DE478696C - Greiferantrieb an Naehmaschinen - Google Patents

Greiferantrieb an Naehmaschinen

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DE478696C
DE478696C DEU9538D DEU0009538D DE478696C DE 478696 C DE478696 C DE 478696C DE U9538 D DEU9538 D DE U9538D DE U0009538 D DEU0009538 D DE U0009538D DE 478696 C DE478696 C DE 478696C
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gripper
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/02Loop takers, e.g. loopers for chain-stitch sewing machines, e.g. oscillating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Greiferantrieb an Nähmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen Greiferantrieb an Nähmaschinen mit einer dein Greiferträger die Nadelausweichbewegung erteilenden schwingenden Greif erwelle und einem. dem Greifer seine Schwingbewegung,erteilenden Hebelwerk.
  • Zweck der Erfindung ist, dem Greifer seine Schwingbewegung durch ein Getriebe von Lenkern und Hebeln zu erteilen, die in Streckstellung gebracht werden können, um dem Greifer eine ausgedehnte Ruhestellung zu erteilen, wenn er an seinem vorderen Hubende angekommen ist, wobei diese Lenker und Hebel verhältnismäßig kurz sind, so daß die Maschine mit sehr hoher Geschwindigkeit angetrieben werden kann, ohne daß übermäßige Schwingungen in irgendeinem Teil des Greifergetriebes auftreten.
  • Das Anhalten des Greifers am Ende seiner Vorbewegung ist allerdings im Nähmaschinenbau bereits bekannt, auch die Erzielung eines Stillstandes mittels eines Knickgelenks. Jedoch waren die bisher bekannten Anordnungen dieser Art so eingerichtet, daß der Greifer in einem erheblichen Abstand von dem Schwinghebelgetriebe angeordnet war, das dem Greifer seine Schwingbewegung erteilte und den eingeschalteten Stillstand verursachte. Unter diesen Voraussetzungen konnte die den Greifer tragende Welle geschwungen werden, ohne daß der lange Lenker diese Schwingung behinderte, so daß also ohne Schwierigkeiten oder besondere Vorkehrungen der Greifer seine Nadelausweichbewegung machen konnte. Diese Voraussetzungen sind aber bei gewissen Nähmaschinenarten nicht gegeben, besonders bei einer Maschine mit einer .ebenen Stoffträgerplatte, bei der das Werkstück sich quer über den Stoffträger vorschiebt. Bei einer solchen Maschine müssen die Antriebsteile für den Greifer notwendigerweise innerhalb eines verhältnismäßig kleinen Raumes unterhalb der Stoffträgerplatte untergebracht werden. Unter solchen Verhältnissen sind die bekannt gewordenen Anordnungen mit dem langen Lenker nicht verwendbar, und es müssen besondere Vorkehrungen getroffen werden, um eine verlängerte Ruhestellung am Hubende des Greifers zu ermöglichen. Eine solche Anordnung ist Gegenstand der Erfindung, und das wesentlichste neue Merkmal dieser Erfindung besteht darin, daß eine die Greiferschwingbewegung auf diesen übertragende hin und her verschiebbare Stange auf der Greiferwelle so gelagert ist, daß sie deren Schwingbewegungen zur Erteilung der Nadelausweichbewegung an den Greifer mitmacht, und daß die Stange ferner mit der Antriebsvorrichtung verbunden ist, von der die Greif erhubbewegung abgeleitet und in diese Hubbewegung ein Stillstand eingeschaltet werden kann, ohne daß hierdurch ihre Verbindung mit dem Antriebshebel gestört wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigen Abb. i die Gesamtanordnung der Maschine in Ansicht, wobei der Stoffträger der Anschaulichkeit wegen abgenommen ist, Abb.2 eine Ansicht der unter dem Stoffträger gelagerten Teile von oben in größerem Maßstab, Abb.3 den Greif erantrieb in gröberem Maßstab bei Greiferstellung am hinteren Hubende, Abb.4 einen Schnitt nach 4'-4' der Abb.2. Abb. 5 einen Schnitt nach 5'-5' der Abb.2. Abb.6 die auseinandergezogenen Einzelteile des Greiferträgers in schaubildlicher Darstellung, Abb. 7 die der verschiebbaren Stange zum Schwingen des Greifers in der gleichen Darstellungsweise.
