AT250337B - Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Methyl-3-äthyl-4-phenylcyclohexencarbonsäuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Methyl-3-äthyl-4-phenylcyclohexencarbonsäuren

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AT250337B
AT250337B AT164264A AT164264A AT250337B AT 250337 B AT250337 B AT 250337B AT 164264 A AT164264 A AT 164264A AT 164264 A AT164264 A AT 164264A AT 250337 B AT250337 B AT 250337B
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zur Herstellung von neuen   2-Methyl-3-äthyl-4-phenylcyclohexencarbonsäuren   
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 



   Die Verbindungen nach dem Verfahren der Erfindung sind hochaktive Mittel zur Verhinderung des Gebärens bzw. des Werfens von Jungen bei Tieren, was durch das Ausbleiben des Werfens bei Ratten festgestellt wurde, die mit einer Nahrung gefüttert wurden, die die Verbindungen enthielt. Die Verbindungen haben auch östrogene Wirksamkeit, aber die östrogene Wirksamkeit ist wesentlich geringer als die des Äthinylöstradiols, gemessen am Geschlechtstrieb bei Mäusen. Die verhältnismässig geringe östrogene Wirkung der Verbindungen mit hoher Wirkung in bezug auf die Verhinderung des Werfens ist unerwartet und sehr wünschenswert, da Verbindungen mit stark östrogener Wirkung die unerwünschte Nebenwirkung hervorrufen, den normalen Nagetier-Fortpflanzungszyklus zu   beeinträchtigen.   



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Verbindungen mit einer niederen östrogenen Wirkung und einer hohen Aktivität bezüglich des Verhinderns des Werfens von Jungen. Es 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 Weitere Gegenstände der Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung offenbar. 



   Die Verbindungen werden nach den folgenden Reaktionen hergestellt, die nachfolgend der Reihe nach angegeben und schematisch dargestellt sind. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
Durch Reaktion von   2 - Äthyl-3 -methyl-4 -carboxycyclohexanon (l)   mit einem Grignard-Reagenz, wie Phenylmagnesiumbromid, wird die Hydroxysäure   (il)   hergestellt.   Das 2-Äthyl-3-methyl-4-carboxycyclo-   hexanon wird gemäss dem Verfahren der   USA-Patentschrift Nr. 2, 582, 253   hergestellt. Die Hydroxysäure (II) kann zur   2-MethyI-3-äthyl-4-phenyl-A-cyclohexencarbonsäure (III)   und zur 2-Methyl-3-äthyl-   - 4-phenyl-ss3 -cyclohexencarbonsäure   (IV) durch Dehydratisierung mit heissem Eisessig und p-Toluolsulfonsäure umgewandelt werden. 



   Die Wirkung der   2-Methyl-3-äthyl-4-phenyl-#1-cyclohexencarbonsäure   und von Äthinylöstradiol in bezug auf die Verhinderung des Werfens wurde nach folgendem Verfahren bestimmt :
Eine Versuchsgruppe von Ratten, bestehend aus 10 Weibchen und 4 Männchen, wurde abgesondert. 



  Die zu testenden Substanzen   wurdenmiteinerGrundnahrung"Purina   Laboratory Chow" gemischt, und die abgesonderten Ratten beiderlei Geschlechts wurden mit der die zu prüfende Verbindung enthaltenden Grundnahrung für einen Zeitabschnitt von 7 Tagen gefüttert. Die Ratten wurden dann zur Fortpflanzung im Verhältnis von   2 Männchen   zu 5 Weibchen pro Käfig eingesperrt und konnten sich während einer Zeitspanne von 15 Tagen frei befruchten, wobei sie während dieser Zeit mit der Grundnahrung gefüttert wurden, die die zu testende Verbindung enthielt. Die Geschlechter wurden dann abgesondert und nur mit Grundnahrung gefüttert. Eine Kontrollgruppe von Tieren wurde in gleicher Weise behandelt mit der Ausnahme, dass die Grundnahrung nicht die zu testende Verbindung enthielt.

   Der tatsächliche Verbrauch der Verbindung durch die zu testenden Ratten wurde aus den Aufzeichnungen der Nahrungsaufnahme berechnet. Das Werfen während einer Zeitspanne von 21 Tagen, die auf die Befruchtungsperiode folgte, wurde beobachtet. Am Ende der Zeitspanne von 21 Tagen wurden die männlichen und weiblichen Ratten in einem Verhältnis von 2 Männchen zu 5 Weibchen pro Käfig zur Befruchtung eingesperrt und das   Ge-   bären bzw. Werfen von Jungen beobachtet zur Bestimmung, ob das Mittel irgendeine nachhaltige Wirkung   auf die Fähigkeit der Ratten, Junge zu werfen, hatte. 



  Die geringsten Mengen von 2-Methyl-3-äthyl-4-phenyl-#@-cyclohexencarbonsäure und Äthinyl-   östradiol, die das Gebären in Ratten verhindern, betrugen 0, 011 und 0, 010 mg/kg Körpergewicht und Tag. Weder die   2-Methyl-3-äthyl-4-phenyl-#@-cyclohexencarbonsäure noch der Äthinylöstradiol   hatten irgendeine nachhaltige Wirkung in bezug auf die Fähigkeit der Ratten, Junge zu werfen. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> östrogene <SEP> Wirkung <SEP> von <SEP> 2-Methyl-3-äthyl-4-phenyl-Aberechnet <SEP> für <SEP> C@H@O@: <SEP> Kohlenstoff <SEP> 78, <SEP> 65% <SEP> Wasserstoff <SEP> 8, <SEP> 250/0
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> Kohlenstoff <SEP> 78, <SEP> 471o <SEP> Wasserstoff <SEP> 8, <SEP> 23%
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 



    -50CPATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von neuen   2-Methyl-3-äthyl-4-phenyl-cyclohexencarbonsäurender   Formeln 
 EMI4.2 
 
 EMI4.3 
 säuren überführt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass man die Dehydratisierung in heissem Eisessig mit p-Toluolsulfonsäure durchführt.
AT164264A 1963-03-14 1964-02-26 Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Methyl-3-äthyl-4-phenylcyclohexencarbonsäuren AT250337B (de)

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