AT32399B - Verfahren zur Herstellung von mit nicht färbbarem Material überzogenen Fäden. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von mit nicht färbbarem Material überzogenen Fäden.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von mit nicht färbbarem Material überzogenen Fäden. Die bisher bekannten Verfahren, welche zur Herstellung von weissen und bunten Effektgebilden in Geweben dienen, die im Stück gefärbt werden sollen, haben verschiedene Nachteile. Zum Teil erfordern sie ein zwei-bis dreimaliges Imprägnieren und Wiedertrocknen jener Fäden, die ungefärbt bleiben sollen, was sehr umständlich und zeitraubend ist, zum Teil auch dürfen alkalische und basische Farbstoffe nicht zur Verwendung kommen oder es ist die Anwendung von Nitrozellulose nötig, welche beim Trockenprozess wegen ihrer Feuergefährlichkeit leicht zu Unglücksfällen Veranlassung geben kann. Bei jenem Verfahren, welches sich als Umhüllungsmaterial für die vor der Einwirkung der Farbflotte zu schützenden Fäden der Baumwolle u. dgl. Fasern bedient und bei welchem diese Fasern durch Karbonisieren wieder entfernt werden müssen, können Baumwoll-und ähnliche Gewebe nicht in Betracht kommen, denn die Säure würde beim Karbonisieren auch das Gewebe selbst zerstören. Es ist also dieses Verfahren nur für Wollgewebe anwendbar. Da aber das Umhüllungsmittel porös ist, so ist es auch farbdurchlässig und bietet daher keinen ausreichenden Schutz gegen die Einwirkung der Farbflotte : die Effektfäden erscheinen im fertigen Gewebe nicht genügend rein. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung von Fädeu, die mit einem nicht färhbaren Material überzogen sind, welches die vorstehend genannten Nachteile vermeidet. Dieses Verfahren besteht darin, dass man die für die Herstellung der Effektgebilde bestimmten Fäden vor dem Verweben mit einer das Anfärben des Fadens verhindernden Isolierschicht aus dem im Blaudruck gebräuchlichen Schutzpapp dadurch umgibt, dass man sie durch einen aus dem Isoliermittel gel) ildeten Brei hindurchzieht und hierauf trocknen lässt. Nach dem Weben werden die EScktfäden, die in dem üblichen Färbeprozess zur Erzeugung des Grundes im Farbbad keine Farbe angenommen haben, von ihrer Isolierschicht durch ein geeignetes Verfahren, z. B. durch ein leichtes Säurebad, befreit, worauf die eingekapselt gewesenen Fäden in ihrer ursprünglichen Farbe als Effektgebilde erscheinen. Dabei können sowohl in der Kette als im Schuss, als auch in beiden zugleich Kapsel- bzw. Effcktfäden verwendet werden. D n aus dem bekannten Schutzpapp hergestellten Brei kann man der bessern Geschmeidigkeit halber ausser dem zum Anhaften an dem Faden erforderlichen Prozentsatz Gummi noch einen weiteren Zusatz dieses Klebemittels geben, so weit dieses geeignet erscheint, oder man kann andere ähnlich wirkende, also die lie- schmeidigkeit dos Papps erhöhende Mittel zusetzen. Mit dem Isoliermittel können alle Arten Garne, seien es grob-oder feinfädige, rohe oder gebleichte, gefärbte oder gezwirnte, baumwollene, wollene, leinene, seidene usw. ein- gekapselt werden und es können dementsprechend weisse, rote, gelbe, bedruckte, ge- zwirnte usw. Effektfäden erzielt werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von mit nicht färbbarem Material überzogenen Fäden, dadurch gekennzeichnet, dass man die Fäden vor dem Verweben mit einer die Einwirkung der <Desc/Clms Page number 2> Farbflotte auf dieselben verhindernden Isolierschicht aus dom im Blaudruck gebräuchlichen Schutzpapp dadurch umgibt, dass man sie durch einen aus dem Isoliermittel gebildeten Brei hindurchzieht und hierauf trocknen lässt.
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| AT32399T | 1906-05-11 |
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| AT32399D AT32399B (de) | 1906-05-11 | 1906-05-11 | Verfahren zur Herstellung von mit nicht färbbarem Material überzogenen Fäden. |
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1906
- 1906-05-11 AT AT32399D patent/AT32399B/de active
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