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Quittungsdrucker für Preisrechner
Die Erfindung betrifft einen Quittungsdrucker mit Druckwiederholungssperre für vorzugsweise automatisch nullstellbare Preisrechner von Tanksäulen, dessen Drucktypenrollen während des Registriervorganges mit den Preis- und Mengenanzeigerollen des Preisrechners über lösbare Kupplungen in getrieblicher Verbindung stehen und zum Nullstellen sowie vor jedem Druckvorgang zum Zwecke des Ausrichtens der Drucktypenrollen auf ganze Zahlen abgekuppelt werden, wobei der Preisrechner einen Schalthebel für das Ein- und Ausschalten des Pumpenmotors der Zapfsäule besitzt, der sich beim Einhängen des Zapfhahns in einer Ruhestellung befindet, und beim Abheben des Zapfhahns in eine Wartestellung bewegt, in welcher er bis zur Vollendung des Nullstellvorganges verharrt und danach in die Einschaltstellung springt.
An Preisrechnern von Zapfsäulen angeschlossene Quittungsdrucker, die zum Erstellen eines Beleges über die abgegebene Menge und/oder den Preis für die abgegebene Menge dienen, sind seit langem bekannt. Die bekannten Drucker sind auch schon mit den notwendigsten Verriegelungen und Sperren ausgerüstet, die dazu dienen, eine gewisse Zwangsläufigkeit in der Folge des Bedienungsablaufes zu erreichen, um zu verhindern, dass einerseits während des Druckvorganges die Nullstellung der Drucktypenrollen sowie der Preis- und Mengenanzeigerollen des Preisrechners nicht vorgenommen werden kann, und dass anderseits während der Nullstellung das Abdrucken gesperrt ist.
Es ist auch schon bekannt, die Quittungsdrucker mit einer Druckwiederholungssperre auszurüsten, die bewirkt, dass nach jedem und vor jedem neuen Registriervorgang nur ein Abdruck gemacht werden kann.
Die Sicherungen und Verriegelungen der bisher bekannten Quittungsdrucker genügten zwar für den Fall, dass die Geräte von einem geschulten Personal bedient wurden. Eine Anwendung an Selbstbedienungssäulen, wo die meisten der bedienenden Personen technische Laien sind, stellt aber wesentlich höhere Anforderungen an die Betriebssicherheit des Gerätes. Gleichzeitig ist auch gefordert, die Bedienungshandgriffe und die dazu nötigen Anweisungen auf ein Minimum zu reduzieren.
Wie bereits bekannt, gibt es Preisrechner mit automatischen Nullstellvorrichtungen (z. B. deutsche Patentschrift Nr. 1188334), bei denen die Nullstellung durch das Herausnehmen des Zapfhahns aus dem Zapfsäulengehäuse unwiderruflich in Gang gesetzt und danach automatisch der Pumpenmotor der Zapfsäule, der den Kraftstoff aus dem unterirdischen Tank durch den Durchflussmesser und den Zapfschlauch in den Kraftfahrzeug-Tank befördert, eingeschaltet wird. Das Ausschalten des Pumpenmotorschalters erfolgt dann wieder beim Einhängen des Zapfhahns in das Zapfhahngehäuse. Damit ist das Bedienen der Zapfsäule praktisch auf einen einzigen Handgriff reduziert, so dass eine Selbstbedienung für Laien überhaupt keine geistige Anforderung stellt, oder etwaige Fehlbedienungen oder Betriebsstörungen befürchten lässt.
Die Aufgabe, die der Erfindung zugrunde liegt, besteht im wesentlichen darin, einen Quittungsdrucker, der durch einfaches Drehen einer Handkurbel zu bedienen ist, konstruktiv so auf den mit einem Handgriff zu bedienenden Preisrechner abzustimmen, dass unter Berücksichtigung einer möglichst kleinen Bedienungsanleitung Fehlbedienungen, das Erstellen von Doppelbelegen und
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Betriebsstörungen ausgeschlossen werden. Im einzelnen müssen folgende Punkte berücksichtigt werden :
Der Quittungsdrucker muss während des Zapf-und Registriervorganges gegen Betätigung gesperrt sein, damit keine falschen Werte abgedruckt werden können und damit der Registriervorgang nicht gestört werden kann.
Nach jedem Zapf- bzw. Registriervorgang darf nur ein einziger Abdruck des registrierten Betrages möglich sein, d. h. es darf für einen gezapften Betrag nur ein Beleg erstellt werden. Diese Forderung beruht im wesentlichen auf steuerpolitischen Gründen. Man will dadurch verhindern, dass ein Missbrauch mit den Belegen gegenüber der Steuerbehörde getrieben werden kann.
