DE538250C - Vorrichtung zum absatzweisen Durchschneiden eines Verstaerkungs- oder UEberlappungsstreifens an fortlaufend vorgefuehrten Saecken - Google Patents

Vorrichtung zum absatzweisen Durchschneiden eines Verstaerkungs- oder UEberlappungsstreifens an fortlaufend vorgefuehrten Saecken

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DE538250C
DE538250C DEB127375D DEB0127375D DE538250C DE 538250 C DE538250 C DE 538250C DE B127375 D DEB127375 D DE B127375D DE B0127375 D DEB0127375 D DE B0127375D DE 538250 C DE538250 C DE 538250C
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DEB127375D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B13/00Machines for sewing sacks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum absatzweisen Durchschneiden eines Verstärkungs-oder Überlappungsstreifens an fortlaufend vorgeführten Säcken Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Fertigstellen von Gegenständen durch Aufnähen von Verstärkungs- oder Überlappungsstreifen, die fortlaufend an den gleichfalls fortlaufend vorgeführten Gegenständen befestigt und dann zwischen je zwei solchen Gegenständen durchgeschnitten werden sollen. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf die Herstellung von Säcken, die an einem oder beiden Enden mittels Nähnaht und gleichzeitig aufgenähten Verstärkungs-oder Überlappungsstreifens gefertigt werden.
  • Vorrichtungen, welche das Abnähen von Gegenständen mittels Nähsaumes durchführen und den gebildeten Saum zwischen zwei Gegenständen durchschneiden, sind bekannt. Diese Schneidvorrichtungen werden aber entweder so bewegt, daß sie nach einer bestimmten Anzahl von Stichen schneiden; dann kann geschehen, daß die Schneidvorrichtung nicht durch den Saum, sondern in den genähten Gegenstand hineinschneidet, wenn dieser durch Unachtsamkeit der Bedienung oder sonstwie zufällig schlecht durch die Nähmaschine und Abschneidvorrichtung geführt ist. Es sind ferner Vorrichtungen bekannt. welche mittels Tastvorrichtungen die Abschneidvorrichtung steuern, so daß ein unbeabsichtigtes Einschneiden in den unvorsichtig geführten oder ungleichmäßig ausgefallenen Gegenstand verhindert ist. Diese Vorrichtungen sind aber entweder mit getrennten Antrieben zum Vorführen des Schneidmessers in die Schneidstellung und Rückführung in die Ruhelage ausgerüstet, oder sie drücken den Saum aus seinem geraden Weg seitwärts ab in den Weg der Schneidvorrichtung. Beide Vorrichtungen sind ungeeignet zum Durchschneiden eines Verstärkungsstreifens bzw. verstärkten Nähsaumes. Denn bleibt das Messer in der Abschneidstellung stehen, bis es durch einen anderen Sonderantrieb wieder in die- Ruhestellung zurückgezogen wird, so hemmt es den weiteren Vorschub des Verstärkungsstreifens und macht damit jede fortlaufende Arbeit unmöglich. Soll aber der Streifen mit dem Saum seitlich abgedrückt werden, so werden hierdurch die daranhängenden Gegenstände (Säcke) mitgezogen, weil dieser Streifen nicht, wie ein gewöhnlicher lockerer Nähsaum allein, eine Zerrung in der Längsrichtun - zuläßt. Auch hierdurch wird aber eine fortlaufende Arbeitsweise vollkommen unmöglich. gemacht.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß ein Antrieb für die Schneidvorrichtung vorgesehen wird, der sie sowohl aus der Ruhe- in die Schneidstellung als auch aus dieser letzteren gleich weiter in die Ruhestellung und somit aus dem Wege des fortlaufenden und somit auch augenblicklich nach dem Durchschneiden weiter vorgeschobenen Streifens bringt. Ein solcher Antrieb wird nun durch eine Tastvorrichtung gesteuert, welche seine Einwirkung auf die Schneidvorrichtung und somit ein Schneiden des Streifens nur dann zuläßt, wenn sich gerade kein Gegenstand (Sack) in der Bewegungsbahn der Schneidvorrichtung befindet.
