AT118140B - Schaltungsanordnung zur Zählung von Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Zählung von Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.

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AT118140B
AT118140B AT118140DA AT118140B AT 118140 B AT118140 B AT 118140B AT 118140D A AT118140D A AT 118140DA AT 118140 B AT118140 B AT 118140B
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AT
Austria
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Max Langer
Fritz Dr Ing Lubberger
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Siemens Ag
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Description


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  Schaltungsanordnung zur Zählung von Verbindungen in   Fernnxelde-,   insbesondere
Fernsprechanlagen. 



    Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Zählung von Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mittels elektrolytischer Zähler. 



  Die Erfindung besteht darin, dass der einer Anschlussleitung zugeordnete elektrolytische Zähler parallel zu einem in einer Ader der Leitung liegenden Widerstand geschaltet ist. 



  Durch die erfindungsgemässe Anordnung wird erreicht, dass jederzeit ohne Vorsehung besonderer Hilfs- oder Steuereinrichtungen die Zähleinrichtung an derjenigen Stelle des Systems angeschaltet werden kann, die für die jeweiligen zu messenden Verbindungen oder Verbindungsabschnitte die geeignetste ist. 



  Erfindungsgemäss werden ferner, um eine einheitliche Zeitzählung auch bei verschieden langen Anschlussleitungen zu erreichen, die parallel zu den elektrolytischen Zählern liegenden Widerstände den Widerstandsverhältnissen der einzelnen Anschlussleitungen angepasst, so dass an allen Widerständen der gleiche oder annähernd gleiche Spannungsabfall auftritt. 



  In den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt0 Die Erfindung ist auf diese Ausfuhrungsbeispiele nicht beschränkt. 



  Fig. 1 zeigt einen Verbindungsaufbau zwischen zwei Handamtsteilnehmern N 10 und Nll. 



  Fig. 2 zeigt eine Anordnung, in der ein Teilnehmer N20 liber einen Vorwähler irgendeine Verbindungseinrichtung zum weiteren Aufbau einer Sprechverbindung (beispielsweise einen Gruppenwähler) erreichen kann. 



  Die Fig. 3 und 4 zeigen einen Verbindungsaufbau zwischen zwei Teilnehmern N 30 und N32, wobei der Teilnehmer N 30 als Hauptstelle einer Nebenstellenzentrale dargestellt ist. Die Sprechverbinder, vom Teilnehmer N 30 verläuft über einen Vorwähler, Gruppenwähler und Leitungswähler zum gewünschten Teilnehmer N 320   
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 in dem Kreise : Erde, Batterie, Relais A10, Kontakt   3110, Teilnehmer N10,   Kontakt   2tao,   Erde erregt.

   Daraufhin erscheint die Anruflampe, die ihren Speisestrom über Erde, Kontakt 4 a 10, Anruf- 
 EMI1.2 
 Erde, Stufenrelais   T10, Hülsen   der Vielfachldinken   Vk : 3, Vk 2   und Hülse der Abfrageklinke Akl, Stöpselteil 3 des   Abfragestopsels   ASt, Wicklung   I   und 11 des Relais C 10, Batterie, Erde so erregt, dass es nur die Kontakte 2 t 10 und 3 t 10 öffnet.

   Demzufolge fällt das Relais   A   10 ab und bringt durch Auftrennen des Kontaktes 4 a 10 die Anruflampe AL 10 zum Erlöschen0 Nach Einstecken des Abfragestöpsel erfolgt ferner eine Erregung des Relais   S   10 über : Minus der Batterie, Wicklung I des Relais   S   10, 
 EMI1.3 
 Teilnehmer N 10, Kontakt   1 t 10, KJinkenfeder   2'der Abfrageklinke   Ak 1, Stöpselteil   2 des Abfragestöpsels ASt, zweite Ader des Schnurpaares, Wicklung 11 des Relais   S   10, Pluspol der Batterie.

   Nach Abfragen des anrufenden Teilnehmers mittels des hier nicht dargestellten Abfrageapparates steckt die 

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 Nachdem jetzt die Relais   S 10   und S 11 erregt worden sind und   demgemäss   ihre Kontakte 7 s 10 und 8 s 11 geschlossen haben, erfolgt im Stromkreis des Stufenrelais   T 10   eine Stromverstärkung durch Kurz- 
 EMI2.2 
 
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 Widerstand der einzelnen Teilnehmerleitungen für alle   Teilnel1mer3tellen   die gleiche Stärke hat. 