Das Gerät soll so beschaffen sein, dass ein Abdruck nach einem Zapfvorgang in das Belieben des Bedienenden gestellt ist, d. h. dass ein neuer Zapfvorgang nicht davon abhängig gemacht wird, ob zuvor ein Abdruck erfolgt ist.
Nullstell- und Druckvorgang müssen gegeneinander verriegelt sein, d. h. nach begonnener Drehung der Nullstellwelle muss die Abdruckwelle gegen Drehung gesperrt sein, und umgekehrt muss bei begonnener Drehung der Abdruckwelle des Quittungsdruckers die Nullstellwelle sowohl des Quittungsdruckers als auch des Preisrechners gegen Drehen verriegelt sein. Abdruck, Vorgang und Nullstellvorgang müssen zeitlich deshalb voneinander getrennt werden, damit sich einerseits während des Abdruckes die Drucktypenrollen des Quittungsdruckers und die Zahlenrollen des Preisrechners nicht bewegen und anderseits in ihrer Bewegung beim Nullstellvorgang nicht gestört werden.
Die dafür vorgesehenen Sperren müssen wieder selbsttätig unwirksam werden, wenn der Abdruckvorgang oder der Nullstellvorgang ganz beendet ist, dh. wenn die entsprechenden Antriebswellen ihre Ausgangsstellung nach einer vollen Umdrehung wieder erreicht haben. Wäre dies nicht der Fall, so müssten zusätzliche Handgriffe oder Funktionen durchgeführt werden, die die Freigabe des dem zuerst durchgeführten Vorgang folgenden Vorganges bewirken.
Vor jedem Abdruck sind die Drucktypenrollen auf ganze Zahlen auszurichten. Dies bedingt eine vorherige Unterbrechung der getrieblichen Verbindung zwischen den Preisrechnerzahlenrollen und den Drucktypenrollen, durch Auskuppeln der in diesen Getriebezügen liegenden Kupplungen. Das Auskuppeln der Verbindungskupplungen, über welche die Werte der Preisrechnerzahlenrollen auf die Drucktypenrollen übertragen werden, ist besonders dann unabdingbar, wenn die Drucktypenrollen
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Preis- und Mengenanzeige, auf welchen diese Wertstellen in Form von Teilstrichen abzulesen sind.
Auch während des Nullstellvorganges müssen die Übertragungskupplungen ausgekuppelt sein, damit sich die Drucktypenrollen unabhängig von den Ziffernrollen des Preisrechners in ihre Nullagen drehen können. Diese Forderung ist einerseits durch die 1 : 10 übersetzung im Antrieb von den Preisrechnerrollen zu den Drucktypenrollen und anderseits durch die eventuell zu verwendende sogenannte Herznullstellung bedingt.
Damit das Nullstellen der Drucktypenrollen in keiner Weise behindert wird, müssen die während des Druckvorganges in Eingriff gewesenen Ausrichtglieder nach vollendetem Abdruck wieder selbsttätig in eine Stellung zurückkehren, in der sie die Drucktypenrollen nicht mehr beeinflussen.
Beim Preisrechner ist gefordert, dass vor jedem neuen Zapfvorgang die Nullstellung der Anzeigerollen erfolgt, und erst danach die Einschaltung des Pumpenmotors der Zapfsäule möglich ist.
Es gibt nun bei Preisrechnern verschiedene Methoden, die Energie, die für die Nullstellung der Zahlenrollen nötig ist, zu erzeugen : bei solchen Preisrechnern, bei denen die Nullstellkraft von einem periodisch aufgeladenen Federspeicher geliefert wird, gibt es einmal die Möglichkeit, den Federspeicher vom Zählerantrieb während des Registriervorganges, d. h. während der Drehung der Zahlenrollen aufzuladen, und anderseits die Möglichkeit, das Spannen der Nullstellfeder beim Einhängen des Zapfhahnes in sein Gehäuse durch Verstellen eines entsprechenden Hebels zu bewirken. Bei kraftangetriebenen Nullstellmechanismen wird der Nullstellantrieb normalerweise beim Herausnehmen des Zapfhahns aus seinem Gehäuse eingeschaltet.
