AT391608B - Anschlagteil fuer einen lattenrost - Google Patents
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Description
Nr. 391 608
Die Erfindung betrifft einen Beschlagteil zur Lagerung eines Endes einer Latte eines Lattenrostes an einem Rostlängsholm, mit mindestens einem in eine Holmbohrung einführbaren Tragzapfen und mit mindestens einem mit dem Lattenende verbindbaren Haltezapfen, die bei unbelastetem Beschlagteil etwa in einer gemeinsamen Ebene liegen.
Ein derartiger Beschlagteil ist im DE-GM 77 35 042 beschrieben.
Der bekannte Beschlagteil ist starr und nimmt mit seinem Haltezapfen eine komplementäre Lageröffnung einer aus Gummi gefertigten Lagerkappe auf, die ihrerseits mit einer Tasche zur Aufnahme des Lattenendes verbunden ist. Ein mit einem derartigen Beschlagteil hergestellter Lattenrost hat aufgrund der Biegbarkeit der einzelnen Latten und wegen der Formbarkeit der auf den Beschlagteil aufgesteckten Lagerkappen eine elastisch nachgiebige Biegefläche.
Bei einem mit dem bekannten Beschlagteil aufgebauten Lattenrost ist die Nachgiebigkeit der Biegefläche in allen Bereichen dieselbe. In manchen Bereichen des Rahmens wäre es für manche Benutzer wünschenswert, wenn eine stärkere Formanpassung der Liegefläche an die Körperkontur möglich wäre, als bei einem mit dem bekannten Beschlagteil aufgebauten Lattenrost
So wurde für den Bereich der Schulter schon vorgeschlagen, einen Kopfteil des Rahmens über ein speziell ausgebildetes Gelenk an den Rostlängsholmen anzubringen, welches gewährleistet daß eine oder zwei Latten unter das Niveau der übrigen Latten abgesenkt werden. Bei diesem bekannten Lattenrost hat man allerdings keine Schulterabsenkung mehr, wenn man den Kopfteil nicht schräg stellt.
Ebenfalls für den Schulterbereich wurde schon vorgeschlagen, dort weichere Latten einzubauen, die unter Belastung somit stärker nachgeben können als die übrigen Latten. Dieses stärkere Durchfedem führt aber gleichzeitig zu einer Muldenbildung im Schulterbereich.
Bei einem anderen Lösungsansatz werden zwei Lattenenden jeweils an einem Beschlagteil angebracht, welcher bei seiner Mitte drehbar gelagert ist. Wird eine Latte des Paares stärker belastet, kann sie nach unten schwenken, wobei aber gleichzeitig die daneben liegende andere Latte des Paares angehoben wird. Man kann auf diese Weise somit nur im Bereich einer einzigen Latte eine Absenkung erzielen, und auch dies nur dann, wenn die zusätzliche Belastung genau an dieser Latte und nicht auf Höhe der Drehachse des Beschlagteiles angreift.
Es ist ferner bekannt (DE-OS 32 46 983), die einzelnen Latten eines Lattenrostes über einen verhältnismäßig großen Federweg aufweisende Schraubenfedem auf den Rostlängsholmen zu lagern. Dabei kann man z. B. durch einstellbare Anschläge den Federhub und die Federvorspannung für die verschiedenen Latten unterschiedlich einstellen. Ein derartiger Lattenrost ist aber mechanisch aufwendig.
In der DE-OS 33 39 763 ist ein weiterer Lattenrost offenbart, bei welchem zur Lagerung der Lattenenden neben in ihrer Vorspannung einstellbaren Schraubenfedem auch unter unterschiedlichem Druck einstellbare Gummifedern vorgesehen sind. Auch ein solcher Lattenrost ist teuer.
Durch die vorliegende Erfindung soll ein Beschlagteil der eingangs beschriebenen Art so weitergebildet werden, daß er einerseits an beliebiger Stelle eines Lattenrostes statt eines Standard-Beschlagteiles verwendet werden kann, und anderseits an der Einbaustelle für vergrößerten Federweg sorgt
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß am Tragzapfen ein Tragglied mit einem ersten Führungsteil angebracht ist und der Haltezapfen auf einem Halteglied mit einem zweiten Führungsteil angeordnet ist, welcher in zu den Zapfenachsen senkrechter Richtung auf dem ersten Führungsteil geführt ist, und daß Tragglied und Halteglied über die Führungsteile durch eine Feder in eine unbelastete Stellung vorgespannt sind, in welcher Tragzapfen und Haltezapfen etwa in der gemeinsamen Ebene liegen.
