AT282697B - Schaltungsanordnung für die Auswertung eines Anrufes in Fernmeldeanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung für die Auswertung eines Anrufes in Fernmeldeanlagen

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AT282697B AT138668A AT138668A AT282697B AT 282697 B AT282697 B AT 282697B AT 138668 A AT138668 A AT 138668A AT 138668 A AT138668 A AT 138668A AT 282697 B AT282697 B AT 282697B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für die Auswertung eines Anrufes in Fernmeldeanlagen 
In Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen ist es bekannt, zum Anruf einer Stelle von der Vermittlungseinrichtung periodisch Rufwechselstrom zu senden. An der anzurufenden Stelle wird durch diesen Rufwechselstrom ein Anrufrelais erregt, welches ein Hilfsrelais steuert. Dieses Hilfsrelais muss mit einer Verzögerung versehen sein, um die Pausen zwischen den einzelnen periodischen Rufstromsendungen zu überbrücken. 



   Die Verwirklichung dieser Verzögerung bereitet bei Schaltungsanordnungen mit elektromagnetischen Relais, deren magnetisch angezogene Anker mechanisch Kontaktfedern betätigt, keine Schwierigkeiten. Bei Relais mit magnetisch steuerbaren Kontakten, sogenannten Reed-Kontakten, ist eine ausreichende Verzögerung jedoch nicht ohne weiteres möglich. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Einsatz eines Relais mit magnetisch steuerbaren Kontakten als Rufpausenüberbrückungsrelais zu ermöglichen. 



   Bei der Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von bekannten Anordnungen aus, bei denen eine Wicklung eines Verzögerungsrelais in dem mit beiden Polen der Betriebsstromquelle verbundenen Ladestromkreis eines Kondensators liegt, der über einen Widerstand zu seiner Entladung kurzgeschlossen werden kann. Gemäss der Erfindung besitzt das mit geschützten, magnetisch steuerbaren Kontakten bestückte Verzögerungsrelais zwei in Reihe in dem Kondensatorladestromkreis liegende Wicklungen und der Verbindungspunkt beider Wicklungen ist unmittelbar, der Verbindungspunkt der einen Wicklung und des Kondensators über eine den Widerstand bildende Wicklung eines Folgerelais zum Anrufrelais an ein und denselben Arbeitskontakt des Folgerelais angeschlossen.

   Diese Ausbildung der Schaltung gestattet es, durch Anschaltung des Verbindungspunktes beider Wicklungen des Verzögerungsrelais an den einen Pol der Betriebsspannungsquelle dieses als   Rufpausenüberbrückungsrelais   dienende Verzögerungsrelais sofort zu erregen und gleichzeitig den Kondensator schlagartig zu entladen. Sobald mit Beginn der Pause zwischen zwei periodischen Rufstromsendungen die Verbindung der Relaiswicklung mit dem angeschalteten Pol der Betriebsstromquelle wieder unterbrochen wird, fliesst über die Relaiswicklung Ladestrom für den Kondensator. Durch geeignete Bemessung der Relaiswicklung und des Kondensators kann die Stärke des Ladestromes und die Zeitdauer seines Fliessens so bemessen werden, dass das Rufpausenüberbrückungsrelais mit Sicherheit während einer Rufpause seine Kontakte geschlossen hält. 



   Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung ermöglicht es, alle Relais, die im Zusammenhang mit der Auswertung der periodischen Rufstromsendungen stehen, als Relais mit geschützten, magnetisch steuerbaren Kontakten auszubilden, welche auf einer gedruckten Schaltung angeordnet sein können, wodurch Aufwand und Platzbedarf der Schaltungsanordnung vermindert werden. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Diese zeigt eine Schaltungsanordnung zur Auswertung periodischer Rufsendungen. 



   An die   Anschlussleitung-la, lb--,   welche von einer nicht dargestellten Verbindungseinrichtung 

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 belegt werden kann, ist über einen Vollweggleichrichter --VG-- ein anrufrelais --AR-angeschlossen. Dem Relais--AR--ist ein Kondensator --C1-- parallelgeschaltet und ein Widerstand-R-vorgeschaltet, welche in bekannter Weise zum Schutz gegen etwaige von dem 
 EMI2.1 
 lb-- der Anschlussleitung- an. Sein   Kontakt-ar-schliesst   den Erregungskreis für die   Wicklung --1-- eines   Folgerelais--W--, welches ebenfalls anspricht. Der Kontakt --w1-- des Folgerelais schliesst einen 
 EMI2.2 
 liegen hintereinandergeschaltet in einem ständig mit den beiden Polen der Betriebsstromquelle verbundenen Ladestromkreis für einen Kondensator--C2--. Im Ruhezustand ist daher der Kondensator --C2-- geladen.