Während bei der kraftangetriebenen Nullstellvorrichtung und bei derjenigen durch einen Federkraftspeicher angetriebenen Nullstellung, bei welcher das Spannen der Nullstellfeder durch das Einhängen des Zapfhahns bewirkt wird, der Nullstellvorgang sooft abläuft, wie der Zapfhahn aus der Zapfsäule herausgenommen wird, erfolgt eine Nullstellung durch den Federspeicher dort, wo der Federspeicher durch den Zählantrieb des Preisrechners gespannt wird, nach jedem Zapfvorgang nur einmal beim Herausnehmen des Zapfhahns. Im letzten Falle kann es deshalb vorkommen, dass die Nullstellung bereits abgelaufen ist, und der Zapfhahn ohne zu zapfen wieder eingehängt wird, so dass nun in unsachgemässer Weise der nicht mehr blockierte Quittungsdrucker betätigt werden könnte.
Damit nun nicht während des Druckvorganges
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nach bereits durchgeführter Nullstellung gezapft werden kann, ist eine zusätzliche Sicherung notwendig, die ein Einschalten des Pumpenmotors der Zapfsäule so lange verhindert, bis der Druckvorgang beendet, d. h. bis die Abdruckwelle wieder in ihrer ursprünglichen Winkelstellung angelangt ist.
Der Gesamtumfang der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe besteht in der Erfüllung all dieser Bedingungen, und zusätzlich in der Forderung, eine möglichst betriebssichere, einfache und raumsparende Konstruktion für die technische Lösung zu finden.
Ausgehend von einem Druckwerk, gemäss der deutschen Patentschrift Nr. 1201098, in der Teillösungen der dieser Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe offenbart sind, und von einem Preisrechner gemäss der deutschen Patentschrift Nr. 1188334 besteht die Erfindung darin, dass das Einund Auskuppeln der lösbaren Kupplungen und das Ausrichten der Drucktypenrollen auf ganze Zahlen bewirkender Schieber und die Druckwiederholungssperre über ein Gestänge mit ausrückbaren Übertragungsteilen mit dem Schalthebel des Preisrechners für den Pumpenmotorschalter der Zapfsäule in Verbindung stehen, und dass in weiterer Ausbildung der Erfindung der ausrückbare Teil, der auf den Schieber einwirkt, von einer Steuerscheibe während des Nullstellvorganges ausgerückt wird und dadurch den Schieber zum Zurückkehren in seine Ausgangslage freigibt, und der ausrückbare Teil,
der auf die Wiederholungssperre einwirkt von einer Nockenscheibe während des Druckvorganges ausser Wirklage gebracht wird, so dass die unwirksam gewesene Sperre nun wieder wirksam werden kann. Weitere Merkmale der Erfindung werden in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung erwähnt.
In den Zeichnungen sind auszugsweise die wesentlichsten Teile eines erfindungsgemässen Ausführungsbeispieles dargestellt. Dabei zeigt : Fig. l die Anordnung eines Quittungsdruckwerkes an einem Preisrechner, Fig. 2 die Steuer-und Verriegelungsteile des Preisrechners und des erfindungsgemässen Quittungsdruckers in perspektivischer Darstellung, Fig. 3 in schematischer Darstellung die getriebliche Verbindung zwischen den Ziffernrollen des Preisrechners und den Drucktypenrollen des Quittungsdruckers, die Fig. 4, 5a, 5b und 5c Teile der Fig. 2 in verschiedenen Funktionsstellungen und Fig. 6 Einzelheiten des Quittungsdruckers.
In Fig. 1 ist vom Preisrechner nur die Frontplatte-l-mit den Fenstern-2, 3 und 4--, durch welche die Preisrollen, die Mengenanzeigerollen und die Kontrollzählerrollen ablesbar sind, dargestellt. Vermittels mehrerer Pfeiler-5 und 6-ist der Quittungsdrucker-7-zeitlich an den Preisrechner-l-angesetzt. Vom Quittungsdrucker sind in Fig. 1 ferner die Papierrolle-8--, von der die Belege nach jedem Abdruck abgeschnitten werden, und die Übertragungswellen-9 und 10--, die die Preis- und Mengenwerte des Preisrechners-l-auf den Quittungsdrucker-7- übertragen, sowie die Kurbel durch deren Drehung der Abdruck und die Ausgabe des Beleges bewirkt wird, zu sehen. Die Übertragungswellen--9 und 10--sind auch in den Fig. 2, 3 und 4 zu sehen.