Unter Verwendung von erfindungsgemäßen Beschlagteilen kann man an ausgesuchten Stellen eines Lattenrostes größere Federwege realisieren, ohne daß man die Bearbeitung der Rostlängsholme gegenüber Einfachrahmen, die keine lokal vergrößerten Federwege aufweisen, abwandeln müßte.
Die Oberseite des Lattenrostes ist in unbelastetem Zustand auch im wesentlichen glatt durchgehend. Liegt der Benutzer in Rückenlage auf dem Lattenrost, werden die Latten in den Bereichen mit vergrößertem Federweg nur gemäß der Rächenlast beansprucht. Sie neigen somit wenig zum Durchbiegen und stützen den Rücken ab. In Seitenlage erhält man dagegen eine Punktbelastung der Latten im Schulterbereich, und auf Grund der dort dann vorgesehenen erfindungsgemäßen Beschlagteile können die Latten weit nach unten ausweichen. Man erhält somit unter Verwendung erfindungsgemäßer Beschlagteile selbsttätig aktiv werdende Absenkungen. Diese Bereiche vergrößerten Federweges können wegen der Austauschbarkeit des erfindungsgemäßen Beschlagteiles mit Standardbeschlagteilen an beliebigen Stellen des Rostlängsholmes vorgesehen werden und auch auf die kritischen Bereiche einfach beschränkt werden, z. B. auf zwei oder drei Latten im Schulterbereich. Unter Verwendung des erfindungsgemäßen Beschlagteiles kann man somit den Liegekomfort von Lattenrosten unter nur geringfügiger Erhöhung der Kosten verbessern.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist der erste Führungsteil ein Ende des Tragzapfens des Traggliedes und der zweite Führungsteil ein Langloch im Halteglied. Dadurch wird eine besonders einfache, robuste und kompakte Führung des Haltegliedes auf dem Tragglied erzielt
Eine besonders kompakte und glatte äußere Begrenzungsflächen aufweisende Ausführung ergibt sich, wenn das Halteglied als taschenartiges Gehäuse mit zwei parallelen Gehäuse-Seitenwänden ausgebildet ist, wobei wenigstens eine Seitenwand das Langloch aufweist und wenn im Inneren des Gehäuses die als aus Draht gefertigte Biegefeder ausgebildete Feder angeordnet ist, welche sich mit einem ersten Federschenkel am Gehäuse und mit -2-
Nr. 391 608 einem zweiten Federschenkel am Ende des Tragzapfens abstützt.
Erfindungsgemäß kann der zweite Federschenkel ein U-förmiges Ende haben, welches verschiebbar in eine Nut des Endes des Tragzapfens eingreift. Dadurch erhält man auf einfache Weise ein Festlegen des zweiten Federschenkels der das Halteglied vorspannenden Feder und einen Ausgleich zwischen der kreisförmigen Bahn des 5 Federabstützpunktes bezogen auf den letzten Auflagepunkt am Gehäuse und der geradlinigen Bahn des Tragzapfenendes.
Im Hinblick auf eine besonders sichere Führung des Haltegliedes am Tragglied ist es von Vorteil, wenn erfindungsgemäß die Führungsteile von Tragglied und Halteglied eine Schwalbenschwanzfiihrung bilden und die Feder als Schraubenfeder ausgebildet ist. 10 Ein mit einer Schwalbenschwanzführung für das Halteglied versehenes Beschlagsteil baut besonders kompakt, wenn gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die Schraubenfeder in einer zwischen den Führungsrippen der Schwalbenschwanzführung vorgesehenen Längsnut untergebracht ist.
