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Ladeverfahren und Einrichtung, insbesondere für klebriges Gut
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barer Ausbildung herzustellen, damit bei Verschleiss oder eventuellen Brüchen sie leicht und schnell ausgewechselt werden können. Die Schaufeln 8 können sogar unter untereinander verschiedenen Winkeln eingestellt werden, wodurch beim Verladen bzw. Ausschleudern das Verladegut auf eine verhältnismässig grössere Fläche zerstreut und hiedurch das Förderband geschont wird.
Das Förderband 5 ist derart hinter dem Verladekopf 4, 8 anzuordnen, dass das durch den letzteren aus- geschleuderte Ladegut gänzlich am Förderband 5 landet. Die Oberfläche der Spanntrommel 13 des Förderbandes 5 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel mit axialen Rippen 16 versehen, wie dies ausFig. 4 hervorgeht, wo die axiale Richtung mit 15 bezeichnet ist. Dies hat zur Folge, dass bei Beförderung des Verladegutes die Trommel 13 von eventuell auf die innere Fläche des Förderbänder 5 gefallenem Gut frei bleibt, so dass keine Zunahme des Trommeldurchmessers erfolgt, was den erwünschten Ablauf des Betriebes beeinträchtigen würde. Die Zunahme des Durchmessers der Triebtrommel 6 kann in ähnlicher Weise verhindert werden, es ist aber auch möglich, eine mit Messern arbeitende Bereinigungsvorrichtung zu verwenden.
Bei Halterollen 14, die zur Halterung des Förderbandes 5 dienen, kann das Anhaften dadurch vermieden werden, dass die Rollen 14 spiralfederartig ausgebildet werden, indem eine in der Mitte angeordnete Welle schraubenlinienförmig von einem länglichen Körper mit kreisrundem Querschnitt umgeben wird. Es ist auch vorteilhaft, die Schraubenlinie bei der axialen Mitte der Welle der Rolle 14 zu unterbrechen und auf der einen Seite eine rechtsgängige, auf der andern Seite eine linksgängige Schraubenlinienform zu wählen.
Andere Einzelheiten des Ausführungsbeispieles und auch der erfindungsgemässen Lademaschine sind in der Regel jenen der bekannten Lademaschinen gleich. Somit ist es möglich, die beiden Raupenketten zusammen und je gesondert vorwärts-und rückwärtsbewegen zu können, wodurch die Lademaschine als Kraftfahrzeug auf eine gewünschte Stelle bewegt werden kann. Der Verladekopf selbst kann gehoben und gesenkt werden, wobei er in der Regel auch geeignet ist, Unebenheiten eines nicht harten Geländes zu beseitigen und in der Regel den Erdboden zu heben. Er wird zweckmässig im Leerlauf zusammen mit dem Förderband angelassen, damit Überbeanspruchungen vermieden werden können.
Nach dem Förderband 5 kann entweder ein genügend breiter Aufnahmebehälter (Förderwagen) oder eine bewegliche Fördereinrichtung vorgesehen sein. Es ist zweckmässig, ein der Verlademaschine zugeordnetes und auf der Lademaschine befestigtes zweites Förderband vorzusehen, das in an sich bekannter Weise maschinell oder von Hand aus in allen Richtungen beweglich ist.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel kann für den Antrieb des Verladekopfes 4, 8 und des Förderbandes 5 sowie der Raupenketten 1 und eines eventuellen zweiten Förderbandes eine elektrische Spannungvon 380 V dienen, während die Steuerung der Lademaschine mittels einer Fernsteuerung bei 24 V Spannung erfolgen kann.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Lademaschine arbeitet wie folgt : Der elektrische Antriebsmotor der Lademaschine wird angelassen, wodurch der Verladekopf 4,8 im Sinne des Pfeiles 11 in Fig. 3 umzulaufen beginnt. Die Schaufeln 8 greifen dabei das Verladegut an. Teile desselben werden durch die Schaufeln 8 in Kreisbewegung mitgenommen. Unter der Wirkung der dabei entstehenden Zentrifugalkraft wandert das aufgegriffene Verladegut gegen die äusseren Ränder der Schaufeln 8, so dass zwischen Verladegut und Verladekopf immer eine gegenseitige Verschiebung erfolgt.
Bei entsprechender Drehgeschwindigkeit, deren Höhe zum grösseren Teil von den Eigenschaften des Verladegutes abhängt, wird die im kreisenden und inzwischen gegen die äusseren Ränder der Schaufeln 8 fortschreitenden Verladegut entstehende Zentrifugalkraft so gross, dass das Verladegut durch die Schaufeln 8 in der Richtung des in Fig. 1 dargestellten Pfeiles 12 ausgeschleudert wird. Bei einstellbaren Schaufeln kann die Richtung 12 der Ausschleuderung des Verladegutes entsprechend derart geregelt werden, dass bei gleichbleibendem Verladegut eine Änderung der Drehzahl des Verladekopfes nicht erforderlich wird. Das in der Richtung 12 ausgeschleuderte Verladegut fällt zwecks Weiterleitung auf das Förderband 5.
Es ist ersichtlich, dass das Verladegut nur sehr kurz mit den Schaufeln des Verladekopfes in Berührung gelangt, so dass an den Schaufeln keine Teile des Verladegutes haften bleiben. Dies wird auch durch die im Verladegut entstehende Zentrifugalkraft gefördert, Denn selbst wenn das Verladegut die Neigung hätte, an den Schaufeln 8 haften zu bleiben, wird sein Entfernen von den Schaufeln durch die Zentrifugalkraft umso sicherer, je grösser die anhaftende Menge ist. Durch entsprechend glatte Ausbildung der Schaufeln sowie durch geeignete Bestimmung der Drehzahl des Verladekopfes und durch entsprechende Einstellung der Schaufeln kann ein Anhaften des Verladegutes an den letzteren praktisch gänzlich vermieden wer- den.
Die erfindungsgemässe Lademaschine kann auch vom dargestellten Ausführungsbeispiel abweichend
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