AT159438B - Vorrichtung zum Entladen von Kippgefäßen. - Google Patents

Vorrichtung zum Entladen von Kippgefäßen.

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AT159438B
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  Vorrichtung zum Entladen von   Kippgefässen.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entladen von Kippgefässen, insbesondere für Kippkasten von Förderwagen, welche in ihrer   Belade-und E'ltladestellung durch   mindestens ein Kurbelgetriebe gehalten und durch einen lose gelagerten Handhebel angetrieben werden. 



   Bei Entladevorriehtungen der genannten Art, bei denen der Antriebshebel bei der Entladebewegung mit einem Ansatz und bei der Rückholbewegung mit einer Sperrklinke mit Anschlägen der Kippteile in Eingriff tritt, ist es bekannt, am Untergestell eine feste Führung mit einer Fangraste anzuordnen, wodurch bei einer Kippung die Sperrklinke ausser Eingriff mit den (etwa voreilenden) Kippteilen gehalten ist und die Kippteile bei einem ungewollten Rückschlagen nach beendigter Entladebewegung auf den in der Fangraste ruhenden Antriebhebel auftreffen. 



   Man hat auch schon vorgeschlagen, durch eine weitere Führung   (Rückholführung),   in welche die Sperrklinke jedoch erst durch Angriff an dem in der Raste ruhenden Antriebhebel eingeführt wird, den Eingriff zwischen Sperrklinke und   Rückholansehlag   während der Rückholbewegung aufrechtzuerhalten oder bei Kippgefässen, deren weitere Rückbewegung (nach einem anfänglichen Impuls) selbsttätig erfolgt, die   Rückholführung   mit einer Ausweichstelle zu versehen, durch welche die Sperrklinke (nach Erreichen dieser Stelle und bei voreilenden Kippteilen) ausser Eingriff mit den Kippteilen treten kann. 



   Die genannten Anordnungen haben den Nachteil, dass ein während einer Voreilbewegung plötzlich aus irgendwelchen Gründen   zurückschlagender   Kasten einen Einfluss auf den Handhebel und die Bedienungsmannschaft ausübt. 



   Die vorliegende Erfindung vermeidet diesen Nachteil, indem für das Kippen und Rückholen des Kastens auf der Kippwelle Arme vorgesehen sind, in welche Mitnahmeorgane des Handhebels selbsttätig zum Eingriff gebracht werden, wobei die Mitnahmeorgane so gelagert sind, dass sie nach Erteilung der zum Ankippen des sich entladenden oder rückläufigen Kastens erforderlichen Anfangsbewegung sich selbsttätig aus der Bahn der Getriebekupplungsarme entfernen, so dass ein aus der   V oreillage zurückfallender   Kasten ohne Einfluss auf den Handhebel bleibt. 



   Weitere Erfindungsmerkmale bestehen u. a. darin, dass zwischen dem Kastengetriebe und demHandhebel eine Verbindung vorgesehen ist, welche nur in einer Bewegungsrichtung des Hebels wirksam ist, und ferner in einer solchen Gestaltung der Kupplungsvorrichtung für den Handhebel, dass sowohl seine Kippbewegung als auch seine   Rückholbewegung   in ein und derselben Richtung erfolgen, für welche die drückende Abwärtsbewegung bevorzugt wird, weil es unter anderem für den Betrieb vorteilhaft ist, die Ruhestellung und die später noch zu erwähnende Anzeigestellung des Handhebels möglichst hoch zu legen.

   Zur Kupplung dient ein Mitnahmeglied, dem zweckmässig durch den Handhebel eine um eine Welle drehende Bewegung erteilt wird und das sich zu Beginn mit einem Glied des Kastengetriebes kuppelt, während beim nachfolgenden und grösseren Teil der Drehbewegung die Kastenbewegung eingeleitet wird. Das Kupplungsglied des Kastengetriebes ist zweckmässigerweise in der Gegenrichtung zur Mitnahmebewegung offen, so dass sich das Mitnahmeglied bei voreilender Kastenbewegung in einer für die Bedienungsmannschaft ungefährlichen Weise lösen und aus der Bahn des Kupplungsgliedes schwingen kann, wodurch auch beim sofortigen Zurückfallen nicht vollständig entleerter Kasten   Rückschläge   auf den Handhebel vermieden werden.