Erfindungsgemäß können zwischen zusammenarbeitenden Anschlägen von Tragglied und Halteglied den Anschlag dämpfende Polster angeordnet sein. Dadurch wird erreicht, daß die Abwärtsbewegung des Haltegliedes 15 beim Ende des Federweges sanft und ohne Geräuschentwicklung beendet wird.
Mit geringen Kosten erhält man eine gut wirksame Schulterabsenkung bei einem Lattenrost, bei dem mindestens eine, vorzugsweise zwei oder drei Latten im Schulterbereich mittels jeweils zweier erfindungsgemäßer Beschlagteile an den Rostlängsholmen angebracht sind.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung 20 näher erläutert Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Beschlagteil für einen Lattenrost entlang der Linie (I-I) der Fig. 2. Fig. 2 stellt einen Teilschnitt nach der Linie (ΙΙ-Π) der Fig. 1 und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie (ΙΙ-ΙΠ) der Fig. 1 dar. Fig. 4 zeigt eine Ansicht der Innenseite eines Traggliedes einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Beschlagteils. Fig. 5 stellt eine der Fig. 4 entsprechende Ansicht der Innenseite des Haltegliedes dar. Fig. 6 zeigt einen Längsschnitt durch diesen zweiten 25 Beschlagteil entlang der Linie (VI-VI) von Fig. 4 und Fig. 7 einen transversalen Schnitt nach der Linie (VII-Vn) von Fig. 4.
Die wesentlichen Bestandteile des erfindungsgemäßen Beschlagteiles sind ein Tragglied (1), ein Halteglied (2) sowie eine Rückstellfeder (3). Das Tragglied (I) hat im wesentlichen eine bolzenförmige Gestalt, und ein zapfenförmiges Ende (4) desselben durchsetzt Langlöcher (5a), (5b) des Halteglieds (2). Es bildet mit den 30 Langlöchem (5a), (5b) zusammen eine Zapfen-Langlochverbindung (6), welche bei festgehaltenem Tragglied (1) eine Verschiebung des Halteglieds (2) im Sinne des Doppelpfeils (7) gestattet. Dabei ist die maximale Verschiebestrecke durch die Länge der Langlöcher (5a), (5b) und den Durchmesser des Traggliedendes (4) bestimmt (Fig. 3).
Fig. 1 zeigt die Ausgangslage der Elemente des Beschlagteils bei unbelasteter Latte mit voll ausgezogenen 35 und die Verschiebeendlage mit strichpunktierten Linien. Das zugeordnete Lattenende ist mit zwei Haltezapfen (8) und (9) des Haltegliedes (2) in nicht näher gezeigter Weise verbunden. Aus Fig. 2 ersieht man, daß sich die Haltezapfen (8) und (9) diesseits und der Großteil des Tragglieds (1) jenseits der durch das Gehäuse (10) des Beschlagteils definierten Ebene befinden bzw. die freien Enden nach entgegengesetzten Richtungen weisen, bei parallelem Verlauf der geometrischen Achsen. Das Gehäuse (10) hat eine taschenartige Gestalt mit zwei 40 Seitenwänden (20) und (21), die eine Aufnahmenut (22) mit Nutgrund (23) bilden. An letzterem stützt sich ein freier Federschenkel (11) der im wesentlichen S-förmigen Rückstellfeder (3) ab. Der Nutgrund (23) ist winkelförmig.
Das Tragglied (1) und die Haltezapfen (8), (9) sind über wenigstens eine Teillänge geriffelt od. dgl. und bilden Einpreßbolzen. 45 Die Rückstellfeder (3) ist als Biegefeder ausgebildet. Sie ist mit einem U-förmigen auslenkbaren Federschenkel (24) am inneren Ende (4) des Tragglieds (1) befestigt. Wie die Fig. 1 der Zeichnung zeigt, greifen die U-Schenkel des auslenkbaren Federschenkels (24) in eine Nut (13) des zapfenförmigen Endes (4) des Traggliedes (1) ein, während ein U-förmiges Mittelstück (14) von der Nut (13) einen Abstand von etwa 1/2 cm hat. Dies ist erforderlich, um beim Verschwenken des auslenkbaren Federschenkels (24) in Pfeilrichtung (15) 50 ein Verschieben des zapfenförmigen Endes (4) vom unteren Ende der beiden gleich großen und fluchtenden Langlöcher (5a) und (5b) zu den oberen Langlochenden im Sinne des Pfeils (16) zu ermöglichen.
