DE816480C - Motor-Getriebe-Einheit fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Motor-Getriebe-Einheit fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE816480C
DE816480C DER1380A DER0001380A DE816480C DE 816480 C DE816480 C DE 816480C DE R1380 A DER1380 A DE R1380A DE R0001380 A DER0001380 A DE R0001380A DE 816480 C DE816480 C DE 816480C
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DE
Germany
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motor
wheels
housing
differential
drive
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Expired
Application number
DER1380A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1615393U (de
Inventor
Leon Saives
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Renault SAS
Original Assignee
Renault SAS
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Publication date
Priority to FR816480X priority Critical
Application filed by Renault SAS filed Critical Renault SAS
Application granted granted Critical
Publication of DE816480C publication Critical patent/DE816480C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K5/00Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units
    • B60K5/02Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units with the engine main axis, e.g. crankshaft axis, substantially in or parallel to the longitudinal centre line of the vehicle

Description

  • Motor-Getriebe-Einheit für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf die Anordnung einer vollständigen Motor-Getriebe-Einheit bei einem Kraftfahrzeug und betrifft insbesondere den Einbau dieser mechanischen Einheit, sei es am vorderen oder am hinteren Ende des Fahrgestelles zum Antrieb der Vorder- oder der Hinterräder, was die Vereinfachung der Fertigung und des Einbaues gestattet, und wobei gleichzeitig andere wesentliche Vorteile erreicht werden. So gestattet beispielsweise diese Einbauanordnung i. die einfache Entfernung und den Ausbau des Blocks mit Getriebe ohne Veränderung am Aufbau; 2. das Wegfallen der Kardanwelle, wodurch an Gewicht gespart, eine größere Bequemlichkeit durch den flachen Boden und eine bessere Straßenlage durch die Verlegung des Schwerpunktes des Aufbaues nach unten erreicht wird. Es wird darauf hingewiesen, daß bei der üblichen Anordnung des Motors, der Kupplung und der Kraftübertragungsvorrichtung .bei den bekannten Motoren ganz vorn oder ganz hinten Nachteile zu verzeichnen sind.
  • Wenn man den Motor überhängend vor den vorderen Antriebsrädern im Falle des Vorderradantriebes oder überhängend hinter den hinteren Antriebsrädern im Falle des Hinterradantriebes anordnet, so hat man Schwierigkeiten, den Wagen richtig auszubalancieren, da sich der Schwerpunkt zu weit nach vorn oder zu weit nach hinten verlagert.
  • Verlagert man den Motor im Falle des Vorderradantriebes hinter die Vorderräder, so muß man die hinten sitzenden Insassen zu nahe an der Hinterachse unterbringen, was für die Aufhängung ungünstig ist; und ebenso ist es, wenn man den Motor vor den Hinterrädern anordnet, da man in diesem Falle die vorderen Insassen zu nahe bei der Vorderachse unterbringt.
  • Es ist wünschenswert, daß der Abstand zwischen den Längen, die den Schwerpunkt von der Vorderachse einerseits und der Hinterachse andererseits trennen, gleichgültig wie die Belastung des Wagens sich verhalten mag, so sei, daß das Verhältnis zwischen diesen beiden Längen zwischen i bis 1,5 liegt.
  • Andererseits ist es wünschenswert, äaß die Anbringung der Sitze vorn und hinten möglichst nahe an den Achsen der natürlichen Schwingungen bei schneller Fahrt erfolgt, und infolgedessen so weit wie möglich von den Vorder- und Hinterachsen entfernt.
  • Um diese Ergebnisse zu erreichen, ist vorgeschlagen worden, den Motor quer über der Antriebsachse an=zubringen, was jedoch dazu zwingt, seinen Schwerpunkt wesentlich zu heben und vom Standpunkt der Zugänglichkeit seiner sämtlichen Teile nachteilig ist.
  • Die Erfindung betrifft demgegenüber ein oberhalb der Fahrzeugachse längs zum Fahrgestell angeordnetes Motor-Getriebe-Aggregat, welches über einen entsprechenden Mechanismus das Differential treibt, das seinerseits die quer verlaufenden, die Fahrzeugtriebräder antreibenden Wellen treibt und das in einem am Motorgehäuse befestigten Gehäuse oder in dem Motorgehäuse selbst, und zwar im unteren Teil desselben untergebracht ist. Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht hierbei darin, daß die Achse des Differentials und der quer verlaufenden, die Fahrzeugräder antreibenden Wellen quer durch das Ölgehäuse des Motors zwischen zwei benachbarten Pleuelstangenköpfen verläuft, und zwar vorzugsweise so nahe wie möglich an der zentralen Kurbelwellenlagerung, mit anderen Worten, so nahe wie möglich an der Achse der Kurbelwelle.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der schematischen Zeichnungen an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig. i zeigt in schematischer Darstellung eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen. Motorkraftübertragungseinheit vom Fahrgestell getrennt; Fig. 2 zeigt eine Teildraufsicht auf die Einheit der Fig. i mit einem Schnitt durch den Antriebsmechanismus der Antriebsräder; Fig. 3 und 4 zeigen jeweils eine Einheit nach Fig. i, hinten bzw. vorn an einem Fahrzeug angebracht.
