AT273131B - Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridyl-tetrahydroisochinolinen sowie von deren Säureadditionssalzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridyl-tetrahydroisochinolinen sowie von deren Säureadditionssalzen

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AT273131B
AT273131B AT724068A AT724068A AT273131B AT 273131 B AT273131 B AT 273131B AT 724068 A AT724068 A AT 724068A AT 724068 A AT724068 A AT 724068A AT 273131 B AT273131 B AT 273131B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen   Pyridyl-tetrahydroisochinolinen   sowie von deren
Säureadditionssalzen 
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridyl-tetrahydroisochinolinen der allgemeinen Formel : 
 EMI1.1 
 worin der Pyridinrest in 3-oder 4-Stellung mit dem Tetrahydroisochinolinring verknüpft ist, sowie von deren physiologisch verträglichen Säureadditionssalzen mit anorganischen oder organischen Säuren. In dieser Formel haben die Reste   Ri-Rg   folgende Bedeutung : Ri ist ein niederer Alkylrest mit 1-5 Kohlenstoffatomen oder ein gegebenenfalls durch eine Methylgruppe substituierter Benzylrest,   R2   ist ein niederer 
 EMI1.2 
 atom, R4 und   Rg sind Wasserstonatome   oder niedere Alkylreste. 



   Gemäss der Erfindung werden diese Verbindungen dadurch erhalten, dass man Amine der allgemeinen Formel : 
 EMI1.3 
 in der   R. i, R Rg   und   Rg   die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit einem Pyridin-3-aldehyd oder einem Pyridin-4-aldehyd der allgemeinen Formel : 
 EMI1.4 
 worin R4 die oben angegebene Bedeutung hat, unter Wasserabspaltung cyclisiert. Eine bevorzugte Ausführungsform besteht darin, dass man das Amin mit dem Pyridinaldehyd zuerst unter Wasserabspaltung nach üblichen Methoden zur Schiff'schen Base umsetzt und diese dann in üblicher Weise cyclisiert. Als besonders geeignetes Cyclisierungsmittel hat sich hiebei Polyphosphorsäure erwiesen, jedoch sind auch   100% ige Phosphorsäure   und Phosphorpentoxyd verwendbar. 

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   In manchen Fällen wird diese Reaktion vorteilhafterweise in einem Lösungsmittel wie z. B. o-Dichlorbenzol oder Tetralin durchgeführt. Man kann aber auch ohne Lösungsmittel arbeiten. Die Umsetzung wird bei erhöhten Temperaturen, vorzugsweise zwischen 60 und 220   C vorgenommen. 



   Verbindungen der Formel II können beispielsweise aus   N-Formyl-ss-phenyl-äthylaminen   der allgemeinen Formel : 
 EMI2.1 
 in der die Reste   R1,     Ra, Ra   und   Rg   die eingangs erwähnten Bedeutungen haben, durch Verseifung der Formylgruppe erhalten werden. Die Darstellung der Verbindungen der Formel IV erfolgt z. B. gemäss oder in Analogie zu der von J. Ritter et al. in Am. Chem. Soc. 70,4048 (1948) beschriebenen Methode. 



   Die   erfindungsgemäss   erhaltenen Verbindungen können gewünschtenfalls nach üblichen Methoden in 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 aus. Die Chloroformlösung wird dreimal mit je 25 ml verdünnter Salzsäure extrahiert. Man macht dann die salzsaure, wässerige Lösung mit Natronlauge alkalisch, extrahiert abermals mit Chloroform und destilliert das Lösungsmittel ab. Man erhält 2 g Rohprodukt, welches, aus Petroläther umkristallisiert, das oben- 
 EMI3.1 
 wässerige Lösung macht man ammoniakalisch und schüttelt sie mit Chloroform aus. Die   Chlorofbrmlösung   wird getrocknet und vom Lösungsmittel befreit. Man erhält 5, 5 g des Tetrahydroisochinolins vom Schmelzpunkt 96-98 0 C. 



   Die Verbindungen der Formel I können zur pharmazeutischen Anwendung in die üblichen pharmazeutischen Präparate eingearbeitet werden. Die Einzeldosis beträgt für Erwachsene 25-150 mg, für Kinder die Hälfte dieser Dosis.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridyl-tetrahydroisochinolinen der allgemeinen Formel : EMI3.2 worin der Pyridinrest in 3- oder 4-Stellung mit dem Tetrahydroisochinolinring verknüpft ist, R einen niederen Alkylrest mit 1-5 Kohlenstoffatomen oder einen gegebenenenfalls durch eine Methylgruppe sub- EMI3.3 einen niederen Alkylrest oder ein Halogenatom und R4 und Rs Wasserstoffatome oder niedere Alkylreste bedeuten, sowie von deren physiologisch verträglichen Säureadditionssalzen, dadurch gekennzeichnet, dass man Amine der allgemeinen Formel : EMI3.4 worin Ri, R Rg und Rg die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit einem Pyridin-3-aldehyd oder Pyridin-4-aldehyd der allgemeinen Formel :
    EMI3.5 worin R4 die oben angegebene Bedeutung hat, unter Wasserabspaltung cyclisiert, und dass man gegebenenfalls die erhaltenen Verbindungen in ihre physiologisch verträglichen Säureadditionssalze überführt.
AT724068A 1966-06-16 1967-06-16 Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridyl-tetrahydroisochinolinen sowie von deren Säureadditionssalzen AT273131B (de)

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