   Der elektrolytische Zähler   Z l des angerufenan Teilnehmer3 Nll   wird nicht beeinflusst, da derselbe, trotzdem der Kontakt 16 t 11 des Prüfrelais T 11 ebenfalls infolge Stromverstärkung über die 
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 lytische Zähler Z 10 des rufenden Teilnehmers wird demnach vom Zeitpunkt, zu dem sich der Teil-   nehmer N 11   meldet, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem einer von beiden Teilnehmern nach Gesprächsbeendigung seinen Hörer auflegt, beeinflusst. Nehmen wir an, dass der angerufene Teilnehmer   N 11   zuerst seinen Hörer auflegt, so sehen wir, dass zunächst infolge Auftrennung der Leitungsschleife an der Teilnehmerstation   N 11   das Relais S 11 zum Abfallen kommt.

   Infolge Öffnen des Kontaktes 8 s 11 wird der über das Stufenrelais T 10 fliessende Erregerstrom wieder   geschwächt,   da der Kurzschluss der Wicklung II des Relais   010 aufgehoben wird0  
Das Stufenrelais T 10 kann nun so bemessen sein, dass entweder nach der eingetretenen   Schwächung   des Erregerstromes der Haltestrom noch genügend gross ist, um die Kontakte 1 t 10, 2 t 10 und 3 t 10 geöffnet zu halten und so den elektrolytischen Zähler   Z 10 noch   so lange durch den Speisestrom des anrufenden Teilnehmers zu beeinflussen, bis derselbe seinen Hörer auflegt, oder aber, dass der Speisestrom des Stufenrelais T 10 so geschwächt wird, dass er nur genügt, um die Kontakte 2 t 10 und 3 t 10 geöffnet zu halten.

   In diesem Falle wird dann, da der Kontakt 1 t 10 wieder geschlossen wird, die Beeinflussung des elektrolytischen Zählers Z 10 schon nach Auflegen des Hörers an der angerufenen Teilnehmerstelle ihr Ende finden. 



   Nach dem oben erwähnten Abfall des Relais S 11 wird die   Schlusslampe     SL 11   in dem Kreise : 
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 geordneten Gruppenwählers, anlassen. Der im Nebenschluss zum elektrolytischen Zähler liegende Widerstand W 20 dient, wie dies auch schon bei der Beschreibung des Ausführungsbeispieles der Fig. 1 gesagt wurde, dazu, bei verschieden langen Teilnehmerleitungen die Möglichkeit zu haben, an alle elektrolytischen Zähler die gleiche Spannung anzulegen. Der elektrolytische Zähler wird nach dieser Ausführungsform vom Augenblick der Verbindungseinleitung an beeinflusst. 



   Wird der Vorwähler   VW 20 durch Erregung   seines Drehmagneten D 20 in dem Kreise : Erde, Batterie, Drehmagnet 20, Kontakt 25 r 20, Unterbrecher U 20, Kontakt   24 t 20,   Erde in Bewegung 
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 damit verbundenen Kurzschluss der Wicklung 11 des Relais T 20 eine Sperrung des Gruppenwählers gegen weitere Belegung erfolgt. Die Einstellung des Gruppenwählers auf weitere naehgeordnete Verbindungseinrichtungen kann nun in bekannter Weise durch Aussendung von   Stromstössen   und damit verbundener Beeinflussung der Relais A 20 und   B 20   erfolgen. 



   Legt man die Adern a, b und c eines nicht dargestellten Leitungswählers, Über den der TeilnehmerN20 erreicht werden kann, in der in der Zeichnung dargestellten Weise an die Teilnehmerleitung, so wird, wenn der Teilnehmer   N 20 Über   diese Adern angerufen wird, keine Beeinflussung des elektrolytischen Zählers erfolgen. Legt man dagegen die b-Ader dieses Leitungswählers in der Weise an die Teilnehmerleitung, wie dies in der Zeichnung durch die gestrichelte Linie   b'gezeigt   ist, so wird auch, wenn der Teilnehmer N 20 über einen Leitungswähler erreicht wird, in diesem Falle der elektrolytische Zähler Z 20 erregt werden. 