  • Bei Betrachtung der Zeichnungen sieht man, daß die in Fig. i und 2 dargestellte mechanische Motorkraftübertragungseinheit einen Motor i und damit gekuppelt ein Getriebe 2 besitzt, wobei das Getriebe von jeder beliebigen bekannten Art sein kann: unterbrochene Übersetzung, stufenloses Getriebe, mit Handschaltung, mit automatischer Steuerung, mit automatischer Veränderung oder von jeder anderen Ausbildung.
  • Dieses Getriebe steuert über eine Übertragung 3 eine Welle 4, welche die Bewegung an eine Übertragung weitergibt, die beispielsweise aus den Kegelrädern 5 und 6 besteht, die ihre Bewegung durch ein Differential den Antriebswellen der Räder 7, 7 mitteilen, die mit Kardangelenken versehen sind.
  • Der Kegelradantrieb, das Differential, die Kardangelenke der Radwellen sind so angeordnet, daß sie durch den unteren Teil der Ölwanne laufen und beispielsweise zwischen zwei Teilen der Kurbelwellenlagerung des Motorblockes.
  • Das Gehäuse 8, das das Kegelräderpaar, oder ein Schneckenrad und eine Schnecke oder jede beliebige andere Vorrichtung, und das Differential trägt, kann mit Schrauben oder Bolzen an dem unteren Teile des Motorblockes befestigt oder mit diesem aus einem Stück gefertigt sein.
  • Die Erfindung geht demgemäß davon aus, den Motor in Längsrichtung zum Fahrgestell anzuordnen, und zwar hinten oder vorn, mit entsprechenden Übertragungen vom Getriebe zum Differential, das in einem Gehäuse sitzt, das an dem Gehäuse des Motors befestigt ist, oder aber in dem Motorgehäuse selbst, und das die Querwellen der Räder antreibt, die mit Kardangelenken versehen sind.
  • Die Anordnung ist hierbei erfindungsgemäß derart getroffen, daß die Achse des Differentials und der zu den Fahrzeugtriebrädern führenden Querwellen quer durch das Ölgehäuse des Motors zwischen zwei benachbarten Pleuelstangenköpfen verläuft. Diese Achse wird vorzugsweise so nahe wie möglich an der zentralen Kurbelwellenlagerung, mit anderen Worten, so nahe wie möglich an der Achse der Kurbelwelle, angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Motor-Getriebe-Einheit für Kraftfahrzeuge, welche vorn oder hinten am Fahrgestell anbringbar ist, um die Vorderräder oder die Hinterräder anzutreiben, wobei der oberhalb der Achse längs zum Fahrgestell angeordnete Motor ein die Querwellen der Räder treibendes Differential antreibt, welches in einem am Motorgehäuse befestigten Gehäuse oder im unteren Teil des Motorgehäuses selbst untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Differentials und der die Räder antreibenden Querwellen quer durch das Ölgehäuse des Motors zwischen zwei benachbarten Pleuelstangenköpfen verläuft, vorzugsweise so nahe wie möglich an der zentralen Kurbehvellenlagerung.
DER1380A 1947-05-03 1950-03-29 Motor-Getriebe-Einheit fuer Kraftfahrzeuge Expired DE816480C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR816480X 1947-05-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE816480C true DE816480C (de) 1951-10-11

Family

ID=9267800

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DER1380A Expired DE816480C (de) 1947-05-03 1950-03-29 Motor-Getriebe-Einheit fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

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DE (1) DE816480C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926343C (de) * 1951-05-16 1955-04-14 Ruhrstahl Ag Trecker, insbesondere fuer landwirtschaftliche Zwecke
DE960873C (de) * 1952-09-14 1957-03-28 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Personenomnibus mit Personenanhaenger
DE4111983B4 (de) * 1990-04-14 2006-02-02 Luk Lamellen Und Kupplungsbau Beteiligungs Kg Antriebseinheit für ein Fahrzeug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE926343C (de) * 1951-05-16 1955-04-14 Ruhrstahl Ag Trecker, insbesondere fuer landwirtschaftliche Zwecke
DE960873C (de) * 1952-09-14 1957-03-28 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Personenomnibus mit Personenanhaenger
DE4111983B4 (de) * 1990-04-14 2006-02-02 Luk Lamellen Und Kupplungsbau Beteiligungs Kg Antriebseinheit für ein Fahrzeug

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