AT287073B - Schaltungsanordnung fuer die rufweiterleitung in fernmelde-, insbesondere fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer die rufweiterleitung in fernmelde-, insbesondere fernsprechanlagen

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AT287073B
AT287073B AT10268A AT10268A AT287073B AT 287073 B AT287073 B AT 287073B AT 10268 A AT10268 A AT 10268A AT 10268 A AT10268 A AT 10268A AT 287073 B AT287073 B AT 287073B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für die Rufweiterleitung in
Fernmelde-, insbesondere   Femsprechanlagen   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ;Gleichrichter--VG--durchgelassene Wechselspannungsspitzen dienen. 



   Trifft über die Adern --1a,1b-- der Anschlussleitung Rufwechselstrom ein, dann spricht Relais --AR-- an. Sein   Kontakt--ar--schliesst   den Erregungskreis für die Wicklung --I-- eines 
 EMI2.1 
 --w2- einen--AW--, welcher aus einer   Wechselspannungsquelle--WQ--gespeist   wird. 



   Die beiden Wicklungen des   Rufpausenüberbrückungsrelais--H--liegen   hintereinandergeschaltet in einem ständig mit den beiden Polen der Betriebsstromquelle verbundenen Ladestromkreis für einen Kondensator--C2--. Im Ruhezustand ist daher der   Kondensator--C2--geladen.   Durch den Kontakt--wl--des Folgerelais--W--wird einerseits ein Stromkreis für die   Wicklung --1-- des   Relais--H--geschlossen, so dass dieses sofort anspricht. Anderseits wird über eine zweite Wicklung   - WII--des Folgerelais   der Verbindungspunkt zwischen der einen Belegung des Kondensators - und dem Ende der Wicklung--II--des Relais--H--an Masse gelegt, also an den gleichen Pol, an den auch die andere Belegung des Kondensators --C2-- ständig liegt.

   Der Kondensator --C2-- entlädt sich somit über die Wicklung--II--des Folgerelais--W--. Solange der Entladestrom fliesst, bleibt das Folgerelais--W--gehalten, selbst wenn die Rufstromsendung inzwischen beendet sein sollte und Relais--AR--wieder abgefallen und somit Kontakt--argeöffnet sein sollte. Mit vollständiger Entladung des   Kondensators --C2-- fällt   auch das Folgerelais - ab und öffnet Kontakt --w1--. Damit wird der Ladestromkreis für den Kondensator --C2-- wieder wirksam und der über die Wicklungen--I und II--des Pausenüberbrückungsrelais --H-- fliessende Ladestrom hält dieses erregt. 



   Das   Pausenüberbrückungsrelais--H--bleibt   so lange erregt, als periodisch Rufstromsendungen eintreffen und die Relais--AR und   W--erregen.   Wird von der Verbindungseinrichtung her die Rufstromsendung beendet, dann schliesst sich an die letzte Rufstromsendung eine wesentlich längere Pause an als üblicherweise zwischen zwei periodischen Rufstromsendungen. Die Zeitkonstante des Ladekreises des Kondensators --C2-- ist so bemessen, dass kurze Zeit nach Ablauf der üblichen Pause zwischen zwei periodischen Rufstromsendungen der noch fliessende Rest Ladestrom nicht mehr 
 EMI2.2 
 Pausenüberbrückungsrelais schliesst einen Stromkreis für eine astabile Kippstufe, die aus den   Transistoren--Tl   und   T2--sowie   einem Kondensator --C3-- gebildet ist.

   In diesem Stromkreis liegt ein Kondensator--C4--, für den ständig ein Ladestromkreis über   Widerstände--R4   und   R5-   besteht, welche so bemessen sind, dass ein sehr schwacher Ladestrom fliesst. Im Augenblick des Schliessens des Kontaktes --h2-- ist der Kondensator --C4-- voll geladen und gibt seine positive Ladung über einen   Widerstand--R3--an   die Basis des Transistors--Tl--ab, so dass diese 
 EMI2.3 
 Ruhezustand ständig ein Ladestromkreis besteht. Mit dem Verbindungspunkt zwischen der rechten Belegung des Kondensators --C3-- und der   Diode--Gl--ist   über einen hochohmigen Widerstand   --R2-- Masse   verbunden.

