AT224275B - Verfahren zur Herstellung neuer Steroidverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Steroidverbindungen

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AT224275B
AT224275B AT47059A AT47059A AT224275B AT 224275 B AT224275 B AT 224275B AT 47059 A AT47059 A AT 47059A AT 47059 A AT47059 A AT 47059A AT 224275 B AT224275 B AT 224275B
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AT
Austria
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carbon atoms
diol
radicals
pregnen
steroid compounds
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Application number
AT47059A
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English (en)
Inventor
Paul Gailliot
Jean Auguste Robert
Original Assignee
Rhone Poulenc Sa
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung neuer Steroidverbindungen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer   Steroidverbindllngen   der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 in der R und R', die untereinander gleich oder voneinander verschieden sein können, Wasserstoffatome, Alkylreste mit   1 - 8   Kohlenstoffatomen, Aralkylreste mit höchstens 10 C-Atomen oder Cyclohexylreste bedeuten oder zusammen mit dem Stickstoffatom einen Pyrrolidin-, Piperidin-, Morpholin-, Piperazin- 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 obige Bedeutung haben, mit einem   Triester des 5-Pregnell-18, 3B, 16-triol-20-on-16- (5' -oxy-4'-me-   thylvaleroats) der Formel 
 EMI1.4 
 in der R"und R'"Acylreste mit höchstens 4 Kohlenstoffatomen bedeuten, oder mit   5, 16-Pregnadien-   - ss, 3ss-diol-20-on in Gegenwart eines Alkalihydroxydes oder-carbonates bzw.

   eines quaternären Ammoniumhydroxydes umsetzt, und gegebenenfalls die erhaltenen basischen Verbindungen in eines ihrer Salze   überführt.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Man erhält 7, 25 g rohes 16-Benzylamino-5-pregnen-1ss,3ss-diol-20-on, das zur Reinigung in 35   crrr'   Aceton gelöst, mit Aktivkohle entfärbt und durch langsame Zugabe von 35 cm3 Hexan ausgefällt wird. 
 EMI3.1 
    g)Beispiel 4 :   Man arbeitet wie in Beispiel 2 beschrieben, jedoch ausgehend von 6 g 5, 16-Pregna-   i dien-1B, 3B -diol-20-on,   105 cm Dioxan, 45 cm3 einer   33% igen wasserigen   Äthylaminlösung,   1, 5   g
Kaliumhydroxyd (in Plätzchenform) und 15 cm Wasser. 



   Man erhält 6, 4 g eines Rohproduktes, das man in 60   cms   n/3-Salzsäure löst und aus der filtrierten
Lösung durch Zusatz von 20   ca ? Natronlauge   abscheidet. Nach dem Filtrieren, Waschen mit Wasser und
Trocknen im Vakuum über Schwefelsäure erhält man   5, 63   g 16-Äthylamino-5-pregnen-1ss,3ss-diol-   '-20-on   vom F = 108-112 C. 



   Beispiel 5 : Wenn man bei der in Beispiel 2 beschriebenen Arbeitsweise die dort verwendeten
15 cm3 Piperidin durch 15 cms 4-Äthylpiperazin ersetzt, erhält man nach Kristallisation des Rohprodukts aus Methanol 5,3 g 16-(4-Äthylpiperazyl)-5-pregnen-1ss,3ss-diol-20-on vom F=185-190 C, dessen
Hydrochlorid, das man durch Zugabe von einer Lösung Chlorwasserstoff in Äther zur Lösung der Base in   j   Methanol herstellt, bei   280 - 2850C   unter Zersetzung schmilzt. 
 EMI3.2 
 bei Raumtemperatur stehen gelassen. 



   Man dampft die Lösungsmittel im Vakuum bis zu einem Volumen von etwa 25   cms   ab, nimmt den Rückstand in 200   cm   Wasser auf, filtriert und wäscht mit Wasser. Das so erhaltene Rohprodukt wird durch Auflösen in 150 cm3 0,2n-Salzsäure, Abfiltrieren, von geringen Mengen an Unlöslichem und Entfärbung 
 EMI3.3 
 - 5-pregnen-lB, 38-diol-20-on, das mit dem nach Beispiel 2 erhaltenen Produkt identisch ist und dessen Hydrochlorid bei etwa   220 - 223 C   schmilzt. 



