AT132431B - Einzelachsantrieb für elektrische Fahrzeuge. - Google Patents

Einzelachsantrieb für elektrische Fahrzeuge.

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AT132431B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einzelachsantrieb für elektrische Fahrzeuge. 



   Um einerseits einen ruhigen Lauf eines Fahrzeuges zu gewährleisten, anderseits die Fahrbahn möglichst wenig zu beanspruchen, geht das Bestreben der   Fahrzeugbauer   dahin, die ungefederten Massen möglichst zu   beschränken.   Bei dem bisher   ublichen   Tramantrieb mit Tatzlagermotoren und einfacher Zahnradübersetzung gehört das Triebzahnrad und etwa die Hälfte des Antriebsmotors zu den ungefederten Massen. Diese Antriebsart hat man dadurch zu verbessern gesucht, dass man an den Motor eine gegebenenfalls in zwei Stummel unterteilte Hohlwelle ansetzt, in deren Innerem sich die über die einfache Zahnrad- übersetzung und eine allseits bewegliche Kupplung angetriebene Triebachse frei bewegen konnte.

   Dies führt aber zu grossem Abstand zwischen Motorachse und Triebachse und daher zu grossen Zahn-und Triebraddurchmessern, wodurch Motoren von gegebener Leistung in einem Triebfahrzeug mit gegebener Bodenhöhe nicht mehr eingebaut werden können. 



   Die Erfindung besteht nun darin, dass man seitlich am Motor einen hohlen   Lagerkörper anflanscht,   auf dem das grosse Zahnrad des Vorgeleges läuft und das von der Triebachse mit Spiel durchsetzt wird. Dadurch kann man die gleichen Achsabstände erreichen wie beim Tatzlagermotor, jedoch bei grösstmöglicher Beschränkung der abgefederten Massen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dargestellt,   u.     zw.   der doppelseitige Antrieb eines schmalspurigen Schienenfahrzeuges. Fig. 1 zeigt eine Längsansicht der Triebachse a mit dahinterliegendem Motor b, wobei Getriebe und Triebrad der linken Fahrzeugseite im Schnitt, die gleichen Teile der rechten Seite in Ansicht gezeichnet sind. Fig. 2 zeigt den   Motor b in Stirnansicht   und einen Querschnitt durch die Triebachse a. Aus dem letzteren Bild erkennt man, dass das wirksame Eisen e 
 EMI1.1 
 Auf beiden Fahrzeugseiten besitzt der Motor ein Ritzel   d,   das in das grosse Zahnrad t eingreift, und dieses ist über die allseits bewegliche Kupplung k mit dem Triebrad g verbunden.

   Um bei der schmalen Spurweite Platz für eine ausreichende Zahnradlagerung zu gewinnen, ist nicht nur die Kupplung k teilweise in das Triebrad g hineinragend ausgeführt, sondern es ist auch die Nabe   h des Trirbrades gegenÜber seil1em   
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 nahe dem Zahnradlager gerückt und die Möglichkeit des Eckens vermieden ist.

   Dieses Lager ist ein Rotationskörper von winkelförmigem   Längsquerschnitt.   Es besteht aus einem Rohrstück   1,   das mittels eines grossen Flansches t an eine entsprechende   Passfläehe   m des Motorgehäuses angesetzt ist, und aus den beiden mittels Konusflächen   11   auf ihren Sitz 1 aufgepressten Lagerschalen   o.   Auf diesen gleitet die Nabe des   Zahnrades t,   Die beiden   Flanschfläehen   m am   Motorgehäuse   sind durch ein Rohrstück p verbunden, das lediglich zum Schutz der Triebachse a und des an dieser Stelle freiliegenden Ständerückens e des Motors b dient.

   Dieses Rohr ist der Länge nach zweiteilig ; seine Innenhälfte ist vom Motor selbst gebildet, und seine äussere Hälfte kann nach Lösung der   Teilungsschrauben   q, die an angegossenen   Lappen r angebracht   sind, entfernt werden, so dass der gesamte Antrieb leicht ausgebaut werden kann, ohne den Motor vom Fahrzeugboden abzuschrauben: man muss   lediglieh   die Verbindung der Flanschen i, in lösen. Der Motor b ist mittels Füssen s am   Hauptrahmen t des Fahrzeuges   starr befestigt. 



   Man kann die Lagerschalen o, wenn sie mehrteilig gemacht werden, leicht herausnehmen und auffrischen. Um einen möglichst spielfreien Lauf der Verzahnung-zu haben, kann es vorteilhaft sein, die 
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 anzubringen. Auch kann man sowohl bei einseitigem wie auch bei doppelseitigem Antrieb das Rohr p weglassen.   Schliesslich   ist es möglich, auf die gleiche Triebachse zwei Motoren arbeiten zu lassen, die symmetrisch zu ihr liegen, u.   zw.   entweder einseitig oder zweiseitig. Bei zweiseitigem Antrieb können dann entweder beide Motoren mit zwei Ritzeln ausgerüstet sein, oder jeder Motor kann mit nur einem Ritzel auf ein Zahnrad jeder Fahrzeugseite arbeiten. Zwischen den Motoren könnte gegebenenfalls an irgendeiner Stelle ein elastisches Glied angeordnet sein ; z.

   B. könnte eine der beiden allseitig beweglichen 
 EMI2.1 
   PATEKT-ANSPRÜCHE   :
1. Einzelachsantrieb für elektrische Fahrzeuge, bei dem der am   Hauptrahmen starr   befestigte Motor über eine einfache Zahnradübersetzung und eine allseits bewegliche Kupplung auf die Triebachse arbeitet und bei dem ferner das grosse Zahnrad auf einem von der Triebachse mit Spiel durchsetzten Rohrstück gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrstück an die Stirnseite des Motors angeflansch ist.

Claims (1)

  1. 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnradlagerkörper ein Rotationskörper von winkelförmigem Längsquersehnitt ist.
    3. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stelle, wo die Triebachse neben dem Motor liegt, das Motorgehäuse ausgespart ist, so dass die Triebachse unmittelbar an das wirksame Eisen des Ständerrückens angrenzt.
    4. Antrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Triebachse in ein Rohr eingeschlossen ist, das die Fortsetzung des Zahnradlagerrohres bildet.
    5. Antrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das die Triebachse einschliessende Rohr der Länge nach zweiteilig ist.
    6. Antrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Hälfte des Rohres vom Motor bzw. seinem Gehäuse gebildet wird, während seine andere Hälfte ein Deckel von halbringförmigem Querschnitt ist.
    7. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Lagerschalen auf ihren Sitz am Lagerkörperrohr mittels Kegelflächen an ihren Stirnseiten aufgepresst werden.
    8. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die dem Triebrad näher EMI2.2 EMI2.3
AT132431D 1930-10-25 1931-10-23 Einzelachsantrieb für elektrische Fahrzeuge. AT132431B (de)

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