Durch die Räder --12,13,14 und 15 bzw. 16, 17, 18 und 19-stehen die Wellen-9 und 10-mit den Wellen-20 und 21-in getrieblicher Verbindung, von denen die Welle-20synchron mit der Ziffernrolle niedrigster Ordnung der Preisanzeige und die Welle--21--mit der Zahlenrolle niedrigster Ordnung der Mengenanzeige des Preisrechners angetrieben werden. Durch lösbare Kupplungen-22 und 23-stehen die Wellen-9 und 10-mit den Ausrichtsternen-24 und
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33--, die einzeln stellvertretend für jeweils einen ganzen Satz, bestehend aus mindestens fünf solcher Drucktypenrollen dargestellt sind, sind auf einer gemeinsamen Welle --34-- frei drehbar gelagert. Die
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abzulesen ist.
Das Nullstellen der Drucktypenrollen-32 und 33-erfolgt nach dem Herznullstellprinzip, durch die Drehung einer beiden Drucktypenrollensätzen gemeinsam zugeordneten Nullstellwelle - -35-- (s. Fig. 2 und 4). Die Kupplungen-22 und 23--, die während des Nullstellvorganges und während des Ausrichtens der Ausrichtsterne-24 und 25-ausgekuppelt sein müssen, befinden sich im zylindrischen Hohlraum der Ausrichtsterne-24 und 25--. Sie sind in an sich bekannter Weise als Kugelgesperr- oder Rollengesperrkupplungen ausgebildet, deren Klemmkörper, Kugeln oder Rollen, durch äusseren Einfluss in und ausser Wirklage gebracht werden können. Hiezu sind die Schiebemuffen
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trägt.
Der Stift --103-- ruht in einem Einschnitt --104-- der Stange --68--, deren unteres Ende --105-- durch die Wirkung einer Zugfeder --106-- gegen eine Nockenscheibe-107gezogen wird. Die Feder --106-- ist gleichzeitig am Arm --100'-- des Sperrhebels --100-eingehängt, so dass dieser gegen eine Sperrscheibe --108-- gezogen wird. Die Sperrscheibe-108ist kreisförmig ausgebildet und hat einen Einschnitt--109-, in den die Sperrnase --101-- des Sperrhebels --100-- einfallen kann, wenn sich beide gegenüber stehen. Am Einschnitt --104-- hat die Stange --68-- eine vorspringende Klaue-104'-, deren Bedeutung später erläutert wird.
Die Nockenscheibe --107-- und die Sperrscheibe --108-- sind fest mit der Abdruckwelle --96-- verbunden, Ebenfalls fest mit der Abdruckwelle --96-- verbunden ist eine Zahnscheibe - -10--, die mit einem Ritzel --111-- in Eingriff steht, welches gemeinsam mit einer Transportrolle --112-- auf einer Welle --113'-- befestigt ist. Die Transportrolle hat die Aufgabe, den gedruckten Beleg zum Ausgabeschlitz des Quittungsdruckers zu befördern. Den Abdruck bewirkt eine Zugfeder-114-, die an einem Hebel-115-eingehängt ist, und die über dessen Welle --116-- auf zwei Gabelhebel --117 und 118-- einwirkt, welche den nicht dargestellten Druckhammer bewegen.
Gesteuert wird der Hebel --115-- durch eine Steuerkurve-113-, die auf der Abdruckwelle --196-- sitzt, und bei deren Drehung der Hebel-115-dem Zug der Feder --114-- freigegeben wird.
Die Nullstellwelle-94-des Preisrechners ist drehfest verbunden mit einem mehrarmigen Nullstellhebel--119--, der mit einem Zahnsegment-120--, einem Federarm-112-, einem Verriegelungszapfen --122-- und mit einer Mitnehmerklinke-123-- versehen ist. Ausserdem besitzt der Nullstellhebel--119-- an seinem unteren Arm noch einen Finger --124--, der eine auf der Platine drehbar gelagerte Arreitierklinke --125-- beeinflusst. Die Arretierklinke --125-- hat eine Arretiernase --126--, die auf eine Zunge --127-- des Hebelarms --128-- eines doppelarmigen Pumpenmotoreinschalthebels--129--einwirkt. An einem Schaltarm--130--des
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--131-- befestigt,--129-- ist auf einem ortsfesten Zapfen-136--, der in der nicht dargestellten.
Seitenplatine des Preisrechners sitzt, schwenkbar gelagert und steht unter dem Einfluss einer Zugfeder-137--, die ihn in Einschaltstellung zieht, in welcher der Permanentmagnet --131-- in die Höhe des Schalters --132-- zu liegen kommt und dessen Kontakte schliesst.
