AT216291B - Unterbrecher für Zündeinrichtungen zum Betrieb von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Unterbrecher für Zündeinrichtungen zum Betrieb von Brennkraftmaschinen

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AT216291B
AT216291B AT511759A AT511759A AT216291B AT 216291 B AT216291 B AT 216291B AT 511759 A AT511759 A AT 511759A AT 511759 A AT511759 A AT 511759A AT 216291 B AT216291 B AT 216291B
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AT
Austria
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contact
breaker
deflector
interrupter
lever
Prior art date
Application number
AT511759A
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English (en)
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
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  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


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  Unterbrecher für Zündeinrichtungen zum Betrieb von Brennkraftmaschinen 
Die Erfindung   bezieht sich auf einen Unterbrecher   für   Zttndeinrichtungen   zum Betrieb von Brennkraftmaschinen, mit einem einarmigen, an einem Ende mit einer Buchse auf einem Zapfen gelagerten, schwenkbaren Unterbrecherhebel, der an seinem andern Ende einen Kontakt trägt und an dem in der Mit-   te ein miteinem umlaufenden Nocken zusammenarbeitendes Ablenkstück befestigt   ist, und eine Feder angreift, die bestrebt ist, den am Hebel sitzenden Kontakt gegen   einenfeststehenden Gegenkontaktzudruk-   ken. 



   Eine lästige Erscheinung bei   Batteriezündanlagen ist bekanntlich die sogenannte Kontaktwanderung,   bei der sich unter der Wirkung des immer in derselben Richtung durch die Kontakte fliessenden Batteriestroms an einem Kontakt ein Krater und am andern Kontakt ein Höcker bildet. Diese Unebenheiten der Kontaktoberflächen führen vorzeitig zu   Zündungsaussetzem,   u. zw. umso eher, je grösser die Zahl der von einem Unterbrecher geforderten Unterbrechungen in der Zeiteinheit ist. 



   Die Kontaktwanderung ist mitverursacht durch Vorunterbrechungen mit äusserst kleinem   Kontakthüb,   die vor der Hauptunterbrechung beim Aufschlag des Nockens auf das am   Unterbrecherhebel   befestigte Ablenkstück entstehen. Dieser Nachteil wird weitgehend vermieden bei einem Unterbrecher mit einarmige Unterbrecherhebel, bei dem gemäss der Erfindung die Ebene, in der sich die Kontaktoberflächenberühren, so geneigt ist, dass sie und die Tangente vom Drehpunkt des Unterbrecherhebels an das freie Ende des Ab-   lenkstlicks   einen spitzen Winkel zwischen sich einschliessen, und dass das Spiel zwischen der Lagerbuchse und dem Lagerzapfen   beigeschlossenen Unterbrecherkontakten   auf der dem   Ablenkstück   zugekehrten Seite des Lagerzapfens liegt,

   so dass sich die Kontaktfläche des am   Unterbrecherhebel befestigten   Unterbre-   cherkontakts auf der Kontaktfläche   des feststehenden Unterbrecherkontakts bei auf das Ablenkstück auflaufendem Unterbrechernocken vor dem Öffnen der Unterbrecherkontakte unter der Wirkung des auf das Ablenkstück treffenden Nockenstosses verschiebt und bei vom Ablenkstück ablaufendem Unterbrechernocken unter der Wirkung der Schubkomponente der   Federschliesskraft zurück verschiebt.   



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch in vergrössertem Massstab und teilweise verzerrten Grössenverhältnissen dargestellt, u. zw. in Fig. 1 ein Unterbrecher kurz   nachdem Schliessen der   Kontakte und in Fig. 2 derselbe Unterbrecherhebel kurz vor dem Öffnen der Kontakte. 



   Der Unterbrecher ist auf einer Unterbrecherplatte 20 angeordnet und   il1   ein Gehäuse 21 eingebaut. Er hat einen feststehenden schräggestellten Kontakt 10 und einen beweglichen Kontakt 11, der an dem abgeschrägten freien Ende eines mit einer Buchse 12 um einen Lagerbolzen 13 schwenkbaren Unterbrecherhebels 14 befestigt ist. An dem Hebel 14 ist ausserdem noch ein   AblenkstUck   15 und das eine Ende   einerFe-   der 16 festgenietet. Die Feder 16 ist bestrebt, den Kontakt 11 gegen den Kontakt 10 zu drücken u. zw. mit einer resultierenden   Schliesskraft,   die in Fig. 1 durch den Vektor R angedeutet ist und die sich in eine Druckkomponente D sowie eine Schubkomponente S zerlegen lässt. 



   Zur Steuerung des Unterbrechers dient ein Unterbrechernocken 17, der auf der Welle 18 eines   Zünd-   verteilers für eine Sechszylinder-Brennkraftmaschine befestigt ist. 



   Das Öffnen und Schliessen eines derartigen Unterbrechers vollzieht sich folgendermassen :   Beigeschlossenem Unterbrecher gemäss Fig. l, d. h.   anschliessend an das Ablaufen des Nockenhöckers 
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 te S und der Schrägstellung der Kontakte   10, 11 in   eine Stellung, bei welcher die Achsen der beiden Kontakte in der gezeichneten Weise gegeneinander versetzt sind und der am Hebel 14 befestigte Kontakt 11 auf seiner dem AblenkstUck 15 abgewandten Seite über den feststehenden Kontakt 10 übersteht. 