   Anstatt den elektrolytischen Zähler mit dem   Nebenschlusswiderstand   W 20 zwischen die Punkte   x   3 und x 4 zu legen, kann die Anordnung auch zwischen die Punkte x 5 und x 6 geschaltet werden. In diesem Falle wird der elektrolytische Zähler von dem Zeitpunkte an beeinflusst, zu dem nach Anlassen des Vorwählers zur freien Wahl und Beendigung derselben ein freier Gruppenwähler belegt worden ist. 



   Man kann aber auch noch ausser der Anordnung des Zählers entweder zwischen den Punkten   x   3 und   x   4 oder x 5 und   x   6 einen weiteren Zähler zwischen die Punkte x 1 und   x   2 ebenfalls zusammen mit einem   Nebenschlusswiderstand   legen.

   In diesem Falle wird dann neben dem zwischen den Punkten   x   3 und x 4 liegenden elektrolytischen Zähler noch der zwischen den Punkten   x 1   und   x   2 zusätzliche elektrolytische Zähler bei   Verbindungsherstellung beeinflusst.   Dieser zusätzliche Zähler, der an der Teilnehmerstelle liegt, kann dann gewissermassen als   Kontrollzähler   dienen, um unter Umständen einen Leitungs-   schluss zwischen   den Punkten y und z der Teilnehmerleitung feststellen zu können. Besteht nämlich ein solcher Leitungsschluss zwischen den Punkten y und z der Teilnehmerleitung, so wird der zwischen den Punkten x3 und   x   4 liegende elektrolytische Zähler von einem geringen Dauerstrom durchflossen. 



  Der zwischen den Punkten x 1 und   x 2   an der Teilnehmerleitung N 20 liegende elektrolytische Zähler 
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 erkennen können, dass die Teilnehmerleitung sich zwischen den Punkten y und z nicht im ordnungsmässigen Zustande befindet. 



   Wie schon erläutert, kann der Teilnehmer durch Aussendung weiterer Nummernstromstösse die dem Gruppenwähler nachgeordneten Wähler auf den gewünschten Teilnehmer einstellen. Nach Gesprächs- 
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 station N 20, so wie dies aus der Fig. 2 zu erkennen ist, dadurch, dass   zunächst   die Relais.   4. 20   und B 20 durch Auftrennen der Leitungsschleife stromlos werden und durch irgendeine Schaltmassnahme des Gruppenwählers die Prüfader   c 1   im   Gruppenwähler   aufgetrennt wird und somit das Relais T 20 des Vorwählers VW 20 zum Abfallen kommt.

   Demzufolge wird der Vorwähler VW 20 durch Erregung seines   Drehmagneten D20indemKreise   : Erde, Kontakt24 t 20, Unterbrecher U 20, d-Arm des Vorwählers VW20, Drehmagnet D 20, Batterie, Erde in seine Ruhestellung   zurückgedreht.   



   Jetzt sei ein Verbindungsaufbau zwischen der Teilnehmerstelle N 30, die die Hauptstelle einer Nebenstellenzentrale sein mag, und der über Vorwähler, Gruppenwähler und Leitungswähler erreicht- 
 EMI3.4 
 ab, so wird zunächst das Relais R 30 in dem Kreise : Erde, Batterie, Wicklung   I   des Relais R 30, Kontakt 31 t 30, Teilnehmer N 30, Drosselspule D 1, Erde erregt. Hiedureh wird der Vorwähler   VIV, 30   zur freien Wahl eines nachgeordneten Gruppenwählers angelassen, indem der Drehmagnet D 30 dieses Vorwähiers in dem Kreise : Erde, Batterie, Kontakte 36 r 30, 37 t 30, Drehmagnet D 30,   Unterbrecher U 30,   Erde erregt wird.

   Nach dem PrÜfvorgang sprechen die Relais   T 30   und C30 in dem Kreise : Erde, Batterie, Kontakt   3J f 30, Wicklungen II   und   I   des Relais T 30, Arm c 30 des Vorwählers VW30, 
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 so dass ein   erhöhtes Potential   an die Prüfader des Vorwählers angelegt wird, um den belegten   Gruppen-     wähler gegen weitere Belesung   zu sperren.

