AT148925B - Schaltungsanordnung zum wahlweisen Anruf in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zum wahlweisen Anruf in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen.

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AT148925B
AT148925B AT148925DA AT148925B AT 148925 B AT148925 B AT 148925B AT 148925D A AT148925D A AT 148925DA AT 148925 B AT148925 B AT 148925B
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AT
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relays
connection
circuit arrangement
capacitor
relay
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Benedikt Dr Ing Kudrna
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Siemens Ag
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    Scltungsfmordnung   zum wahlweisen Anruf in   Fernmelde-, insbesondere Fernspredtanlagen   mit
Gesellsehaftsleitungen. 
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   Die   Schaltvorgänge   der in Fig. 1 gezeigten Anordnung sind folgendermassen :
Im Ruhezustand der Anlage liegt von der Zentralstelle aus Spannung an der a-Ader der Gesellsehaftsleitung. Hebt nun ein Teilnehmer, z. B. an der Teilnehmerstelle   TSt   11, seinen Hörer ab und kurbelt, so spricht zunächst das Relais   i H   in der dieser Teilnehmerstelle zugeordneten Abzweigstelle an : Erde, Kontakt 1 a 11, Teilnehmerstation, Relais A 11 (Wiclung 1), Kontakt 2 sp 1, Erde.

   Re- 
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 das Ansprechen des Relais X über den Kontakt   9.   x Minuspotential an die b-Ader gelegt, während das Minuspotential von der a-Ader durch Öffnen des Kontaktes 7.   K   abgeschaltet wird. Über den Kontakt   10. i,   wird ferner der Summer Su eingeschaltet, der über seine Wicklung II und den Kondensator Koz 1 einen Summerton an die a-Ader der   Gesellschaftsleitung   legt, woran der anrufende Teilnehmer erkennt, dass die Gesellsehaftsleitung frei war und dass der Anruf in der Zentralstelle angekommen ist.

   Durch den von dem Teilnehmer ausgesandten Induktorstrom kommt ferner nach dem Ansprechen des Relais X die Fallklappe Fk in der Zentralstelle zum Abfall und schaltet dort in bekannter Weise ein Anrufsignal ein. 
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 übrigen Teilnehmerstellen der Gesellsehaftsleitung (Sperrung der Leitung). Der   Kontakt 2 sp 1   wird ebenfalls geöffnet, der Stromkreis des   Anschalterelais. 177   der anrufenden Stelle wird jedoch nicht unterbrochen, da sich dieses Relais über seine Wicklung II parallel zu dem Relais Sp 1 über den Kontakt 4 a 11 hält. 



   Die Beamtin in der Zentralstelle, die das Anrufsignal (Fallklappe   Fk   gefallen) bemerkt, geht mit ihrem Abfragestöpsel in die der anrufenden Gesellschaftsleitung zugeordnete Abfrageklinke hinein. 



  Beim Stöpseln wird die Fallklappe Fk abgeschaltet ; ferner wird über den Klinkenkontakt (Kli) Minuspotential über den Widerstand   Wiz1   1 und die Drossel   Dr 1   an die b-Ader der Gesellschaftsleitung 
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 Kondensatoren der Gruppen   r ; 1' 5   und   Gr 6   bleiben jedoch dann noch ausreichend geladen (s. Fig. 3). 



   Da es sich um den Anruf der Stelle   TSt11   handelte, wurde ein Stromstoss von 50 ins ausgesandt, u. zw. derart, dass Pluspotential an der b-Ader lag, während, wie schon oben erwähnt ist, an die a-Ader Minuspotential gelegt wurde. Unter dem Einfluss dieses Stromes sprechen in allen Gruppenabzweigstellen die Relais J an, z. B. Relais J   1   über Kontakt 22 sp 1 : J 2 über Kontakt   3. 3 sp 2   usw. Infolgedessen werden die Kontakte 11 i 1, 12 i 2 usw. in die Arbeitslage gebracht. Der über diese Kontakte verlaufende Stromkreis der Relais Sp 1 und Sp 2 wird dabei nicht unterbrochen, da diese Kontakte als Schleppkontakte ausgebildet sind und in ihrer Arbeitsstellung die Relais Sp 1 bzw. Sp 2 parallel zu den Relais J 1 bzw. J 2 an die Minuspotential führende a-Ader der   Gesellschaftsleitung sehalten.