Auf einem ebenfalls ortsfesten Zapfen --138-- ist ein zweiarmiger Hebel --139-- gelagert, dessen einer Arm --140-- durch eine abgewinkelte Zunge --141-- auf den Hebelarm-128-des Motorschalthebels--129--einwirkt, und dessen anderer Arm --142-- gelenkig mit einer Verbindungsstange--143--gekuppelt ist, die ihn mit einem drehbar auf der Nullstellwelle --94-- gelagerten Hebelarm--144--verbindet. Der Hebelarm--144--hat auf der entgegengesetzten Seite der Welle--94--eine Mitnehmernase--145--, die in die Klinke--123--eingreift, und ist mit einem Hebelarm--146--verbunden,
der über eine Stange --147-- mit dem Kulissenhebel - -148-- in Verbindung steht. Der Kulissenhebel--148--ist drehbar auf einem Zapfen--149-gelagert und trägt den Zapfhahn--150--, wenn dieser in das Zapfsäulengehäuse eingehängt ist. Der Hebelarm --146-- steht unter dem Einfluss einer Zugfeder --151--, die der Schwenkbewegung im Uhrzeigerdrehsinn des Kulissenhebels--148--beim Einhängen des Zapfhahns--150-- entgegenwirkt. Am Hebelarm --142-- ist noch eine Nullstellauslöseklinke --153-- schwenkbar befestigt.
Diese Klinke-153-trägt einen Schaltstift-154-, der zwei Sperrklinken-155 und
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Patentschrift Nr. 1188334 beschriebenen Weise die Nullstellung der Preisrechenrollen.
Funktionsweise: Wenn der Zapfzahn --150-- in das Gehäuse der Zapfsäule eingehängt ist, ruht er auf dem Kulissenhebel-148-, der dann die in Fig. 2 dargestellte Lage einnimmt. Beim Einhängen des Zapfhahns --150-- wurde der Kulissenhebel in Uhrzeigerrichtung um den Zapfen --149-- gedreht und durch die Verbindung --147,146,144,123,145-- wurde dabei der mehrarmige
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Pumpenmotor abgeschaltet ist.
Der Schaltstift-154-, der am Arm --142-- des Hebels --139-- befestigten Klinke - 153-- befindet sich dabei in Bereitschaftsstellung zum Auslösen der Nullstellung, d. h. zum Ausheben der beiden Sperrklinken-155 und 156-aus ihrer Wirklage, in welcher sie den
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--135-- festhalten.Nullstellwelle-94-des Preisrechners verschwenkt. Dadurch wurde durch das Ritzel --91-- auch die eine Kupplungshälfte --90-- in Freilaufrichtung verdreht, während die andere Kupplungshälfte --89-- still stand.
Das Verschwenken des Motorschaltarmes --130-- nach oben bewirkte eine Schwenkbewegung der auf der Welle --66-- sitzenden Hebelarme --65 und 67-nach links bzw. nach unten. über die Schubstange --64-- wurde dabei auch ein Verschwenken des Winkelhebels --59-- auf seinem Lagerzapfen--59'--bewirkt, wodurch einerseits über den Stössel --65-- bzw. dessen Fuss --57-- der Schieber --48-- ganz nach unten gedrückt wurde, so dass die Keile-54 und 55-mit den Ausrichtsternen --24 und 25-- in Eingriff stehen.
Durch die Laschen-44 und 45-sind die Scheiben --38 und 39-mit den Stiften-40 und 41-- gegenüber den Nockenscheiben-40' und 41'-verdreht worden, so dass die Kupplungen-22 und 23-gelöst sind und keine getriebliche Verbindung zwischen den Wellen-9, 10- und den Wellen-26, 27-- mehr besteht. Der im Einschnitt-104-der Stange --68-- liegende Stift --103-- wurde nach unten gedrückt, so dass der Hebelarm --100'-- und damit die Sperrnase --10-- von der Sperrscheibe - 108-weggeschwenkt wurde. Das bedeutet, dass nun das Gerät zum Abdruck freigegeben ist.
Wenn nun die beim vorausgegangenen Zapfvorgang registrierten Preis-und Mengenwerte der Drucktypenrollen - 32 und 33-abgedruckt werden sollen, so hat der Bedienende die Kurbel--l1-- um eine volle Umdrehung zu drehen.