   Der als Ausgangsstoff verwendete Triester kann nach der für die Triacetate von H. Lapin (Bull. Soc. 



    Chim. Fr. [1957], S. 1501)   beschriebenen Arbeitsweise durch Oxydation der Triester der Pseudoruscogenine mit einem Gemisch aus Chromsäureanhydrid und Essigsäure hergestellt werden. Die   Pseudoruscoge-   nine werden ihrerseits aus den Ruscogeninen (Ch. Sannie und H. Lapin, loc. cit.) durch die in an sich bekannter Weise durchgeführte Öffnung des Ringes F erhalten. 



     Beispiel 7 :   Man arbeitet wie in Beispiel 6 beschrieben, geht jedoch von 17, 4 g des Triacetats des 5-Pregnen-1ss,3ss, 16-triol-20-on-16-(5' -oxy-4'-methyl-valerianats). 291   cm*   Dioxan, 24   cms   N-(ss-Oxyäthyl)-piperazin, 9,9 g Kaliumhydroxyd   (in   Plätzchenform) und 198   cms   Wasser aus. Man erhält 9 g 16-N-[4'-(2"-Oxyäthyl)-piperazyl]-5-pregnen-1ss,3ss-diol-20-on, dessen Hydrochlorid bei 256 bis 2580C schmilzt. 



   Beispiel 8: Man arbeitet wie in Beispiel 6 beschrieben, jedoch ausgehend von   17, 4 8'des   Triacetats des 5-Pregnen-1ss,3ss,16-triol-20-on-16-(5'-oxy-4'-methyl-valerianats), 291   cm*   Dioxan, 21 g 4-Oxymethylpiperidin, 0,9 g Kaliumhydroxyd in Plätzchenform und 198   cams   Wasser. Man erhält 6, 15 g 16-N-   (4'-Oxy-methylpiperidyi)-5-pregnen-lss, 38-diol-20-on,   dessen Hydrochlorid bei   246 - 2490C   schmilzt. 
 EMI3.4 
 



   Nach dem Abdampfen der Lösungsmittel im Vakuum wird der Rtickstand in der kleinstmöglichen Menge Aceton gelöst und die erhaltene Lösung unter Rühren in   11 n-Salzsäure eingegossen ;   man filtriert vom Unlöslichen ab, entfärbt die salzsaure Lösung mit Aktivkohle und setzt 11 Äther sowie einen geringen Überschuss an Natronlauge (d = 1, 33) zu. Nach dem Verrühren trennt man die ätherische Schicht ab und extrahiert die wässerige Schicht dreimal mit je 700   crff*   Äther. Die ätherischen Extrakte werden mit Wasser gewaschen und tiber Natriumsulfat getrocknet ; nach Abdampfen des Äthers erhält man 11 g 16-N- -Äthyl-N-(2'-oxyäthyl)-amino-5-pregnen-1ss,3ss-diol-20-on.

   Das durch Zugabe einer Lösung von Chlorwasserstoff in Äther zur Lösung der Base in Isopropanol hergestellte Hydrochlorid schmilzt bei 261 bis 262 C. 
 EMI3.5 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

    10 :sehen   mit Wasser und Trocknen der Base erhält man 7,   7g 16-N- (3-Oxy-methylpiperidyl)-5-pregnen-     - 18, 38-diol-20-on,   aus dem durch Lösen in Aceton mit einem Gehalt von 10% Äthanol und Zugabe einer Lösung von Chlorwasserstoff in Äther das Hydrochlorid erhalten werden kann, welches bei 242 bis
2460C unter-Zersetzung schmilzt. 