   Bei weiterer Verdrehung des Nockens 17 werden die geschlossenen Unterbrecherkontakte beim Auflaufen des Nockenhöckers 17" durch den auf das Ablenksttlck 15 treffenden Nockenstoss gemäss Fig. 2 so gegeneinander verschoben, dass der Unterbrecherkontakt 11 auf seiner dem Ablenkstück 15 zugekehrten Seite Uberdenfeststehenden Unterbrecherkontakt 10   Ubersteht. Dannerstwerden   die Kontakte voneinander abgehoben. Die gesamte Querverschiebung der Unterbrecherkontakte aufeinander, welche zwischen 0,   015 - 0,   03 mm betragen kann, vollzieht sich bei der eingezeichneten Drehrichtung innerhalb der durch das Lagerspiel des Unterbrecherhebels bestimmten Grenzen.

   Während der Querverschiebung der Kontakte stellt sich die Lagerluft im Unterbrecherhebellager von der dem   AblenkstUck   15 zugekehrten Seite gemäss Fig. 1 auf die dem AblenkstUck 15 abgewandte Seite des Lagerbolzens 13 gemäss Fig. 2 ein. 



   Beim Schliessen der Kontakte (d. i. beim Ablaufen des Nockens von dem Ablenkstück) stellt sich die Lagerluft im Hebellager dann wieder auf die dem AblenkstUck zugekehrte Seite des Lagerbolzens ein   (Fig. l).    



   Diese Vorgänge sind an die eingezeichnete   Drebrichtung des Unterbrechemeckens   17 gebunden. Drehrichtung, Lagerspiel und eine den Lagerbolzen 13 entlastende Federanordnung sind   unerlässlich   Voraussetzungen für die beschriebene Kontaktverschiebung beim Öffnen   und Schliessen der Unterbrecherkontakte.   



  Der in Fig. 1 eingezeichnete, dasMass der Schrägstellung der Kontakte bestimmende Winkel zwischen der Ebene, in der sich die Kontakte berühren, und der durch den Hebeldrehpunkt gehenden Tangente an das   freie Ende des Ablenkstückes soll höcbstens300 betragen. Bei der gezeichneten Hebelform beträgt der   eingezeichnete Winkel 200. 



   Bei der beim Öffnen und Schliessen stattfindenden hin-und hergehenden Querverschiebung des Unterbrecherhebels reiben die sich berührenden Kontaktflächen der Unterbrecherkontakte aufeinander, so dass die   mitder Kontaktwanderung verbundene Spitzen-und Kraterbildung   an den Unterbrecherkontaktenweitgehend verhindert wird. Durch   Verwandlung   der Aufprallwucht in Reibungsarbeit beim Schliessen bewirken die schräggestellten Kontaktflächen auch einen geräuscharmen Lauf des Unterbrechers und vermeiden das 
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 brecher bei 2900 Nockenumdrehungen pro Minute noch   vollständig aussetzerfrei arbeitet. Dieser   Unterschied führt dazu, dass   z.

   B.   eine Achtzylinderbrennkraftmaschine mit 5000 Umdrehungen pro Minute (2500 Umdrehungen des Unterbrechemockens) mit einem   Doppelunterbrecher üblicher Bauart betrieben   werden müsste, während sie mit einem Einfachunterbrecher der neuen Bauart noch störungsfrei arbeitet. 



   Schliesslich besteht ein weiterer nicht unwesentlicher Vorteil des neuen   ZÜl1dungsunterbrechers   darin, dass erwegen des entlang einer schiefen Ebene stattfindenden Schiebens und der dadurch bewirkten Dämp-   fungdesAufschlagsder Kontakte beim Schliessenselbst beiden höchstenDrehzahlennichtbisan   die Grenze seiner mechanischen Haltbarkeit beansprucht ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Unterbrecher für Zündeinrichtungen von Brennkraftmaschinen mit einem einarmigen, an einem Ende mit einer Buchse auf einem Zapfen gelagerten schwenkbaren Unterbrecherhebel, der an seinem andem Ende einen Kontakt trägt und an dem in der Mitte ein mit einem umlaufenden Nocken zusammenarbeitendes Ablenkstück befestigt ist und eine Feder angreift, die bestrebt ist, den am Hebel sitzenden Kontakt gegen einen feststehenden Gegenkontakt zu drücken, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene, in der sich die Kontaktoberflächen berühren, so geneigt ist, dass sie und die Tangente vom Drehpunkt des Unterbrecherhebels an das freie Ende des Ablenkstücks einen spitzen Winkel zwischen sich einschliessen,
    und dass das Spiel zwischen der Lagerbuchse und dem Lagerzapfen bei geschlossenen Unterbrecherkontakten auf der dem Ablenkstück zugekehrten Seite des Lagerzapfens liegt, so dass sich die Kontaktfläche des am Unterbrecherhebel befestigten Unterbrecherkontakts auf der Kontaktfläche des feststehenden Unterbrecherkontakts bei auf das Ablenkstück auflaufendem Unterbrechemocken vor dem Öffnen der Unterbrecherkontakte unter der Wirkung des auf das Ablenkstück treffenden Nockenstosses verschiebt und bei vom Ab- lenkstlick ablaufendem Unterbrechernocken unter der Wirkung der Schubkomponente der Federschliesskraft zurück verschiebt. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Unterbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene, in der sich die Kontaktoberflächen berühren, und die durch denHebeldrehpunkt gehende Tangente an das freie Ende des Ablenkstückes einen Winkel von höchstens 300 zwischen sich einschliessen.
AT511759A 1958-08-16 1959-07-14 Unterbrecher für Zündeinrichtungen zum Betrieb von Brennkraftmaschinen AT216291B (de)

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ID=29592521

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AT (1) AT216291B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2621929A1 (de) * 1975-05-23 1976-12-09 Ducellier & Cie Unterbrechervorrichtung fuer zuendverteiler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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