   Durch   das Ansprechen der Relais J 1 bzw. J 2 werden in allen Gruppenabzweigstellen die Kondensatoren Ko 1, 
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   Ist die Zeit von 50 ms verstrichen, so spricht in der Sendeeinrichtung der Zentralstelle das Relais P an und unterbricht den Stromkreis der Relais W und An 1. relais P hält sich über eine zweite Wicklung und seinen Kontakt   26 p   ; in diesem Stromkreis liegt eine Signallampe   SI--, welche   der Beamtin in der Zentralstelle zu erkennen gibt, dass die Aussendung des   Stromstosses   erfolgt ist. Die Beamtin kann also die gedrückte Taste loslassen, wenn die Tasten als lose Tasten ausgebildet sind. Durch das Ansprechen des Relais P wird die Sendeeinrichtung stillgesetzt und durch Umlegen der Kontakte 27 w und 28   w   erfolgt die Abschaltung der Sendeeinrichtung von der Gesellschaftsleitung und die Wieder- anschaltung des Minuspotentials an die b-Ader.

   In den Gruppenabzweigstellen fallen infolgedessen die Relais   Jl, J2   usw. ab. Die über die Widerstände geladenen Kondensatoren werden sich daher über die Wicklungen J der Gruppenansehaltrelais G1, G2 usw. entladen. Die Sperrelais Sp an allen Gruppenabzweigstellen bleiben auch nach dem Abfall der Relais. J erregt, da sie über den in die Ruhe- 
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 und damit an Minuspotential liegen. Die Kondensatoren in den Gruppenabzweigstellen entladen sich nun über die Wicklung 1 der Relais G, wobei jedoch nur diejenigen an den Gruppenabzweigstellen Gr 1 und   Gr   2 zum Ansprechen kommen. Die Gruppenkennzeichnungsrelais G, die als Stufenrelais ausgebildet sind, sprechen dabei auf den Kondensatorentladestrom nur in der ersten Stufe an. 



   In der   Gruppenabzweigstelle Gr 1   wird durch Umlegen des Kontaktes 29 g 1 I (1. Stufe) in die Arbeitslage über den noch in Ruhelage befindlichen Kontakt 30 g 1 II (2. Stufe) für das Relais G 1 
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 tung wie der Erregerstrom durch die Wicklung 11 dieser Relais, d. h. die beiden Wicklungen unterstützen sich in ihrer Wirkung (s. Fig. 4). Da von den Relais G 1, G 3, G 5 nur Relais G 1 erregt war, bleibt auch nur dieses erregt und hält sich über seine Wieklung   11.   Durch Schliessen des Kontaktes 11 (Stufe 1) wird ausserdem ein Stromkreis für die Wicklung 7 des Relais r vorbereitet. 
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 satoren durch die Wicklung   I   der Gruppenkennzeichnungsrelais G 2, G 4, G 6 in entgegenesetzter Richtung wie der Strom in der Erregerwicklung 11 (s. Fig. 4).

   Das Relais G 2, welches infolge der kurzen Ladezeit der Kondensatoren als einziges Gruppenkennzeiehnungsrelais der Gruppe 2, 4, 6 eingeschaltet war, wird unter dem Einfluss der einander entgegenwirkenden Ströme in den Wicklungen   I   und 1l abgeschaltet und gelangt wieder in die Ruhelage. 



   Nach Beendigung der Gruppenwahl ist also allein in der Gruppenstelle Gr 1 das Gruppenrelais G 1 erregt. u. zw. in der ersten Stufe. 



