AT284848B - Verfahren zur Herstellung 3-substituierter 1,2,3,4-Tetrahydro- bzw. 1,2-Dihydro-chinoxalin-2-one - Google Patents

Verfahren zur Herstellung 3-substituierter 1,2,3,4-Tetrahydro- bzw. 1,2-Dihydro-chinoxalin-2-one

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AT284848B
AT284848B AT1147267A AT1147267A AT284848B AT 284848 B AT284848 B AT 284848B AT 1147267 A AT1147267 A AT 1147267A AT 1147267 A AT1147267 A AT 1147267A AT 284848 B AT284848 B AT 284848B
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Donau Pharmazie Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung 3-substituierter 1, 2, 3, 4-Tetrahydrobzw. 1, 2-Dihydro-chinoxalin-2-one der allgemeinen Formel : 
 EMI1.2 
 worin x 0, 1 oder 2 bedeutet, R,   RI und Rm,   die gleich oder verschieden sein können, Wasserstoff, Methoxy, Äthoxy oder Halogen darstellen und worin RI auch eine Nitrogruppe bedeuten   kann ; Rm für   ein Wasserstoffatom oder einen Dialkylaminoalkylrest steht, und die beiden   R   je Wasserstoff oder zusammen eine   N-C-Bindung   bedeuten. 



   Es wurde gefunden, dass 3-substituierte Tetrahydrochinoxalin-2-one der oben angegebenen Art, die in 3-Stellung einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest oder einen aliphatisch-aromatischen Rest, in dem die Kettenlänge des aliphatischen Teils dieses Restes höchstens 2 C-Atome beträgt, tragen und die in 1-Stellung unsubstituiert sind oder durch einen Dialkylaminoalkylrest substituiert sein können, neue Spasmolytika mit krampfschwellenerhöhender Wirkung sind, bei welchen die Krampfschwelle erhöht wird, obwohl die Salze dieser Verbindungen wasserlöslich sind. Mit den neuen Verbindungen ist es somit möglich, Antieleptika in Form echter Lösungen zur Verfügung zu stellen, während die bekannten Antieleptika, auch in Form ihrer Salze, völlig wasserunlöslich sind und daher nur in Kombination mit Lösungsvermittlern verabreicht werden können. 



   Es wurde ferner gefunden, dass 1, 2-Dihydro-chinoxalin-2-one der oben angegebenen Art, die in 3-Stellung einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest oder einen aliphatisch-aromatischen Rest, in dem die Kettenlänge des aliphatischen Teils dieses Restes höchstens 2 C-Atome beträgt, tragen und die in 1-Stellung unsubstituiert sind oder durch einen Dialkylaminoalkylrest substituiert sein können, auf dem Wege über die oben angegebenen neuen 3-substituierten 1, 2, 3, 4-Tetrahydro-chinoxalin-2-one in vorteilhafter Weise hergestellt werden können. 



   Dieses verbesserte Verfahren zur Herstellung der in   3-Stellungsubstituierten 1, 2-Dihydro-chinoxalin-   - 2-one ermöglicht die Gewinnung dieser Verbindungen, ausgehend von wohlfeilen und im Handel erhältlichen substituierten Phenylessigsäuren, wobei   3-Phenyl-l, 2-dihydro-chinoxalin-2-one   erhalten werden.

   Aber auch die 3-aralkylsubstituierten 1, 2-Dihydro-chinoxalin-2-one sind nach diesem neuen Verfahren bequem erhältlich, weil die entsprechenden Homologen der Phenylessigsäuren nach der Methode der   Perkint schen Zimtsäuresynthese   leicht zugänglich sind. 

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Das erfindungsgemässe Verfahren besteht in seinem Wesen darin, dass man einen in a -Stellung halogenierten, aromatisch-aliphatischen Säureester der allgemeinen Formel : 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 worin R und Rm wie oben definiert sind, umsetzt und gegebenenfalls die erhaltenen   1, 2, 3, 4-Tetra-     hydro-chinoxalin-2-one   mit Oxydationsmitteln, wie Kaliumpermanganat oder Kaliumferricyanid, oder mit Dehydrierungsmitteln, wie seleniger Säure, dehydriert. 



   Wie gefunden wurde, ist es möglich, o-Diamine vom Typ des o-Phenylendiamins mit gemischt aromatisch-aliphatischen, in ex-Stellung halogenierten Säureestern, mit oder ohne Lösungsmittel, zu den in 3-Stellung entsprechend substituierten   1, 2, 3, 4- Tetrahydro- chinoxalin - 2 - onen (die den in   
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 N-Diäthylaminoäthyl-o-phenylendiamin, und gleichartiger Umsetzung mit ex-halogenierten aromatisch-aliphatischen Säureestern wäre die Bildung von zwei verschiedenen Chinoxalinderivaten zu erwarten : 

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 EMI3.2 
 

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   oder Phenylbuttersäureester, in'welchem der Phenylrest in 3- oderBeispiel 2 : 3-Phenyl-1, 2-dihydro-chinoxalin-2-on.    
 EMI4.1 
 



     22, 4 g 3-Phenyl-l, 2, 3, 4-tetrahydro-chinoxalin-2-on   werden in 300 ml Eisessig zum Sieden erhitzt. Es wird feinst gepulvertes Kaliumpermanganat in kleinen Portionen zugegeben, bis die braune Farbe bestehen bleibt (insgesamt etwa 5, 3 g). 