  • Weitere Einzelheiten und Durchführungsformen der Erfindung mögen an Hand der Beschreibung auseinandergesetzt werden.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Durchführungsform der Erfindung dargestellt: Fig. i zeigt mehr schematisch in Draufsicht die relative Lage des Abschneiders zum Verstärkungsstreifen und dem Sack während des: Abschneidens; Fi-.2 zeigt eine vergrößerte Draufsicht auf die Schneidvorrichtung selbst; Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Schneidvorrichtung; Fig. 4 zeigt eine Stirnansicht; Fig.5 zeigt einen Schnitt entlang der Linie 5-5 in Fig. 3 Fig.6 zeigt eine Einzelheit des Antriebes der Schneidv orrichtung, geschnitten längs der Linie 6-6 in Fig. 5; Fig. 7 ist eine Einzeldarstellung des Blattes der Schneidvorrichtung, gesehen entlang der Schnittlinie 7-7 in Fig. 5.
  • In Fig, i ist ein Sack io vorgeführt, damit auf ihm ein Band 12- (Verstärkungs- oder Überlappungsstreifen aus Papier oder sonst geeignetem Stoff) mittels einer Naht i i aufgenäht werden kann. Auf den einen Sack, rechts in der Figur, ist das Bandgerade fertig aufgenäht, während auf den Sack links das Band in der vorhergehenden Nähperiode bereits aufgenäht wurde und somit ein Durchschneiden desselben zwischen den beiden Säkken io, io im Zwischenraum 13 stattfinden kann. Die Schneidvorrichtung soll zweckmäßig das Band jedesmal durchschneiden, sobald es an einem hindurchgeschobenen Sack fertig aufgenäht ist und das Aufnähen des Bandes auf dem nachfolgenden Sack begonnen hat.
  • Ein Tragstück 14 (Fig. i) ist an irgendeinem geeigneten Teil des Rahmens der Vorrichtung angeschlossen und trägt ein Lager für einen Zapfen 15 (Fig. 2, 3) eines U-förmigen Rahmens 16. Eine Antriebswelle 17 ist in diesem Rahmen 16 gelagert und wird beispielsweise durch eine Schnurscheibe 18 oder eine sonstige geeignete Vorrichtung angetrieben. Die Welle 17 trägt ein Exzenter i9.
  • Die Achse 2o (Fig. 2, 6) für die eigentliche Schneidvorrichtung ist am Stirnende des U-förmigen Rahmens parallel zur Welle 17 gelagert und mit einem Schaltrad 21 mittels eines Keils 22 o. dgl. fest verbunden. In das Schaltrad kann eine Vorschubklinke 23 eingreifen, die an einem Ansatz 24 einer Nabe 25 drehbar gelagert ist, welch letztere die Welle 2o lose umfaßt und mit einem Antriebsarm 26 verbunden ist, an den die Exzenterstange 27 des Exzenters 19 verbunden ist. Durch Bewegung des letzteren wird die Nabe 25 mit Ansatz 24 und Vorschubklinke 23 in eine hin und her gehende Schwingbewegung um die geometrische Achse der Welle 2o versetzt.
  • Eine feststehende Schneidscheibe28 (Fig.2, 5, 7) ist lose auf das Ende der Welle 20 zwischen den Armen des U-förmigen Rahmens 16 aufgesetzt und wird durch Zapfen 30 (Fig. 5) gehalten, die einerseits in einen der Arme des Rahmens 16 eingelassen sind und andererseits in Bohrungen 29 der Schneidscheibe 28 eingreifen.
  • Ein sternförmiges Schneidrad 31 ist auf der Welle 2o befestigt und arbeitet mit der Schneidscheibe28 zusammen. In dem Schneidrad 31 sind Aussparungen 32 (Fig. 5) angebracht, in welche Zapfen 33 eingreifen, die am Flansch 34 der Welle 2o befestigt sind.
  • Die Welle 2o ist in einem Lager 35 (Fi-. 5) in einem Arm des U-förmigen Rahmens gehalten, beispielsweise im linken Arm gemäß Fig. 5, während ein Lager 36 im anderen Arm des Rahmens das andere Ende dieser Welle trägt. Zwischen dem Lager 36 und der Welle 2o ist eine Nabe 37 zwischengeschaltet; sie erstreckt sich auch durch die Nabe 25, mit der sie durch eine Schraube 38 verbunden ist. Wird die Nabe 25 auf die Nabe 37 beispielsweise aufgeschrumpft, so kann die Schraube 38 fortgelassen werden.