Da die Keile --54 und 55-mit den Ausrichtsternen-24 und 25-bereits im Eingriff
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und Belegausgabe :Handkurbel werden nun zunächst in an sich bekannter Weise durch das Einschwenken eines nicht gezeigten Ausrichtrechens die Drucktypenrollen einzeln so ausgerichtet, dass die Drucktypen genau auf einer Linie stehen, und gleich anschliessend fällt dann der Hebel-115- (Fig. 6) von dem grossen Radius der Spiralkurve --113-- auf den kleinen Radius ab, wodurch der nicht dargestellte Druckhammer, angetrieben von der Feder--114--, über die beiden Gabelhebel--117 und 118--
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abgedruckt.
Während dieser Drehbewegung werden auch gleichzeitig die Nockenscheibe --107-- und die Sperrscheibe --108-- in Gegenuhrzeigerdrehrichtung, bezogen auf Fig. 2, gedreht und ebenso die
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-82-- und--82-- dem Zug der Feder --79-- freigegeben worden, so dass die Kralle --77-- des Hebelarmes --78-- sich vor die Sperrnase --76-- der auf der Nullstellwelle --35-- befestigten Sperrscheibe - legen konnte. Dadurch wurde nun die Nullstellwelle --35-- gleich zu Beginn des Druckvorganges gegen die Drehung gesperrt.
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dadurch der Hebelarm --86-- aus dem Drehbereich der Nase --88-- herausgehalten wird, konnte dieser Hebel-85-den Druckvorgang nicht sperren.
Etwa 900 vor Vollendung der ganzen Umdrehung der Abdruckwelle --96-- drückt die Nockenscheibe --107-- den unteren Teil --105-- der Schubstange --68-- nach rechts, so dass der Stift --103-- des Hebelarms --102- aus dem Einschnitt--104--herausgleitet und dadurch der Sperrhebelarm--100'--dem Zuge der Feder-106--folgend wieder nach rechts schwenken kann, so dass die Sperrnase --101-- wieder auf den Umfang der Sperrscheibe --108-- zur Auflage kommt, und später in den Einschnitt --109-- einfallen kann.
Wenn die Sperrnase --101-- wieder in den Einschnitt
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die dann den Schaltarm --130-- mit dem Magneten --131-- in Schaltstellung zieht, freigeben.
Durch eine zweckmässige Formgebung an den Teilen, die eigentlich die Druckwiederholungssperre darstellen, ist ohne zusätzlichen Aufwand an Teilen und damit an Kosten eine zweite an und für sich von der ersten unabhängige Funktionssperre erzielt worden.
Nullstellen und Zapfen: Während ein Abdruck durch Betätigen der Druckerkurbel - nur bei eingehängtem Zapfhahn --150-- stattfinden kann, ist aber das Nullstellen und damit das Wiedereinschalten des Pumpenmotors nicht davon abhängig gemacht, ob nach der vorausgegangenen Zapfung ein Abdruck erfolgt ist oder nicht. Die Nullstellung der Ziffernrollen des
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Quittungsdruckers-7-wirdKulissenhebel --148-- freigegeben und durch die Zugfeder --151- in Gegenuhrzeigerrichtung auf seinem Zapfen --149-- verschwenkt wird. Mit dieser Schwenkbewegung wird auch durch die Verbindung über den Hebelarm --144-- und die Stange--143-der doppelarmige Hebel --139-- auf seinem Lagerzapfen --138-- in Uhrzeigerdrehrichtung verschwenkt.
Dabei werden durch den Schaltstift --154-- die beiden Sperrklinken-155 und 156-aus ihrer Sperrlage herausgedrückt, so dass die Nullstellfeder --135-- den Nullstellhebel --119-- mit der Welle --94-- in Gegenuhrzeigerdrehrichtung verschwenken kann. Mit der Schwenkbewegung des Hebelarmes --140-- des Doppelhebels --139-- bzw. seiner Zunge --141-- zieht die Feder --137-- den Hebelarm-128-mit seiner Zunge --127-- aus der in Fig. 2 dargestellten Lage gegen die Arretiernase-126-der Arretierklinke-125--, so dass der Schalthebel --129-- die in Fig. 5b dargestellte Lage annimmt.
Diese kleine Schwenkbewegung des Hebelarmes --128-- wird durch den Schaltarm-130-, die Verbindungsstange --133-- und den Hebelarm --134-- auf die Welle --66-- übertragen, die durch Verschwenken des Hebelarmes --65-- und damit des Winkelarmes --151-- das Anheben des Stössels--56--bewirkt, der den Schieber --48-- der Zugfeder --53-- folgend so weit nach oben gehen lässt, dass seine Keile-54 und 55-nicht mehr in Eingriff stehen mit den Ausrichtsternen--24 und 25--, dass aber die Stifte--40 und 41-immer noch auf den Nocken-42 und 43-der Nockenscheiben-40'und 41'-stehen, und die Kupplungen-22 und 23-- (Fig. 3) noch ausgekuppelt bleiben.
