, in dem der Strom von dem Magneten abgeschnitten wird, wird die Feder i den Hebel Ill in seine ursprüngliche Lage zurückziehen, wodurch der Sperrkegel und die diesen
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Es ist klar, dass das Rad P nach rents oder links gedreht werden kann, je nachdem, welche), der beiden Hebel 16 durch das entsprechende Elektromagnetpaar nach. oben bewegt wird. So kann die Reihe von Anzeigescheiben rückwärts oder vorwärts gedreht werden, je nachdem, welcher Schlüssel aufgedrückt wird,
Natürlich kann die Betätigung der Anzeigescheiben durch einfaches Niederpressen des Schlüssels beliebig oft wiederholt werden.
Um das Zurückschlagen oder toten Gang der Anzeigescheibenreihe zu verhindern, ist ein Reibunggesperre angebracht, welches aus einem mit Aussparungen versehenen Rad Q für den Anzeiger der Schussweite und aus einem ähnlichen Rad Q'für den Anzeiger der seitlichen Abweichung besteht, wobei der einzige Unterschied zwischen den zwei Rädern darin besteht. dass eines mehr Zähne besitzt wie das andere und zwar aus später anzuführenden Gründen. Zwischen die Zähne q dieser Räder (Fig. 5) greift eine Rolle q2, welche auf einem Gabelhebel Ql sitzt und gewöhnlich durch die an dem Haken Q5 befestigte Feder Qu in Eingriff mit dem Rad gepresst wird.
Das Liefert eine das Rad gegen alle normalen Erschütterungen, wie sie durch Feuern mit schwerem Geschütz oder durch Stampfen bei hohem Seegang hervorgebracht werden können.
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werden kann.
Die Räder P und Q und die erste Scheibe der Anzeigereihen sind sämtlich fest auf eine
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Kontakte R' ausser Eingriff. Wird der Sperrkegel dagegen in die eingreifende Stellung geschwungen so wird die geneigte Fläche k4 auf dem Vorsprung k3 die obere Verlängerung R2 des entsprechenden Arme' < angreifen und diesen um die Hülse F0 schwingen und dadurch den Kontakt r'in Eingriff
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Draht ja und den Kontakt ri, und von hier aus durch den Kontakt r4 und den gebräuchlichen Rückleiter 6 vervollständigt. Daraus ist ersichtlich, dass die gleiche Bewegung eines der Arme M. M1. wetche. das Rad P und die Reihe von Anzeigescheiben schwingt, auch den Strom durch das Wiederholungsinstrumentselbsttätigschliesst.
Uni die Funken wegzublasen, welchc sonst entstehen würden, wenn der Kontakt bei r' unterbrochen wird, kann ein Blasmagnet vorgesehen sein, der aus den Magnetarmen E4 und einem Elektromagneten E3 von gleicher Konstruktion wie nach den Fig. 2 und 3 besteht.
Die Teile. weiche entweder die Anzeigescheiben für die Schussweite oder diejenigen für die seitlichen Abweichungen betätigen sollen, sind in der Hauptsache vollständig gleich, mit
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Abweichungen, mit anderen Worten : In dem Rad P sind acht und in dem Rad P' zehn Zahn- tücken vorgesehen. Das ist jedoch lediglich Sache der Einzetkonstruktion. welche mit dem Prinzip. nach welchem die Vorrichtung arbeitet, nichts zu tun hat.
Zwecks Anzeigens der seitlichen Abweichungen braucht man eine Reihe von Anzeigescheiben, welche für den Anzeiger der Schussweite verwendet werden. nicht. Es genügen zwei doppelte Reihen von Figuren tragenden Scheiben für alle praktischen Zwecke.
Zwei solcher Scheiben sind in den Fig. 4 und 13 gezeigt. Die Scheiben G4 und G5 sind in der vorher beschriebenen Weise durch das Sternrad miteinander verbunden. Die zweite
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bei s2 mit dem Arm S2 drehbar verbunden ist, welcher fest an der den Schliesser'S tragenden Hülse S1 sitzt. Diese Hülse ist auf den Dorn ze gesetzt.