  • Ein Tragstück 39 ist durch Schrauben 40 an der - Unterseite des U-förmigen Rahmens befestigt und geht in ein Gabelende 41 über, welches die Welle zo umfaßt und das Klinkenrad 2i in seiner Stellung erhält, in welcher es gegen die Enden der Naben 25 und 37 angedrückt ist.
  • Die Welle 2o ist mit einer Nut 42 solcher Länge versehen, daß eine Längsverschiebung der Welle relativ zum Klinkenrad :2i mit dem Keil 2:2 möglich ist.
  • Eine Kappe 43 ist auf das äußere Ende der Nabe 37 aufgeschraubt und besitzt eine mittlere Bohrung 44, die bei 45 erweitert ist. Ein Zapfen 46 tritt durch die Öffnung 44 hindurch und ist mit einem Kopf 47 versehen, der in der Erweiterung 45 liegt, während das andere Ende des Zapfens mit einem gehärteten Block 48 verbunden ist, der an einer Kugel 48' im Ende der Welle 2o anliegt. Eine Feder 49 drückt normalerweise den Block 48 gegen das Ende der Welle 20 und drückt derart den Flansch 34 gegen das sternförmige Schneidrad 41, das hierdurch seinerseits an das feststehende Schneidmesser 28 angedrückt wird.
  • An der Oberseite des Rahmens 16 in Nähe der Schneidmesser ist eine aufwärts gerichtete Tragvorrichtung 50 mit einem Lager 5 i für eine Welle 52 vorgesehen, die mit einem Block 53 in einstellbarer Weise verbunden ist. Eine kurbelförmige Führungsstange 54 ist einstellbar im Block 53 befestigt und mit einer Fühlerplatte (Taste) 55 versehen, die an ihrer Unterseite bei 56 (wo sie einen eingeschobenen Sack berührt) gewölbt ist und eine Nut 57 an ihrer hinteren Kante aufweist.
  • Ein Block 58 ist, ähnlich dem Block 53, einstellbar an der Welle 52 befestigt und trägt eine Stange 59, an deren Ende eine Blattfeder 6o befestigt ist, unterhalb deren ein nach unten gebogenes Widerlager 61 angeordnet ist. Das Ende der Feder 6o ist mit der Klinke 23 durch einen Lenker 62 verbunden. Der Eingriff der Klinke 23 in das Vorschubrad 21 kann durch Schwerkraftwirkung allein bewirkt werden; es wird jedoch vorgezogen, eine Feder 63 zusätzlich anzuwenden.
  • Die beschriebene Vorrichtung wirkt im wesentlichen folgendermaßen: Läuft die Antriebswelle 17 um, so wird die Nabe 25 und damit die Klinke 23 durch das Exzenter i9 in Schwingbewegung versetzt. Bewegt sich die Klinke nach links (Fig.6), so greift sie in einen Zahn des Schaltrades 21 ein und bewegt hierbei die Welle, auf der das Rad 21 befestigt ist, und die sternförmige Schneidvorrichtung auf dieser. Die Teile sind so bemessen, daß sich das sternförmige Schneidorgan bei jeder Umdrehung der Welle um einen Zahn bzw. einen Sternarm weiter dreht. Hat das Sternrad, wie im Beispiel gezeigt, acht Arme, so sind die zusammenarbeitenden Teile so bemessen, daß bei jedesmaligem Eingreifen der Klinke in das Schaltrad eine Achterdrehung des letzteren herbeigeführt wird und sich somit auch das sternförmige Schneidorgan um den gleichen Winkel dreht, wobei ein Arm dieser Schneidvorrichtung sich aus der Ruhestellung heraus an der Schneidkante 64 der Schneidscheibe 28 vorbeibewegt und das Band bzw. den Verstärkungs- oder Überlappungsstreifen durchschneidet, der gerade in der Nut 65 der Scheibe 28 liegt, und in eine nächste Ruhestellung weiterdreht. Die Fühlerplatte 55 ist so angeordnet und eingestellt, daß sie beim Auffahren auf einen Sack angehoben wird und die Welle 52 (F ig. 2), auf der sie befestigt ist, um einen entsprechenden Winkel verdreht, wodurch das Widerlager 61 und durch dieses das obere Ende der Feder 6o angehoben wird, welch letztere über den Lenker 62 die Klinke 23 anhebt und somit so lange außer Eingriff mit dem Vorschubrad 21 erhält, als ein Sack unter der Fühlerplatte 55 liegt.