Die Freigabe der Ausrichtsterne - 24 und 25-erfolgt also noch vor dem Beginn der eigentlichen Nullstellung, die mit dem Verschwenken des Nullstellhebels --119-- und damit der Nullstellwellen-94 und 95-vonstatten geht. Die Nullstellung der Ziffernrollen des Preisrechners wird in an sich bekannter Weise, s. deutsche Patentschrift Nr. 1188334, durch die Drehung der Steuerscheibe --160-- bewirkt.
Die Nullstellung der Typenrollen--32, 33-- des Quittungsdruckers erfolgt, wie schon erwähnt, in an sich bekannter Weise, nach dem sogenannten Herznullstellprinzip und wird bewirkt durch die Drehung der Nullstellwelle --35-- in Uhrzeigerrichtung (Fig. 2), die über die nur in einer Drehrichtung wirksamen
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90- vom Ritzel--91-,Nockenscheibe--82--den Hebel--78--in der in Fig. 2 dargestellten Lage sichert, in welcher die Kralle --77-- die Spertscheibe --75-- bzw. ihre Sperrnase --76-- nicht behindert. Gleich zu Beginn der Drehbewegung gibt der Finger--83--den Hebelarm--84--des Doppelhebels - dem Zug der Feder --87-- frei, so dass sich sein zweiter Arm --86-- vor die Nase --88-- auf der Abdruckwelle -96-- legen kann, und deren Drehung in Gegenuhrzeigerdrehrichtung, bezogen auf Fig. 2, verhindert.
Mit der Welle --35-- werden auch die beiden Steuerscheiben-69 und 70-gedreht, von denen die Scheibe --70-- auf den Stössel-56-und die Scheibe --69-- auf die Kante --73-- des Schiebers --48-- einwirkt. Durch die Drehung der Steuerscheibe --70-- wird der
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--57-- den Vorsprung --48'-- des--71-- des Kreisabschnittes nicht. mehr der Kante --73-- des Schiebcrs --48-- gegenüber steht, wie das bei der Ausgangslage der Nullstellwelle --35-- der Fall war.
Diese beiden Steuerscheiben--69 und 70--haben auch wieder den Zweck, einen unsachgemässen Handgriff des Bedienenden hinsichtlich eines ungehinderten Ablaufes des Nullstellvorganges unwirksam zu machen. Ein solch unsachgemässer Angriff wäre das Wiedereinhängen des Zapfhahns--150--, bevor der Nullstellvorgang ganz abgelaufen ist.
Dann nämlich würde der
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sowie die Verbindungsstange --143-- den doppelarmigen Hebel --139-- wieder ganz nach unten drücken und dabei den Hebelarm--128--wieder in seine in Fig. 5a dargestellte Ausgangslage zurückdrehen, wodurch auch der Schieber --48-- mit seinen Keilen-54 und 55-wieder in
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der Stellung zu halten, die den Fig. 4 und 5b entspricht, in welcher Ausrichtsterne --24 und 25-und die Kupplungen --22 und 23-frei sind.
Preisrechnerseitig wird kurz vor Beendigung des Nullstellvorganges durch den Finger-124die Arretierklinke --125-- (Fig.2) in Gegenuhrzeigerdrehrichtung so weit verschwenkt, dass ihre Arretiernase --126-- den Hebelarm --128-- und damit den Schaltarm --130-- mit Schaltmagneten --131-- dem Zug der Feder --137-- freigibt, so dass der Schalter-132betätigt werden kann, wenn der Zapfhahn --150-- inzwischen nicht wieder eingehängt worden ist.
Ist der Zapfhahn --150-- wieder eingehängt worden, findet die Einschaltung des Pumpenmotors durch den Schalter --132-- nicht statt, weil der Hebelarm --128-- durch den heruntergedrückten Hebel --139-- mit der Zunge --141-- daran gehindert wird, in die Einschaltstellung zu springen.
