AT278848B - Verfahren zur herstellung von neuen benzolsulfonylharnstoffen und deren salzen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von neuen benzolsulfonylharnstoffen und deren salzen

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AT278848B
AT278848B AT126967A AT126967A AT278848B AT 278848 B AT278848 B AT 278848B AT 126967 A AT126967 A AT 126967A AT 126967 A AT126967 A AT 126967A AT 278848 B AT278848 B AT 278848B
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Hoechst Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Benzolsulfonylharnstoffen und deren Salzen 
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von neuen Benzolsulfonylhamstoffen der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gangssubstanzen, so sind saure Kondensationsmittel, wie beispielsweise Thionylchlorid, Polyphosphorsäuren, wasserfreie Phosphorsäure oder Schwefelsäure erforderlich. 



   Die Ausführungsformen des Verfahrens gemäss der Erfindung können im allgemeinen hinsichtlich der Reaktionsbedingungen weitgehend variiert und den jeweiligen Verhältnissen angepasst werden. Beispielsweise können die Umsetzungen in Abwesenheit oder Anwesenheit von Lösungsmitteln, bei Zimmertemperatur oder bei erhöhter Temperatur durchgeführt werden. 



   Je nach Charakter der Ausgangsstoffe kann das beschriebene Verfahren in einzelnen Fällen einen gewünschten individuellen Benzolsulfonylhamstoff nur in geringen Ausbeuten liefern oder zu dessen Synthese nicht geeignet sein. In solchen Fällen macht es dem Fachmann keine Schwierigkeiten, das gewünschte Produkt auf einem andern der von der Patentinhaberin beschriebenen Verfahrenswege, die nicht zum Stand der Technik gehören, zu synthetisieren. 



   Als Ausgangsstoffe verwendet man solche Verbindungen, die einen in p-Stellung mit der Gruppe 
 EMI2.1 
 substituierten Benzolrest enthalten. 



   Als Beispiele für den Bestandteil 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 

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 EMI3.1 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 
Die blutzuckersenkende Wirkung der beschriebenen   Benzolsulfonyl-hamstoff-Derivate   konnte dadurch festgestellt werden, dass man sie in Dosen von 10 mg/kg an Kaninchen verfütterte und den Blutzuckerwert nach der bekannten Methode von Hagedom-Jensen oder mit einem Autoanalyzer über eine längere Zeitdauer bestimmte. 



   So wurde beispielsweise ermittelt, dass 10 mg/kg des   N- {4- [ss- (2-Methoxy-5-brom-benzamido)-   
 EMI4.2 
 kannte N-   - (4 -Methyl-benzoJsulfonyl) -Nl-butylharnstoff   bei einer Dosierung von weniger als   25   mg/kg am Kaninchen keine Senkung des Blutzuckerspiegels mehr hervorruft. 



   Die starke Wirksamkeit der beschriebenen   Benzolsulfonylharnstoffe   wird besonders deutlich, wenn man die Dosis weiter verringert. Verabreicht man den N-{4-[ss-(2-Methoxy-5-brom-benzamido)-äthyl]- 
 EMI4.3 
 benzolsulfonyl}-N'- (2, 5-endomethylencyclohexyl)-harnstoffamido)-thyl]-benzolsulfonyl}-N'-(2,5-endomethylencyclohexyl)-harnstoff in einer Dosierung von 0,06 mg/kg an Kaninchen, so ist immer noch eine deutliche Blutzuckersenkung festzustellen. 



   Die beschriebenen Benzolsulfonylhamstoffe sollen vorzugsweise zur Herstellung von oral verabreichbaren Präparaten mit   blutzuckersenkenderWirksamkeit zur Behandlung   des Diabetes mellitus dienen und können als solche oder in Form ihrer Salze bzw. in Gegenwart von Stoffen, die zu einer Salzbildung   führen. appliziert   werden. Zur Salzbildung können beispielsweise alkalische Mittel, wie Alkali-oder Erdalkalihydroxyde, -carbonate oder -bicarbonate, herangezogen werden. 



   Als medizinische Präparate kommen vorzugsweise Tabletten in Betracht, die neben den Verfahrenserzeugnissen die üblichen   Hilfs- und Trägerstoffe. wie   Talkum, Stärke, Milchzucker, Tragant oder Magnesiumstearat, enthalten. 



   Ein Präparat, das die beschriebenen   Benzolsulfonylharnstoffe   als Wirkstoff enthält,   z. B.   eine Tablette oder ein Pulver mit oder ohne die genannten Zusätze, ist zweckmässig in eine geeignet dosierte Form gebracht. Als Dosis ist dabei eine solche zu wählen, die der Wirksamkeit des verwendeten Benzolsulfonylharnstoffes und dem gewünschten Effekt angepasst ist. Zweckmässig beträgt die Dosierung je Einheit etwa 0,5 bis 100 mg, vorzugsweise 2 bis 10 mg, jedoch können auch erheblich darüber oder darunter liegende Dosierungseinheiten verwendet werden, die gegebenenfalls vor Applikation zu teilen bzw. zu vervielfachen sind. 
 EMI4.4 
 der Reibschale verrührt. Die zähflüssige Masse wird nach 3 h mit Eiswasser versetzt und der ausgefallene Niederschlag mit 0,   5%obigem   Ammoniak extrahiert.

   Man säuert die ammoniakalische Lösung an und kristallisiert den Niederschlag aus Methanol um. Der N-{4-[ss-(2-Methoxy-5-chlorbenzamido)-äthyl]- -   benzolsulfonyl}-N'- (2, 5-endomethylencyclohexyl)-harnstoff   hat einen Schmelzpunkt von 187 bis 1890c.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen Benzolsulfonylhamstoffen der allgemeinen Formel EMI5.1 in welcher bedeuten R niederes Alkyl, vorzugsweise Methyl, oder niederes Alkenyl, X Wasserstoff ; Fluor, Chlor oder Brom, vorzugsweise Chlor ; niederes Alkyl, vorzugsweise Me- thyl oder niederes Alkoxy, vorzugsweise Methoxy in 4- oder 5-Stellung zur Carbonamid- Gruppe Ri Endomethylencyclohexenyl, oder Endomethylencyclohexyl, Endoäthylencyclohexyl, Endo- äthylencyclohexenyl sowie deren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass man entsprechend substituierte Benzolsulfinsäurehalogenide oder in Gegenwart von sauren Kondensationsmitteln auch entsprechend substituier- te Benzolsulfinsäuren oder deren Alkalisalze, mit Hydroxyharnstoffen, deren NH-Gruppe durch Rl substituiert ist,
    umsetzt und die Reaktionsprodukte gegebenenfalls zur Salzbildung mit alkalischen Mitteln behandelt.
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