AT200898B - Tragbare, mit einem Handgriff versehene elektrische Nähmaschine, insbesondere zum Zunähen von Säcken - Google Patents

Tragbare, mit einem Handgriff versehene elektrische Nähmaschine, insbesondere zum Zunähen von Säcken

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AT200898B
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  Tragbare, mit einem Handgriff versehene elektrische Nähmaschine, insbesondere zum Zunähen von Säcken 
Die Erfindung bezieht sich auf eine tragbare, mit einem Handgriff versehene elektrische Nähmaschine, insbesondere zum Zunähen von Säcken, mit einem Stoffvorschubmechanismus, einem Stichbildungsorgan und einer Nadelstange. An derartige Nähmaschinen werden die verschiedenartigsten Anforderungen gestellt. Da beim Zunähen von Stoffsäcken bzw. ähnlichen Hüllen oder Verpackungsmaterialien der
Sack od. dgl. an Ort und Stelle verbleibt, während die Nähmaschine selbst die Vorschubbewegung durchzuführen hat, soll eine derartige Maschine kleine Abmessungen und ein geringes Gewicht aufweisen. 



  Darüber hinaus soll die Nähmaschine jedoch auch angenehm in der Hand zu halten sein, um Ermüdungserscheinungen der Bedienungsperson nach Möglichkeit zu vermeiden. Ferner muss die Nähmaschine in jeder Stellung verwendbar sein, eine hohe Nähgeschwindigkeit und eine hohe Verschleissfestigkeit aufweisen, da beim Zunähen von Säcken infolge der Stärke des Sackmaterials öfters bedeutende Widerstandskräfte auftreten. Aus der Forderung des gedrungenen Aufbaues und der geringen Abmessungen ergibt sich, dass die Massen der Nähmaschinen möglichst um ihren Schwerpunkt konzentriert sein sollen, wobei dieser Schwerpunkt möglichst nahe beim Handgriff liegen soll. 



   Es-sind bereits zahlreiche Konstruktionsvorschläge für derartige Nähmaschinen bekanntgeworden. 



  Gemäss einer dieser Konstruktionen wird die Nadel von einer relativ breiten Platte getragen, deren seitliche Ränder in Führungen geführt sind. Diese Platte weist einen Querschlitz auf, in welchem ein Kurbelzapfen der Antriebswelle gleitet. Eine derartige Konstruktion hat sich jedoch in der Praxis, insbesondere für Sacknähmaschinen, nicht durchsetzen können, da durch den hohen Widerstand des Sackmaterials starke Reibungen zwischen dem Querschlitz und dem Kurbelzapfen auftreten, welche schon nach kurzer Zeit einen erhöhten Verschleiss zur Folge haben. Es ist daher auch bereits bekanntgeworden, zwischen dem Kurbelzapfen der Antriebswelle und der Nadelstange einen Lenker anzuordnen, welcher Lenker mit einem Ende am Zapfen einer sich drehenden Kurbel und mit dem andern Ende an einem mit der Nadelstange fest verbundenen Teil angelenkt ist.

   Auch diese Konstruktion weist jedoch noch Nachteile auf, da der Lenker während des Abwärtshubes der Nadel, also während der Einstichbewegung, druckbelastet ist. 



  Diese auftretenden Druckkräfte sind mitunter recht beträchtlich, insbesondere dann, wenn, z. B. bei Sacknähmaschinen, die Nadel die verstärkten Ränder des zuzunähenden Sackes   od. dgl.   durchquert und dabei den zum Zunähen von Säcken od. dgl. üblicherweise verwendeten starken und schlechtgleitenden Faden mit sich zieht. Infolgedessen kann der Lenker leicht deformiert werden, wodurch wiederum die Gefahr des Verklemmens der Maschine, welche an sich bei druckbelasteten Lenkern stets vorhanden ist, insbesondere wenn der Lenker in bezug auf den Kurbelradius eine geringe Länge aufweist, vergrössert wird. Ferner ergibt sich aus der Bauweise dieser bekannten Konstruktion eine ziemlich grosse Länge und damit beträchtliche Unhandlichkeit der Maschine. 



   Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, die geschilderten Nachteile zu vermeiden und besteht im wesentlichen darin, dass die Kurbel derart angeordnet ist, dass ihre Drehachse die Nadelstange in einem Punkt schneidet, der ständig zwischen der Nadel und dem Anlenkpunkt des Lenkers an den mit der Nadelstange starr verbundenen Teil liegt, so dass der Lenker während der Bewegung der Nadel gegen den Stoff unter Zug arbeitet, und dass der Nähmaschinenkörper annähernd die Form eines umgekehrten U aufweist, in dessen beiden Schenkeln die Vorschubeinrichtung und das Stichbildnerorgan bzw. die Nadel- 

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 stange angeordnet sind, und mit einem pistolenförmigen Handgriff versehen ist, der seitlich von dem Körper wegsteht, u. zw. an der gegenüberliegenden Seite in bezug auf jene, in der die Nadelstange verschiebbar angeordnet ist.

   Eine derartige Konstruktion ermöglicht nicht nur einen gedrungenen Aufbau und geringe Abmessungen, wobei die vom Handgriff entfernteren Maschinenteile kleine Abmessungen besitzen, sondern es ist nunmehr auch der Lenker stets auf Zug beansprucht, wodurch einerseits die Gefahr eines Verklemmens verringert, anderseits Deformationen des Lenkers weitgehendst verhindert werden. Es wird durch die erfindungsgemässe Konstruktion möglich, auch sehr kurze Lenker zu verwenden, welche auch den ungünstigsten Betriebsbedingungen und grössten Belastungen standhalten, wodurch die Abmasse der Nähmaschine weiter herabgesetzt werden können. Dies bedingt wiederum eine Verringerung des Gewichtes und damit eine bessere Handlichkeit der Maschine, wobei auch die unvermeidlichen Vibrationen weitgehend herabgesetzt werden können. 



   Weitere Kennzeichen und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles, welches in den Zeichnungen schematisch dargestellt ist. 



   Fig.   l   zeigt die erfindungsgemässe Nähmaschine in Seitenansicht, wobei Fig. 2 ein Schnitt nach der
Linie   2 - 2   der Fig. 3 und Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie   3 - 3   der Fig. 2 in vergrössertem Massstab ist. 



   Fig. 4 ist ein Schnitt gemäss der Linie   4 - 4   der Fig. 2 in   vergrössertem Massstab.   Die Fig. 5 und 6 zeigen ein Detail des Schnittes nach der Linie   6 - 6   der Fig. 3 in zwei verschiedenen Betriebsstellungen. Fig. 7 zeigt in vergrössertem Massstab ein Detail, wobei Fig. 8 ein Schnitt nach der Linie   8 - 8   der Fig. 7 ist. 



   Die gesamte Nähmaschine gemäss   Fig. 1   kann mittels des Handgriffes 10 gehalten werden. Hiebei ist der Handgriff 10 pistolengrifförmig ausgebildet und am hinteren Teil 11 des Gehäuses befestigt, in welchem ein Elektromotor mit hoher Drehzahl untergebracht ist. An diesen hinteren Gehäuseteil 11 schliessen sich zwei im wesentlichen parallele Schenkel 12,13 an, in welchen die Stichbildnerorgane untergebracht sind. Der gesamte Nähmaschinenkörper weist somit annähernd die Form eines U auf. 



   Gegebenenfalls können jedoch auch im Gehäuse lediglich die Übersetzungsorgane angeordnet sein, welche über eine biegsame Welle von einem gesonderten Motor beliebiger Bauart angetrieben werden. 



   Diese Konstruktion wird man hauptsächlich dann wählen, wenn es auf ein möglichst geringes Gewicht der Nähmaschine ankommt. 