   Nach Durchschaltung der Teilnehmerleitung auf den belegten Gruppenwähler werden die Relais   A   30 und B 30 erregt, u. zw. erfolgt eine Erregung des Relais A 30 
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 Batterie, Drosselspule D 7, Drosselspule D 3, Drosselspule D   J   über die in Sprechverbindung stehenden Nebenstellen n, B, Drosselspule D 5, Eide verlaufen. 

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   (Nebenschluss   : Relais T 30, Wicklung 1), Kontakt 38 t 30, Arm   il30   des Vorwählers   VW 30, Batterie,   Erde zustande, so dass infolge dieser Verstärkung das Relais ZR 30 erregt wird.

   Das Relais   Z. ss. ?   öffnet seinen Kontakt 34 zr 30, so dass von diesem Zeitpunkte an der Zähler Z 30 in dem Kreise : Erde, Batterie, Relais   A 30,   Arm a 30 des   Vorwählers   VW 30, Widerstand W 30 (Nebenschluss: Zähler Z 30), Kontakt 30 t 30, Teilnehmerstelle N 30, Drosselspule D 1, Erde beeinflusst wird. 



   Tritt nach Öffnen dieses Stromkreises durch den Wellenkontakt 40 w 31 bei dem ersten Drehschritt wieder eine   Stromschwäehung   ein, so ist dieser Strom dennoch genügend stark, um auch das
Relais ZR 30 erregt zu halten. 



   Nach Ablauf der   Stromstossreihe   wird das Relais A   30   wieder erregt, so dass der Stromkreis des 
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 weise erregt wird, da der Kontakt 50 d 31 als Selbstunterbreeherkontakt arbeitet. Der Gruppenwähler wird so lange drehen, bis sein   Prüfrelais   P 30 anspricht, d. h. ein freier Leitungswähler gefunden ist. 
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 über die Kontakte 63 p 30 und 64 p 30 eine Durchschaltung der Verbindungsleitung.

   Sendet der Teil-   nehmer N 30   die zweite   Stromstossreihe aus,   so werden die Relais   AJO und V 3B   in derselben Weise 
 EMI4.5 
 über : Erde, Batterie, Relais A 31, Steuerschalterstellung 1, 2, Arm a 31 des Gruppenwählers GW 31, Kontakte 63 p 30, 61 a 30, Kopfkontakt 62 k 31, Erde stossweise erregt wird, so dass der Leitungswähler LW 32 der gewählten Ziffer entsprechend   über :   Erde, Kontakte 80   it   81 p 31, Steuerschalterstellung 1, Hubmagnet H   32     des Leitungswählers LW 32,   Batterie, Erde hebt.

   Nach Ablauf dieser Stromstossreihe geht der 
 EMI4.6 
 bei der zweiten Stromstossreihe, erfolgt die Einstellung des Leitungswählers LW 32 auf den gewünschten Teilnehmer N 32, indem der Drehmagnet   D 52 über   : Erde, batterie, Drehmagnet D 32, Steuerschalter- 
 EMI4.7 
 magneten St 31 nach Erregung des Relais F 31 über : Erde, Batterie, Widerstand Wi, Relais   Fil, Steuer-   schalterstellung 2, Wellenkontakt   6S ? 52, Kontakt   69 b 31, Erde nach Stellung 5.

   In dieser Stellung 
 EMI4.8 
 

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 Widerstand Wi, Batterie, Erde der Steuerschalter nach Stellung 4 und von dort, da das Relais P 31 erregt ist, durch Erregung des Relais31 über : Erde, Kontakt 72 p 31, Steuerschalterstellung 4, Relais F 31, 
 EMI5.1 
 so spricht in diesem Kreise das Relais U 31 an, so dass der Steuerschalter durch   Erregung des Relais F 37   iiber : Erde, Kontakt 74 u 31, Steuerschalterstellung 5, Relais   F'31, Widerstand lVi,   Batterie, Erde nach Stellung 6 geht.

   In dieser Stellung erfolgt die Durchschaltung der Verbindungsleitung auf den Teilnehmer   N     32, so   dass jetzt die Relais   A 31   und B   31   in dem Kreise : Erde, Batterie, Relais A 31, Steuerschalterstellung 6, Arm a 32 des Leitungswählers LW 32, Teilnehmer N 32, Arm   b 32, Steuer-   schalterstellung 6, Relais B 31, Erde ansprechen.

