DE1044762B - Verfahren zum Bedrucken von Textilmaterialien - Google Patents

Verfahren zum Bedrucken von Textilmaterialien

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DE1044762B
DE1044762B DES53771A DES0053771A DE1044762B DE 1044762 B DE1044762 B DE 1044762B DE S53771 A DES53771 A DE S53771A DE S0053771 A DES0053771 A DE S0053771A DE 1044762 B DE1044762 B DE 1044762B
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DE
Germany
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paste
printing
textile materials
printed
dyes
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Pending
Application number
DES53771A
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English (en)
Inventor
Raymond Bujadoux
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Rhodiaceta SA
Original Assignee
Rhodiaceta SA
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/34Material containing ester groups
    • D06P3/36Material containing ester groups using dispersed dyestuffs

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zum Bedrucken von Textilmaterialien Es ist bereits bekannt, daß Druckpasten, die Küpenfarbstoffe enthalten, Oxydationsmittel hinzugesetzt werden, um den reduzierten Küpenfarbstoff im Verlauf der Dämpfung zu reoxydieren.
  • Es ist weiterhin bekannt, daß Druckpasten, die die erforderlichen Produkte zur Bildung der Farbstoffe durch Oxydation in situ enthalten, wie beispielsweise Anilinschwarz, ebenso ein Oxydationsmittel zur Entwicklung des Farbstoffes enthalten.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bedrucken von synthetischen Textilmaterialien oder solchen aus Celluloseacetat mit Farbstoffen, die zu der Klasse der Dispersionsfarbstoffe gehören. Das sind solche Farbstoffe, die Celluloseacetat und synthetische Textilien dadurch färben, daß sie sich in dem festen Stoff lösen, ohne daß dabei irgendeine Oxydation oder Reduktion vor sich geht.
  • Es wurde nun gefunden, daß man ein besseres Ergebnis, lebhaftere Nuancen und bessere Haltbarkeit beim Bedrucken von Textilmaterialien aus Celluloseacetat oder aus synthetischen Fasern mit den obenerwähnten Farbstoffen erhält, wenn man der Druckpaste 0,5 bis 2,0 Gewichtsprozent eines Oxydationsmittels hinzufügt. Es wurde außerdem gefunden, daß diese neue Technik besonders günstig ist, wenn man die Dämpfung zur Fixierung der Farbstoffe oberhalb 100° C vornimmt.
  • Es war nicht vorauszusehen, daß die Fixierung dieser Farbstoffe, die nicht ein Oxydationsvorgang, sondern ein einfacher physikalischer Lösungsprozeß ist, durch die Anwesenheit von Oxydationsmitteln verbessert werden kann. Es handelt sich also um einen überraschenden und unvorhergesehenen Vorgang.
  • Unter Textilien aus Celluloseacetat werden ebenso Textilien aus sekundärem Celluloseaeetat wie solche aus Cellulosetriacetat verstanden.
  • Die synthetischen Textilien umfassen Superpolyamide, Polyester sowie die Polymeren und Mischpolymeren des Acrylnitrils. Als Oxydationsmittel kann man unter anderem Natriumnitrit, Chlorite und Chlorate verwenden. Natriumchlorat ist besonders gut geeignet. Die Mengen an Oxydationsmittel, die in den Pasten verwendet werden, sind sehr gering, da 0,5 bis 2,0%, berechnet auf das Gewicht der Paste, genügen. Vorzugsweise verwendet man 0,8 bis 1,0%, die in die Paste in Form einer wäßrigen, konzentrierten Lösung zu einem beliebigen Zeitpunkt eingeführt werden können.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird besonders in dem Falle angewendet, wo, die Dämpfung unter Druck oberhalb 100° C, besonders zwischen 110 und 140° C, ausgeführt wird.
  • Die Dauer der Dämpfung kann in weiten Grenzen variieren, aber im allgemeinen sind 10 bis 20 Minuten vollkommen ausreichend. Bei.sp.iel 1 Man stellt die folgenden zwei Druckpasten her:
    Farbstoff »Rouge Nyloquinone j« der Formel Paste A Paste -B -
    N02-< @-N=N-\;-N(CH2-CH2ÖH)2 . . . . 20 g 20 g
    i
    C1
    Diäthylenglycol ....................................... 100 g 100 g
    500/aoige wäßrige Natriumchloratlösung . .. . . . . . . . . . . . . . . 20 g -
    Wasser ... .. .. ........................................ 560 g 580 g
    Kristallgummi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 300 g 300 g
    Nach Quellung des Gummis und Homogenisierung dieser zwei Pasten druckt man sie auf jeweils das gleiche Gewebe aus Polyglycolterephthalat.
