AT321913B - Verfahren zur herstellung von neuen 2- benzoyl-3-amino-pyridin-verbindungen und deren salzen - Google Patents
Verfahren zur herstellung von neuen 2- benzoyl-3-amino-pyridin-verbindungen und deren salzenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Verbindungen der allgemeinen Formel EMI1.1 worin Rl ein Halogenatom ist, die Reste R und Rg gleich oder verschieden sind und Wasserstoffatome, Halogenatome, Trifluormethylgruppen, Hydroxygruppen, Cyangruppen, niedermolekulare Alkylgruppen oder niedermolekulare Alkoxygruppen bedeuten, R4 Wasserstoff oder eine niedermolekulare Alkylgruppe ist, A ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine Iminogruppe oder eine niedermolekulare Alkyliminogruppe darstellt und Rs eine Aminoalkylgruppe mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen ist, wobei die primäre Aminogruppe auch durch eine Alkylgruppe substituiert sein kann, und von deren Salzen. Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen haben wertvolle pharmakodynamische Eigenschaften. Insbesondere besitzen sie ausgeprägte sedative, psychosedative und anxiolytische sowie antiphlogistische Eigenschaften. Ausserdem sind sie wertvolle Zwischenverbindungen für pharmakodynamisch wirksame Verbindungen. Beispielsweise stellen sie die Vorstufe für Verbindungen gemäss der deutschen Offenlegungsschrift 2 259471 dar und können gegebenenfalls bereits unter physiologischen Bedingungen sich in diese umwandeln. Die Herstellung der neuen Verbindungen erfolgt dadurch, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel EMI1.2 worin die Symbole A sowie R bis R die angegebene Bedeutung haben und Rg eine Halogenalkylgruppe mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen ist, in einem organischen Lösungsmittel bei Temperaturen zwischen 0 und 150 C mit Ammoniak oder einer ammoniakliefernden Verbindung oder einem Alkylamin mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen umsetzt und die erhaltenen Verbindungen gegebenenfalls in ihre Salze überführt. Das Halogen der Halogenalkylgruppe kann Fluor, Chlor, Brom oder Jod sein, insbesondere Chlor oder Brom. Als Lösungsmittel kommen beispielsweise in Betracht : niedere aliphatische Alkohole wie Methanol, Äthanol oder flüssige cycloaliphatische Äther wie Tetrahydrofuran oder Dioxan. Bei den Halogenatomen der Reste Rl'R2 und R, handelt es sich um Chlor, Fluor und Brom, insbesondere Chlor und Brom. Bei den oben genannten niedrigmolekularen Alkyl-, Alkylamin-, Alkoxy- und Alkyliminogruppen handelt es sich vorzugsweise um solche mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, insbesondere 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Diese Gruppen, insbesondere die Alkylgruppen, können gerade oder verzweigt sein. Basische Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können nach bekannten Methoden in die Salze übergeführt werden. Als Anionen für diese Salze kommen die bekannten und therapeutisch verwendbaren Säurereste in Frage. Aus den Salzen der Verbindungen können in üblicher Weise wieder die freien Basen hergestellt werden, beispielsweise durch Behandeln einer Lösung in einem organischen Mittel, wie Alkoholen (Methanol) mit Soda oder Natronlauge, bzw. mittels verdünnter Säuren (z. B. verdünnte Essigsäure). Diejenigen Verbindungen der Formel (I), die asymmetrische Kohlenstoffatome enthalten und in der Regel als Racemate anfallen, können in an sich bekannter Weise, beispielsweise mit Hilfe einer optisch aktiven Säure, in die optisch aktiven Isomeren gespalten werden. Es ist aber auch möglich, von vornherein eine optisch aktive Ausgangssubstanz einzusetzen, wobei dann als Endprodukt eine entsprechende optisch aktive bzw. diastereomere Form erhalten wird. Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen sind zur Herstellung pharmazeutischer Zusammensetzungen geeignet. Die pharmazeutischen Zusammensetzungen bzw. Medikamente können eine oder mehrere der neuen Verbindungen oder auch Mischungen derselben mit andern pharmazeutisch wirksamen Stoffen enthalten. Zur Herstellung der pharmazeutischen Zubereitungen können die üblichen pharmazeutischen Träger und Hilfsstoffe <Desc/Clms Page number 2> verwendet werden. Die Arzneimittel können enteral, parenteral, oral oder perlingual angewendet werden. Beispielsweise kann die Verabreichung in Form von Tabletten, Kapseln, Pillen, Dragées, Zäpfchen, Salben, Gelees, Cremes, Puder, Liquida, Stäubepulver oder Aerosolen erfolgen. Als Liquida kommen z. B. in Frage : Ölige oder wässerige Lösungen oder Suspensionen, Emulsionen, injizierbare wässerige und ölige Lösungen oder Suspensionen. Die für das Verfahren verwendetenAusgangsstoffe können, soweit sie nicht bekannt sind, beispielsweise nach EMI2.1 EMI2.2 100 g 2-Benzoyl-3-bromacetamino-6-chlorpyridin werden in 400 ml flüssigesAmmoniak unter Rühren eingetragen. Die Mischung wird 4 h bei -40oC gerührt, dann lässt man das Ammoniak abdampfen. Der feste Rückstand wird in 400 ml Methylenchlorid gelöst und die Lösung einmal mit 400 ml Wasser gewaschen. Die organische Phase wird getrocknet und unter Rühren mit 400 ml Benzin versetzt, wobei das gewünschte Produkt ausfällt. Ausbeute 50 g ; Schmp. 200 bis 201 C. Die Ausgangssubstanz wird wie folgt hergestellt : Zu einer Lösung von 312 g 2-Benzoyl-3-amino-6-chlor- pyridin in 1250 m1 Aceton tropft man in 15 min 135 m1 Bromacetylchlorid unter Eiskühlung. Nach einiger Zeit kristallisiert das Reaktionsprodukt aus und wird nach 2 h abgesaugt. Ausbeute : 363 g : Fp. 128 C. Beispiel2 :2-Benzoyl-3-(äthylaminoacetamino)-6-chlorpyridin EMI2.3 In eine Mischung von 50 g Äthylamin und 150 ml Methanol werden bei Zimmertemperatur 34,4 g 2-Benzoyl- EMI2.4 waschen. Ausbeute : 23, 8 g ; Fp. 196 bis 2000C (Hydrochlorid).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Benzoyl-3-amino-pyridin-Verbindungen der allgemeinen Formel EMI2.5 worin R ein Halogenatom ist, die Reste Rz und R, gleich oder verschieden sind und Wasserstoffatome, Halogenatome, Trifluormethylgruppen, Hydroxygruppen, Cyangruppen, niedermolekulare Alkylgruppen oder niedermolekulare Alkoxygruppen bedeuten, R, Wasserstoff oder eine niedermolekulare Alkylgruppe ist, A ein Sauer- <Desc/Clms Page number 3> stoff- oder Schwefelstom oder eine Iminogruppe oder eine niedermolekulare Alkyliminogruppe darstellt und Rg eine Aminoalkylgruppe mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen ist, wobei die primäre Aminogruppe auch durch eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen substituiert sein kann, und von deren Salzen,d a d u r c h g e k e n n - EMI3.1 EMI3.2 EMI3.3 moniak oder einer ammoniakliefernden Verbindung oder einem Alkylamin mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen umsetzt und die erhaltenen Verbindungen gegebenenfalls in ihre Salze überführt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT260774*1A AT321913B (de) | 1972-05-10 | 1972-05-10 | Verfahren zur herstellung von neuen 2- benzoyl-3-amino-pyridin-verbindungen und deren salzen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT321913B true AT321913B (de) | 1975-04-25 |
Family
ID=3690289
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT260774*1A AT321913B (de) | 1972-05-10 | 1972-05-10 | Verfahren zur herstellung von neuen 2- benzoyl-3-amino-pyridin-verbindungen und deren salzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT321913B (de) |
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1972
- 1972-05-10 AT AT260774*1A patent/AT321913B/de not_active IP Right Cessation
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