   Die Beamtin in der Zentralstelle, die am Aufleuchten der   Signallampe     s'/,   erkannt hat, dass die Aussendung des ersten Anrufzeichens erfolgt ist, betätigt nun die Einzelanruftaste. Es können dabei für Gruppen-und Einzelanruf dieselben Tasten verwendet werden. Da es sich um den Anruf der Station TSt 11 handelt, wird nochmals die Taste 7'1 gedrückt. Verwendet man sich sperrende Tasten, so kann die Anordnung derart getroffen sein, dass jedesmal, wenn eine Taste gedrückt wird, durch einen selbsttätigen Mechanismus auch der   Schalter T vorübergehend   betätigt wird, so dass dabei der Haltestromkreis des Relais P unterbrochen wird und das Relais P abfällt.

   Die Anordnung kann anderseits aber auch derart sein, dass der Schalter AT jedesmal vor Betätigung einer der Tasten T   -1'6   durch die Beamtin   vorübergehend geöffnet   werden muss,   um   die Lampe    < s'/y und das Relais P auszu-   schalten. 

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   Bei der erneuten Betätigung der Taste T 1 wird ebenso wie bei der Gruppenwahl die Sendeeinrichtung über die Kontakte   27/1'und 28 Il" an   die Gesellschaftsleitung angeschaltet, wobei, da die Taste T 7 gedrückt ist, wiederum Pluspotential an die b-Ader und Minuspotential an die a-Ader gelegt wird. Infolgedessen sprechen die Relais J 1, J 2 usw. in den Gruppenabzweigstellen erneut an. Allein in der Gruppenabzweigstelle   Go'1   kommt aber ein Stromkreis für die Wicklung I des Relais   G 1 über   den nur dort in Arbeitsstellung befindlichen   Kontakt-3. 3 a 7 7 (l. Stufe)   zustande. Da nun die Wick- 
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   2.   Stufe. Dabei wird der Kontakt   37   g 111 (2. Stufe) geschlossen.

   Es liegt daher jetzt das Pluspotential der b-Ader der   Gesellsehaftsleitung   an allen Kondensatoren der an die Gruppenabzweigstelle   Gr 1   angeschlossenen Einzelabzweigstellen ASt 11-ASt 16, u. zw. über die Widerstände Wi 11, Wi 12 usw., und die Kontakte 35 i 1, 36 i 1 usw. Die Kondensatoren Ko 11, Ko 12 usw. werden daher während der Dauer der Stromstosssendung geladen. Die Kondensatorwiderstandsanordnungen an den Einzelabzweigstellen sind dabei in gleicher Weise wie die der Gruppenabzweigstellen auf verschiedene Lade- 
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 die Sendeeinriehtung SE wieder abgeschaltet, so werden nur die Relais A 11 und,   17.' ? durch   den Kondensatorentladestrom voll erregt.

   Die Entladung der Kondensatoren beginnt, sobald durch die Abschaltung der Sendeeinrichtung in der Zentralstelle das Relais J 1 abfällt, so dass die Kontakte i 1 und   36   i 1 in die Ruhelage gelangen. 



   Da die Kondensatoren durch Pluspotential geladen wurden, so fliesst über die Wicklung II des   Relais. 111   ein Strom, welcher in seiner Richtung übereinstimmt mit dem Erregerstrom, der über 
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 und das   Relais. 177   fliesst (s. Fig. 5). 



   Der Entladestrom des Kondensators Ko 12 in der Abzweigstelle   72 fliesst   zwar auch über das zugehörige Relais A 12 und bringt dieses zum Ansprechen, so dass die Kontakte 36 a 12, 37 a 12, 38 a 12 und 39 a   72 in die Arbeitslage umgelegt   werden. Die Richtung des von der   b-Ader   der Gesellschafts- 
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   Die Beamtin der Zentralstelle ruft nun den gewählten Teilnehmer in bekannter Weise durch Wechselstrom. Meldet sieh der Teilnehmer, so hat die Beamtin die Gewissheit, dass allein dieser Teilnehmer an die Gesellschaftsleitung angeschaltet ist. Sie kann nun die Verbindung zu dem gewünschten Teilnehmer, z. B. zu einem andern Teilnehmer desselben Amtes, herstellen. Die Vorgänge, die sich bei Wahl eines Teilnehmers derselben Leitung abspielen, werden noch später erläutert. 



