AT254257B - Einzelachsantrieb für elektrische Triebfahrzeuge - Google Patents

Einzelachsantrieb für elektrische Triebfahrzeuge

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AT254257B
AT254257B AT67165A AT67165A AT254257B AT 254257 B AT254257 B AT 254257B AT 67165 A AT67165 A AT 67165A AT 67165 A AT67165 A AT 67165A AT 254257 B AT254257 B AT 254257B
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AT
Austria
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drive
hollow shaft
electric traction
gear
axle
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AT67165A
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English (en)
Inventor
Karl Dipl Ing Kraft
Original Assignee
Wiener Starkstromwerke Gmbh
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Description


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  Einzelachsantrieb für elektrische Triebfahrzeuge 
Für elektrische Triebfahrzeuge mit hohen Fahrgeschwindigkeiten werden besonders starke und daher auch schwere Antriebsmotoren benötigt, die zweckmässig wegen ihres Gewichtes im gefederten Teil des Fahrzeuges angeordnet werden. Der im gefederten Drehgestell eingebaute Antriebsmotor macht die Anordnung von Gelenken zwischen ihm und dem Triebrad notwendig. Bekannt ist z. B. die Unterbringung einer Gelenkwelle in der hohlen Antriebswelle des Motors. 



   Schwere Antriebsmotoren werden häufig auch nur mit einer Seite im Drehgestell aufgehängt, während die andere Seite auf eine die Triebachse konzentrisch umschliessende, auf dieser gefedert gelagerte Hohlwelle oder über einen Hohlwellenstummel abgestützt ist. Das zwischen dem Antriebsmotor und der Triebachse eingeschaltete Getriebe stützt sich bei den meisten bekannten Ausführungen unmittelbar auf die Triebachse ab. Bei dieser Anordnung wird einerseits das Getriebe während der Fahrt durch harte Stösse erschüttert und anderseits besonders bei schweren Getrieben und hoher Geschwindigkeit die unabgefederte Masse unzulässig hoch. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Einzelachsantrieb für elektrische Triebfahrzeuge mit im Drehgestell eingebautem Antriebsmotor, wobei der Antriebsmotor mit einem hohlen Anker versehen ist, der von einer Gelenkwelle durchsetzt wird, die auf das Ritzel eines Zahnradgetriebes, das das Motordrehmoment auf die Triebachse entweder über eine die Triebachse in ihrer gesamten Länge   konzentrisch umschliessende,   gegenüber den Triebrädern gefederte Hohlwelle oder über einen die Triebachse nur in einem Teil ihrer Länge konzentrisch umschliessenden, gegenüber den Triebrädern gefederten Hohlwellenstummel überträgt, wirkt, und mit einem an einer Seite am Antriebsmotor oder am Drehgestell abgestützten Getriebekasten des Zahnradgetriebes.

   Oben angeführte Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass der Getriebekasten mit seiner andern Seite auf der gefederten Hohlwelle oder auf dem gefederten Hohlwellenstummel gelagert ist und dass vorzugsweise an den beiden Enden der Gelenkwelle Bogenzahnkupplungen angeordnet sind. 



   Der Vorteil der vorgeschlagenen Konstruktion liegt in der Platzersparnis, die dadurch gegeben ist, dass die Kardangelenke, die sich sonst in dem Zwischenraum zwischen Motorgehäuse und Getriebekasten bzw. ausserhalb des Gehäuses befinden würden, als Bogenzahnkupplung ausgebildet nun im Innern des Ritzels bzw. des Motorankers Platz finden. 



   Die Abstützung des schweren Getriebekastens auf die gefederte Hohlwelle bzw. Hohlwellenstummel macht die Anordnung von Kardangelenken wegen der durch die Federung hervorgerufenen Bewegungen, die   einKreuzen sonst paralleler Drehachsen verursachen,   notwendig. Da die beim Kreuzender Drehachsen entstehenden Kreuzungswinkel nur ganz klein sind, genügen als Kardangelenke Bogenzahnkupplungen, die in der Hohlwelle des Antriebsmotors und in der des Antriebsritzels gerade noch Platz finden. 



     Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung   ist, teilweise nur schematisch, in Fig.   l   im Aufriss und in Fig. 2 im Grundriss der Zeichnungen dargestellt. In der linken Hälfte der Fig. 2 ist eine Variante mit Hohlwelle 1 und aussenliegender Ringfeder 2, (die hier aber auch genau so gut innen liegen könnte) in der rechten Hälfte der Fig. 2 ist eine Variante mit Hohlwellenstummel 3 und mit innenliegender Ringfeder 4 zur Darstellung gebracht. Die den Motoranker 5 tragende Hohlwelle 6 hat an ihrem dem Kollektor 7 abgewendeten Ende eine Bogenzahnkupplung 8 als Gelenk eines Kardanantriebes ange- 

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 ordnet. In der Hohlwelle 6 ist eine Gelenkwelle 9 angeordnet, die an ihrem kollektorseitigen Ende eine in einem Ritzel 10 liegende Bogenzahnkupplung 11 als weiteres Gelenk des Kardanantriebes trägt.

   Das Ritzel 10 steht mit einem Grosszahnrad im Eingriff. Dieses Grosszahnrad ist fest verbunden mit der Hohlwelle   1,   die sich über Ringfedern 2 und über die Triebräder 12 und 13 beiderseitig auf die Schienen abstützt bzw. ist dieses Grosszahnrad fest verbunden mit dem Hohlwellenstummel 3, der sich über Ringfeder 4 und über das Triebrad 15 einerseits und dem Gummiring 24 anderseits auf die Triebachse 14 abstützt. Ritzel 10 bzw. das Grosszahnrad läuft auf Wälzlagern 16 bzw. 17, deren Innenringe 18 bzw. 19 mit dem Ritzel 10 bzw. dem Grosszahnrad fest verbunden sind und deren Aussenringe 20 bzw. 21 im Getriebekasten 22 liegen. Dadurch ist ein genauer Eingriff des Ritzels 10 in das Grosszahnrad gegeben.

   Der schwere Getriebekasten 22 stützt sich auf der einen Seite über eine Drehmomentstütze 23 beweglich auf das Motorgehäuse oder auf das Wagendrehgestell ab, auf der ändern Seite stützt er sich über die Hohlwelle 1 bzw. den Hohlwellenstummel 3 und die Ringfeder 2 bzw. 4 und Gummiring 24 gefedert über die Triebräder 12,13 bzw. 15 auf die Triebachse 14 ab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einzelachsantrieb für elektrische Triebfahrzeuge mit im Drehgestell eingebautem Antriebsmotor, wobei der Antriebsmotor mit einem hohlen Anker versehen ist, der von einer Gelenkwelle durchsetzt wird, die auf das Ritzel eines Zahnradgetriebes, das das Motordrehmoment auf die Triebachse entweder über eine die Triebachse in ihrer gesamten Länge konzentrisch umschliessende gegenüber den Triebrädern gefederte Hohlwelle oder über einen die Triebachse nur in einem Teil ihrer Länge konzentrisch umschlie- ssenden gegenüber den Triebrädern gefederten Hohlwellenstummel überträgt, wirkt, und mit einem an einer Seite am Antriebsmotor oder am Drehgestell abgestützten Getriebekasten des Zahnradgetriebes, dadurch gekennzeichnet, dass der Getriebekasten (22) mit seiner andern Seite auf der gefederten Hohlwelle (1)
    oder auf dem gefederten Hohlwellenstummel (3) gelagert ist und dass vorzugsweise an den beiden Enden der Gelenkwelle (9) Bogenzahnkupplungen (8,11) angeordnet sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0079455A1 (de) * 1981-11-12 1983-05-25 Thyssen Industrie Ag Antrieb für elektrische Schienentreibfahrzeuge
DE4003165A1 (de) * 1990-02-03 1991-08-22 Thyssen Industrie Antrieb fuer schienenfahrzeuge
DE102008008027A1 (de) * 2008-02-04 2009-08-06 Siemens Aktiengesellschaft Antriebsvorrichtung für ein Schienenfahrzeug

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