AT233435B - Elektrische Kombinationsalarmeinrichtung - Google Patents

Elektrische Kombinationsalarmeinrichtung

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AT233435B
AT233435B AT952861A AT952861A AT233435B AT 233435 B AT233435 B AT 233435B AT 952861 A AT952861 A AT 952861A AT 952861 A AT952861 A AT 952861A AT 233435 B AT233435 B AT 233435B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
alarm device
disks
combination
contactor
locks
Prior art date
Application number
AT952861A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Emil Holzinger
Original Assignee
Otto Schromm Fa
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Description


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  Elektrische Kombinationsalarmeinrichtung 
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Kombinationsalarmeinrichtung zum Einbau in Kom- binationsschlössern, Einstemmschlössern, Kastenschlössern, Einlassschlössern, Auto'schlössern   u. dgl.   



   Alarmanlagen, bei welchen mittels einem Schaltschloss die Alarmauslösung überbrückt ist, sind be- reits bekannt. Ihre Aufgabe besteht darin, befugten Personen das Betreten oder Verlassen gesicherter Räum- lichkeiten ohne Alarmauslösung zu gestatten, wobei entweder ein Kontakt geöffnet oder geschlossen wird. 



   Es sind auch schon Einrichtungen bekanntgeworden, bei denen mit einer Kontaktscheibe, die durch eine Einstellscheibe axial bewegbar   ist, wobei die axiale Bewegung durch Anschläge begrenzt ist und bei  
Berührung derselben, eine Alarmauslösung erfolgt. Weiters sind bereits Einrichtungen bekannt, bei wel- chen die Sperrscheiben aus Isoliermaterial bestehen und am Umfang eine Blecheinfassung aufweisen. Die- se Scheiben besitzen eine Ausnehmung für die Schlüsseleinführung, wobei ein Schlüssel bei nicht richtig eingestellter Kombination die leitende Verbindung für die Alarmauslösung herstellt. 



   Alle diese Einrichtungen bzw. Schaltschlösser stellen eine für sich abgeschlossene Einheit dar und können nur für den vorbestimmten Zweck verwendet werden. 



   Die Erfindung beschäftigt sich nun mit der Aufgabe, eine elektrische Kombinationsalarmeinrichtung zu schaffen, die den hohen Sicherheitsgrad eines Kombinationsschlosses besitzt und in ein bereits vorhandenes Schloss nachträglich eingebaut werden kann, so dass dieses zum   Kombinationsalarmscllloss   wird. 



   Diese Aufgabe wurde nun so gelöst, dass die elektrische Kombinationsalarmeinrichtung mit drehbaren, durch eine gemeinsame Welle einstellbaren Scheiben versehen ist, welche im Zusammenwirken mit einem Kontaktgeber die Kombinationsalarmeinrichtung bilden, wobei der Kontaktgeber mittels Federn mit den Scheiben in Wirkverbindung steht, so dass bei einer bestimmten Einstellung der Scheiben der Stromkreis unterbrochen ist, wobei die Scheiben 8,9 mit aus dem Mittelpunkt versetzten isolierten Zapfen   6, 7   versehen sind und der Kontaktgeber 5 aus einem Isolierteil besteht, auf dem Kontakte 4 und Kontaktfedern 1, 2 angeordnet sind, die mit den Scheiben 8,9 in Tastverbindung stehen, welche beim Drehen der Scheiben 8, 9 mittels der Zapfen 6, 7 lösbar ist, so dass der Stromkreis geöffnet bzw.

   geschlossen wird, wobei der Kontaktgeber 5 einen Unterbrecher n besitzt, der mittels der Sperreinrichtung des Schlosses betätigbar ist. Weiters wurde das Problem dahingehend gelöst, dass der mit dem Unterbrecher n verbundene Kontaktgeber 5 eine Kontaktbrücke a besitzt, welche die Kontaktfedern 1, 2 verbindet, so dass bei nicht richtiger Einstellung der Scheiben 8, 9 die Alarmeinrichtung eingeschaltet ist. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführung-un Anwendungsbeispiel der erfindungsgemässen Kombinationsalarmeinrichtung dargestellt. 