  • Wenn die Fühlerplatte 55 jedoch über den Raum 13 zwischen benachbarten Säcken io gelangt und sich abwärts senkt, schwingt die Welle 52 zurück, die Klinke 23 fällt aus ihrer ausgehobenen unwirksamen Stellung in das Schaltrad wiederum ein, das beim nächsten Vorschubhub des Exzenters i9 mitgenommen wird, wodurch die sternförmige Schneidvorrichtung eine Achteldrehung ausführt und das Band und den Nähsaum in der Nut 65 durchschneidet. Folgen die Säcke nahe genug einander, so läuft die Fühlerplatte 55 bereits auf den nächsten Sack wieder auf und hebt die Feder 6o an, bevor die Abschneidbewegung durchgeführt ist. Die zusammenarbeitenden Teile sind aber so bemessen, daß die Feder 6o nicht hinreichende Kraft besitzt, um die mit entsprechender Reibung im Schaltrad liegende Klinke 23 auszuheben, solange die Klinke beim Vorschubhub gegen einen Zahn des Vorschubrades angedrückt ist; wird jedoch die Klinke 23 durch Weiterdrehung des Exzenters i9 zurückgezogen und außer Reibeingriff mit einem Zahn des Schaltrades gebracht, dann kann die Feder 6o die Klinke 13 anheben und vollständig aus dein Wege des Schaltrades bringen und erhalten, bis die Fühlerplatte 5,5 selbst wiederum abfällt. Ist aber ein erheblicher Zwischenraum zwischen aufeinanderfolgenden Säcken vorhanden, so wird die Fühlerplatte nicht angehoben zwischen zwei oder mehreren Vorschubhüben der Klinke, die - Klinke wird daher fortdauernd das Schaltrad und damit die sternförmige Schneidvorrichtung weiterschalten bzw. verdrehen und jedesmal ein entsprechendes Stück des fortlaufend vorgeschobenen Bandes abschneiden, bis der nächste Sack in richtige Stellung unter die Fühlerplatte vorgeschoben ist. Daher schneidet die Schneidvorrichtung selbsttätig das Band bzw. den Verstärkungs- oder L%erlappungsstreifen durch, sobald ein Sack unter der Fühlerplatte weggeschoben ist, geht in ihre Ruhestellung weiter und wiederholt dies periodisch so lange, bis die Fühlerplatte 55 durch einen nächsten Sack wiederum angehoben ist. Dadurch wird erreicht, daß das Band in Nähe der Ecken eines jeden Sacks in richtiger Entfernung von dessen Kanten durchgeschnitten wird, unabhängig davon, wie groß der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Säcken sein mag.
  • Wenn. die Schneidvorrichtungen stumpf werden, können sie in der folgenden einfachen Weise ausgewechselt werden. Die Kappe 43 wird so weit zurückgeschraubt, bis man die Welle 2o hinreichend nach rechts verschieben (Fig. 5) und das Wellenende aus dem Schneidmesser 28 herausziehen kann, worauf die Schneidvorrichtung 28 von den Zapfen 3o heruntergestreift und aus der Vorrichtung entfernt wird, um entweder angeschärft oder aber durch eine neue Schneidvorrichtung ersetzt zu werden, wenn man die Maschine ohne Unterbrechung weiterbenutzen und nicht abwarten will, bis die stumpfe Schneidvorrichtung wiederum geschärft ist. In gleicher Weise kann die Schneidvorrichtung 31 von den Zapfen 33 abgestreift und über das Ende der Welle 2o gezogen werden, wenn die letztere sich in ihrer äußersten Stellung rechts befindet. Hieraus ersieht man auch, daß die Schneidvorrichtungen fest und sicher in ihrer Stellung erhalten und gegeneinandergepreßtwerden, solange die Vorrichtung in Tätigkeit ist, während sie andererseits schnell und leicht entfernt und durch neue Schneidvorrichtungen ersetzt werden jcönnen, sobald dies erforderlich wird. Die Schneidvorrichtungen arbeiten genau und sicher, und ein Anhalten der Vorrichtung ist jederzeit möglich mit Ausnahme des Falles, daß ein Arm des Schneidmessers 31 sich gegenüber einer Nut 65 im Messer 28 befindet, weil dann die Klinke 23 in das Vorschubrad 21 eingreift und dieser Eingriff so lange aufrechterhalten bleibt, bis eine Abschneidbewegung