Das Sehiiessstück S ist mit einer Offnung s versehen, durch welche nur eine der von der einen oder anderen Anzeigescheiben G4 und G5 getragenen Nummer gesehen werden soll, während eine zweite Nummer ausserhalb des Schliessers zum Vorschein kommt. Auch auf den Schliesser sind in die Augen fallende Buchstaben L und R aufgedrückt, von denen nur einer durch die Öffnung B10 in der r orderplatte B8 der Büehse B gesehen werden kann.
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Dieses Schliessstück ist so eingestellt, dass, wenn man eine der beiden Scheiben G4 oder Gf- von der Nullmarke aus in eine vorher bestimmte Stellung bewegt, der Schliesser dann selbsttätig durch die Betätigung des Sternrades verschoben wird, oder anders ausgedrückt, wenn die Nullmarke der Scheibe (} 5 die Öffnung passiert, so greifen die Stifte rl auf der linken Seite der Scheibe in das Sternrad HI ein und drehen dasselbe, wodurch eine selbsttätige Verschiebung der Stellung des Schliessers hervorgerufen wird, wie eben beschrieben ist. So erscheint, wenn der auszugleichende Fehler rechts liegt, der Buchstabe R und verschwindet, wenn der Fehler links liegt.
Es ist klar, dass die Einteilungen der verschiedenen Scheiben und dass die relativen Geschwindigkeiten der verschiedenen Scheiben durch Einsetzen anderer Scheiben mit verschiedenen Zahnordnungen beliebig geändert werden können.
Es ist zu bemerken, däss bei dem Wiederholungsinstrument die bei R, RI in Fig. 4 und 7 angedeuteten Hersteller des Kontakts nicht nötig sind. Deshalb können sie bei dem Wiederholungsinstrument weggelassen werden, wenn sie in der beschriebenen besonderen Weise konstruiert sind.
Es ist leicht einzusehen, dass Mittel angewendet werden könnten, um die verschiedenen Scheiben von Hand für irgend eine gewünschte ursprüngliche Schussweite einzustellen : aber da dies eine entsprechende Änderung in dem Wiederholungsinstrument notwendig machen würde.
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zu betreiben. Bei den Instrumenten nach der gezeigten Konstruktion kann der Empfänger schnell durch Niederdrücken des Schlüssels in rascher Aufeinanderfolge für irgend eine, wenn auch grosse Schussweite eingestellt werden. Die Scheiben zum Anzeigen der seitlichen Abweichungen, deren Bewegung begrenzt ist, können schnell eingestellt werden, ohne dass irgend eine Einstellung derselben von Hand nötig wäre.
Durch den Umstand, dass die korrespondierenden Apparate nur von der Betätigung der Elektromagnete abhängig sind, werden beim Kanonenfeuer eine mögliche Konfusion und Irrtümer vermieden.
Wenn das Instrument einmal so eingestellt ist, dass es die Schussweite und die seitliche Abweichung mit Bezug auf irgend ein gegebenes Ziel angibt, könnten die Änderungen an den
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eingreifen, andererseits mit zur Sperrung des Schaltwerkes und Begrenzung der jedesmal um einen unveränderlichen Betrag in der einen oder in der anderen Richtung erfolgenden Schaltbewegung dienenden Armen (lkl bezw.
Af) in zwangläufiger Verbindung stehen und ausserdem noch mit Kontaktarmen (R bezw. RI) zusammenwirken, die zum Schliessen bezw. Öffnen eines zweiten Stromkreises dienen, in den ein an der Gebestelle angeordneter und die Verstellung eines zweiten Satzes gleiche Zahlentrommeln (G, G1, G2, G3) bewirkender zweiter elektromagnetischer Antrieb (1, 12, K, P. M, M') geschaltet ist, so dass bei jeder Betätigung des Stromschliessers die Zahlentrommeln an der Empfangs-und an der Gebestelle in übereinstimmender Weise verstellt werden.