AT40629B - Verfahren zur Herstellung von Zwischenschichten für lichthoffreie Platten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zwischenschichten für lichthoffreie Platten.

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  Verfahren zur Herstellung von Zwischenschichten für lichthoffreie Platten. 



   Der Bildung von Lichthöfen bei photographischen Aufnahmen wird bekanntlich in wirksamster Weise dadurch begegnet, dass man zwischen Bildträger (lichtempfindliche Emulsion) und dessen Unterlage (Glas, Film etc.) eine Isolierschicht einschaltet, welche die Eigenschaft hat, aktinisches Licht zu absorbieren bezw. dessen Reflexion von der spiegelnden Unterlage zu verhüten oder doch auf ein Mindestmass zu beschränken. Diese Schicht   muss   aber so beschaffen sein, dass sie für den Kopierprozess wieder unschädlich gemacht werden kann. Auf diesem Prinzip beruht das   sog."Sandell-Verfahren",   nach welchem als Zwischenschicht wenig empfindliche, feinkörnige Halogensilberemulsionen verwendet werden, und das Verfahren von 0. Magerstodt (D. R. P. Nr. 73101 und Nr. 77270), hei dem die Zwischenschicht aus mit Theerfarben gefärbter Gelatine besteht.

   Während aber das   Sandell-Verfahren   nur geringen Schutz gegen Rückstrahlung bietet, wird bei Ausübung des Verfahrens von Magerstedt die Empfindlichkeit der Platte dadurch nicht unwesentlich vermindert, dass ein Teil des   Farbstoffes   der Zwischenschicht in die darüber liegende Emulsionsschicht wandert. 



  Dieser Verminderung der Lichtempfindlichkeit wollen A.   Lumiere & ses Fils   nach dem französischen Patent Nr. 379187 dadurch begegnen, dass sie anstelle eines löslichen organischen
Farbstoffes unlösliches Mangansuperoxyd in kolloidaler Form verwenden, das im sauren
Fixierbad durch Reduktion zu   Manganosalz   wieder entfernt wird.

   Dadurch wird dieser
Zweck wohl erreicht, aber es wird die Beobachtung des Entwicklungsvorganges insofern er- schwert, als die intensive Braunfärbung der Zwischenschicht, welche während der Ent- 
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Es wurde nun gefunden, dass derartige Zwischenschichten sich zweckmässiger dadurch herstellen lassen, dass man nicht gelbbraun-, sondern rotbraun-gefärbte anorganische Niederschläge verwendet und zwar Niederschläge solcher Verbindungen, welche beim Behandeln mit Alkalien bezw. alkalischen Entwicklern in farblose, lösliche Komponenten gespalten werden. Zu diesem Zweck haben sich als besonders geeignet erwiesen die Ferrozyanide des Urans und des Molybdäns, welche wegen ihrer rotbraunen Färbung bei gleicher Wirkung in weit geringerer Intensität angewendet werden können als das gelbbraune Mangansuperoxyd.

   Diese Farben haben also schon an und für sich eine grössere   Durchlässigkeit   für rotes Licht, andererseits sind sie aber schon bei 11/2 Minuten langem Verweilen im   alkalischen Vermittler fast vollständig   zersetzt, so dass also ein Hindernis für die Verfolgung des Entwicklungsganges ebensowenig besteht, als bei gewöhnlichen Platten. Zur Herstellung solcher Schichten wird folgendermassen verfahren : Man überzieht eine Glasplatte mit einer Lösung, welche auf 100 cm3 Wasser, 3 9 Gelatine, 1, 5 9 Ferrozyankalium. 



  1,   5     9 Urannitrat   und 1,   5   9 Natriumbicarbonat oder   3 9   Gelatine, 1,   5 9 Ferrozyankalium,  
1   9     molybdänsaures   Ammoniak enthält, und badet dieselbe nach dem Erstarren fünf Minuten lang in zweiprozentiger Salzsäure und   lässt   trocknen.

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  1. EMI2.1
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