     Beispiel 19 :   Man arbeitet wie im Beispiel 18 beschrieben, jedoch ausgehend von   9 g 5, 16-Pre-   gnadien-lss,   38diol-20-on,   157   cm*   Dioxan,   21 g racemischem 3-Oxypiperidin. 2. 25 g Kaliumhydro-   xyd und   57, 5 cnr'Wasser.   



   Man erhält 7, 5 g des Gemisches der beiden diastereomeren Formen des 16-   (3' - Oxypiperidyl) -     - 5-pregnen-18, 38-diol-20-ons.   Diese beiden diastereomeren Formen unterscheiden sich durch die Konfiguration des die Hydroxylgruppe tragenden asymmetrischen Kohlenstoffatoms des Piperidinrings. Durch fraktionierte Kristallisation des Gemisches aus Methyläthylketon und Isopropanol kann man beide Formen isolieren, die bei 196 - 1970C bzw. bei 199 - 2000C schmelzen. 



   Beispiel 20 : Man arbeitet wie m   Beispiel 18 beschrieben, jedoch ausgehend von 5 g 5, 16-Pre-   gnadien-lB, 3B-diol-20-on, 87, 5 cm3 Dioxan, 13 g 4-(3'-Oxypropyl)-piperidinhydrochlorid, 5,28 g
Kaliumhydroxyd (in Plätzchenform) und 37,5 cm3 Wasser und rührt 66 Stunden bei gewöhnlicher Tempe- ratur. 



   Man erhält   5,   3 g 16-N-[4'-(3"-Oxypropyl)-piperidyl]-5-pregnen-1ss,3ss-diol-20-on, das zunächst bei   150 - 1540C   schmilzt, um sich erneut zu verfestigen und bei etwa 1950C wieder zu schmelzen. 



     Beispiel 21 :   Man arbeitet wie in Beispiel 18 beschrieben, jedoch ausgehend von 5 g 5, 16-Pre- gnadien-1ss,3ss-diol-20-on,87,5cm3Dioxan,10gracemischem3- (3'-Oxypcopyl)-piperichn,1,25g
Kaliumhydroxyd und   37, 5 cm3   Wasser und rührt 64 Stunden bei gewöhnlicher Temperatur. 



   Man erhält 5, 5 g des Gemisches der beiden diastereomeren Formen des   16-N-E3'- (3"-Oxypropyl)-     - piperidyl]-5-pregnen-lss, 36-diol-20-on,   das nach Umkristallisieren aus   500/eigen   wässerigem Methanol bei 125 C zu einer Paste zusammenfällt und bei etwa 1600C schmilzt. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung neuer Steroidverbindungen der allgemeinen Formel : EMI5.1 in der R und R', die untereinander gleich oder voneinander verschieden sein können, Wasserstoffatome, Alkylreste mit 1 - 8 Kohlenstoffatomen, Aralkylreste mit höchstens 10 C-Atomen oder Cyclohexylreste bedeuten oder zusammen mit dem Stickstoffatom einen Pyrrolidin-, Piperidin-, Morpholin-, Piperazin- EMI5.2 EMI5.3 obige Bedeutung haben, mit einem Triesterdes5-Pregnen-lss, 38, 16-triol-20-on-16- (5'-oxy-4'-me- thyl-valerianats) der Formel :
    <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 in der R"und R'"Acylreste mit höchstens 4 Kohlenstoffatomen bedeuten, oder mit 5, 16-Pregnadien- - lB, 3B-diol-20-on in Gegenwart eines Alkalihydroxydes oder -carbonates bzw. eines quaternären Ammoniumhydroxydes umsetzt, und gegebenenfalls die erhaltenen basischen Verbindungen in eines ihrer Salze überführt. EMI6.2 Aminencyclische Ring zusätzlich durch eine Hydroxylgruppe oder eine Oxyalkylgruppe mit höchstens 4 Kohlenstoffatomen substituiert ist, vornimmt.
AT47059A 1958-01-23 1959-01-22 Verfahren zur Herstellung neuer Steroidverbindungen AT224275B (de)

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