  • Die gezeigte Ausführungsform des neuen Greiferantriebes ist an einer überw endlichnährnaschine mit zwei Nadeln angeordnet, die besonders zum Festnähen von Versteifungseinlagen und diese einfassenden Bandüberzügen an Hutschweißhändern dienen soll. Eine der Nadeln durchsticht den Bandüberzug in der NC a der Einlage, während die andere Nadel über die Kante des Bandüberzugs hinweggeht.
  • Es sind Werkzeuge vorgesehen, um eine Schleife in. dem Faden derjenigen Nadel zu bilden, die durch den LUberzug hindurchgeht, und um sie so bereitzustellen, daß die andere Nadel, die über die Kante des überzugs geht, diese Schleife durchstechen kann. Die beiden Nadelfadenschleifen werden von einem fadenführenden Greifer @erfaßt, der zunächst in die Fadenschleife der durch den Überzug gehenden Nadel eintritt, und von dort in die andere Nadelfadenschleife. Wenn der Greifer sein. vorderes Hubende erreicht, wird ihm eine längere Ruhestellung erteilt, so daß die Nadeln ihren vollen Hub nach oben ausführen, zurückkehren und in die Greiferfadenschleife eintreten können, um die Verkettung der Fäden zu vollenden.
  • Die Erfindung betrifft im besonderen einen neuen Greiferantrieb, der ihm die verlängerte Ruhestellung an seinem vorderen Hubende erteilt. Dies wird bewirkt mittels einer Stange, die axial hin und her verschoben wird und an ihrem vorderen Hubende eine Ruhestellung erhält. Diese Stange trägt einen angelenkten Klotz, der in ein Gabelstück gleitbar eingreift, das an dem den Greifer tragenden Wellenstumpf befestigt ist, derart, daß die Verschiebungsbewegungen der Stange in Schwingbewegungen des Greifers umgesetzt werden. Zum Vorschieben der Stange dient ein unmittelbar unter ihr angeordneter Hebel, der Greiferschwinghebel, dessen Angriff an der Stange so erfolgt, daß diese während der Nadelausweichbewegungen des Greifers sich ungehindert heben und senken kann. Der Hebel ist mittels eines Lenkers mit einem zweiten Hebel, dem Stangenantriebshebel, verbunden, der an einem ebenfalls unmittelbar unter der verschiebbaren Stange am Maschinengestell befestigten; Lageirbock angelenkt ist. Dieser Stangenantriebshebel wird durch eine Lenkerverbindung vom Nadelstangenschwinghebel der Maschine aus angetrieben. Die Lenkerverbindung zwischen dem Stangenantriebshebel und dem Greiferschwinghebel ist so eingerichtet, daß das Gelenk zwischen dem Lenker und dem Stangenantriebshebel eine durch den Drehpunkt des Stangenantriebshebels und das Gelenk zwischen. dem Lenker und dem Greiferschwinghebel gelegte Linie erreicht und über sie hinausschwingt. Hieraus ergibt sich eine verlängerte Ruhestellung, die der verschiebbaren Stange und desgleichen dem Greifer erteilt wird, wenn dieser sein vorderes Hubende erreicht.
  • Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel umfaßt die Maschine eine Fußplatte i, auf der ein Ständer 2 mit einem überhängenden Arm 3 angeordnet ist. Eine Nadelstange 4 wird in diesem überhängenden Arm 3 auf und ab bewegt und erhält ihren Antrieb von einem Nadelstangenschwinghebel 5, der mit der Nadelstange durch einen Lenker 6 verbunden ist. Der Nadelstangenschwinghebel wird seinerseits durch eine Exzenterstange 7 au sg.eschwungen, die mit einem Exzenter 8 auf der Hauptmaschinenwelle 9 zusammenwirkt und an einem Kugelzapfen des Verlängerungsarmes des Nadelstangenschwinghebels angelenkt ist. Das Werkstück wird auf dem Stoffträger io (Abb. 4) durch einen Stoffdrückerfuß. i i heruntergedrückt, der an der in dem überhängenden Arm gelagerten Stoffdrüzkerstange i2 befestigt ist. Das Werkstück wird quer über den Stoffträger durch einen Stoffschieber 13 vorgeschoben, der an einer Stoffschieberstange 14 angeordnet ist, die an einen Schwinghebel 15 angelenkt ist und von einem Exzenter der Hauptwelle 9 gehoben und gesenkt wird. Der Stoffschieberschwinghebel 15 wird mittels eines Armes 16 bewegt, der durch einen Lenker 17 von einer auf einer Scheibe i 9 einstellbar aufgesetzten Kurbel 18 aus getrieben wird. Die Scheibe i9 ist an dem vorderen freien Ende der Welle; 9 befestigt. Diese Stoffschiebevorrichtung ist von üblicher Bauart und braucht infolgedessen nicht weiter beschrieben zu werden.
  • Die Nadelstange 4 trägt zwei Nadeln 2o und 21 (Abb. 3). Die in der Zeichnung linke Nadel soll den Überzug und das Schweißband durchstechen; an dem der Überzug befestigt werden soll. Die Nadel 2o geht über die Kante der Einlage und des Überzuges hinweg. Ein an einem Hebel 23 befestigter Fänger 22 bewegt sich quer über die Bahn der Nadel 21, wenn diese aufwärts geht, erfaßt den Faden dieser Nadel und zieht ihn nach vorn aus. Ein Fadenhaken 2¢ bewegt sich vor und zurück, im wesentlichen im rechten Winkel zu der Vorschubrichtung, und soll diesen von dem Fänger 22 gehaltenen Nadelfaden erfassen, darin eine Schleife ausbilden und ihn für den Durchtritt der rechten Nadel 2o bereitstellen. Die Wirkungsweise dieser Teile ergibt sich ohne weiteres.
  • Der den Fänger 22 tragende Het--f_1 s3 ist auf einem Träger 25 angeordnet, der auf die Drückerstange 12 des Drückerfußes i r aufgesetzt ist. Der Haken 2,1 wird von einem Schwinghebe126 getragen, der auch auf den Träger 25 aufgesetzt ist. Den Hebel 23 verbindet ein Lenker mit einem Zapfen an der Nadelstange. Die Schwingbewegung des Hebels 26 wird durch einen Lenker 27 von einem Hebelarm 28 abgelenkt, der bei 29 an dem Träger 3o der Fußplatte i drehbar gelagert ist. Dieser Hebel wird durch eine mit einem Exzenter 33 der Hauptwelle 9 zusammenwirkende Exzenterstange 32 vor und zurück bewegt. Der Antrieb des Fadenfängers und des Hakens sowie ihre Lagerung bilden keinen Teil der Erfindung.