   Die Bewegungsübertragung 

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   zwischen Handhebel und Mitnahmeglied erfolgt durch eine kraftübersetzende Gelenkverbindung, welche eine Vergrösserung des Gefässinhaltes erlaubt. 



  Das Verspannen des etwa nicht ganz zurückschwingenden Kastens erfolgt ohne zusätzliche Hebel durch Bewegung des Handhebels in Richtung der Kippbewegung, wodurch der Eingriff des Mitnahmegliedes in einen Arm des Kupplungsgliedes und damit das Verspannen herbeigeführt wird. 



  Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht in der selbsttätigen Sperrung und Freigabe der Kippwelle durch eine Sperrklinke, welche von Kurvenseheiben derart beeinflusst wird, dass sie nur bei vollständiger Rückkehr des Kastens in die Beladestellung in ihre Sperrstellung einfallen kann. Hiedurch wird der Vorteil erzielt, dass die bei nicht völlig zurückgefallenem Kasten nicht in die Sperrstellung eingefallene Klinke die Rückkehr des Handhebels in seine Ruhelage verhindert und ihn in einer Stellung anhält, aus der er selbsttätig in eine Anzeigestellung zurückfallen muss, wobei er sich gleichzeitig mit dem zum Verspannen vorgesehenen Arm des Getriebekupplungsgliedes selbsttätig kuppelt. 



  Das Kastengetriebe besteht aus einem Kurbelgetriebe, welches in der Beladestellung des Kastens durch die Sperre der Kippwelle und in der Entladestellung durch Totpunktüberschreitung gesichert ist. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 das gesicherte Getriebe bei Fahrt-und Ladebereitschaft des Wagens (Beladestellung), Fig. 2 die Getriebestellung beim Ankippen des beladenen Kastens, Fig. 3 die Getriebestellung bei Einleitung der Rückholbewegung des in Kippstellung befindlichen Kastens, Fig. 4 die Getriebestellung beim Verspannen des zurückgefallenen Kastens, teilweise im Schnitt, Fig. 5 eine Vorderansicht des Kastengetriebes in der Beladestellung. 



  Der Wagenkasten 1 ist in bekannter Weise auf dem Untergestell 2 kippbar gelagert. In Querträgern des Untergestells 2 ist die Kippwelle 3 mit dem Kastenkurbelgetriebe gelagert. Das Kastenkurbelgetriebe besteht aus dem fest mit der Kippwelle 3 verbundenen Arm 4 (Fig. 3) und dem mit diesem Arm und dem Kasten 1 gelenkig verbundenen Arm 5. Der Arm 4 besteht aus zwei parallelen Flacheisen, zwischen welche sich der Arm 5 in der Beladestellung (Fig. 1 und 5) einschiebt.

   Da sieh das Kastengetriebe 4, 5 in der Beladestellung in seiner Totpunktlage bzw. zum Zwecke der Sperrung in einer totpunktübersehreitenden Stellung befindet, d. h. der Drehpunkt am Wagenkasten 1, der Drehpunkt an der Kippwelle 3 und das Verbindungsgelenk der beiden Arme 4 und 5 in einer lotrechten, etwas nach innen geknickten Linie liegen (Fig. 1), muss der Arm 5 in einer Kurve um die Kippwelle 3 herumgeführt werden (Fig. 1 und 3). 



  Der Handhebel 6 ist stirnseitig auf der Kippwelle 3 lose gelagert. Mit dem Handhebel 6 ist eine ebenfalls lose auf der Kippwelle 3 gelagerte Kurvenscheibe 7 fest verbunden (Fig. 1 und 5), die seine Bewegungen mitmacht und dazu dient, eine im Untergestell gelagerte Sperrklinke 8 im geeigneten Augenblick aus der Sperrast 9 der der Scheibe 7 unmittelbar benachbarten, fest mit der Kippwelle 3 verbundenen Kurvenscheibe 10 zu heben (Fig. 1 und 2) und damit die Kippwelle 3 und das Kastengetriebe 4, 5 zu entsichern. In Ruhelage liegt der Handhebel 6 mit einem Bolzen 11 in einer Ausnehmung 12 der Sperrklinke 8 und verhindert dadurch, dass die Sperrklinke 8 ohne Betätigung des Handhebels 6 angehoben und damit das Getriebe entsichert werden kann.

