AT237598B - Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Diphenylalkenylaminen und deren Säureadditionssalzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Diphenylalkenylaminen und deren Säureadditionssalzen

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AT237598B
AT237598B AT801762A AT801762A AT237598B AT 237598 B AT237598 B AT 237598B AT 801762 A AT801762 A AT 801762A AT 801762 A AT801762 A AT 801762A AT 237598 B AT237598 B AT 237598B
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diphenylalkenylamines
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Koninklijke Pharma Fab Nv
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Diphenylalkenylaminen und deren Säureadditionssalzen 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung neuer substituierter Diphenylalkenylamine. 



   Die neuen Diphenylalkenylamine haben die allgemeine Formel 
 EMI1.1 
 in der A eine gerade oder verzweigte Alkylengruppe mit höchstens 6 Kohlenstoffatomen, B eine Alkylamino- oder Dialkylaminogruppe oder eine gesättigte einkernige heterocyclische Gruppe mit einem 5oder 6-Ring, die an der Kohlenwasserstoffkette A mittels eines Stickstoffatoms gebunden ist, eine oder mehrere Alkylgruppen enthalten kann, und, wenn alkylsubstituiert, höchstens 12 Kohlenstoffatome enthält, und R ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe darstellt. Die Erfindung bezieht sich auch auf die Herstellung von nicht-toxischen Salzen dieser Verbindungen. Unter Alkylgruppen werden im Rahmen der Erfindung Alkylgruppen mit einer geraden oder verzweigten Kette mit nicht mehr als 6 Kohlenstoffatomen verstanden.

   Beispiele von heterocyclischen Gruppen, die durch das Symbol B dargestellt werden können, sind Pyrrolidino, N'-Alkyl-piperazino, Piperidin, Morpholino und Thiomorpholino. 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 die Alkylenkette-CH-,methylphenyl)-but-3-enylamin und   N, N-Dimethyl-2-methyl-3-phenyl-3- (o-tr ifluormethylphenyl)-prop-   - 2-enylamin sowie ihre nicht-toxischen Salze. Besonders gute Eigenschaften zeigt die erstgenannte Verbindung. 



   Für therapeutische Zwecke lassen sich die Diphenylalkenylamine gemäss Formel I als solche oder in Form ihrer nicht-toxischen Salze benutzen, d. h. Salze, welche dem tierischen Organismus nicht schädlich sind, wenn sie in therapeutischen Dosen verabreicht werden, wie die Hydrohalogenide, Oxalate, Tartrate, Fumarate, Citrate und Acetate. Diese Salze können aus den freien Basen nach an sich bekannten Methoden hergestellt werden,   z. B.   durch Mischen äquivalenter Mengen Base und Säure in einem 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 inerten organischen Lösungsmittel und anschliessendes Verdampfen des Lösungsmittels oder durch Abtrennen des Salzes mittels Filtration, falls es im verwendeten Medium nicht oder schwer löslich ist. 



   Es sind bereits ähnliche Verbindungen bekannt, für welche eine Verwendungsmöglichkeit als Therapeutika angegeben ist. 



   In der deutschen Patentschrift Nr. 887649 sind Verbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
Alkylgruppen, Rdarstellen, beschrieben, die stark spasmolytisch sind, jedoch an sich keine analgetische Wirkung besitzen. Die in der deutschen Patentschrift Nr. 875660 genannten y.   y-Diphenylallylamine   bzw. deren Hydrierungsprodukte weisen neben einer spasmolytischen Wirkung auch eine bronchodilatierende Wirkung auf, während die gemäss der Erfindung hergestellten neuen Verbindungen durch ihre analgetische Wirkung ausgezeichnet sind. 



   Die Diphenylalkenylamine der allgemeinen Formel I können gemäss der Erfindung durch Dehydratisierung einer Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> CCIF
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 64,13% <SEP> H <SEP> = <SEP> 5,95% <SEP> N <SEP> = <SEP> 3,94%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 64,51% <SEP> H <SEP> = <SEP> 5,96% <SEP> N <SEP> = <SEP> 3,96%.
<tb> 
 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> CFNO
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 61,61% <SEP> H <SEP> = <SEP> 5,42% <SEP> N <SEP> = <SEP> 3,42%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 61,34% <SEP> H <SEP> = <SEP> 5,60% <SEP> N <SEP> = <SEP> 3,78%.
<tb> 
 
