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Maschine zum Drücken von künstlichen Blüten.
Die vorliegende Erfindung betrifft verschiedene Neuerungen an Maschinen zum Drucken von künstlichen Blüten, bei denen die Blüten vermittels eines Drückera oder Durchstossdornes durch eine die einzelnen Matrizen tragende rotierende Förderscheibc erfolgt.
Die Erfindung besteht darin, dass die unter dem periodisch auf- und abbewegten Stmepel oder Drücker sich absatzweise drehende, die Matrizen tragende Forderscheibe, in die während der Ruhepausen durch eine Anlegerin die fertig gestanzten Blüten angelegt werden und durch die sodann der Stempel oder Drücker eine Blüte drückt, von einer sich ununterbrochen drehenden Daumenscheibe angetrieben wird, derart, dass sich die Daumenscheibe in Aussparungen der Forderscheibe dreht und der Daumen beim jedesmaligen Vorbeikommen, die Förderscheibe um ein Stück dreht.
Die Erfindung erstreckt sich ferner auf die Erhitzung des die Blüten durch die Matrizen stossenden Stempels oder Drückers. Diese erfolgt vermittels einer Stichflamme, die von einer gleichfalls durch die die Förderscheibe treibende Daumenscheibe betätigten Luftpumpe beim
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Flamme bläst, die dann an den Stempel antrifft.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Vorrichtung zum Drücken künstlicher Blüten dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 einen teilweisen Grundriss. Die Fig. 4 bis 7 veranschaulichen Einzelheiten der Vorrichtung.
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Blüte zeigen.
Auf dem Gestell M mit Fussplatte 6 ist die Förderscheibe c, die an ihrem Umfange eine
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In diesem Moment erfolgt auch das Auswerfen der fertig gedruckten Blüte, die beispielsweise die in Fig. 9 dargestellte Form erhalten hat. Das Auswerfen geschieht durch einen Auswerfer q. Derselbe wird von der Welle o aus betätigt, indem ein am unteren Ende hervorstehender Stift w,
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kann, so dass die Feder t den Auswerfer plötzlich nach der Seite schlägt und dadurch die gedrückte Blüte von dem Gummistempel abstreift und auswirft.
Der Pressstempel muss zwecks Vermeidung des Anklebens der Blüten erhitzt werden. Da er aber in fortwährender Bewegung ist, so kann die Erhitzung nicht durch eine strahlende Flamme erfolgen, sondern nur durch eine periodisch auftretende Stichflamme. Zu diesem Zwecke ist in dem Gestelle a eine Lampe und eine Luftpumpe eingebaut (Fig. 2 punktiert), deren Kolben zwangsweise Fit der die Matrizenscheibe bewegenden Daumenscheibe e verbunden ist und von dieser betätigt wird. Der Luftausstoss der Pumpe erfolgt beim jedesmaligen Hubwechsel des
Stempels k, also im annähernden Ruhestande desselben. wenn er hoch gegangen ist. Der aus
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Zur grösseren Sicherheit ist am Pressstempel h noch ein Abstreicher v angeordnet, der die gepresste Blüte vom Stempel abstreicht. Derselbe geht mit dem Stempel durch die Matrize. Nachdem der Stempel gedrückt hat und aus der Matrize wieder hochgeht, bleibt der Abstreicher still stehen, bis er von einem Mitnehmer der hochgehenden Stempelstallge herausgehoben wird ; inzwischen ist die Blüte ausgeworfen worden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Drücken von Blüten. dise von einem Drücker oder Stempel durch eine absatzweise gedrehte Förderscheibe hindurchgestof3en werden, dadurch gekennzeichnet, dass die mit einer Anzahl auswechselbarer Matrizen versehene Förderscheibe von einer sich ständig drehenden Daumenscheibe gedreht wird, derart, dass sich im jedesmaligen Ruhestande der Förderscheibe die Daumenscheibe (e) in Aussparungen (k) der Förderscheibe (c) zwangsfrei dreht und beim jedesmaligen Vorbeikommen des Daumens (e) an Stiften (l) und der Nase (exil) an der Aus- sparung (k) eine Fortbewegung der Förde rscheibe erfolgt.