   Bei angehobener Sperrklinke 8 dagegen ist es unmöglich, den Handhebel 6 soweit zurückzudrücken, dass er nicht mehr in eine über das Kastenprofil hinausragende Anzeigestellung zurückfällt. Der Handhebel 6 steht über eine an seiner Nase 13 des Handhebels 6 angreifende Gelenkverbindung 14, 15 mit einer Nebenwelle 16   
 EMI2.1 
 stehen, wie aus Fig. 5 ersichtlich, aus je zwei parallelen Teilen, zwischen denen die an einem Ende durch Bolzen 23 und 24 verbundenen Flacheisen drehbar gelagert sind, welche die Seitenteile der Mitnahmeglieder 21 und 22 bilden. Die Drehbewegungen der Mitnahmeglieder 21 und 22 werden durch Anschläge 25 am Arm 17, 18 bzw. der Hilfswelle 16 begrenzt.

   Zum Eingriff mit den Mitnahmegliedern 21 und 22 sind an der Kippwelle 3 Kupplungsglieder 26 und 27 angeordnet, die an ihren Enden den Angriff der Mitnahmeglieder sichernde und diesen beim Kuppeln ausweichende Klinken 28 und 29 tragen. An das Kupplungsglied 27 schliesst sieh auf der entgegengesetzten Kippwellenseite ein Arm 30 mit einer sich selbsttätig einstellenden Halteklinke 31 an, der im Zusammenwirken mit dem Mitnahmeglied 22 zum Verspannen des Kastens dient. Eine am Handhebel 6 angeordnete Nase 32 begrenzt in Verbindung mit dem am Untergestell angebrachten Anschlag 33 die Bewegung des Handhebels 6 (Fig. 2 und 5). 



   Die Wirkungsweise der Kippvorrichtung ist folgende : Zum Kippen wird der in Ruhelage nach der Wagenmitte hin geneigte Handhebel 6 ausgeschwenkt. Dabei gleitet während des ersten, kürzeren Teils der Bewegung des Handhebels 6 dessen Bolzen 11 aus der Ausnehmung 12 der Sperrklinke 8 und gibt sie damit zum Auslösen frei. Sowie der Bolzen 11 die Ausnehmung 12 verlassen hat, greift die an dem Handhebel befestigte und zusammen mit diesem gedrehte Kurvenscheibe 7 (Fig. 1) an der Sperrklinke 8 an und hebt sie aus der Rast 9 der mit der Kippwelle 3 fest verbundenen Kurvenscheibe 10, wodurch das Getriebe zum Kippen entsichert ist.

   Während dieser Einleitungsbewegung wurde durch Vermittlung der Gelenkverbindung 14 die Nebenwelle 16 in Richtung der Handhebelbewegung gedreht und damit das Mitnahmeglied 22 so weit in der Bewegungsrichtung des Handhebels herumgeschwenkt, dass es mit seinem Bolzen 24 an dem Kupplungsglied 27 in Höhe der Klinke 29 anliegt. 

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   Während des nun folgenden grösseren Teiles der Handhebelbewegung wird das Glied 22, da es durch die Klinke 29 am weiteren   Abwärtsschwingen   gehindert ist, gegen das Kupplungsglied 27 gedrückt, wodurch dieses Glied und mit ihm die Kippwelle 3 entgegengesetzt der Bewegung des Handhebels 6 gedreht wird, bis das Kastenkurbelgetriebe 4,5 aus seiner Totpunktlage   herausgedrückt   ist, so dass der beladene Kasten dann durch seine Schwerkraftwirkung von selbst weiter kippt.

   Während des
Weiterkippens entfernt sich das Kupplungsglied 27 von dem Mitnahmeglied 22, welches nach seiner
Freigabe aus der Bahn des Kupplungsgliedes 27 nach unten schwingt, so dass bei etwa zurückschlagendem
Kasten das Glied 27 nicht auf das Mitnahmeglied 22 auftreffen und den Handhebel in einer die Be-   dienungsmannschaft   gefährdenden Weise zurückwerfen kann. In gleicher Weise kann sich bei etwa vorzeitig voreilendem Kasten das Mitnahmeglied 22 in einer für die Bedienungsmannschaft ungefährlichen Weise von dem Kupplungsglied 27 lösen und aus dessen Bahn schwingen. 