   Wie aus Fig. l ersichtlich, besitzt das aus den Teilen 11, 12, 13 gebildete Gehäuse in bezug auf den Handgriff verhältnismässig kleine Abmessungen, wobei die Verteilung der Massen der einzelnen Konstruktionsteile derart ist, dass der gesamte Schwerpunkt der Nähmaschine in der Nähe des Handgriffes liegt. 



  Dies hat zur Folge, dass mit der erfindungsgemässen Maschine auch längere Zeit gearbeitet werden kann, ohne dass übermässige Ermüdungserscheinungen des Bedienenden auftreten. 



   In   Fig. 1   ist die Nähmaschine in einer Arbeitslage beim Zunähen des oberen Randes von aufrecht stehenden Säcken 14 dargestellt, so dass die beiden Schenkel 12,13 des Gehäuses nach abwärts gerichtet sind. Es ist jedoch möglich, die Nähmaschine in jeder beliebigen Arbeitslage zu verwenden, ohne dass hiezu eine besondere Unterstützung erforderlich wäre. 



   Der zum Nähen erforderliche Faden wird von einer Fadenspule 20 abgezogen, welche auf einer vorzugsweise drehbaren Welle 21 (Fig. 2) sitzt, welche Welle 21 im   Gehäuseteil 11   senkrecht zur Motorwelle angeordnet ist. Um ein Herabfallen der Spule 20 von der Welle 21 bei geneigter Arbeitslage der Nähmaschine zu verhindern, sind Stifte 22 mit lanzenförmiger Spitze rund um die Welle 21 vorgesehen, wobei die Spitzen dieser Stifte 22 in Löcher 23 der Spulennabe eingefügt werden. 



   Die eigentlichen Nähorgane, welche zur Ausführung des   sogenannten "Kettenstiches" führen,   umfassen eine Nadel 30, welche an einer Nadelstange 31 angeordnet ist. Die Nadelstange 31 ist hiebei längsverschiebbar im Schenkel 13 des Gehäuses gelagert. Am Ende des Schenkels 12 ist ein Schleifenbildner 32 und ein Vorschubmechanismus 33 vorgesehen. Der Vorschubmechanismus 33 ist hiebei abnehmbar und verschiebbar gelagert und arbeitet mit einem schwenkbaren Füsschen 34 zusammen, welches zum Niederdrücken des Stoffes dient und amEnde einer Stange 35 (Fig. 3) angeordnet ist, welche ebenfalls im Schenkel 13 des Gehäuses axial verschiebbar aber nicht drehbar gelagert ist und durch eine Feder 36 nach unten gedrückt wird.

   Schliesslich ist noch eine Fadenzuführeinrichtung vorgesehen, welche pulsierend nachlassend arbeitet und einen schwenkbaren Fadenführer 37 aufweist. 



   Um das Gewicht der nicht rotierenden Teile möglichst zu vermindern, wird die hin-und hergehende Bewegung der Nadelstange 31 über einen Lenker 40 (Fig. 2) gesteuert, welcher mit seinem einen Ende an einemKurbelarm 41 einer kleinen Kurbelwelle 42 angelenkt ist, das andere Ende des Lenkers ist an einem Ansatz der Nadelstange 31 angelenkt. 



   Der Schleifenbildner 32 ist am Ende einer weiteren Welle 43 angeordnet, welche ebenfalls drehbar im Schenkel 12 gelagert ist. Die Welle 43 besitzt einen Exzenter 44, welcher eine Nabe 45 des Vorschubmechanismus 33 durchsetzt, wodurch die Bewegung des Vorschubmechanismus 33 von der Welle 43 abgeleitet wird. 

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   Ein Stift 50, welcher mit genügend grossem Spiel in eine Öffnung 51 des Schenkels 12 des Gehäuses eingreift, verhindert, dass der Vorschubmechanismus 33 übermässig geneigt wird. Eine Feder 52 übt auf den Vorschubmechanismus 33 einen Druck aus, durch welchen der durch die Feder 36 hervorgerufene
Druck des Füsschens 34 ausgeglichen wird   (Fig. 2,   4). 