Aus den Fig. 2 und 3 ersieht man, daß der Querschnitt des Federstahldrahts kreisrund ist und sein Durchmesser der Weite des mittleren Teils der Aufnahmenut (22) entspricht. Die Aufnahmenut (22) hat unterschiedliche Breiten, weil ein mittlerer Bereich (17) der Gehäuse-Seitenwand (20) eingezogen ist, um einen 55 Bund (18) des Tragglieds (1) aufzunehmen, welcher in der dadurch gebildeten Nut (19) senkrecht zur Bildebene verschiebbar geführt ist (Fig. 2). Im übrigen wird das zapfenförmige Ende (4) des Tragglieds (1) gegen Herausziehen durch den sprengringartig wirkenden, auslenkbaren Federschenkel (24) gehalten.
Ein weiterer erfindungsgemäßer Beschlagteil ist in den Fig. 4 bis 7 dargestellt, wobei in diesem Fall ein Tragglied (25) und ein zugehöriges Halteglied (26) plattenartig gestaltet und ebenfalls aus einem geeigneten 60 Kunststoff hergestellt sind. Wie sich aus den Fig. 4 und 6 ergibt, so sind an der Außenseite (27) des Tragglieds (25) zwei Tragzapfen (28) angeformt. An der Innenseite (29) dieses Tragglieds (25) dagegen sind zwei Führungsrippen (30) angeordnet, die eine im Querschnitt etwa schwalbenschwanzförmige, in der -3-
Claims (8)
- Nr. 391 608 Verschieberichtung (7) verlaufende Längsnut (31) begrenzen. Gegenüber der Außenseite (27) ist diese Längsnut (31) begrenzt durch zwei mit (32) bezeichnete Federzungen sowie einem Mittelsteg (33), wobei an den freien Enden der beiden Federzungen (32) noch je ein in die Längsnut (31) hineinragender Anschlag (34) angeformt ist. Unterhalb des Mittelstegs (33) ist an dem Grund (35) der Längsnut (31) eine Stütze (36) angeformt, die einen mit (37) bezeichneten Zapfen trägt. Der Zapfen (37) dient der Führung und Lagerung einer Schraubenfeder (38), die auf der ringförmigen Oberfläche der Stütze (36) aufsitzt. An der Außenseite (39) des in den Fig. 5 bis 7 dargestellten Halteglieds (26) sind zwei Haltezapfen (40) angeformt. An der Innenseite (41) dieses Halteglieds (26) dagegen befinden sich zwei in der Verschieberichtung (7) verlaufende Führungsrippen (42), zu denen benachbart jeweils eine Führungsnut (43) an der Innenseite (41) des Halteglieds (26) angeformt ist. Die Führungsrippen (42) greifen in der in der Fig. 6 dargestellten Weise in die in dem Tragglied (25) eingeformte Längsnut (31) ein und sind hinter deren Führungsrippen (30) in der Richtung (7) verschiebbar gelagert. Zwischen diesen beiden Führungsrippen (42) befindet sich eine im Querschnitt etwa rinnenförmige Nut (44), in der, wenn das Tragglied (25) und das Halteglied (26) ineinandergeschoben sind, die Stütze (36) mit der Schraubenfeder (38) zu liegen kommen. Wie sich weiter aus den beiden Fig. 5 und 7 ergibt, ist an der Oberkante (45) des Halteglieds (26) ein über deren Innenseite (41) hinausragender Vorsprung (46) angeformt, der als Gegenlager für die Schraubenfeder (38) dient und ein in die Schraubenfeder (38) eingreifendes Zentrierstück (47) trägt. Außerdem sind an den oberen Stirnseiten (48) der beiden Führungsrippen (42) jeweils mit (49) bezeichnete Polster angebracht, die beim Verschieben des Halteglieds (26) gegenüber dem Tragglied (25) gegen die an deren Federzungen (32) angeformte Anschläge (34) anstoßen und den hiebei auftretenden Stoß dämpfen. Um das Halteglied (26) von oben her in Richtung des Pfeils (50) in das Tragglied (25) einschieben zu können (Fig. 4), sind zunächst die die Anschläge (34) tragenden Federzugen (32) so weit nach außen in ihre Freigabestellung zu schwenken, daß die an dem Halteglied (26) angeformten Führungsrippen (42) von oben her in die