DE588469C - Sicherheitsschalter fuer die elektrischen Anlagen von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Sicherheitsschalter fuer die elektrischen Anlagen von Kraftfahrzeugen

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DE588469C
DE588469C DEE43621D DEE0043621D DE588469C DE 588469 C DE588469 C DE 588469C DE E43621 D DEE43621 D DE E43621D DE E0043621 D DEE0043621 D DE E0043621D DE 588469 C DE588469 C DE 588469C
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switching
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DEE43621D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • B60R25/01Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
    • B60R25/04Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the propulsion system, e.g. engine or drive motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 19. DEZEMBER 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVe 588469 KLASSE 63 c GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Dezember 1932 ab
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sicherheitsschalter für die elektrischen Anlagen von Kraftfahrzeugen, der in einem von der Stromquelle ausgehenden, unverzweigten Leiter angebracht ist und aus zwei einen Spalt zwischen sich aufweisenden Kontaktklötzen sowie einem diese überbrückenden, beweglichen, konischen Kontaktglied besteht.
Bisher bekanntgewordene Kontaktvorrich-
to tungen dieser Art weisen eine konische Kappe auf, die durch eine Schraubenfeder auf die als Segmente ausgebildeten Kontaktklötze gedrückt wird.
Diese Schalter haben im allgemeinen den Nachteil, daß sie auf die Dauer nicht einwandfrei arbeiten, da insbesondere infolge der dauernden Erschütterungen, welchen die Feder beim Fahren ausgesetzt ist, ein Nachlassen der Federspannung erfolgt und sogar ein Brechen der Feder sehr leicht möglich ist.
Dieser Nachteil wird bei dem Sicherheitsschalter gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die Kontaktklötze an den zueinander gekehrten Enden eine von einem Spalt durchsetzte konische Bohrung bilden, die an dem einen Ende als Schraubenmutter für das mit einem Endgewinde versehene bewegliche, konische Kontaktglied ausgebildet ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß beim Anziehen des Gewindes der Schaltkonus schnell und gleichmäßig axial in seinem Sitz verschoben wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung z. B. in zwei Ausführungsformen dargestellt. Es zeigen
Abb. ι eine Vorderansicht der an die Anlasserleitung angeschlossenen Schaltvorrichtung, Abb. 2 eine Draufsicht hierzu und
Abb. 3 einen teilweisen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2.
Die Abb. 4 und 5 veranschaulichen eine weitere Ausführungsform der Erfindung, die besonders dann in Frage kommt, wenn gleichzeitig auch eine weitgehende Diebstahlsicherung erreicht werden soll.
Abb. 4 stellt einen Querschnitt durch die Vorrichtung dar und
Abb. 5 eine Draufsicht hierzu, teilweise im Schnitt.
Im einzelnen lassen die Abbildungen eine Wand ι erkennen, die z. B. das Spritzbrett des Kraftfahrzeuges ist. Die Kabel 4 und 5 der Anlasserleitung endigen in Kontaktklötzen 2 und 3. Sie werden hierin mit Hilfe von Klemmen 6 und 7 gehalten. Die Klötze 2 und 3 sind gegen die Wand 1 durch eine starke Zwischenschicht 10 aus Hartisolierstoff gesichert und weisen zwischen sich einen Spalt auf. Die einander zugekehrten Enden der Klötze, die eine von dem Spalt durchsetzte konische Bohrung bilden, werden außen durch ein Mutterstück 8 überbrückt, das durch eine starke nichtleitende Unterlage 11 gegen die Klötze 2 und 3 isoliert ist. Das bewegliche Schaltglied besteht im wesentlichen aus einem
Griff 9 und einer Achse 12', deren nach dem Griff zu liegender verstärkter Teil ein Gewinde 12" aufweist, das mit dem Gewinde der Mutter 8 zusammenwirkt. Auf dem übrigen Teil der Achse 12' sitzt, durch eine Endverschraubung gesichert, eine Isolation aus Hartgummi 13 und darauf ein Kontaktkonus 12, der in die von den Klötzen 2 und 3 gebildete und von dem Spalt durchsetzte Bohrung paßt. Der Konus 12 xo ist nicht nur gegen die Achse 12' elektrisch gesichert, sondern durch Endflanschen der Isolierung 13 auch gegen das Gewinde 12" und die Endmuttern der Achse 12'.