   Wird die Emitter-Kollektorstrecke des   Transistors--Tl--leitfähig,   dann wird die andere Belegung des   Kondensators -C3-- an   den negativen Pol angeschaltet. Der Kondensator --C3-- wird somit umgeladen. Wenn der   Kondensator --C3-- vollständig   umgeladen ist, gelangt über den Abgriff des aus den   Widerständen--R2   und R9-- gebildeten Spannungsteilers positivere Spannung an die Basis des Transistors--T2--, und dieser wird leitfähig geschaltet. Über die Emitter-Kollektorstrecke des   Transistors --T2- und   einen   Schutzwiderstand--R8--wird   nunmehr negative Spannung an den Stromkreis gelegt, der durch den   Kontakt --h2-- des   Pausenüberbrückungsrelais geschlossen gehalten ist.

   Diese negative Spannung gelangt über einen Widerstand --R4-- an die Basis eines Transistors--T3--, welcher leitfähig schaltet. In dem   Emitter-Kollektorstromkreis   dieses   Transistors --T3-- wird   ein Relais --RW-- erregt. Der Kontakt--rwl--des Relais--RW--schaltet die   Anruflampe--AL--einer weiteren Stelle   --N--, die den Anruf entgegennehmen könnte. Parallel zu der   Anruflampe--AL--der   zuerst ausschliesslich angerufenen Stelle --H-- und ein   Kontakt--rw2--schaltet   den Anrufwecker --AW-- der zweiten Stelle--N--parallel zu dem Anrufwecker--AW--der ersten Stelle   --H--.   

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   Die Bemessung des Umladekreises des   Kondensators-C3-ermöglicht   es, den Zeitpunkt zu bestimmen, wann das Rufweiterleitungsrelais--RW--ansprechen soll. Die Schaltung der astabilen Kippstufe gestattet bei geeigneter Bemessung die Überbrückung einer festgelegten Zeitspanne. 



   Sobald der   Kontakt--h2-nach   Abfall des   Pausenüberbrückungsrelais--H--wieder   öffnet, kehrt die astabile Kippstufe und die Auswertschaltung mit   Transistor--T3--in   ihre Ausgangslage zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schaltungsanordnung für die Rufweiterleitung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, EMI3.1 dass das Zeitglied als transistorisierter Multivibrator ausgebildet ist, bei dem der Kollektor des ersten Transistors (Tl) mit der Basis des zweiten Transistors (T2) über einen im Ruhezustand aufgeladenen und hiedurch diesen Transistor (T2) sperrenden Kondensator (C3) verbunden ist, und dass der Eingang des ersten Transistors (Tl) und der Ausgang des zweiten Transistors (T2) über je einen Widerstand (R3, R8) und über einen einen Arbeitskontakt (h2) des Rufpausenüberbrückungsrelais (H) enthaltenden Stromkreis mit einem Knotenpunkt verbunden ist, welcher einerseits mit einem weiteren Transistor (T3), der einen entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp (PNP) wie die Transistoren (Tl, T2)
    des Multivibrators aufweist und in dessen Ausgangskreis ein die Rufweiterschaltung bewirkendes Relais (RW) angeordnet ist, und anderseits mit einem weiteren Kondensator (C4), der im Ruhezustand ebenfalls aufgeladen ist und eine Sperrspannung an den Eingang des weiteren Transistors (T3) legt, verbunden ist, wobei bei Beginn der durch das Ansprechen des Rufpausenüberbrückungsrelais (H) eingeleiteten Entladung dieses Kondensators (C4) das Zeitglied angestossen wird.
AT10268A 1967-09-06 1968-02-14 Schaltungsanordnung fuer die rufweiterleitung in fernmelde-, insbesondere fernsprechanlagen AT287073B (de)

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