   Am Ende der Kippbewegung, welche in der Regel durch den Kippaufschlag im Untergestell bestimmt wird, hat das Kastenkurbelgetriebe 4,5 seine Totpunktlage   überschritten,   u. zw. wird diese durch die Trägheitskräfte und durch die   Gewichtswirkung   der Teile 4 und 5 erreicht, welche in dieser Lage den Kasten gegen unbeabsichtigtes   Zurückkippen   sichern. Gleichzeitig ist das zum Rückholen des Kastens dienende Kupplungsglied 26 durch die sieh drehende Kippwelle 3 nach unten in seine Eingriffsstellung gebracht worden.

   Um die Rückholbewegung einleiten zu können, muss der Handhebel 6 in seine Ausgangsstellung   zurückgeschwenkt   werden.   Hiedureh   wird die Nebenwelle 16 ebenfalls   rück-   läufig bewegt und hebt das Mitnahmeglied 21, dessen freies Ende in der Kippstellung unter dem Kupplungsglied 26 hängt und durch den das freie Ausschwingen nach unten begrenzenden Anschlag   25   in der zum Eingriff erforderlichen Höhe gehalten wird. Bei der Aufwärtsbewegung kommt der Bolzen 23 des Gliedes 21 in eine Vorbereitungsstellung am Kupplungsglied 26 bzw. gleitet sogar über die ihm ausweichende Klinke 28 des Kupplungsgliedes 26 und verbleibt in dieser Kuppelstellung.

   Wird nunmehr der Handhebel 6 wieder aus seiner Ruhestellung herausgezogen (Fig. 3), dann führt das Mitnahme- glied   21,   welches durch die Klinke 28 an einer Abwärtsbewegung gehindert ist, eine nach innen ziehende Bewegung aus und nimmt dabei das Kupplungsglied 26 mit, welches seinerseits die Kippwelle 3 dreht und dadurch das Kastengetriebe 4, 5 durch die Totpunktlage hindurchdrückt, so dass der entladene Kasten selbsttätig zurückkippen kann. Bei der Rückholbewegung gibt, entsprechend dem Vorgang bei der Kippbewegung, ebenfalls das voreilende Kupplungsglied 26 das Mitnahmeglied 21 frei, so dass dieses aus der Bahn des etwa zurückschlagenden Kupplungsgliedes 26 fallen kann.

   Während der   Rüek-   holbewegung des Kastens bewegt sich das in der Entladestellung nach oben weisende Kupplungsglied 27 wieder nach unten, wodurch sich der an der entgegengesetzten Kippwellenseite befindliche Arm 30 dieses Gliedes nach oben bewegt und bei nicht völlig zurückfallendem Kasten in einer Stellung stehen bleibt, in welcher er mit dem Mitnahmeglied 22 zum Verspannen des Kastens in Eingriff gebracht werden kann. Letzteres geschieht dadurch, dass der Handhebel 6 nach oben bewegt wird, wodurch sich die Nebenwelle 16 dreht und das Mitnahmeglied 22 nach oben schwingt. Es stösst hiebei auf seiner Bahn an die Halteklinke 31, die ihm ausweicht und seinen Bolzen 24 in dem von ihr und dem hakenförmigen Ende des Armes 30 gebildeten Hakenmaul hält.

   Bei Herabziehen des Hebels 6 drückt das Glied 22 mit seinem Bolzen 24 gegen den Arm   30,   der hiedurch in Richtung der Rückholbewegung des Getriebes gedreht wird, wobei der das letztere mitnimmt und dadurch den Kasten verspannt. 