im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Längsnut (31) eingeführt werden können. Sobald das Halteglied (26) vollständig eingeschoben ist, legt sich der an diesem angeformte Vorsprung (46) an die ihm gegenüberstehende Stirnseite der auf den Zapfen (37) aufgesteckten Schraubenfeder (38) an, wobei gleichzeitig das Zentrierstück (47) in die Öffnung der Schraubenfeder (38) eingreift. Außerdem kehren die Federzungen (32) in ihre Sperrsteilung zurück, in der deren Anschläge (34) ein Herausziehen des Halteglieds (26) aus dem Tragglied (25) verhindern. PATENTANSPRÜCHE 1. Beschlagteil zur Lagerung eines Endes einer Latte eines Lattenrostes an einem Rostlängsholm, mit mindestens einem in eine Holmbohrung einführbaren Tragzapfen und mit mindestens einem mit dem Lattenende verbindbaren Haltezapfen, die bei unbelastetem Beschlagteil etwa in einer gemeinsamen Ebene liegen, dadurch gekennzeichnet, daß am Tragzapfen (-; 28) ein Tragglied (1; 25) mit einem ersten Führungsteil (4; 30) angebracht ist und der Haltezapfen (8, 9; 40) auf einem Halteglied (2; 26) mit einem zweiten Führungsteil (5; 42) angeordnet ist, welcher in zu den Zapfenachsen senkrechter Richtung auf dem ersten Führungsteil (4; 30) geführt ist, und daß Tragglied (1; 25) und Halteglied (2; 26) über die Führungsteile (4, 5; 30, 42) durch eine Feder (3; 38) in eine unbelastete Stellung vorgespannt sind, in welcher Tragzapfen (-; 28) und Haltezapfen (2; 26) etwa in der gemeinsamen Ebene liegen (Fig. 1,4,5).
- 2. Beschlagteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Führungsteil ein Ende (4) des Tragzapfens des Traggliedes (1) ist und der zweite Führungsteil ein Langloch (5) im Halteglied (2) (Fig. 2,3).
- 3. Beschlagteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied (2) als taschenartiges Gehäuse (10) mit zwei parallelen Gehäuse-Seitenwänden (20, 21) ausgebildet ist, wobei wenigstens eine Seitenwand (20) das Langloch (5) aufweist, und daß im Inneren des Gehäuses (10) die als aus Draht gefertigte Biegefeder ausgebildete Feder (3) angeordnet ist, welche sich mit einem ersten Federschenkel (11) am Gehäuse (10) und mit einem zweiten Federschenkel (14) am Ende (4) des Tragzapfens abstützt (Fig. 1,2). -4- Nr. 391 608
- 4. Beschlagteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Federschenkel (14) ein U-förmiges Ende hat, welches verschiebbar in eine Nut (13) des Endes (4) des Tragzapfens eingreift (Fig. 1).
- 5. Beschlagteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsteile (30, 42) von Tragglied S (25) und Halteglied (26) eine Schwalbenschwanzführung bilden und die Feder als Schraubenfeder (38) ausgebildet ist (Fig. 6,7).
- 6. Beschlagteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (38) in einer zwischen den Fährungsrippen (42) der Schwalbenschwanzführung vorgesehenen Längsnut (44) untergebracht ist (Fig. 6). 10
- 7. Beschlagteil nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zusammenarbeitenden Anschlägen (34, 48) von Tragglied (25) und Halteglied (26) den Anschlag dämpfende Polster (49) angeordnet sind (Fig. 4, 5).
- 8. Lattenrost, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine, vorzugsweise zwei oder drei Latten im Schulterbereich mittels jeweils zwei Beschlagteilen nach einem der Ansprüche 1 bis 7 an den Rostlängsholmen angebracht sind. 20 Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -5-
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Also Published As
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| DE3540040A1 (de) | 1986-07-24 |
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