  • Nach 2stündiger Trocknung bei 25° C dämpft man das bedruckte Gewebe 1/4 Stunde bei 130° C im Autoklav und wäscht es dann.
  • Die mit der Paste A bedruckten Teile sind mit einem lebhaften und dunklen Rot gefärbt, während diejenigen, die mit der Paste B bedruckt sind, in einem glanzlosen Orange gefärbt sind.
  • Man erhält dieselben Resultate mit einem Gewebe aus Cellulosetriacetat oder mit einem Mischgewebe aus Cellulosetriacetat und Polyglycolterephthalat. Bleispiel 2 Man druckt auf ein Gewebe aus Polyacrylnitril eine Paste folgender Zusammensetzung
    Farbstoff gemäß Beispiel 1 . . . . . . . . . . . . ....... 15 g
    Diäthylenglycol .. .. .. .. ..................... 100 g
    50°/oige wäßrige Natriumchloratlösung ....... 15 g
    Wasser ..................................... 570 g
    Kristallgummi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 300 g
    Nach Dämpfung von 30 Minuten bei 125° C erhält man einen lebhaften roten Druck, dessen Lichtechtheit mindestens 7 nach den internationalen Echtheitsnormen ist. Druckt man mit derselben Paste, die jedoch kein Chlorat enthält, so ist die erhaltene Färbung gelborange und die Lichtechtheit weniger als 6. Beispiel 3 Ein Gewebe aus Superpolyamid wird mit zwei Pasten bedruckt, von denen die eine die Paste B des Beispiels 1 ist und die andere eine analoge Paste, die aber pro kg 50 g Natriumchlorit enthält. Diese letztere Paste ergibt nach der Dämpfung eine viel lebhaftere und lichtechtere Färbung als die Paste, die kein Chlorit enthält. Beispiel 4 Man druckt auf ein Gewebe aus Polyglycolterephthalat eine Paste folgender Zusammensetzung Farbstoff »Rouge Acetoquinone ZBS« der Formel
    C1
    f
    NO,@-N=N-(#>N(CH2CH20H)2 . .. . 10 g
    Diäthylengl-yccol ... .. .. .. .............................. 100 g
    Natriumnitrit ........................................ sog
    Wasser ... .. ....,...................................... 530 g
    Kristallgummi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 300 g
    Man druckt auf dasselbe Gewebe eine Paste der analogen Zusammensetzung, die jedoch kein Nitrit enthält. Nach 1/4stündiger Dämpfung bei 130° C sind die Partien, die mit der Paste ohne Nitrit bedruckt wurden, orangegefärbt, während die Färbung, die man mit der natriumnitrithaltigen Paste erzielt, ein lebhaftes Rot ist. Beispiel 5 Man bedruckt ein Gewebe aus Polyglycolterephthalat mit einer Paste, deren Zusammensetzung die folgende ist: Farbstoff »Rouge Acetoquinone Cumiere BZ« der Formel
    CH3
    N02
    N =N N(CH2-CH20H)2 .... 20g
    Diäthylenglycol ........ . ............................ 100 g
    50o/oige wäßrige Natriumehloratlösung . . . . . . . . . . . . . . . . . 30g
    Wasser :.............................................. 550 a
    a
    Kristallgummi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 300 g
    Nach einer'Dämpfüng von 25 Minuten bei 125° C ist die erhaltene Färbung lebhaft orange. Wenn man in gleicher Weise druckt und dämpft, aber ohne Natriumchlorat, so ist die Färbung glanzlos und viel weniger intensiv, und die Lichtechtheit ist viel geringer.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Bedrucken von Textilien aus Celluloseacetat und/oder synthetischem Material mit Dispersionsfarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man mit einer Druckpaste, die 0,5 bis 2,0 Gewichtsprozent eines Oxydationsmittels enthält, bedruckt und anschließend dämpft.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das verwendete Oxydationsmittel Natriumchlorat ist.
  3. 3. Verfahren gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das bedruckte Gewebe einer Dämpfung bei Temperaturen oberhalb 100° C unterwirft.
  4. 4. Druckpaste zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1 bis 3.
DES53771A 1956-10-23 1957-06-04 Verfahren zum Bedrucken von Textilmaterialien Pending DE1044762B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4306589A1 (de) * 1993-03-03 1994-09-08 Schoeller Eitorf Ag Verfahren zum Färben von Kunststofffasern und nach dem Verfahren gefärbte Fasern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4306589A1 (de) * 1993-03-03 1994-09-08 Schoeller Eitorf Ag Verfahren zum Färben von Kunststofffasern und nach dem Verfahren gefärbte Fasern

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