AT236376B - Verfahren zur Herstellung neuer Alkoxypiperidin-Derivate und ihrer Salze - Google Patents
Verfahren zur Herstellung neuer Alkoxypiperidin-Derivate und ihrer SalzeInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren zur Herstellung neuer Alkoxypiperidin-Derivate und ihrer Salze
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer Alkoxypiperidin-Derivate der allgemeinen Formel :
EMI1.1
in welcher X ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder einen Alkyl-, Alkoxy-, Alkylmerkapto-, Trifluormethyl-, Dialkylamidosulfonyl- bzw. Acyl-Rest, A eine gerade oder verzweigte Alkylenkette mit 2-4 C-Atomen, Z eine einfache Bindung, ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine-CH-CH-bzw.
- CH= CH-Brücke und R einen niedrigen Alkyl-Rest bedeuten.
Diese Verbindungen besitzen interessante pharmakologische Eigenschaften und sollen auf Grund ihrer psychotropen Effekte in der psychiatrischen Pharmakotherapie Verwendung finden.
Zur Herstellung der neuen Alkoxypiperidin-Derivate verfährt man gemäss der Erfindung so, dass man ein Hydroxypiperidin-Derivat der allgemeinen Formel :
EMI1.2
in welcher A, X und Z die vorher genannte Bedeutung haben, mit einem entsprechenden Alkylierungsmittel behandelt, worauf man die erhaltenen Verbindungen gewünschtenfalls in an sich bekannter Weise in ihre Salze überführt.
Die Alkylierung wird vorzugsweise mit Diazoalkanen in einem geeigneten Lösungsmittel. wie z. B. absolutem Dioxan oder Methylenchlorid durchgeführt ; als Katalysatoren dienen Borfluorid-ätherat oder Aluminiumalkoholate.
Bei der Herstellung der neuen Verbindungen mit X = Acyl empfiehlt es sich, die entsprechenden Äthylenketale als Ausgangsmaterialien einzusetzen und am Ende des Syntheseweges mit verdünnter Mineralsäure zu den gewünschten Acyl-Derivaten zu verseifen.
Die neuen Alkoxypiperidin-Derivate können in ihre Salze übergeführt werden, wenn man sie In an
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sich bekannter Weise mit einer Mineralsäure (z. B. Chlorwasserstoff) oder mit einer organischen Säure (z. B.
Oxalsäure) umsetzt.
In den nachfolgenden Beispielen wird das erfindungsgemässe Verfahren näher erläutert,
Beispiel1 :10-[3-(4-Methoxy-piperidyl)-propyl]-phenothiazin.
EMI2.1
Zu einer Lösung von 13 g 10- [3- (4-Hydroxypiperidyl)-propyl]-phenothiazin, hergestellt durch katalytische Reduktion des entsprechenden Piperidon- (4)-Derivates und 10 g Aluminiumisopropylat in 100 cm3 absolutem Dioxan gibt man im Verlaufe von 8h portionsweise eine ätherische Diazomethanlösung, die aus 36 g Nitrosomethylharnstoff auf übliche Weise hergestellt wird. Nach mehrstündigem Rühren giesst man die Lösung in 2 n-Salzsäure, verwirft die ätherhaiti ge Schicht, macht die wässerige Phase alkalisch und extrahiert mit Äther.
Der Ätherextrakt wird eingeengt, in wenig Äthanol aufgenommen und dann mit
EMI2.2
:Zu einer Lösung von 12,5 g 10-[3-(4-Hydroxy-piperidyl)-propyl]-phenoxyazin und 10 g Aluminium- isopropylat in 100 cm3 absolutem Dioxan gibt man im Verlaufe von 8 h portionsweise eine ätherische Diazomethanlösung, die aus 36 g Nitroso-methylharnstoff auf übliche Weise hergestellt wird. Nach mehr- stündigem Rühren giesst man die Lösung in 2 n-Salzsäure, verwirft die ätherische Schicht, macht die wässerige Phase alkalisch und extrahiert mit Äther. Der Rückstand des Ätherextraktes wird aus Isopropanol umkristallisiert und man erhält 7, 7 g (59%d.
Th.) 10-[3-(4-Methoxy-piperidyl)-propyl]-phenoxyazin vom Schmp. 470C. Hydrochlorid : Schmp. 192-193 C,
10- [3- (4-Hydroxy-piperidyl)-propyl]-phenoxazin (Schmp. 950C) wird durch katalytische Hydrierung
EMI2.3
(4-0xo-piperidyl) -propyl]-phenoxazinBeispiel 3 : 9- [3- (4-Methoxypiperidyl)-propyl]-carbazol.
Aus 10 g 9- (3- (4-Hydroxypiperidyl)-propyl]-carbazol erhält man durch Umsetzung mit Diazome- than gemäss der in den obigen Beispielen beschriebenen Verfahrensweise 7,8 g (75% d. Th.).
9- [3- (4-Methoxypiperidyl)-propyl]-carbazol vom Schmp. 95-960C (Isopropanol) ; Hydrochlorid : Schmp. 1820C.
EMI2.4
azomethan gemäss der in den obigen Beispielen beschriebenen Verfahrensweise 11-[3-(4-Methoxy-piperi- dyl)-propyl]-iminodibenzyl als zähes Öl, aus dem man 9 g (710%'d. Th.) in Form des Hydrochlorides vom Schmp. 170-171 C isolieren kann.
Das Ausgangsmaterial wurde durch Reaktion von 11-(3-Chlorpropyl)-iminodibenzyl mit Piperidinol- - (4) in Butanon gewonnen. Schmp. des Hydrochlorid-Monohydrates : 95-990C.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung neuer Alkoxypiperidin-Derivate der allgemeinen Formel : EMI2.5 <Desc/Clms Page number 3> in welcher X ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder einen Alkyl-, Alkoxy-, Alkylmerkapto-, Trifluormethyl-, Dialkylamidosulfonyl- bzw. Acyl-Rest, A eine gerade oder verzweigte Alkylenkette mit 2-4 C-Atomen, Z eine einfache Bindung, ein Sauerstoff- oder Schwefel-Atom oder eine-Ch2-Ch2- bzw.- CH = CH-BrUcke und R einen niedrigen Alkyl-Rest bedeuten, und ihrer Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Hydroxypiperidin-Derivat der allgemeinen Formel : EMI3.1 in welcher A, X und Z die vorher genannte Bedeutung haben, mit einem entsprechenden Alkylierungsmittel behandelt, worauf man die erhaltenen Verbindungen gewünschtenfalls in ihre Salze überführt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE236376X | 1961-11-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT236376B true AT236376B (de) | 1964-10-26 |
Family
ID=5901515
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT176563A AT236376B (de) | 1961-11-25 | 1962-11-23 | Verfahren zur Herstellung neuer Alkoxypiperidin-Derivate und ihrer Salze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT236376B (de) |
-
1962
- 1962-11-23 AT AT176563A patent/AT236376B/de active
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