   Wollen wir jetzt eine Beeinflussung des elektrolytischen Zählers Z 30 beim Melden des gewünschten Teilnehmers eintreten lassen, anstatt, wie am Anfang erläutert, 
 EMI5.2 
 Hat der Steuerschalter nun die Stellung 6 erreicht, so erfolgt, da der Kontakt 66 zr   38 als   Kontakt eines Verzögerungsrelais noch geschlossen ist, eine Beeinflussung des Relais ZR 31   im Gruppenwähler GW 31   in dem Kreise : Erde, Kontakt   66zr32, Steuersehalterstellung   6, Ader   bill,   Arm b 31 des Gruppenwählers GW 31, Relais ZR 31, Batterie, Erde.

   Durch Schliessen des Kontaktes 39 zr 31 kommt eine Stromverstärkung über den Arm c 30 des Vorwählers VW 30 zustande, so dass das im   Nebenschluss   zur Wicklung 1 des Relais T 30 liegende Relais ZR 30 in dem Kreise : Erde, Kontakt 39 zr 31, Widerstand   Wi,   Kontakt 42 m 31, Arm c 30 des Vorwählers VW 30, Relais ZR 30 (im Nebenschluss : Wicklung 1 des Relais T 30), Kontakt   38 t, 30, Arm d 30   des Vorwählers VW 30, Batterie, Erde erregt wird.

   Da durch Ansprechen des Relais ZR 30 der Kontakt 31 zr 30 geöffnet wird, so erfolgt jetzt eine Beeinflussung des elektrolytischen Zählers Z 30 iiber : Erde,   Batterie, Ralais 130,   Arm a 30 des Vorwählers   VIF 30,   elektrolytischer Zähler Z 30   (Nebenschluss   : Widerstand   W 30),   Kontakt 30   t 30, TeilnehmersteIle N   30, Drosselspule D 1, Erde. Fällt jetzt das   Verzögerungsrelais ZR 32,   da der Kontakt   79 st 31 geöffnet   ist, ab, so erfolgt auch eine Aberregung des Relais ZR 31 im Gruppen wähler GW 31. Die über den Kontakt 39 zr 31 eingetretene   Stromverstärkung   findet somit ihr Ende.

   Der über das Relais ZR 30 weiterfliessende Strom ist nun aber stark genug, um das Relais ZR 30 erregt und somit auch den Kontakt 34   zr   30 geöffnet zu halten. 



   Nachdem, wie oben gezeigt, der Steuerschalter die Stellung 6 erreicht hat, ist die Sprechverbindung zwischen dem Teilnehmer N 30 und   N   32 hergestellt, und während der Dauer dieser ganzen Verbindung wird der elektrolytische Zähler   Z 30   des anrufenden Teilnehmers N 30 in dem beschriebenen Stromkreise beeinflusst. 



   Die Auslösung der Sprechverbindung erfolgt, wenn die Teilnehmer   N 31   und   N 32   ihre Hörer auflegen, u. zw. steht hiebei der Vorwähler und Gruppenwähler unter dem Einfluss des Teilnehmers N 30 und der Leitungswähler unter dem Einfluss des Teilnehmers   N 320   Legt der Teilnehmer N 30 seinen Hörer 
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 freigegeben, so dass jetzt auch das Relais B 30 durch Auftrennung seines Erregerkreises am Kontakt 33 t 30 stromlos wird. Von diesem Zeitpunkt an hört die Beeinflussung des elektrolytischen Zählers Z 30 auf, da ja auch durch Öffnen des Kontaktes 42 m 31 das Relais ZR 30 stromlos geworden ist und über seinen Kontakt 34 zr 30 den elektrolytischen Zähler Z 30   kurzschliesst.   



   Legt nun der Teilnehmer N 32 seinen Hörer auf, so fallen infolge Unterbrechung der Leitungsschleife die Relais A 31 und   B 31   ab, so dass der Steuerschalter nach Stellung 7 geht (Erde, Kontakte 76 u 31, 73 a 31, Steuerschalterstellung 6, Relais   P 31,   Widerstand   Wi,   Batterie, Erde). In 
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 wählers nach Abfall des Relais P 31 über : Erde, Kontakt 83 p 31, Steuerschalterstellung 7, Auslösemagnet M 32 des Leitungswählers   li32,   Batterie, Erde erregt wird. Der Leitungswähler kehrt in seine Ruhelage zurück, so dass jetzt nach Schliessen des Kopfkontaktes 77 k 32 der Steuerschalter durch 
 EMI5.5 
 haben somit wieder ihre Ruhelage eingenommen. 