   Der schwenkbare Fadenführer 37 wird durch einen kleinen Hebel 60 betätigt   (Fig. 5,   6), welcher einen Führungsschlitz 61 aufweist, in welchem ein an der Nadelstange 31 befestigter Stift 62 gleitet. Der
Schlitz 61 ist hiebei derart ausgebildet, dass ein Teil des Schlitzes parallel zur Nadelstange liegt, wenn der Hebel 60 in seiner in Fig. 6 dargestellten Endlage liegt. Auf diese Weise wird der Hebel 60 während eines Bruchteiles der hin-und hergehenden Bewegung der Nadelstange,   u. zw.   dann, wenn sich die Nadel- stange in ihrer höchsten Lage befindet, nicht verschoben, wogegen während des übrigen Teiles der hin- und hergehenden Bewegung der Nadelstange 31 der Hebel 60 entsprechend verschwenkt wird und den
Fadenführer 37 steuert. 



   Zwischen dem Elektromotor 72 bzw. seiner Welle 71 und den Wellen 42,43 ist vorzugsweise eine
Zahnradübersetzung 70,73, 75,76, 77 mit einer Zwischenwelle 74 vorgesehen. 



   Wie insbesondere aus den Fig. 2,3, 4 ersichtlich, sind jene bewegten Teile der Maschine, welche eine hin- und hergehende Bewegung ausführen, zahlen- und abmessungsmässig auf das äusserste reduziert, wodurch Material und Platz gespart wird. Trotzdem lassen sich mit der erfindungsgemässen Maschine hohe Nähgeschwindigkeiten bei sicherem Betrieb erreichen, ohne dass Vibrationen auftreten, welche sich bei der mit freier Hand bedienten Maschine geringen Gewichtes besonders störend auswirken würden. 



   Auf dem Schenkel 12 ist eine Platte 86 befestigt, welche eine Schneide 80 mit schräger Schneidekante 81 trägt. Weiters ist im Schenkel 12 eine weitere Schneide 82 vorgesehen, deren Schneidekante 83 gegen die Schneidekante 81 geneigt und quer zur Welle 42 verschiebbar gelagert ist. Die Schneide 82 weist zwei Fortsätze 84,85 auf, die zu beiden Seiten tangential zur Nabe 45 des Vorschubmechanismus 33 verlaufen. Die Schneide 82 wird somit zwischen der feststehenden Schneide 80 und der Platte 86 hinund herbewegt und bildet sozusagen eine sich fortlaufend bewegende Schere, durch welche ein in eine Rille 87 der Platte 86 eingeführter Faden sofort zerschnitten wird. 



   Mittels eines vorzugsweise von einem Wippknopf 90 (Fig. l, 3,4) bewegbaren, nicht dargestellten Schalters kann der Elektromotor unter Spannung gesetzt werden, der Wippknopf ragt hiebei aus einer Seitenwand des Handgriffes 10 heraus und kann so leicht betätigt werden. Ferner ist ein Stecker 91 (Fig. 2) im Handgriff 10 versenkt angeordnet und mit einem Stromkabel verbunden. 



   Ferner weist die Nähmaschine noch Fadenführer und Ösen 92,93, 94 (Fig. l) auf, um den von der Spule 20 abgenommenen Faden 95 zur Nadel 30 zu leiten. Diese Bauteile können in üblicher Weise ausgeführt sein. 



   Wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich, ist die Kurbel 41 derart angeordnet, dass ihre Drehachse bzw. die Achse der Welle 42 die Nadelstange 31 in einem Punkt schneidet, der ständig zwischen der Nadel 30 und dem Anlenkpunkt des Lenkers 40 an der Nadelstange liegt. Diese Konstruktion bewirkt, dass der Lenker 40 während der Bewegung der Nadel 30 gegen den Stoff, also während desjenigen Teiles des Nadelhubes, während welchem der grösste Widerstand zu überwinden ist, auf Zug beansprucht ist. Ferner ergibt sich hiedurch auch eine gedrängte Bauweise des die Nadelstange 31 aufnehmenden Endes des Schenkels 13. 



