AT236375B - Verfahren zur Herstellung von neuen Piperidinderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Piperidinderivaten

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Piperidinderivaten 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Piperidinderivaten mit wertvollen pharmakologischen Eigenschaften. 



   Es wurde überraschenderweise gefunden, dass Piperidinderivate der allgemeinen Formel I : 
 EMI1.1 
   worin R,   ein Wasserstoffatom oder einen niederen Alkylrest mit höchstens 3 Kohlenstoffatomen bedeutet, sowie ihre Salze mit Säuren wertvolle pharmakologische Eigenschaften, insbesondere zentraldämpfende, anti-tussive, analgetische und spasmolytische Wirksamkeit bei relativ geringer Toxizität besitzen. Sie potenzieren ferner die Wirkung anderer Arzneimittel, insbesondere Narcotica. 



   Sie können als solche oder in Form ihrer Salze peroral und in Form von wässerigen Lösungen ihrer Salze auch parenteral verabreicht werden. 



   In den Verbindungen der allgemeinen Formel I kann   R   ein Wasserstoffatom, den Methyl-, Äthyl-, n-Propyl-oder Isopropylrest bedeuten. 



   Zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I wird eine Verbindung der allgemeinen Formel II : 
 EMI1.2 
 worin   !   die oben angegebene Bedeutung hat, partiell verseift, vorzugsweise in saurem Medium, z. B. mit Hilfe von Polyphosphorsäure. 



   Die Verbindungen der allgemeinen Formel I werden gewünschtenfalls in an sich bekannter Weise in ihre Salze mit anorganischen oder organischen Säuren übergeführt. Zur Salzbildung geeignete Säuren sind z. B. Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Methansulfonsäure, Äthandisulfonsäure, Essigsäure, Milchsäure, Bernsteinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Äpfelsäure, Weinsäure, Citronensäure, Benzoesäure, Salicylsäure und Mandelsäure. 



   Das nachfolgende Beispiel soll die erfindungsgemässe Herstellung der neuen Verbindungen näher er- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 läutern. Teile bedeuten darin Gew.-Teile ; diese verhalten sich zu Vol. -Teilen wie g zu cm3. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. 



   Beispiel : 2, 64 Teile   4-Phenyl-4-carbäthoxy-piperidin-carbonat   werden in 7,5 Vol. -Teilen Essigsäure gelöst und 5 min lang auf 1000 erhitzt. Dann wird die Lösung auf 150 abgekühlt und nacheinander 0,32 Teile Paraformaldehyd und 0, 825 Teile Kaliumcyanid, gelöst in 1,5 Vol. - Teilen Wasser, zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird 12 h lang bei 400 gerührt und anschliessend im Vakuum zur Trockne eingedampft. Den Eindampfrückstand löst man in Äther und schüttelt wiederholt mit 2 n-Soda und dann mit Wasser aus. Das nach dem Trocknen mit Natriumsulfat und Abdestillieren des Lösungsmittels zurückbleibende   l-Cyanomethyl-4-phenyl-4-carbäthoxy-piperidin   kann aus Isopropanol-Wasser umkristallisiert   werden. Smp. 69-700.   

Claims (1)

  1. 2,72 Teile 1-Cyanomethyl-4-phenyl-4-carbäthoxy-piperidin werden zusammen mit 25 Teilen Polyphosphorsäure 30 min lang unter Rühren auf 110-1200 erhitzt, Nach dem Erkalten wird auf Eiswasser gegossen und die Lösung zur Entfernung von nicht umgesetztem Ausgangsmaterial mit Äther extrahiert. Dann wird unter Eiskühlung mit konz. Natriumhydroxydlösung alkalisch gestellt und die alkalische Lösung wiederholt mit Äther ausgeschüttelt. Die ätherische Lösung wird mit Wasser gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und dann eingedampft.
    Das zurückbleibende 1-Carbamoylmethyl-4-phenyl-4-carbäthoxy-pi- peridin schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Benzol-Petroläther bei zo PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen Piperidinderivaten der allgemeinen Formel I : EMI2.1 EMI2.2 EMI2.3 :worin Rl die oben angegebene Bedeutung hat, vorzugsweise in saurem Medium, z. B. mit Hilfe von Polyphosphorsäure, partiell verseift und die Verbindung der allgemeinen Formel I gewünschtenfalls in ein Salz mit einer anorganischen oder organischen Säure überführt.
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