AT265532B - Verfahren zur Herstellung von neuen Aminen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Aminen

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AT265532B
AT265532B AT1014364A AT1014364A AT265532B AT 265532 B AT265532 B AT 265532B AT 1014364 A AT1014364 A AT 1014364A AT 1014364 A AT1014364 A AT 1014364A AT 265532 B AT265532 B AT 265532B
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Hoffmann La Roche
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Aminen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Aminen der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 in der n eine ganze Zahl von 0 bis 3   : Rl, R2   und R3 Wasserstoff oder Methyl,   R   Alkyl und Rs Wasserstoff oder Alkyl bedeuten. 



   In der obigen Formel stellen die Reste   R.     undRs   neben Wasserstoff bevorzugt niedere Alkylreste,   z. B.   mit je bis zu 6 Kohlenstoffatomen, dar, insbesondere Methyl, Äthyl, Isopropyl, tert.-Butyl. Bevorzugt sind diejenigen Verbindungen, in denen n eine Zahl von 1 bis 3, insbesondere 3, darstellt und in welchen   R   Methyl und R 5 Wasserstoff oder Methyl sind. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 in der   n,     Ri, Rz, Rs   und Rs die oben gegebene Bedeutung haben, in an sich bekannter Weise alkyliert. 



   Die als Ausgangsstoffe verwendeten Chromane der Formel II können   z,   B. aus den entsprechend substituierten Aminen der Formel 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 in der RI,   R., RB   und   Rg   die oben gegebene Bedeutung haben, die   z. B.   aus den entsprechenden Phenolen durchNitrierung. Nitrosierung oder Kuppeln mit einer Diazoverbindung und anschliessende Reduktion zugänglich sind und gegebenenfalls in bekannter Weise mit einem Alkylierungsmittel umgesetzt werden, in der Weise hergestellt werden, dass man ein Amin der Formel III mit einer Verbindung der Formel 
 EMI2.2 
 oder mit einer Verbindung der Formel 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Im Nachstehenden wird die   fürdie verschiedenenTocopherole   gebräuchliche Kennzeichnung durch griechische Buchstaben auch auf die entsprechenden Amine übertragen. 



     Be is p iel l : 10 g a-Tocopheramin   und 6 g   40% ige Formaldehydiösung   werden in 9 g wasserfreier Ameisensäure während 16 h zum Sieden erhitzt. Man giesst die Reaktionsmischung auf Wasser, nimmt mit Äther auf, wäscht den Ätherextrakt mit 2% iger Natronlauge und Wasser, trocknet über Natriumsulfat, filtriert und dampft unter vermindertem Druck ein. Man erhält N, N-Dimethyl-a-tocopheramin, das durch Destillation im Hochvakuum als hellgelbes Öl erhalten werden kann. Siedepunkt : 200 bis 
 EMI3.1 
 
Das als Ausgangsverbindung eingesetzte   a-Tocopheramin   kann   z. B.   wie folgt hergestellt werden :
11 Ameisensäure   (990/0)   wird destilliert und zu 120 g 2,3, 5-Trimethyl-4-formylamino-phenol gegeben.

   Man gibt 200 g Isophytol zu und rührt während 22 h unter Stickstoffbegasung bei 1350C unter Rückflussbedingungen. Die Reaktionsmischung wird nach dem Erkalten auf 2 kg Eis gegossen, wobei sich ein bräunliches Öl abscheidet. Man extrahiert dreimal mit Äther, wäscht die Ätherlösung dreimal mit je   400ml 10% iger   Natronlauge, dann mit Wasser bis zur neutralen Reaktion und schliesslichmitgesättigter Kochsalzlösung. Nach dem Trocknen über Natriumsulfat wird unter vermindertem Druck eingeengt. Das in Form eines öligen Rückstandes erhaltene   Formyl-a-tocopheramin   wird in 1200 ml absolutemAlkohol aufgenommen, mit 350 ml konzentrierter Salzsäure versetzt und während 4 h am Rückfluss gekocht.

   Nach dem Einengen im Vakuum wird das als Rückstand erhaltene cc-Tocopheramin-hydrochlorid in 500 ml Chloroform aufgenommen, mit 500 ml 10% iger Natronlauge geschüttelt, mit Wasser neutral gewaschen, mit gesättigter Kochsalzlösung geschüttelt und über Natriumsulfat getrocknet. Man dampft nun am Vakkum zur Trockne ein und erhält ein bräunlich gefärbtes Öl, welches in wenig Benzol aufgenommen wird und auf einer Säule von 2,5 kg Silicagel gereinigt wird. Durch Eluierenmit Petrol- äther Äthergemischen erhält man 130 g reines   a-Tocopheramin ;   Siedepunkt 200 bis 2030C/0, 01   mm ;   Absorptionsmaximum bei 300   mjj     (E-= 85)   in   Feinsprit.   



   In analoger Weise können durch Alkylieren hergestellt werden : aus   #-Tocopheramin   das N,   N-Dimethyl-6-tocopheramin ;   Kp. 183 bis 1880C/0, 007 mm aus   (x-Tocopheramin   
 EMI3.2 
 aus y-Tocopheramin   das N-Methyl-&gamma;-tocopheramin; Kp. 190 bis 195 C/0,   01 mm das   N-Äthyl-&gamma;-tocopheramin; Kp.   195 bis 1970C/0, 05 mm aus 6-Tocopheramin das   N-Methyl-5-tocopheramin ;   Kp. 189 bis 1900C/0, 005 mm aus   S-Tocopheramin     das N-methyl-#-tocopheramin; Kp. 195 bis 200 C/0,   08 mm aus 6-Amino-tocol das 6.

   Methylaminotocol ; Kp. 186 bis 1890C/0, 007 Torr. aus   6-Amino-2-isohexyl-2,   7, 8-trimethyl-chroman 
 EMI3.3 
 aus   6-Amino-2,   2,7, 8-tetramethyl-chroman das 6-Methylamino-2,2,7,8-tetramethyl-chroman; Fp. 62 bis   640C.   

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von neuen Aminen der allgemeinen Formel <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 in der n eine ganze Zahl von 0 bis 3 ; R1,R2 und R ; Wasserstoff oder Methyl, R4 Alkyl und Rs Wasserstoff oder Alkyl bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel EMI4.2 in der n. Rl. Rz. Rs und R g die oben gegebene Bedeutung haben, in an sich bekannter Weise alkyliert.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II, in der einer der Reste RI, RI und Rs Methyl, einer Wasserstoff und einer Wasserstoff oder Methyl darstellen und n und R5 die oben gegebene Bedeutung haben, mit einem Alkylierungsmittel umsetzt.
AT1014364A 1963-12-20 1964-12-01 Verfahren zur Herstellung von neuen Aminen AT265532B (de)

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