  • Mit den Nadeln wirkt unter dem Stoffträger ein fadenführender Greifer 31 zusammen. Dieser Greifer 34. ist auf das Ende eines Wellenstumpfes 35 aufgesetzt, der schwingbar in einem Greiferträger 36 (Abb, 6) gelagert ist. Dieser Greiferträger ist auf einer ihn tragenden Welle 37 mittels einer Klemmschraube 38 befestigt. Der Greiferträger besitzt eine zylindrische Ausnehmung 39, in die eine axial hin und her verschiebbare Stange ,1o eingreift. Diese Stange verschiebt sich ferner in einem Arm 4.1, der ebenfalls von der Greifertragwelle 37 getragen wird. Die Stange 4.o trägt ein kurzes Gleitstück ,12, das in einen Zapfen :13 ausläuft und sich in dem Schlitz q.¢ führt, der die Wand der zylindrischen Ausnehmung 39 in dem Greiferträger durchbricht. Auf dem äußeren Ende des Zapfens .13 ist ein Klotz 45 aufgesetzt. In der Nähe des äußeren Endes des Wellenstumpfes 35 ist ein Gabelstück 4.6 auf ihn aufgeschoben und an dem Wellenstumpf mittels einer Klemmschraube 4.7a starr befestigt. Der Klotz .15 greift so in das gegabelte Ende des Stückes ,16 ein, daß die Stange q.o, wenn sie hin und her verschoben wird, das Gabelstück .16 in Schwingung versetzt, wodurch seinerseits der Greifer ausgeschwungen wird. Der Greiferträger ist mit einer vorstehenden Leiste 4.7 versehen. An dieser Leiste ist starr befestigt eine Tragplatte 48, in deren Lagerstelle 49 das äußere Ende des Wellenstumpfes 35 eingreift. Diese Tragplatte ist an dem Greiferträger mittels Schrauben 5o befestigt. Das Gabelstück .16 ist also in den Spalt zwischen die Platte 48 und die äußeren senkrechten Flanken des Greiferträgers eingesetzt und kann dort frei schwingen und hierdurch dem Greifer Schwingbewegungen erteilen.
  • Die Stange 40 wird vor und zurück verschobem durch einen Hebel 51, der auf einen Drehzapfen 52 eines Lagerbocks 53 der Fuß,-platte angelenkt ist. Dieser Lagerbock und der Hebel 51 sind unmittelbar unter der Stange :1o eingebaut. Auf diese Stange sind zwei Buchsen 5.1 und 55 aufgesetzt, deren jede in einen vorspringenden flügelartigen Anschlag 56 und 57 ausläuft. Diese Buchsen sind geschlitzt und werden auf der Stange 40 mittels je einer Schraube festgeklemmt. Zwischen diese beiden Anschläge 56 und 57 greift ein Klotz 58 ein, der lose auf einen vorstehenden Zapfen 59 aufgesetzt ist. Der Zapfen 59 ist in einer Lagermuffe 6o am freien Ende des Hebels 51 befestigt. Wenn der Hebel 51 ausgeschwungen -wird, nimmt er den Klotz 58 mit, der, zwischen die Anschläge 56 und 57 eingreifend, die Stange 40 in axialer Richtung verschiebt. Die Anschläge 56 und 57 sind so angebracht, daß sie den Klotz zwischen sich aufnehmen und die Hubbewegungen des Hebels auf die verschiebbare Stange übertragen können. Der Greiferschwinghebel 51 wird seinerseits durch einen Stangenantriebshebel 61 angetrieben, der auf einem Drehzapfen 62 angelenkt ist; dieser wird von einem von dem Lagerbock 53 nach außen vorstehenden Arm 63 getragen. Ein Lenker 6.1 ist bei 65 an den Greiferschwinghebel 5 r, bei 66 an den Stangenantriebshebel61 angelenkt. Dieser Stangenantriebshebel besitzt einen Arm 67, der einen Kugelzapfen trägt, an dem eine Schubstange 68 angreift. Das andere Ende dieses Lenkers 68 umschließt einen Kugelzapfen 69 an dem unteren Ende des Verlängerungsarmes 7o des Nadelstangenschwinghebels. Wenn der Nadelstangenschwinghebel arbeitet, überträgt er eine Verschiebungsbewegung auf den Lenker 68, der seinerseits den Hebel 61 bewegt. Hierdurch überträgt der Lenker 6:1 auf den Hebel 51 eine Schwingbewegung, die die Stange 40 hin und her verschiebt.