   Um die   Möglichkeit zu schaffen,   für den durch Gespräche in der Nebenstellenzentrale verbrauchten Strom aus der Amtsbatterie eine entsprechende Gebühr zu berechnen, kann an die in der Zeichnung dar- 

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 gestellten Punkte x und y ebenfalls ein elektrolytischer Zähler angeschlossen werden. Dieser Zähler würde dann, sobald die Speisung irgendeiner Nebenstelle über die Drosselspule D 7 erfolgt, durch den im Nebenschluss zu dieser Drosselspule fliessenden Strom während der Dauer der Verbindung beeinflusst werden. 



   Da der innere Widerstand der elektrolytischen Zähler bekanntlich sehr klein ist, wird selbst-   verständlich   in Reihe mit dem Zähler ein hoher Ohmscher Widerstand gelegt, demgegenüber der in die Leitungen eingeschaltete parallele Widerstand verhältnismässig klein ist. In dem dargestellten Ans-   fiÛ1rungsbeispielen   bedeuten die durch Rechtecke angedeuteten Zähleinrichtungen, Z 10, Z 20 usw., den elektrolytisehen Zähler und den mit ihm in Reihe geschalteten Vorsehaltwiderstand. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Sehaltungsanordnung   zur Zählung von Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere   Fel11sprech-   anlagen, dadurch gekennzeichnet, dass der einer   Anschlussleitung   zugeordnete elektrolytische Zähler (Z) 
 EMI6.1 
 geschaltet ist.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel zu den elektrolytischen Zählern liegenden Widerstände (W10) den Widerstandsverhältnissen der einzelnen Anschlussleitungen angepasst sind, so dass an allen Widerständen (W 10) der gleiche oder annähernd gleiche Spannungsabfall auftritt.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähleinrichtung (Z 10, W 10) in die in der Vermittlungsstelle geerdete Sprechader eingeschaltet ist.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähleinrichtung (Z 10, W 10 ; Z 20, W 20) zwischen der der Anschlussleitung zugeordneten, für abgehende Verbindungen zu benutzenden Verbindungseinrichtung (AK 1, Fig. 1, VW 20, Fig. 2) und der Anschlussstelle des Verbindungsweges (VK 2, VK 3 ; ab vom LW) für ankommende Verbindungen eingeschaltet ist.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähleinrichtung (Z 10, 1 10 ; Z20, W 20) vor den Anschlusspunkten (u, 11) des für ankommende Verbindungen zu benutzenden Verbindungsweges (Leitung von den Vielfachklinken 7X2, 7X5, Fig. 1 ; Leitung von den LW-Kon- takten, Fig. 2) eingeschaltet ist.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähleinrichtung in denjenigen Teil der anrufenden Anschlussleitung eingeschaltet ist, der erst nach Durchschaltung der Anschlussleitung über eine Verbindungseinrichtung (AK 1, VW 20) stromführend wird.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, dass Steuereinrichtungen (ZR 30) die Zähleinrichtung erst beimZur-Wirkung-Kommen bestimmter Schaltvorgänge während der Herstellung oder nach Vollendung der Verbindung (z. B. Belegen eines Wählers oder Melden des gewünschten Teilnehmers) einschalten.
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anschlussleitung mit je einer Zähleinrichtung in der Vermittlungsstelle und an der Anschlussstelle ausgerüstet ist und durch unterschiedliche Messergebnisse Leitungsstorungen angezeigt werden.
    9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 für Anlagen, bei denen über die Anschlussleitungen Speise-oder Ladestrom für Sonderzweeke der Amtsbatterie entnommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zähleinrichtung in den den Speise-oder Ladestrom für Sonderzwecke (Nebenstellenspeisung, Rundfunkbetrieb, Uhrenfortschaltung usw.) führenden Leitungsteil eingeschaltet ist (z. B. parallel zu D 7, Fig. 3).
AT118140D 1928-02-24 1928-03-06 Schaltungsanordnung zur Zählung von Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen. AT118140B (de)

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