Normalerweise wird aber der Zapfhahn --150-- nur zum Zwecke des Zapfens herausgenommen und nicht gleich wieder eingehängt, so dass nach Beendigung des Nullstellvorganges tatsächlich ein Verschwenken des Motorschalthebels --129-- in Uhrzeigerrichtung erfolgt und der Schalter - 132-- betätigt wird. Durch dieses Verschwenken des Schalthebels --129-- wird dann auch die Stange--68-hochgezogen, so dass der Stift--103--des Hebelarms--102--wieder in den Einschnitt--104--einfallen kann, wenn vor der Nullstellung tatsächlich ein Abdruck erfolgt ist, und
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der Stange --64-- nach rechts folgt.
Danach legt sich dann der Fuss-57-des Stössels-56- wieder über den Vorsprung --48'-- des Schiebers --48--, was nach vollendetem Nullstellvorgang wieder möglich ist, weil die Steuerscheiben-69 und 70-ihre Ausgangslage gemäss Fig. 2 wieder erreicht haben. Da in dieser Stellung der Nullstellwelle --35-- des Quittungsdruckers die Kante - des Kreisabschnittes der Scheibe --69-- wieder der Kante --73-- des Schiebers - gegenübersteht, kann nunmehr auch der Schieber --48--, gezogen durch die Feder --53--, in die in Fig. 5c dargestellte Lage springen, in welcher nicht nur die Ausrichtsterne-24 und 25-- freigegeben, sondern auch die Kupplungen --22 und 23-- wieder eingerückt sind, was durch
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geschoben.
Damit ist nun die ganze Gerätekombination von Preisrechner und Quittungsdrucker für die vorzunehmende Zapfung und Registrierung startbereit.
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--83-- aufbefindet sich die Sperrnase --101-- des Sperrhebelarmes --100'--, der von der Stange-68- gesteuert wird, im Einschnitt --109-- der auf der Abdruckwelle --96-- befestigten Sperrscheibe --108--, so dass eine Drehung der Welle --96-- durch die Betätigung der Kurbel-11- während des Zapf-und Registriervorganges nicht möglich ist.
Erst wenn der Zapfvorgang beendet ist, und der Zapfhahn --150-- wieder eingehängt wird, werden alle Funktionsteile wieder in die in Fig. 2 dargestellte Lage gebracht, in der der Pumpenmotor abgeschaltet, Kupplungen --22 und 23-- gelöst, die Ausrichtsterne-24 und 25-durch den Schieber --48-- ausgerichtet und der Sperrhebelarm
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-100'-- mit seiner Sperrnase --101-- ausabermaligen Herausnehmen des Zapfhahns --150-- aus dem Zapfsäulengehäuse zur Rückkehr seines Fusses --57-- auf den Vorsprung --48'-- des Schiebers --48-- freigegeben, Der Schieber --48-- selbst aber wurde dadurch an seiner Rückkehr in die Lage gemäss Fig. 5c nicht gehindert.
Durch die Erfindung wurde somit ein Quittungsdrucker für Preisrechner geschaffen, der durch ein
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Minimum von Handgriffen ohne die Gefahr einer Fehlbedienung auch von einem technischen Laien bedient werden kann und ohne dass der Bedienende sich zuvor eine lange Bedienungsanleitung einprägen und beachten muss. Die Bedienungsanleitung kann sich nämlich beschränken auf den einfachen Satz :"Drucken nur bei eingehängtem Zapfhahn möglich."
PATENTANSPRÜCHE :
1.
Quittungsdrucker mit Druckwiederholungssperre für vorzugsweise automatisch nullstellbare Preisrechner von Tanksäulen, dessen Drucktypenrollen während des Registriervorganges mit den Preisund Mengenanzeigerollen des Preisrechners über lösbare Kupplungen in getrieblicher Verbindung stehen und zum Nullstellen sowie vor jedem Druckvorgang zum Zwecke des Ausrichtens auf ganze Zahlen abgekuppelt werden, wobei der Preisrechner einen Schalthebel für das Ein- und Ausschalten des Pumpenmotors der Zapfsäule besitzt, der sich bei eingehängtem Zapfhahn in einer Ruhestellung befindet und beim Abheben des Zapfhahns in eine Wartestellung bewegt, in welcher er bis zur Vollendung des Nullstellvorganges verharrt und danach in die Einschaltstellung springt,
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(22, 23) und das Ausrichten der Drucktypenrollen (32, 33) auf ganze Zahlen bewirkender Schieber (48)
und die Druckwiederholungssperre (100, 101, 108, 109) über Gestänge (133, 134, 66, 65, 64, 59, 56, 67, 68) mit ausrückbaren übertragungsteilen (56, 68) mit dem Schalthebel (129) des Preisrechners für den Pumpenmotorschalter (132) der Zapfsäule in Wirkverbindung stehen.
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