AT166458B - Verfahren zur Herstellung von Schwermetallverbindungen der Phtalocyaninreihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schwermetallverbindungen der Phtalocyaninreihe

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  Verfahren zur Herstellung von Schwermetallverbindungen der Phtalocyaninreihe 
Es ist bekannt, Farbstoffe der Phtalocyaninreihe in der Weise herzustellen, dass man aromatische o-Dinitrile mit Metallsalzen in Gegenwart von Lösungsmitteln erhitzt. Die hiefür angewandten Lösungsmittel bestehen vornehmlich aus tertiären Basen, wie Pyridin und Chinolin, oder aus Kohlenwasserstoffen und deren   Abkömmlingen,   wie Naphtalin oder aromatischen   Nitrokörpern,   oder aus Gemischen der beiden genannten Lösungsmittelgruppen. 



   Es wurde nun gefunden, dass man die Umsetzung von aromatischen o-Dinitrilen oder von Verbindungen, die unter den Umsetzungsbedingungen in diese übergehen, mit schwermetallabgebenden Mitteln in Gegenwart von indifferenten organischen Verdünnungsmitteln unter Erzielung guter Ausbeuten beschleunigen kann, wenn man dem Umsetzungsgemisch kleine Mengen alkalisch wirkender stickstoffreier Verbindungen der Alkali-und Erdalkalimetalle zufügt. 



   Unter den aromatischen o-Dinitrilen oder Verbindungen, die unter den Umsetzungsbedingungen in diese übergehen, können beispielsweise 
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 mittel eignen sich Nitrobenzol, o-Nitrotoluol oder x-Chlornaphtalin. 



   Unter den alkalisch wirkenden stickstoffreien Verbindungen der Alkali-und Erdalkalimetalle können ihre Oxyde, Hydroxyde, Karbonate, Phosphate, Tetraborate, Silikate, ihre Salze mit organischen Säuren, wie Formiate oder Acetate genannt werden. 



   Die Ausführung des Verfahrens gestaltet sich etwa so, dass man ein aromatisches o-Dinitril mit einem metallabgebenden Mittel, z. B. den Halogenverbindungen des Kupfers oder Nickels, in einem indifferenten Verdünnungsmittel verrührt und erhitzt. Dann kam der Mischung eine kleine Menge der genannten   reaktionsfördemden   Stoffe zugesetzt werden, worauf nach kurzem weiteren Erhitzen die Farbstoffbildung einzusetzen beginnt und uach einigen Stunden beendet ist. Die genannten Stoffe können in manchen 
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 unter Rühren im Ölbad auf   1600 erhitzt,   worauf 2-8 Teile Kupfer   (1)-chlorid   und nach Erhitzen auf   185 c, 0-1   Teile pulverisiertes Natriumhydroxyd zugegeben werden.

   Man erhitzt das Umsetzungsgemisch am Rückflusskühler und nach kurzer Zeit ist reichliche Ausscheidung von Farbstoff zu beobachten. Nach 4-stündigem Erhitzen wird etwas abgekühlt, der Farbstoff durch Behandeln mit Wasserdampf vom Verdünnungmittel befreit, mit verdünnter   Salzsäur : auf-   gekocht, filtriert und getrocknet. Es werden 13-5 Teile Kupferphtalocyanin erhalten, was einer Ausbeute von   92-5""entspricht.   



   In einem zweiten gleichen Versuche wurde das Erhitzen des Reaktionsgutes noch 13 Stunden fortgesetzt und dabei 14-54 Teile Farbstoff, entsprechend einer Ausbeute von   99 4""erhalten.   



   Werden an Stelle von 0-1 Teilen Natriumhydroxyd 1-5 Teile fein pulverisiertes Calciumoxyd verwendet, so erhält man nach 17-stündigem Kochen am   Rückflusskühler     13-95   Teile Kupferphtalocyanin, entsprechend einer Ausbeute von   95-60 o.   



   Werden an Stelle von 0-1 Teilen Natriumhydroxyd 1-53 Teile von bei 220  entwässertem Natriumsilikat verwendet, so erhält man nach
17-stündigem Kochen unter Rückflusskühlung   14-0   Teile Kupferphtalocyanin, entsprechend einer Ausbeute von   95-9  o.   



   Werden an Stelle von 0-1 Teilen Natriumhydroxyd 1-0 Teile entwässertes, fein pulverisiertes Natriumacetat verwendet, so erhält man nach   17-stündigem Kochen   unter Rückflusskühlung 13-65 Teile Kupferphtalocyanin, entsprechend einer Ausbeute von   93. 50 o.   



   Mit ähnlichem Erfolg lässt sich das Natriumacetat durch 0-9 Teile Natriumformiat ersetzen. 



   Ersetzt man die 72 Teile Nitrobenzol durch die gleiche Menge ortho-Nitrotoluol und arbeitet unter Zusatz von 0-1 Teilen Natriumhydroxyd, so erhält man nach   17-stündigem   Erhitzen auf 220 , 12-9 Teile Kupferphtalocyanin, was einer Ausbeute von po gleichkommt. 



   Beispiel 2 : 13 Teile reines Phtalonitril und 72 Teile frisch destilliertes   a-Chlornaphtalin   werden unter gutem Rühren im Ölbad auf   1600 erhitzt,   worauf   2. 8 Teile Kupfer (1) -chlorid   

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 und nach Erhitzen auf   185 ,     0. 1   Teil pulverisiertes Natriumhydroxyd zugegeben werden. Man erhitzt die Reaktionsmasse weiter 4 Stunden lang auf   220', kühlt   sie hierauf ab, verdünnt mit Alkohol, filtriert sie und kocht den Filterkuchen mit Mineralsäure aus, filtriert wieder, wäscht den Rückstand mit Wasser nach und trocknet ihn. Es werden 13-7 Teile Kupferphtalocyanin, entsprechend einer Ausbeute von   93-9%   erhalten. 



   Werden die 0-1 Teile Natriumhydroxyd durch   15   Teile entwässertes Natriumkarbonat ersetzt, so erhält man 12-94 Teile Farbstoff, was einer Ausbeute von   88-5% entspricht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Schwermetallverbindungen der Phtalocyaninreihe durch Erhitzen von aromatischen o-Dinitrilen oder aromatischen Verbindungen, die unter den Umsetzungsbedingungen in o-Dinitrile übergehen mit schwermetailabgebenden Mitteln in Gegenwart von indifferenten organischen Verdünnungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Umsetzungsgemisch kleine Mengen alkalisch wirkender stickstofffreier Verbindungen der Alkaliund Erdalkalimetalle als reaktionsfördemde Stoffe beifügt.
AT166458D 1939-03-13 1949-03-17 Verfahren zur Herstellung von Schwermetallverbindungen der Phtalocyaninreihe AT166458B (de)

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