   Das Gemisch wird in 600 ml Wasser verdünnt. Die abgeschiedenen Kristalle werden dreimal aus 
 EMI4.2 
 
 EMI4.3 
 
 EMI4.4 
 gemischt und langsam auf eine Innentemperatur von 2100C erhitzt. Nach Abklingen der lebhaften Reaktion wird die Schmelze kurze Zeit auf 2500C gebracht und dann abgekühlt. Die Schmelze des Tetrahydro-chinoxalinons erstarrt zu einer glasklaren grünlichen Masse. 



   Das Reaktionsgemisch wird in 300 ml Eisessig durch Erwärmen am Wasserbad gelöst. In die warme Eisessiglösung werden 8, 5 g selenige Säure mit einigen Tropfen Wasser   eingespült.   Das Gemisch wird bis zum Beginn einer lebhaften Reaktion erwärmt und nach deren Abklingen 1 h am Wasserbad erhitzt. 



  Das abgeschiedene Selen wird abfiltriert, die Lösung auf etwa die Hälfte eingeengt und dann durch Zugabe von 500 ml Wasser verdünnt. Das abgeschiedene rohe   3-p-Methoxybenzyl-1, 2-dihydro-chinoxalin-   - 2-on wird zweimal aus Wasser und einmal aus verdünnter Essigsäure umkristallisiert Man erhält weisse 
 EMI4.5 
 
 EMI4.6 
 
 EMI4.7 
 ratur von 20 bis   250C   72 h gehalten. Anschliessend wird das Gemisch 12 h unter Rückflusskühlung gekocht Nach Abkühlen wird abgeschiedenes Triäthylammoniumchlorid abgesaugt. Nach Abdestillieren des Alkohols wird der   zähflüssige   Rückstand ohne weitere Reinigung in 500 ml Eisessig gelöst und mit 65 g seleniger Säure unter Rühren versetzt. Die Lösung wird neuerlich 14 h am Wasserbad erwärmt.

   Nach 

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 Abfiltrieren des abgeschiedenen Selens wird die Lösung im Vakuum eingeengt, der Rückstand in wässeriger Salzsäure aufgenommen und die salzsaure Lösung filtriert. Aus dem Filtrat wird die Base durch Alkalisieren mit Natronlauge abgeschieden und in Benzol aufgenommen. Nach Trocknen der Benzollösung mit Natriumsulfat wird das Lösungsmittel entfernt und der Rückstand zweimal bei einer Badtemperatur von 2000C und 0, 01 Torr destilliert. Die Vorläufe werden jeweils abgetrennt. 



   Das zähe, hellgelbe Öl erstarrt beim Anreiben mit einigen Tropfen Isopropanol kristallin. 



   Nach zweimaligem Umkristallisieren aus Isopropanol und anschliessendem Umkristallisieren aus viel Petroläther werden 95 g gelblich-weisse Blättchen mit dem F. =   690C   erhalten (Ausbeute   : 5'2fro   d. Th.).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung 3-substituierter 1, 2, 3, 4-Tetrahydro- bzw. 1, 2-Dihydro-chinoxalin- - 2-one der allgemeinen Formel : EMI5.1 worin x 0, 1 oder 2 bedeutet, R, R'und Rn, die gleich oder verschieden sein können, Wasserstoff, Methoxy, Äthoxy oder Halogen darstellen und worin R'auch eine Nitrogruppe bedeuten kann ; für ein Wasserstoffatom oder einen Dialkylaminoalkylrest steht, und die beiden R je Wasserstoff oder zusammen eine N-C-Bindung bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man einen in &alpha;-Stel- lung halogenierten, aromatisch-aliphatischen Säureester der allgemeinen Formel :
    EMI5.2 worin R', Rn und x obgenannte Bedeutung haben, Hal ein Halogenatom bedeutet und R, für eine Alkylgruppe steht, mit einem o-Phenylendiamin der allgemeinen Formel : EMI5.3 worin R und RIH wie oben definiert sind, umsetzt und gegebenenfalls die erhaltenen l, 2, 3, 4-Tetrahydro-chinoxalin-2-one mit Oxydationsmitteln, wie Kaliumpermanganat oder Kaliumferricyanid, oder mit Dehydrierungsmitteln, wie seleniger Säure, dehydriert.
AT1147267A 1967-12-19 1967-12-19 Verfahren zur Herstellung 3-substituierter 1,2,3,4-Tetrahydro- bzw. 1,2-Dihydro-chinoxalin-2-one AT284848B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6369057B1 (en) 1991-04-15 2002-04-09 Aventis Pharma Deutschland Gmbh Quinoxalines, processes for their preparation and their use

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