AT34248B - Verfahren zur Herstellung von Säureabkömmlingen der p-Aminophenylarsinsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Säureabkömmlingen der p-Aminophenylarsinsäure.

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AT34248B
AT34248B AT34248DA AT34248B AT 34248 B AT34248 B AT 34248B AT 34248D A AT34248D A AT 34248DA AT 34248 B AT34248 B AT 34248B
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 Methoden leicht Säurereste einführen lassen. Solche Azidylderivate können z. B. erhalten werden :
1. Durch Erhitzung von scharf   getrockneter Arsanilsäure mit wasserfreien Säuren   eventuell unter Zusatz von Kondensationsmitteln (z. B. der wasserfreien Alkalisalze der betreffenden Säuren). 2. Durch Erhitzen der scharf getrockneten Arsanilsäure mit Säureanhydriden. 3. Durch Behandeln mit   Säurehaloiden   an und für sich oder in Gegenwart von Salzsäure bindenden Mitteln, z. B. Pyridin, Natronlauge usw. 4. Durch Erhitzen mit Säureestern. 
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 der Säurereste wird die Verbindung in ihrer Giftigkeit erheblich beeinflusst. Bestimmte Säureadikale, z. B.   Phenoxyessigsuire erhöhen   die Toxizität, während anders z.

   B. der   Phtalsäurerest     dieselbe beträchtlich herabmindern.   Bei Versuchen an kleinen Tieren hat sich gezeigt, dass die 
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 der   Fonnylarsanilaäure über.   Dieselben sind leicht löslich in Methylalkohol und heissem Wasser, unlöslich in Äther. Weniger fest als die übrigen Azylderivate wird die Verbindung schon durch kalte wässrige Salzsäure in kurzer Zeit weitgehend gespalten. 



   Beispiel 2 : Azetylarsanilsäue. 46 g trockenes Atoxyl werden mit 150 cm3 Eisessig unter   Rücldluss   so lange gekocht, bis eine Probe mit einer Lösung von p-Dimethylamidobenzaldehyd in verdünnter Salzsäure nur noch eine ganz schwache Gelbfärbung gibt. Hierauf werden etwa 2/3 der Säure abdestilliert und der   Rückstand   mit Wasser behandelt, wobei die Azetylarsanilsäure in Blättchen ausfällt. Dieselbe ist leicht löslich in Soda, sehr schwer in verdünnter Salzsäure und wird erst durch Kochen mit konzentrierter Salzsäure verseift. Die Verbindung entsteht auch durch einmaliges Aufkochen von trockenem Atoxyl mit soviel Essigsäureanhydrid, dass die Masse gleichmässig durchfeuchtet ist und nachheriges Zerlegen mit Wasser. 



   Beispiel 3 : Phtalylarsanilsäure. 15 g Atoxyl werden mit einer Lösung von 10   9   Ätznatron in 100   cm3   Wasser und 10 g Phtalylchlorid geschüttelt, bis das Chlorid verschwunden ist. 



  Nach dem Versetzen mit einem   Überschuss   von konzentrierter Salzsäure beginnt die Phtalylverbindung auszufallen. Nach ungefähr einer Stunde ist die Abscheidung vollständig. Die Analyse zeigte, dass nur eine (C 0.   Cl) - Gruppe   mit Atoxyl reagiert hatte, während die andere zur   Karboxyl-   gruppe verseift war. 0, 2996g Substanz gaben 0, 1272 g Mg2 A2 O7. 



   Gefunden As = 20, 50 Prozent. 



   Berechnet As = 20, 55 Prozent für C14 H O6 As. 



   Beispiel 4 : Butyrylarsanilsäure.   21 9 Atoxylsäure   in 200 cm3 wasserfreiem Pyridin gelöst, werden mit 21 g Normalbutyrylchlorid unter Kühlung versetzt und etwa 16 Stunden stehen 
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 und verdünnter Salzsäure, wobei die   Butyrylarsanilsäure   sich ausscheidet. Dieselbe entsteht auch durch Erhitzen von trockenem Atoxyl mit Buttersäureanhydrid und Zerlegen mit Wasser. 



   Beispiel 5. Chlorazetylarsanilsäure. 21 g Atoxylsäure werden mit 22, 6 g Chlorazetylchlorid   gleichmässig durchtränkt und   angewärmt, bis unter Aufsieden alles in Lösung geht. Es wird dann sofort abgekühlt und mit Wasser durchgerührt, wobei die Chlorazetylarsanilsäure sich abscheidet. Zur Reinigung wird sie in kalter Soda gelöst und mit überschüssiger Salzsäure ausgefällt. 



     Bei s pie 16   : Benzoylarsanilsäure. 31 g Atoxyl werden in der erforderlichen Menge Wassers gelost. mit Natronlauge stark alkalisch gemacht und mit 21 g Benzoylchlorid geschüttelt, bis letzteres verschwunden ist. Die alkalische Flüssigkeit wird mit Salzsäure übersättigt und der 
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 gelöst, in einer Kältemischung abgekühlt und unter heftigem Rühren mit der Turbine etwa 70 cm3 einer 20prozentigen Lösung von Phosgen in Toluol zufliessen gelassen. Der entstandene dicke Brei wird abgesaugt, mit Wasser salzsäurefrei und mit Alkohol toluolfrei gewaschen und zur Reinigung in Soda gelöst und mit überschüssiger Salzsäure gesättigt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Säureabkömmlingen der p-Aminophenylarsinsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man Säuren oder Säureabkömmlinge auf die p-Aminophenylarsinsäure unter eventuellem Zusatz von Kondensationsmitteln oder neutralisierenden Mitteln einwirken lässt.
AT34248D 1906-10-04 1907-12-11 Verfahren zur Herstellung von Säureabkömmlingen der p-Aminophenylarsinsäure. AT34248B (de)

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