Aus- 6, 74 g N,N-Dimethyl-4-hydroxy-4-phenyl-4-(p-trifluormethylphenyl)-butylamin erhält man 2, 0.5 g N,N-Dimethyl-4-phenyl-4-(p-trifluormethylphenyl)-but-3-enylaminoxalat; F. 177-177.5 C. 
 EMI2.8 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> CFNO
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 61,61% <SEP> H <SEP> = <SEP> 5,42% <SEP> N <SEP> = <SEP> 3,42%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 61,48% <SEP> H <SEP> = <SEP> 5,72% <SEP> N <SEP> = <SEP> 3,54%.
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Aus 3,0 g N,N-Dimethyl-3-hydroxy-3-phenyl-3-(m-trifluormethylphenyl)-propylaminhydrochlorid werden   2,   5 g N,N-Dimethyl-3-phenyl-3-(m-trifluormethylphenyl)-prop-2-enylaminoxalat erhalten. Der F. liegt (nach Umkristallisieren aus einem   Äthanol/Äthergemisch)   bei 161-1630C. 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> C, <SEP> HNO,
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 60, <SEP> 75% <SEP> H <SEP> = <SEP> 5, <SEP> 100/0 <SEP> N <SEP> = <SEP> 3, <SEP> 55%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 60,48% <SEP> H <SEP> = <SEP> 5,12% <SEP> N <SEP> = <SEP> 3,52%.
<tb> 
 
 EMI3.2 
 (o-trifluormethylphenyl)-propylaminerhält man 6, 5 g N, N-Dimethyl-2-methyl-3-phenyl-3-(o-trifluormethylphenyl)-prop-2-enylaminoxalat. 



  Der F. liegt (nach Umkristallisieren aus Aceton) bei 129-130, 50C. 
 EMI3.3 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> Cl1H2laN04
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 61,61% <SEP> H <SEP> = <SEP> 5,42% <SEP> N <SEP> = <SEP> 3,42%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 61,53% <SEP> H <SEP> = <SEP> 5,54% <SEP> N <SEP> = <SEP> 3,55%.
<tb> 
 



   Aus 7, 59 g 1-Morpholino-2-methyl-3-hydroxy-3-phenyl-3-(o-trifluormethylphenyl)-propan werden   6, 0   g 1-Morpholino-2-methyl-3-phenyl-3-(o-trifluormethylphenyl)-prop-2-enoxalat erhalten. Der F. liegt (nach Umkristallisieren aus Aceton) bei 178-179, 50C. 
 EMI3.4 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> CHNOg
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 61,19% <SEP> H <SEP> = <SEP> 5,36% <SEP> N <SEP> = <SEP> 3,11%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 61,41% <SEP> H <SEP> = <SEP> 5,73% <SEP> N <SEP> = <SEP> 3,25%.
<tb> 
 Aus 7, 6 g 1-Morpholino-2-methyl-3-hydroxy-3-phenyl-3-(m-trifluormethylphenyl)-propan werden 
 EMI3.5 
 
 EMI3.6 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> CHNO
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 61,19% <SEP> H <SEP> = <SEP> 5,36% <SEP> N <SEP> = <SEP> 3,11%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 61,14% <SEP> H <SEP> = <SEP> 5,33% <SEP> N <SEP> = <SEP> 3,30%.
<tb> 
 



   Die nach der Erfindung hergestellten neuen Verbindungen können zu pharmazeutischen Präparaten, die eine oder mehrere der Verbindungen der allgemeinen Formel I oder ihre nicht-toxischen Salze als Wirkstoffe zusammen mit einem pharmakologisch zulässigen Träger enthalten, verarbeitet werden. Diese Präparate können z. B. in Form von Tabletten (einschliesslich Tabletten mit verzögerter Wirkung), Kapseln, injizierbaren Lösungen, Pastillen oder Zerstäubungspräparaten zum Inhalieren hergestellt werden.

   Die Herstellung der Präparate kann in bekannter Weise erfolgen, erforderlichenfalls unter Anwendung auf diesem Gebiete bekannter Verdünnungsmittel, Die Menge des Wirkstoffes in dem pharmazeutischen Präparat kann variiert werden, ist jedoch so zu wählen, dass dem Patienten täglich   25 - 200   mg verabreicht werden können, ohne dass ihm dadurch Beschwerden entstehen. Eine solche Menge eignet sich im allgemeinen für klinische Zwecke und wird vorzugsweise in Form von Tabletten verabreicht, welche 100 mg des Wirkstoffes enthalten. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von neuen Diphenylalkenylaminen der allgemeinen Formel EMI3.7 in der A eine gerade oder verzweigte Alkylengruppe mit höchstens 6 C-Atomen bedeutet, B eine Alkylamino-oder Dialkylaminogruppe oder eine gesättigte, einkernige heterocyclische Gruppe mit einem 5- EMI3.8 enthält, und R ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe ist, und deren Säureadditionssalzen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 in der A, B und R die oben angegebene Bedeutung haben, dehydratisiert und die erhaltenen Basen gewünschtenfalls in Salze umwandelt. EMI4.2 EMI4.3 EMI4.4 in 0- oder p-Stellung zu der Aminoalkenylgruppe befindet.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Dehydratisierung mit Schwefelsäure oder einer Benzolsulfosäure, wie p-Toluolsulfosäure, ausführt.
AT801762A 1961-10-10 1962-10-10 Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Diphenylalkenylaminen und deren Säureadditionssalzen AT237598B (de)

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