   Durch den Kontakt --w1-- des Folgerelais --W-- wird einerseits ein Stromkreis für die   Wicklung     Relais-H-geschlossen,   so dass dieses sofort anspricht. 
 EMI2.3 
 der einen Belegung des   Kondensators --C2-- und   dem Ende der   Wicklung-II-des   Relais   --H- an   Masse gelegt, also an den gleichen Pol, an den auch die andere Belegung des Kondensators -   ständig   liegt. Der   Kondensator-C2-entlädt   sich somit über die   Wicklung --11-- des   Folgerelais-W--. Solange der Entladestrom fliesst, bleibt das Folgerelais-W-gehalten, selbst wenn die Rufstromsendung inzwischen beendet sein sollte und Relais--AR--wieder abgefallen und somit   Kontakt-ar-geöffnet   sein sollte.

   Mit vollständiger Entladung des Kondensators-C2fällt auch das   Folgerelais-W-ab   und öffnet Kontakt-wl--. Damit wird der Ladestromkreis für den   Kondensator--C2--wieder   wirksam und der über die Wicklungen --I und II--des Verzögerungsrelais --H-- fliessende Ladestrom hält dieses erregt. 



   Das   Verzögerungsrelais--H--bleibt   so lange erregt, als periodisch Rufstromsendungen eintreffen und die Relais-AR und W-- erregen. Wird von der Verbindungseinrichtung her die Rufstromsendung beendet, dann schliesst sich an die letzte Rufstromsendung eine wesentlich längere Pause an als üblicherweise zwischen zwei periodischen Rufstromsendungen. Die Zeitkonstante des Ladekreises des   Kondensators --C2-- ist   so bemessen, dass kurze Zeit nach Ablauf der üblichen Pause zwischen zwei periodischen Rufstromsendungen der noch fliessende Rest Ladestrom nicht mehr 
 EMI2.4 
 und T2-- sowie einem   Kondensator --C3-- gebildet   ist.

   In diesem Stromkreis liegt ein Kondensator   - -C4--,   für den ständig ein Ladestromkreis über   Widerstände --R4   und R5-- besteht, welche so bemessen sind, dass ein sehr schwacher Ladestrom fliesst. Im Augenblick des Schliessens des Kontaktes - ist der   Kondensator --C4-- voll   geladen und gibt seine positive Ladung über einen Widerstand --R3-- an die Basis des   Transistors --T1-- ab,   so dass diese leitfähig schaltet. Mit dem 
 EMI2.5 
 Ladestromkreis besteht. Mit dem Verbindungspunkt zwischen der rechten Belegung des Kondensators   - -C3-- und   der   Diode-Gl-ist über   einen hochohmigen   Widerstand-R2-Masse   verbunden.

   Wird die Emitter-Kollektorstrecke des Transistors --T1-- leitfähig, dann wird die andere Belegung des   Kondensators --C3-- an   den negativen Pol geschaltet. Der   Kondensator --C3-- wird   somit umgeladen. Wenn der Kondensator --C3-- vollständig umgeladen ist, gelangt über den Abgriff des aus den   Widerständen--R2   und R9-- gebildeten Spannungsteilers positivere Spannung an die Basis des Transistors--T2--, und dieser wird leitfähig geschaltet. über die Emitter-Kollektorstrecke des 
 EMI2.6 
 Diese negative Spannung gelangt über einen Widerstand-R4-an die Basis eines Transistors --T3--, welcher leitfähig schaltet. In dem Emitter-Kollektorstromkreis dieses Transistors-T3wird ein Relais --RW-- erregt.

   Der Kontakt--rwl--des Relais--RW--schaltet die Anruflampe --AL-- einer weiteren Stelle--N--, die den Anruf entgegennehmen könnte. Parallel zu der anruflampe --AL-- der zuerst ausschliesslich angerufenen   Stelle-H--und   ein Kontakt --rw2-- 

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 schaltet den   Anrufwecker-AW-der   zweiten Stelle-N-parallel zu dem Anrufwecker --AW-- der ersten   Stelle-H-.   
 EMI3.1 
 die astabile Kippstufe und die Auswertschaltung mit Transistor-T3--in ihre Ausgangslage zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schaltungsanordnung für die Auswertung eines Anrufes in Fernmeldeanlagen mittels eines durch periodische Rufsendungen periodisch erregten Anrufrelais und einem Verzögerungsrelais, welches in dem mit beiden Polen der Betriebsstromquelle verbundenen Ladekreis eines über einen Widerstand EMI3.2 steuerbaren, geschützten Kontakten bestückte Verzögerungsrelais (H) zwei in Reihe in dem Kondensatorladekreis liegende Wicklungen (1, 11) besitzt, und dass der Verbindungspunkt beider Wicklungen unmittelbar, der Verbindungspunkt der einen Wicklung (II) und des Kondensators (C2) über eine den Widerstand bildende Wicklung (WII) eines Folgerelais (W) zum Anrufrelais (AR) an ein und denselben Arbeitskontakt (w1) des Folgerelais (W) angeschlossen sind.
AT138668A 1967-09-06 1968-02-14 Schaltungsanordnung für die Auswertung eines Anrufes in Fernmeldeanlagen AT282697B (de)

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