AT151275B - Einrichtung, um zwei oder mehrere Schlösser durch bewegliche Verbindungsteile in gegenseitige Abhängigkeit zu bringen. - Google Patents

Einrichtung, um zwei oder mehrere Schlösser durch bewegliche Verbindungsteile in gegenseitige Abhängigkeit zu bringen.

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AT151275B
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Otto Ing Gergacsevics
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Otto Ing Gergacsevics
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  Einrichtung, um zwei oder mehrere Schlösser durch bewegliche Verbindungsteile in gegenseitige
Abhängigkeit zu bringen. 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, durch welche zwei oder mehrere Schlösser in gegenseitige Abhängigkeit gebracht werden, derart, dass jeweils immer nur ein Schloss betätigt werden kann, während die übrigen Schlösser gesichert sind und das betätigte Schloss das nachfolgende freigibt, hingegen das vorhergehende sichert. 



   Gemäss der Erfindung besteht die Einrichtung aus zwei Schiebern, die an den einander gegen- überliegenden Längsseiten mit Sperrasten sowie mit Lappen versehen sind, die in bestimmten Lagen bestimmte Schlüssellöcher verdecken bzw. freigeben, während die Sperrasten mit dem   Schlüsselbart   zusammenwirken, so dass die Schieber verschoben werden können. Durch diese Einrichtung wird bewirkt, dass die Reihenfolge der Betätigung der Schlösser zwangläufig eingehalten werden muss, wodurch eine erhöhte Sicherheit für das mechanische Schliessen   sämtlicher   Schlösser geboten wird. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 das Sicherheitsschloss in Seitenansicht bei teilweise abgebrochener Deckplatte, Fig. 2 einen lotrechten Schnitt nach der Linie   11-11   in Fig. 1 und Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 1. 



   Zwei oder mehrere Schlösser   A, B   bekannter Art, z. B. solche mit Zuhaltungen, sind mit ihren
Gehäusen 1, 2 übereinanderstehend durch Deckplatten   3,   4 fest miteinander verbunden. Auf der Deckplatte   4   sind zwei Riegelschienen   5,   6 parallel zueinander geführt und durch eine weitere in einem gewissen Abstande von der Deckplatte   4   angeordnete Deckplatte 7 vollkommen abgedeckt. Die beiden Riegelschienen 5,6 sind an ihren einander zugekehrten Längsseiten mit Sperrasten   8,   9 und mit je einem seitlich abstehenden Lappen 10, 11 versehen.

   An den voneinander abgewendeten Längsseiten weisen die Riegelschienen 5, 6 Rasten 12,   1. 3   auf, in die Federn 14, 15 eingreifen, durch die die Schienen   5,   6 in ihrer jeweiligen Stellung festgehalten werden. Die Lappen 10, 11 decken bei bestimmten Stellungen der Riegelschienen die   Schlüssellöeher   16, 17 vollkommen ab. Der Schlüssel 18 weist ausser einem auf die Zuhaltungen 21 und den   Sperriegel 22   einwirkenden normalen Bart 19 noch einen zweiten, zum ersten Bart um   1800 versetzten   Bart 20 auf, der auf die Riegelschienen 5, 6 einwirkt. 



   Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Einrichtung ist folgende : In der Ausgangslage bei offenen Schlössern (Fig.   1)   ist das   Schlüsselloch   17 frei, das   Schlüsselloch   16 durch den Lappen 10 der Regelschiene 5 verdeckt ; es kann also nur das Schloss   A   betätigt werden. Wird das   Schiess     A   gesperrt, so verschiebt der Bart 20 die Regelschiene 5 nach abwärts, wobei der Lappen 10 das Schlüsselloch 16 freigibt. Beim darauffolgenden Sperren des Schlosses B verriegelt die Riegelschiene 6 mit ihrem Lappen 11 das Schlüsselloch 17. Beim Öffnen der Schlösser findet der umgekehrte Vorgang statt. An Stelle des einfachen Bartes 20 kann auch ein normaler Bart für die Betätigung mehrerer Zuhaltungen vorgesehen sein. 



   Die beschriebene Ausführungsform ist hauptsächlich für bereits bestehende Schlösser gedacht ; bei Neufabrikation derartiger Sicherheitsschlösser entfällt der Sehlüsselbart 20 und übernimmt dessen Funktion eine Zacke des normalen   Schlüsselbartes,   wobei die Riegelschienen 5, 6 in das Innere des Schlosses verlegt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung, um zwei oder mehrere Schlösser durch bewegliche Verbindungsteile in gegenseitige Abhängigkeit zu bringen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Schieber (5, 6) vorgesehen sind, die an <Desc/Clms Page number 2> den einander gegenüberliegenden Längsseiten Sperrasten (8, 9) sowie Lappen (10, 11) aufweisen, die in bestimmten Lagen bestimmte Schlüssellöcher verdecken bzw. freigeben, während die Sperrasten mit dem Schlüsselbarte zusammenwirken, so dass die Schieber verschoben werden können, EMI2.1
AT151275D 1936-12-18 1936-12-18 Einrichtung, um zwei oder mehrere Schlösser durch bewegliche Verbindungsteile in gegenseitige Abhängigkeit zu bringen. AT151275B (de)

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