Wie aus den Abbildungen hervorgeht, wird der Schalter derart benutzt, daß er durch Drehen des Handgriffes 9 mit dem Gewinde 12" in die Mutter 8 hineingedreht wird. Dabei wird der Konus 12 in die konische Bohrung weiter hineingebracht und kommt zum Anliegen an der Wand der Bohrung, wodurch der Kontakt hergestellt wird. Durch Zurückdrehen des Handgriffes 9 wird der Konus von den Kontaktklötzen 2 und 3 entfernt. Der Schalter oder auch nur der Handgriff kann in irgendeiner Weise verkleidet werden, oder es kann auch die Schaltvorrichtung an der Rückseite des Spritzbrettes befestigt werden, so daß die Vorrichtung von der Führerseite aus nicht ohne weiteres sichtbar ist. Gegebenenfalls kann sogar der Schalter durch ein Schloß oder eine andere Einrichtung gesichert werden.
Soll der Sicherheitsschalter besonders nach der Richtung hin verbessert werden, daß eine zuverlässige Diebstahlsicherung damit verbunden ist, wird zweckmäßig die Ausbildung des Schalters nach den Abb. 4 und 5 gewählt. Dort sind die bereits besprochenen Teile mit den gleichen Ziffern bezeichnet. Der Unterschied besteht jedoch darin, daß die Achse 12' und das Gewinde 12" ein einziges Glied 12' darstellen, das mit der Mutter 8 zusammenarbeitet. Der nicht mit dem Gewinde versehene Teil des Gliedes 12' trägt unter Zwischenschaltung einer Isolierschicht 13 den Kontaktkonus 12. Dieser Kontaktkonus weist ebenso wie der eine Kontaktklotz, im vorliegenden Fall der Klotz 2, an mehreren Stellen sich gegenüberliegende Bohrungen auf. Diese Bohrungen tragen eine Isolierschicht und nehmen Stifte 14, 15 auf, von denen die Stifte 14 federnd gelegt sind. Diese Stiftanordnung ist bei Sicherheitsschlössern bekannt. Der Schaltergriff besteht aus einem Sicherheitsschlüssel 16, der Ausnehmungen aufweist, die in der Schließlage des Schlüssels mit den Stiften 14, 15 in bekannter Weise derart zusammenwirken, daß die Stifte 14 aus ihrer Sperrlage herausgebracht werden. Nur bei Verwendung eines Schlüssels mit den richtigen Vertiefungen läßt sich also das Glied 12' und dadurch der Schaltkonus 12 in seine wirksame Stellung bringen.
Der Sicherheitsschalter hat den Vorzug, daß eine mit geringer Kraft ausgeführte Drehung des Griffes oder Schlüssels genügt, um einen sehr festen und sicheren Sitz des Schaltkonus 6g zu erzielen. Gleichzeitig ist der Verschleiß des Schalters gering. Es werden ferner große elektrisch leitende Flächen geschaffen, wobei alle Teile gut gegeneinander isoliert sind. Nach Entfernung des Schaitgriffes bzw. des Schlüssels ist es unmöglich, eine elektrische Leitung herzustellen. Infolgedessen wirkt der Schalter besonders in seiner Ausführung nach den Abb. 4 und 5 auch als Diebstahlsicherung.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Sicherheitsschalter für die elektrischen Anlagen von Kraftfahrzeugen, der in einem von der Stromquelle ausgehenden, unverzweigten Leiter angebracht ist und aus zwei einen Spalt zwischen sich aufweisenden Kontaktklötzen und einem diese überbrückenden, beweglichen, konischen Kontaktglied besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktklötze (2, 3) an den zueinander gekehrten Enden eine von dem Spalt durchsetzte konische Bohrung bilden, die an dem einen Ende als Schraubenmutter für das mit einem Endgewinde (12") versehene bewegliche, konische Kontaktglied (12,12') ausgebildet ist.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Konus (12) des beweglichen Kontakt- oder Schaltgliedes lose auf der Drehachse des Gliedes sitzt.
3. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied aus zwei Teilen besteht, von denen der eine den Schaltkonus (12) mit dem Schraubengewinde (12") umfaßt, während der andere Teil einen in den Schaltkonus einführbaren, das Drehen des Konus bewirkenden Schlüssel (16) bildet, der mit im Konus und in der Bohrung sitzenden, federbelasteten Sperrstiften (14, 15) zusammenarbeitet.
4. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er isoliert und verdeckt eingekapselt auf der vom Führer zu- oder abgewendeten Seite des Schalt- no brettes angeordnet ist.
5. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Kapselgehäuse befindliche, zur Handhabung des Schaltgliedhebels erforderliche Öffnung durch ein Sicherheitsschloß gesperrt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE43621D 1932-12-07 1932-12-07 Sicherheitsschalter fuer die elektrischen Anlagen von Kraftfahrzeugen Expired DE588469C (de)

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