   Fig. l zeigt die Kombinationsalarmeinrichtung in der Vorderansicht, mit Einstellscheibe. Fig. 2 dasselbe in der Seitenansicht. Fig. 3 die Vorderansicht ohne Einstellscheibe. Fig. 4 zeigt die Kombinationalarmeinrichtung in der Draufsicht ohne Einstellscheibe und Fig. 5 die elektrische Schaltung für die KomDinationsalarmeinrichtung zur Sicherung eines Autos. Fig. 6 zeigt den Erfindungsgegenstand in ein Einstemmschloss eingebaut und Fig. 7 den dazugehörigen Schaltplan. 



   Die dargestellte elektrische Kombinationsalarmeinrichtung besitzt eine übliche Kombinationseinstellscheibe   14, die   wie folgt betätigt wird :
DurchDrehen der Einstellscheibe 14 wird die frei auf der Hohlwelle 10 bewegliche Scheibe 9 dadurch betätigt, dass die Welle der Einstellscheibe 14 als Expansionsdorn ausgebildet ist und mit der Scheibe 8 in Wirkverbindung steht, wobei die Scheiben 8, 9 Mitnehmerzapfen besitzen, so dass diese in eine bestimmte Stellung gebracht werden, in der die isolierten Zapfen 6, 7 auf den Scheiben 8,9, die Kontakt- 

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 federn 1, 2 von den Kontakten 4, des Kontaktgebers   5   ab-bzw. andrücken, so dass durch die Betätigung des Unterbrechers n keine Alarmauslösung erfolgt, da der Stromkreis unterbrochen ist. 



   Bei nicht richtiger Einstellung der Kombination liegt immer eine der Kontaktfedern 1, 2 auf einem der Kontakte 4 auf, die durch eine Kontaktbrücke a verbunden sind, so dass bei Betätigung des Unterbrechers n eine Alarmauslösung erfolgt, da der Stromkreis durch die Kontaktbrücke a nicht unterbrochen ist. 



   Der wesentliche Vorteil gegenüber ähnlichen Schaltschlössern besteht nun darin, dass die elektrische Kombinationsalarmeinrichtung in ein bereits vorhandenes Schloss nachträglich eingebaut werden kann, so dass dieses für einen Einbrecher zu einem unüberwindlichen Hindernis wird, wenn die Kombination nicht bekannt ist, da auch der Originalschlüssel den Unterbrecher n betätigt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Elektrische Kombinationsalarmeinrichtung zum Einbau in Kombinationsschlössern, Einstemmschlössern, Kastenschlössern, Einlassschlössern, Autoschlössern u. dgl. mit drehbaren, durch eine gemeinsame Welle einstellbaren Scheiben, welche im Zusammenwirken mit einem Kontaktgeber die Kombinationsalarmeinrichtung bilden, wobei der Kontaktgeber mittels Federn mit den Scheiben in Wirkverbindung steht, so dass bei einer bestimmten Einstellung der Scheiben der Stromkreis unterbrochen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (8, 9) mit aus dem Mittelpunkt versetzten isolierten Zapfen (6,7) versehen sind und der Kontaktgeber (5) aus einem Isolierteil besteht, auf dem Kontakte (4) und Kontaktfedern (1, 2) angeordnet sind, die mit den Scheiben (8, 9) in Tastverbindung stehen, welche beim Drehen der Scheiben (8, 9) mittels der Zapfen (6,7)

   lösbar ist, so dass der Stromkreis geöffnet bzw, geschlossen wird, wobei der Kontaktgeber (5) einen Unterbrecher (n) besitzt, der mittels der Sperreinrichtung des Schlosses betätigbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Kombinationsalarmeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Unterbrecher (n) verbundene Kontaktgeber (5-) eine Kontaktbrücke (a) besitzt, welche die Kontaktfedern (1, 2) verbindet, so dass bei nicht richtiger Einstellung der Scheiben (8, 9) die Alarmeinrichtung eingeschaltet ist.
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