vollendet. ist, durch welche der betreffende Schneidarm des Messers 31 unter die Nut 65 bewegt ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. VorrichtungzumabsatzweisenDurchschneiden eines Verstärkungs- oder Überlappungsstreifens, der an fortlaufend vorgeführten Säcken, vorzugsweise aus Papier, befestigt, insbesondere aufgenäht, und mittels einer Schneidvorrichtung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Säcken abgeteilt wird, gekennzeichnet durch einen Antrieb der Schneidvorrichtung (31), welcher diese aus einer Ruhestellung in die Abschneidstellung für den Streifen (i i) und aus dieser, weiter in eine Ruhestellung überführt, und eine im Wege der fortlaufend vorgeführten Säcke (io) angeordnete und durch diese letzteren versteilbare Vorrichtung (Taster 55) diese Bewegung der Schneidvorrichtung durch ihren Antrieb nur dann zuläßt, wenn sich kein Sack im Wege der Schneidvorrichtung befindet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen durchlaufenden Antrieb für die Schneidvorrichtung (31) und eine Kupplung zwischen der letzteren und ihrem Antrieb, welche durch die Vorrichtung (55) eingerückt wird, sobald sich kein Sack im Wege der Schneidvorrichtung befindet, und ausgerückt wird, sobald ein Sack sich unter die Schneidvorrichtung bewegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung (31) über ein Klinken-Zahnradgetriebe (23, 21) angetrieben wird und die Klinke (23) außer Eingriff mit dem Zahnrad (21) durch die Vorrichtung (55) und ein elastisches Zwischenglied (6o) gebracht wird, sobald ein Sack in den Weg der Schneidvorrichtung läuft, während die Klinke in das Zahnrad wieder einfallen gelassen wird; sobald sich kein Sack im Wege der Schneidvorrichtung befindet.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (23) des Vorschubgetriebes durch ein elastisches Zwischenglied (6o) aus dem Zahnrad (21) zwecks Entkupplung ausgehoben wird, das so bemessen ist, daß beim Eingreifen der Klinke in das Zahnrad. während einer Vorschubbewegung die Reibung zwischen Klinke und Zahnrad die elastische Kraft des Zwischengliedes überwiegt, so daß erst nach Beendigung der Vorschubbewegung die Aushebung der Klinke aus dem Zahnrad und damit die Entkupplung erfolgen kann.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Durchschneidvorrichtung aus einem umlaufenden, auf einer axial verschieblichen Antriebswelle (2o) befestigten Schneidmesser (31) und einem feststehenden Gegenmesser (28) mit Nut (65) besteht, gegen das das umlaufende Messer durch eine Feder (49) angedrückt wird und durch dessen Nut der durchzuschneidende Streifen (ii) hindurchläuft.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die feststehende als auch die absatzweise umlaufende Schneidvorrichtung (28 bzw. 31) lose auf Halter (Zapfen 30 bzw. 33) aufgesetzt und durch die federbelastete Antriebswelle (2o) in ihrer gegenseitigen Lage auf den Haltern gehalten sind, nach Wegnahme oder Verringerung der Federbelastung o. dgl. und nach einer hierdurch ermöglichten axialen Verschiebung der Welle (2o) jedoch von ihren Haltern abgenommen werden können.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i oderfolgenden mit Antrieb der Schneidvorrichtung durch ein Exzenter oder eine Kurbel, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter- oder Kurbelantrieb zwischen den Armen eines gabelförmigen Rahmens (i6) angeordnet ist, deren Enden gleichzeitig als Lager der übrigen Antriebs-, Kupplungs- und Schneidelemente dienen.
DEB127375D 1926-05-03 1926-09-18 Vorrichtung zum absatzweisen Durchschneiden eines Verstaerkungs- oder UEberlappungsstreifens an fortlaufend vorgefuehrten Saecken Expired DE538250C (de)

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