AT274789B - Verfahren zur Herstellung von neuen N-(Hydroxycyclohexyl)-halogen-aminobenzylaminen und deren Säureadditionssalzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen N-(Hydroxycyclohexyl)-halogen-aminobenzylaminen und deren Säureadditionssalzen

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zur Herstellung von neuen N-(Hydroxycyclohexyl)-halogen-aminobenzylaminen und deren Säureadditionssalzen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen   N- (Hydroxycyclohexyl)-halogen-   aminobenzylaminen der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 in der Hal Chlor oder Brom,   R Wasserstoff,   Chlor oder Brom und   R   Wasserstoff oder die Methylgruppe bedeutensowie von deren physiologisch verträglichen Säureadditionssalzen mit anorganischen oder organischen Säuren. 



   Für die Herstellung dieser neuen Verbindungen hat sich das nachstehende Verfahren besonders bewährt :
Reduktion von Hydroxycyclohexyl-halogen-nitrobenzylaminen der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
   inder Hal, Rl   und R2 die eingangs erwähnten Bedeutungen besitzen. Die Reaktion wird in üblicher Weise ausgeführt, vorzugsweise durch katalytische Reduktion, so   z. B.   mit Wasserstoff in Gegenwart eines Edelmetallkatalysators wie Platin oder Palladium und zweckmässigerweise in einem Lösungsmittel wie 

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Methanol, Äthanol, Tetrahydrofuran oder Dioxan. Für die Reduktion eignet sich auch ein Gemisch aus Hydrazinhydrat und Raney-Nickel, vorteilhaft in einem Lösungsmittel wie Methanol.

   Die Verbindungen der Formel   n   lassen sich aber auch mit naszierendem Wasserstoff, der beispielsweise aus Eisen, Zink oder Zinn und einer Mineralsäure gebildet wurde, reduzieren. Die Reduktion kann des weiteren nach allen andern für die Überführung aromatischer Nitroverbindungen in aromatische Aminoverbindungen bekannten Verfahren durchgeführt werden. 



   Die als Ausgangsstoffe verwendeten Verbindungen der Formel II sind aus der Literatur bekannt oder können nach literaturbekannten Verfahren hergestellt werden. Beispielsweise lassen sich die Hydroxycyclohexyl-halogen-nitrobenzylamine der Formel II durch Bromierung der bekannten 2-bzw. 4-Nitrohalogentoluole mit Bromsuccinimid und anschliessende Umsetzung der gebildeten Nitrohalogenbenzylbromide mit einem entsprechenden Amin herstellen. Diese Amine lassen sich beispielsweise durch Hydrierung der entsprechenden bekannten Aminophenole, anschliessende Trennung des dabei entstehenden cis-trans-Isomeren-Gemisches und gegebenenfalls anschliessende Methylierung gewinnen. 



   Die erhaltenen Verbindungen der Formel I können mit anorganischen oder organischen Säuren auf bekannte Weise in ihre physiologisch verträglichen   Säureadditionssalze Ubergeführtwerden, so z. B.   durch Umsetzung einer alkoholischen Lösung der betreffenden Säure mit der äquimolaren Menge der entsprechenden Base. Als Säuren haben sich beispielsweise Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Milchsäure, Zitronensäure, Weinsäure oder Maleinsäure als geeignet erwiesen. Die Säureadditionssalze sind wasserlöslich ; praktische Verwendung finden vor allem die Salze mit einem oder zwei Äquivalenten der betreffenden Säure. 



   Sofern Racemate entstehen, können diese gegebenenfalls in ihre optisch aktiven Antipoden in üblicher Weise,   z. B.   mit optisch aktiven Säuren, durch fraktionierte Kristallisation aufgespalten werden ; falls Gemische   von Diastereomeren entstehen, können diese gegebenenfalls, z. B. durch chromatogra-   phische Methoden, aufgespalten werden. 



   Die   erfindungsgemäss hergestellten   Verbindungen besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften, sie beeinflussen insbesondere die periphere Atmungsfunktion und weisen neben einer antipyretischen Wirkung eine ausgezeichnete sekretolytische und hustenstillende Wirksamkeit bei äusserst geringer Toxizität auf. Die Verbindungen zeigen einen sehr raschen Wirkungseintritt bei der Sekretolyse und sind gut mukolytisch wirksam. Sehr vorteilhaft ist die gute Wasserlöslichkeit der Verbindungen. 



   Das nachstehende Beispiel soll die Erfindung näher erläutern :   B eispiel : N- (cis-m-Hydroxycyclohexyl)-4-amino-2-chlorbenzylamin   
11   gN- (cis-m-HydroxycycIohexyl) -2-chlor-4-nitrobenzy1amin-hydrochlorid   werden in 150 cm Methanol und 20   cm3   Wasser gelöst, mit   0,     1 g   Platindioxyd versetzt und bei Zimmertemperatur unter 5 at mit Wasserstoff reduziert. Der Katalysator wird abfiltriert und das Filtrat mit etwas Äther verdünnt. Dabei fällt das   N- (cis-m-Hydroxycyclohexyl)-4-amino-2-chlorbenzylamin als   Hydrochlorid aus. Umkristallisation aus Methanol. F. 208 bis 2090C (Zersetzung). 



   Analog wurden folgende Verbindungen hergestellt : 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. - (trans-p-Hydroxycyc10hexyl) -2-amino-3, 5 -dibrombenzylamin,PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen N- (Hydroxycyclohexy1) -halogen-aminobenzylaminen der allgemeinen Formel EMI3.1 in der Hal Chlor oder Brom, Rl Wasserstoff, Chlor oder Brom und R2 Wasserstoff oder die Methylgruppe bedeuten und deren physiologisch verträglichen Additionssalzen mit anorganischen oder organischen S äu- ren, dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,
    dass ein Hydroxycyclohexyl-halogen-nitrobenzylamin der allgemeinen Formel EMI3.2 EMI3.3 tels katalytisch erregten Wasserstoffs in einem Lösungsmittel und die so erhaltenen Verbindungen gegebenenfalls mit anorganischen oder organischen Säuren in ihre physiologisch verträglichen Säureadditionsalze überführt werden und/oder gegebenenfalls entstandene Racemate in die optisch aktiven Isomere aufgespalten werden.
AT1022868A 1966-05-10 1967-05-10 Verfahren zur Herstellung von neuen N-(Hydroxycyclohexyl)-halogen-aminobenzylaminen und deren Säureadditionssalzen AT274789B (de)

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