  • Da die Antriebe von dem Greiferschwinghebel 51 auf die Stange mittels der Anschläge beiderseits des Klotzes 58 übertragen werden, die keinerlei feste Verbindung mit dem Klotz 58 aufweisen, läßt sich die Stange ungehindert heben und senken, wenn der Greiferträger ausschwingt, um die Seitenbewegungen des Greifers hervorzurufen. Der Schwingungsantrieb des Greifers ist also mit anderen Worten in keiner Weise mit dem Schwingantrieb des Greiferträgers gekuppelt, der dem Greifer seine Seitenbewegung erteilt. Ebensowenig ist umgekehrt der die Seitenbewegung des Greifers bewirkende Antrieb abhängig von der Vorrichtung zum Ausschwingen des Greifers. Es ergibt sich also, daß weder die Greiferschwingungen durch die Vorrichtung zur seitlichen Verschiebung des Greifers noch die Seitenbewegungen des Greifers durch die Greif erschwingbewegung irgendwie beeinflußt werden.
  • Zu bemerken ist, daß der Zapfen 66, wenn der Greifer an seinem hinteren Hubende ist, wie in Abb.3 gezeigt, sich erheblich unter der die Drehzapfen 6z und 65 verbindenden Linie befindet, während andererseits dieser Zapfen 66 ein wenig über diese Linie hinausgegangen ist, wenn der Greifer seinem vorderen Hubende ist, wie in Abb. i gezeigt. Hieraus ergibt sich, daß der Lenker 64 in die Strecklage mit dem ihn antreibenden Arm und ein wenig über diese Strecklage hinaus bewegt wird, so daß, der Greifer, wenn er am vorderen Hubende ist, eine verlängerte Ruhestellung erhält. Weiterhin ist zu bemerken, daß alle diese zum Verschieben der Stange q.o dienenden Getriebeteile ausnahmsweise kurz sind, so daß der Greifer mit einer hohen Geschwindigkeit bewegt werden kann, ohne daß erhebliche schädliche Schwingungen der Teile dabei eintreten.
  • Die Greifertragwelle 37 ist so eingebaut, daß sie in Lagerböcken 71 und 72 schwingen kann. Eine Gabelmuffe 73 ist an der Welle 37 mittels Islemmschrauben 7q. befestigt und wirkt zusammen mit einem Exzenter 7 5 (Abb. 5) der Hauptwelle g. Hierdurch wird der Greifertragwelle 37 eine geringfügige Schwingung erteilt. Der Greifertnäger 36 ist starr an dieser Welle 37 befestigt, und deshalb schwingt der Greiferträger mit ihr und erteilt so dem Greifer seine Nadelausweichb ewegung.
  • Aus dem oben Gesagten ergibt sich, daß das Greifergetriebe nach der Erfindung einen Greifer umfaßt, der die Nadelfadenschleifen aufnimmt und wieder abwirft, und der eine verlängerte Ruhestellung an seinem vorderen Hubende erhält, während die Nadeln von einer Stelle über der Stichplatte nach ihrem oberen Hubende und wieder abwärts durch den Stoff bewegt werden. Hierdurch wird ermöglicht, daß die Nadelfäden mit dem Greiferfaden richtig verkettet werden. Weil der Greifer in die Nadelfadenschleifen hinein und aus ihnen heraus bewegt wird, und zwar mittels Lenker und Hebel, die verhältnismäßig kurz sind, erhält der Greifer seine Bewegungen durch Vorrichtungen, die keinerlei übermäßige schädliche Schwingungen aufweisen, wenn die Maschine mit hoher Umlaufszahl getrieben wird.
  • Ein Nadelschutz 76 ist angeordnet, der bewirkt, daß die Nadeln so eingestellt werden, daß, der Greifer an ihnen vorbeikommt. Dieser Nadelschutz ist auf der Greifertragwelle 3 7 aufgesetzt.
  • Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine Maschine zum Benähen von HutSGhwelßbändern, aber es ergibt sich ohne weiteres, daß das verbesserte Greifergetriebe auch für andere Zwecke verwendet werden kann. Statt mit den beschriebenen nebeneinander angeordneten zwei Nadeln könnte das neue Greifergetriebe auch mit einer Nadel zusammen verwendet werden:

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Greiferantrieb an Nähmaschinen mit einer dem Greiferträger die Nadelausweichbewegung erteilenden schwingenden Greiferwelle und einem dem Greifer seine Schwingbewegung erteilenden Hebelwerk, gekennzeichnet durch eine die Schwingbewegung auf den Greifer übertragende hin und her verschiebbare Stange (:1o), die auf der Greiferwelle (37) so gelagert ist, daß sie von ihr unabhängig vom Greiferschwinghebel (51) bei der Nadelausweichbewegung mitgenommen wird, und die mit dem Greiferschwinghebel (51) so gekuppelt ist, daß sie von ihm unabhängig von der Nadelausweichbewegung axial hin und her verschoben wird. z. Greiferantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der verschiebbaren Stange (q.o) das freie Ende des Greiferschwinghebels (51) angreift, der mit einem vorspringenden Arm eines schwingend angetriebenen, seitlich von ihm angeordneten Stangenantriebshebels (61) durch einen Lenker (6¢) so verbunden ist, daß der Lenker (64) und der Arm des Stangenantriebshebels (61), an dem er angreift, annähernd in die Strecklage kommen, wenn der Greifer (3q.) am vorderen Hubende anlangt, um ihm einen verlangerten Stillstand zu erteilen. 3. Greif erantrieb nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (¢o) in dem Greiferträger (36), in dem der Greifer (3q.) mit einem Wellenstumpf (35I drehbar gelagert ist, verschiebbar so gelagert ist, daß ihre Verschiebung durch Zwischenglieder den Greifer ausschwingt, und daß der Greiferträger (36) selbst von der ihn tragenden Greiferwelle (37) aus geschwungen wird, um dem Greifer die Nadelausweichbewegung zu erteilen. ' ¢. Greiferantrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß, der Wellenstumpf (35) ein Gabelstück (q.6) trägt, in das ein an der verschiebbaren Stange (4o) drehbar befestigter Klotz (45) eingreift, um die Gleitbewegung der Stange als Schwingbewegung auf den Greifer zu übertragen. 5. Greiferantrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an einer vorstehenden Leiste (47) des Greiferträgers (36) eine von dem Greiferwellenstumpf (35) durchdrungene Lagerplatte (48) so befestigt ist, daß sich nvischen ihr und der Flanke des Greiferträgers der in das Gabelstück (46) des Wellenstumpfes (35) eingreifende Klotz (45) der Stange (40') von der einen Seite des Wellenstumpfes (35) nach der anderen verschieben kann. 6. Greiferantrieb nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, dafr der Greiferschwinghebel (51) unter der Stange (4o) angeordnet ist und mit einem an seinem freien Ende angelenkten Klotz (58) zwischen zwei im Abstand auf der Stange (4o) befestigte Anschläge (56, 57) so eingreift, daß die Stange mit dem Greiferträger ungehindert auf und ab schwingen kann. 7. Greif erantrieb nach Anspruch i und 6, gekennzeichnet durch einen unter der verschiebbaren Stange (40) angeordneten Lagerbock (53), in dem der Greiferschwinghebel (51) senkrecht gelagert ist, und der in einen nach hinten vorspringenden Arm (63) ausläuft, an dem der Stangenantriebshebel (61) mit dein gegen den Schwinghebel (Si) gerichteten Arm angelenkt ist. B. Greiferantrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stangenantriebshebel (6-1) mittels eines Lenkers (68) an einen Verlängerungsarm (70) des Nadelstangenschwinghebels (5) angelenkt ist. 9. Greiferantrieb nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (40) in zwei gleichachsigen Gleitbahnen geführt ist, von denen die eine (39) den Greiferträger (36) quer zum Greiferwellenstumpf (35) durchdringt, während die andere in einem auf der den Greiferträger (36) tragenden Welle (37) im Abstand von diesem befestigten, seitlich vorstehenden Arm (40 angeordnet ist.
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