   Geht der Anruf nicht von dem Teilnehmer der   Teilnehmerstelle     TSt   11 aus, sondern beispielsweise von dem Teilnehmer der Stelle TSt 22, so ist der grundsätzliche Aufbau der Verbindung der gleiche. Nur bei der Wahl ergeben sieh naturgemäss einige durch die andere Anrufnummer bedingte Unterschiede. Um von sich aus den Teilnehmer TSt 22 anzurufen, drückt die Beamtin zunächst die Taste T 2, wodurch die Sendeeinrichtung in der schon beschriebenen Weise an die Gesellschaftsleitung angeschaltet wird, sie sendet einen   Stromstoss   von 50 ms Dauer aus, u. zw. derart, dass diesmal Minuspotential an die b-Ader gelegt wird, während an der a-Ader wiederum wie zuvor Minuspotential liegt. Es kommen daher wieder in allen Gruppenabzweigstellen Gr 1-Gr 6 die Relais J 1, J 2 usw. zum An- 
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 gemeinsamen Leitung.

   Die Kondensatoren werden über die Widerstände jedoch diesesmal mit negativem Potential aufgeladen. Ist nun die Aussendung des   Stromstosses   beendet und erfolgt nach Abfall der Relais J die Entladung der Kondensatoren, so sprechen widerum nur die Relais   G 1   und   G     :   in den Gruppenabzweigstellen   G'1 und Gr 2   an, da die Kondensatoren an den übrigen Gruppenabzweigstellen infolge des   kurzen Stromstosses   von 50 ms noch nicht ausreichend geladen waren.

   Die Wicklungen Il der Relais   GI und G 2 werden   wieder an   die Minuspotential führende b-Ader   der Gesellschaftsleitung geschaltet, wobei der durch diese Wicklungen fliessende Strom in seiner Richtung nur bei der Gruppenabzweigstelle Gr2 mit dem über die Wicklung I fliessenden Kondensatorentladestrom übereinstimmt, so dass das Relais G   2   in der ersten Stufe erregt bleibt und seinen Kontakt 40   g 1, 1 (l.   Stufe) schliesst (Fig. 4). In der Gruppenabzweigstelle Grl wirkt jedoch der Kondensatorentladestrom dem durch die Wicklung II des Relais   G 7   fliessenden Erregerstrom entgegen, so dass das Relais   G 7   abfällt (s. Fig. 4). 
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 erregt. 



   Bei der nun folgenden Einzelwalil, bei der eine der   Einzelabzweigstellen ASt 21#26 der   Gruppenabzweigstelle Gr 2 ausgewählt wird, wird von der Zentralstelle wieder ein Wahlstromstoss von 50 ms aus- 

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50 ms aufgeladen wurden, so ist allein der Entladestrom der Kondensatoren Ko 21 und Ko 22 ausreichend, die Relais   A4   21   und A 22   voll zu erregen. Beide Relais sprechen an und legen ihre Kontakte 44 a 21, 45 a 21, 46 a 21, 47 a 21 und 48 a 22,   49 a 22, 50 a 22 und 51   a 22 um. Infolgedessen fliesst sowohl über die Wicklung 11 des Relais   A. 21   wie über die des   Relais A. 22 Strom   von der   b-Ader   der Gesellschaftsleitung.

   Dieser Strom stimmt in seiner Richtung mit dem Entladestrom des Kondensators Ko 22 überein, so dass das Relais A 22 erregt bleibt (s. Fig. 5). während der über die Wicklung 11 des Relais   A. 21   fliessende Strom dem Kondensatorentladestrom des Kondensators Ko 21 entgegengerichtet ist, so dass dieses Relais abfällt (s. Fig. 5). Es ist also allein die Teilnehmerstelle   TSt   22 an die Gesellschaftsleitung angeschaltet. 



   Bei Wahl eines Teilnehmers der Gruppenabzweigstellen Gr   i'oder Gr   4 wird z. B. ein Stromstoss von   200 ms   ausgesendet. Bei einem derartigen Wahlvorgang werden natürlich auch die Kondensatoren Ko 1 und Ko 2 der Gruppenabzweigstellen Gr 1 und   Gai 2   vollständig geladen.