   Die beschriebene und in den Zeichnungen dargestellte Konstruktion kann zahlreiche Ausführungsvarianten erfahren, ohne dass der Grundgedanke der Erfindung verlassen wird ; beispielsweise kann der Handgriff, anstatt fest am Gehäuse angeordnet zu sein, auch beweglich mit dem Gehäuse verbunden sein. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Tragbare, mit einem Handgriff versehene elektrische Nähmaschine, insbesondere zum Zunähen von Säcken, mit einem Stoffvorschubmechanismus, einem Stichbildnerorgan und einer Nadelstange, welche durch einen Lenker geradlinig hin-und herbewegt wird, welcher Lenker mit einem Ende am Zapfen einer sich drehenden Kurbel und mit dem andern Ende an einem mit der Nadelstange fest verbundenen Teil angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbel (41) derart angeordnet ist, dass ihre Drehachse die Nadelstange (31) in einem Punkt schneidet, der ständig zwischen der Nadel (30) und dem Anlenkpunkt des Lenkers (40) an den mit der Nadelstange starr verbundenen Teil liegt, so dass der Lenker (40) während der Bewegung der Nadel (30) gegen den Stoff unter Zug arbeitet,
    und dass der Nähmaschinenkörper annähernd die Form eines umgekehrten U aufweist, in dessen beiden Schenkeln (12,13) die Vorschubeinrichtung und das Stichbildnerorgan bzw. die Nadelstange (31) angeordnet sind, und mit einem pistolenförmigen Handgriff (10) versehen ist, der seitlich von dem Körper wegsteht, u. zw. an der gegenüberliegenden Seite in bezug auf jene, in der die Nadelstange verschiebbar angeordnet ist. <Desc/Clms Page number 4>
    2. Nähmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen eingebauten Elektromotor (72).
    3. Nähmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Gehäuseteil (11), der mit dem pistolenförmigen Handgriff (10) fest verbunden ist und den Elektromotor (72) aufnimmt, und durch einen Kopfteil des Gehäuses, welcher zwei im wesentlichen parallele Ansätze für die Lagerung und Führung der das Material, welches in den Raum zwischen den Ansätzen eingeführt wird, bearbeitenden Nähorgane besitzt.
    4. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine einen schwenkbaren Fadenführer (37) aufweisende, pulsierend nachlassende Fadenspannvorrichtung, die mittels eines kulissenförmigen, mit der Nadelstange kinematisch verbundenen Hebels (60) von der Nadelstange betätigt wird, wobei die kulissenförmige Verbindung einen Führungsschlitz (61) aufweist, der zwei gegeneinander geneigte Abschnitte besitzt, von denen einer derart gerichtet ist, dass er sich bei einer Endstellung des Fadenführers parallel zur Nadelstange (31) einstellt, so dass der Fadenführer (37) während eines Bruchteiles der Bewegung der Nadelstange (31) in Ruhe bleibt.
    5. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Welle (21) zum Aufsitzen der Fadenspule (20), wobei die Welle (21) mit an sich bekannten Festhalteorganen zum axialen Festhalten der Spule (20) versehen ist, so dass die Fadenspule (20) in einer beliebigen Arbeitslage der Maschine nicht von der Welle (21) herabfallen kann.
    6. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Schneide (83), die derart angetrieben wird, dass sie eine hin-und hergehende Bewegung ausführt, wobei diese Bewegung von jener Welle (43) hergeleitet ist, die die Stoffvorschubvorrichtung steuert, und ferner gekennzeichnet durch eine Rille (87), in die der Nähfaden (95) eingelegt werden kann, welche Rille (87) von der Schneide (83) intermittierend geschlossen wird.
AT200898D 1954-10-30 1955-10-26 Tragbare, mit einem Handgriff versehene elektrische Nähmaschine, insbesondere zum Zunähen von Säcken AT200898B (de)

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