AT32816B - Beschickungsvorrichtung für stehende Retorten. - Google Patents

Beschickungsvorrichtung für stehende Retorten.

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 an der Innenseite eines jeden Schiebers 6 angeordneten Konsolen 35 anliegt. Die beschriebene Beschickungsvorrichtung wird derartig angebracht, dass der Kasten   1   in der Mitte zwischen den beiden Retorten oder Retortenreihen 36 und 37 läuft. 



   Der Arbeitsvorgang beim Beschicken der Retortenreihe 36 ist folgender : Zunächst wird der in Fig. 1 rechts liegende Schieber 6 nach unten geschoben, worauf seine Riegel 9 durch Drehung der   Scheibe 72   in der Pfeilrichtung (Fig. 3) mit den Augen 14 der Arme 15 in Eingriff gebracht werden. Wird nunmehr der Schieber 6 nach oben geschoben, so werden die   Hebelarme-M mit-   genommen und drehen dabei die damit verbundenen, lose auf der Achse 3 sitzenden Kettenräder 16. 



  Diese Drehung überträgt sich durch die Ketten 17 und die Kettenräder 18 auf die Welle 19, welche derartig gedreht wird, dass der Fülltrichter 29 durch die auf der Welle 19 sitzenden Arme 23,24 in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise ausgeschwenkt und auf die links liegende Retorte 36 gesetzt wird. Gleichzeitig mit der Ausschwenkung des Fülltrichters 29 senkt sich die Schurre 34, indem sie sich nach links um die Zapfen 31 dreht und in die Stellung nach Fig. 4 gelangt. Wird nunmehr durch Drehung des Hebels 4 der Drehschieber 2 geöffnet, so kann der Inhalt des Kastens 1 aus diesem über die Schurre 34 und durch den Trichter 29 in die Retorte 36 übertreten.

   Nach Beschickung der Retorte wird der rechts liegende Schieber 6 nach Lösung von der Nase 8 wieder gesenkt, wodurch einerseits die Schurre   34   in die aus Fig. 1 ersichtliche Lage angehoben, anderer-   seits   der Fülltrichter 29 wieder in seine Mittellage gebracht wird. 



     Behufs Beschickung der Retortenreihe 57 werden   die links liegenden   Arme 75'der   auf den   Kettenrädern   16 sitzenden Doppelhebel mit dem links liegenden und nach Lösung seiner Nase 8 herabgezogenen Schieber 6 durch die Riegel 9 verbunden, wie Fig. 1 in gestrichelten Linien zeigt, worauf sich nach der Aufwärtsbewegung dieses Schiebers und Entkupplung des rechts liegenden Schiebers vom Arme 15 das beschriebene Arbeitsspiel wiederholt, jedoch mit dem Unterschiede, dass der Fülltrichter   29   nach rechts ausgeschwenkt und hienach die Schurre 34 von Hand in die Schräglage nach rechts gebracht wird, wie in Fig. 4 durch gestrichelte Linien angedeutet ist. 



  Nach der Entkupplung in der unteren Lage sind die Schieber am Herausfallen aus-ihren
Führungen durch irgend einen Halt, Anschlag oder dgl. verhindert. Die Feststellung der Schieber 6 in ihrer Höchstlage erfolgt in jedem Fall durch die mit den Nasen 8 in Eingriff kommenden
Haken 7, Die beschriebene Beschickungsvorrichtung zeigt neben der Einfachheit ihrer Bauart und Wirkungsweise noch den Vorteil, dass in der Nichtgebrauchslage an dem Beschickungskasten 
 EMI2.1 
 nachbartenLaufschienenbeeinträchtigenkönnten. 



     Hei (ler in   Fig. 5 und   G   dargestellten   Ausführungsform   der Beschickungsvorrichtung ist die   Einrichtung so getroffen, dass   der Fülltrichter 29 an einer   Kptte. 38 aufgehiingt   ist, die mit 
 EMI2.2 
 freien Ende mit Augen 42 bzw. 43 versehen sin, welche in der oben beschriebenen Weise mit den Riegeln 9 der Schieber 6 gekuppelt werden können.

   Soll bei ieser Vorichtung der Fülltrichter   zu   beispielsweise aus der linken Ruhelage (Fig. 5) in die Arbeitsstellung   übergeführt     werden, um die Retortenreihe'36 zu Beschicken, so wird   der   Gahelarm 40   des auf der Achse   J   drehbaren Doppelhebels mit dem rechtsseitigen Schieber 6 durch die Riegel 9   verbunden und     dieser Schieber alsdann   nach oben geschoben, wodurch der   Fülltrichter 29 in   die aus Fig. 6 ersichtliche Lage gelangt.

   Hiebei wird die Schurre 34, welche bis dahin gegen die Konsole 35 des 
 EMI2.3 
 baren Doppelhebels mit dem linksseitigen Schieber 6 durch die Riegel 9 gekuppelt (wie in Fig. 5 mit gestrichelten Linien dargestellt ist)   und hiedurch   der   Fülltrichter 29 naoh   rechts ausgeschwenkt   wird. Natürlich wird in diesem Falle auch   die   Schurre.   34 in ihre rechte Schräglage gebracht. 



   Die baulichen Einzelheiten der beschriebenen Beschickungsvorrichtung können   natürlich   ill mannigfacher Weise abgeändert werden, ohne dass das Wesen der Erfindung hiedurch berührt wird. Beispielsweise kann die Beschickungsvorrichtung durch die Verlängerung der den Frilltrichter   : ! 9 tragenden Teile und   durch entsprechende Anordnung der Schurre 34 auch so eingerichtet werden, dass mittels derselben Vorrichtung mehrere nebeneinander liegende Retorten oderRetortenreihenvondemselbenKastenausbeschicktwerdenkönnen. 



   Die Anordnung der beschriebenen Beschickungsvorrichtung wird zweckmässig so getroffen, 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. EMI3.1 EMI3.2 ausschwenkbar angeordneten Fülltrichter (29) und unterhalb seiner Bodenönnung mit einer nach zwei Seiten einstellbaren Schurre (34) versehen ist, zum Zweck, zwei oder mehrere nebeneinander liegende Retorten oder Retortenreihen durch einfaches Umstellen des Fülltrichters und der Schurre beschicken zu können.
    2. Ausführungsform der Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des ausschwenkbaren Fülltrichters (29) durch an zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Beschickungskastens geführte, in senkrechter Richtung verschiebbare, in ihrer Höchstlage feststellbare Schieber (6) bewirkt wird, deren untere Enden je nach der Drehungsrichtung mit je einem Arme eines mit dem Fülltrichter kraftschlüssig verbundenen Doppelhebels (15, 15'bzw. 39, 40, 41) gekuppelt werden können.
    3. Ausführungsform der Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Fülltrichter (29) und die Schurre (34) durch den jeweilig mit ihnen gekuppelten Schieber (6) möglichst im Gleichgewicht gehalten werden, um das Umschalten der Arbeitsteile zu erleichtern.
    4. Ausführungsform der Beschickungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der ausschwenkbare Fülltrichter (29) von zwei gelenkig mit ihm verbundenen EMI3.3 Seiten des Kastens angeordneten, durch die Schieber (6) beeinflussten Doppelhebeln (15, 15') erhält.
    5. Ausführungsform der Beschickungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber (6) in ihrer Tiefstellung durch Anschläge (35) die wagerechte EMI3.4
AT32816D 1907-04-24 1907-04-24 Beschickungsvorrichtung für stehende Retorten. AT32816B (de)

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