   Um nun trotzdem eine sichere Auswahl der   Gruppenabzweigstellen Gr *j   oder   Gr 4   zu ermöglichen und ein Ansprechen der Gruppenkennzeichnungsrelais G1 und G. 2 zu verhindern, werden durch Steuerung der Sendeeinrichtung SE in der Zentralstelle sämtliche geladenen Kondensatoren Ko 1-Ko 6 während der Dauer von 50 ms über die b-Ader der   Gesellschaftsleitung   wieder entladen, d. h.

   die bei einer Ladedauer von 50 ms bereits voll geladenen Kondensatoren Ko 1 und Ko 2 der Gruppenabzweigstellen   Gr 1 und Gr 2   werden vollständig entladen, während die Ladung der Kondensatoren   Ko 3 und Ko   4 in den Gruppenabzweigstellen Gr 3 und Gr 4 noch ausreichend ist (zirka   80%   der vollen Ladung), um bei der Entladung die in Reihe mit den Kondensatoren liegenden Relais   ss J und ss 4 sicher   zu betätigen (s. Fig. 3). Die gleichen Vorgänge wiederholen sich entsprechend bei der Einzelwahl. 



   Handelt es sich um die Wahl eines Teilnehmers der Gruppenabzweigstellen   5   oder 6, so erfolgt die Aussendung eines Stromstosses von z. B. 800   ms   Dauer. Während dieser Zeit werden die Konden- 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schaltungsanordnung zum wahlweisen Anruf in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass Wahlströme verschiedener Dauer und Richtung an den Abzweigstellen der Gesellschaftsleitung vorgesehene Kondensatorwiderstandsanordnungen (Ko 1, Wil ; Ko 2, Wi 2; Ko 11, Wi 11 usw. ) beeinflussen und von den Wahlströmen in ihrer Richtung und Stärke abhängige Kondensatorströme (Lade- bzw. Entladeströme) die Anschaltmittel (Anschalt- relais GI, G 2 ; A 11 usw. ) der durch die Wahlströme gekennzeichneten Abzweigstellen zur Wirkung bringen.
    2. Sehaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansehaltrelais bei ihrem Wirksamwerden (über Kontakt 29 g 1 I, 4 a 11, 37 a 12 usw. ) einen Erregerstrom einschalten, der gemeinsam mit dem Kondensatorstrom die Anschaltrelais steuert.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschaltrelais 1, G'2) als Relais mit zwei Wicklungen ausgebildet sind, deren eine (I) von dem Kondensatorstrom, deren andere (II) von dem Erregerstrom durchflossen wird. EMI6.1 satorstrom als auch von dem Erregerstrom durehflossen werden.
    5. Sehaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass wirksamwerdende Kondensatorströme unabhängig von ihrer Richtung die Ansehaltrelais einschalten, dass dann aber nur bei Übereinstimmung der Richtung der Kondensatorströme mit dem Erregerstrom die Einschaltung der Anschaltrelais aufrechterhalten wird.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Anschaltmittel in den Abzweigstellen neutrale Relais (G 1, G 2; A 11, A 12, A 21, A 22) vorgesehen sind.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschaltrelais , ss als Stufenrelais ausgebildet sind, welche bei Wirksamwerden des Kondensatorstromes durch diesen in erster Stufe erregt werden.
    8. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die in erster Stufe erregten Anschaltrelais in zweiter Stufe erregt werden, wenn beide Wicklungen der Anschaltrelais parallel eingesebaltet sind.
    9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die als Stufenrelais ausgebildeten Ansehaltrelais (G1, G2) als Gruppenwahleinriehtungen dienen.
    10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die bei der Gruppenwahl in erster Stufe erregten Anschaltrelais (G 1, G 2) bei Beginn der Einzelwahl in zweiter Stufe erregt EMI6.2
AT148925D 1936-03-20 1935-10-28 Schaltungsanordnung zum wahlweisen Anruf in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen. AT148925B (de)

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