   Bei nicht ganz zurückgefallenem Kasten hat sich die Kippwelle 3 mit der auf ihr befestigten Kurvenscheibe 10 nicht so weit in ihre Ausgangsstellung zurückgedreht, dass die Sperrklinke 8 in die Rast 9 der Scheibe 10 einfallen kann. Die Klinke 8 bleibt vielmehr angehoben, so dass der Bolzen 11 des Handhebels 6 nicht in die Aussparung 12 der Klinke 8 eingleiten kann, sondern den Handhebel 6 in einer Stellung anhält, aus der er nach vorn aus dem Profil des Wagens herausfallen muss und dadurch die mangelnde Ladebereitschaft des Kastens anzeigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Entladen von Kippgefässen, insbesondere für Kippkasten von Förderwagen, welche in ihrer Belade-und Entladestellung durch mindestens ein Kurbelgetriebe gehalten und durch einen lose gelagerten Handhebel angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass für das Kippen 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Kastengetriebe (4, 5) mit einer Verbindung nach dem Handhebel (6), welche nur in einer Bewegungsrichtung des Hebels (6) wirksam ist, so dass beim ersten, dritten usw. Arbeitshub des Handhebels (6) ein Kippen, bei den andern Hüben dagegen ein Zurückholen des Kastens (1) erfolgt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mitnahmeorgan (21 oder 22) als Lenker ausgebildet ist, der auf einen Arm (17, 18 oder 19, 20) einer Hilfswelle (16) angeordnet und dessen Drehbewegung durch Anschläge (25) des Armes oder der Hilfswelle (16) begrenzt ist, <Desc/Clms Page number 4> welche das Mitnahmeorgan (21 oder 22) zum Eingriff in das Kupplungsglied (26 oder 27) mitnehmen, durch die Kippbewegung sich relativ vom Auflagerpunkt des Mitnahmeorgans (21 oder 22) entfernen und beim Lösen der Kupplung die Wegbegrenzung für das abfallende Mitnahmeorgan (21 oder 22) bilden.
    EMI4.1 anlassende Mitnahmeorgan (21) als Zugglied arbeitet, so dass der Handhebelargriff für das Kippen und das Zurückholen auf der gleichen Kippwellenseite erfolgen kann.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass den Mitnahmeorganen (21, 22) zwei Kupplungsglieder (26, 27) eingriffsbereit gegenüberstehen und dass nur ein mit diesen zwang- läufig verbundenes Kastenkurbelgetriebe (4, 5) zwischen Kasten (1) und Untergestell (2) vorhanden ist, mit welchem die Mitnahmeorgane (21, 22) des Handhebels durch Vermittlung der entsprechenden Kupplungsglieder (26, 27) zum Kippen und Rückholen abwechselnd in Eingriff gelangen.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Umstellung der Eingriffsbereitschaft des Kastenkurbelgetriebes (4, 5) auf die abwechselnden Bewegungsarten durch die jeweils beim vorhergehenden Hub des Handhebels (6) erfolgte Einstellung des Kipp-oder Rückholkupplungs- gliedes (26 bzw. 27) erfolgt.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Handhebel (6) bei seiner Rückkehr in die Ruhestellung nach erfolgter Kippbewegung mit dem zur Rüekholung des Kastens (1) vorgesehenen Kupplungsglied (26) des Kastengetriebes (4, 5) selbsttätig kuppelt.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung der Mitnahmeorgane (21, 22), dass beide Organe in derselben Richtung um die Hilfswelle (16) drehen und durch gleichartige Handhebelbewegungen auf derselben Seite der Kippwelle (3) betätigt werden können.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Getriebekupplungsglieder (26, 27, 30) an ihren Enden mit den Eingriff der Mitnahmeorgane (21, 22) sichernden Klinken (28, 29, 31) versehen sind, die den Mitnahmeorganen (21, 22) auf deren Wegen in die Arbeits-bzw. Ausgangsstellungen ausweichen können.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnahme des Kastengetriebes (4, 5) in die drückenden Abwärtsbewegungen des Handhebels (6) verlegt ist.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnahmeorgane (21, 22) ausser zum Entladen und Rückholen auch zum Verspannen des Kastens (1) in der Beladestellung mittels. des Handhebels (6) in einem besonderen auf die Rückholbewegung folgenden Arbeitsgang eingerichtet sind.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verspannen der Hebelarm (30) dient, der mit dem Kipparm (27) unmittelbar verbunden und so zu diesem Arm angeordnet ist, dass er zu dem im Sinne der Rückholbewegung erfolgenden Verspannen des Kastengetriebes (4, 5) mit dem Handhebel (6) gekuppelt werden kann.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Handhebel (6) zum Verspannen des Kastens (1) in der gleichen Richtung bewegt wird wie beim Kippen oder Rückholen und dass vor oder am Anfang dieser Bewegung das Mitnahmeorgan (22) selbsttätig in die Eingriffsstellung schwingt.
    16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass das die Kippbewegung einleitende Kupplungsglied (27) als einfacher Doppelhebel ausgebildet ist, auf dessen dem Kipparm (27) entgegengesetzten Arm (30) das entsprechende Mitnahmeorgan (22) bei nicht völlig zurückgeschlagenem Kasten (1) selbsttätig eingreifen und diesen bei Betätigung des Handhebels (6) verspannen kann.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriff des Mitnahmeorgans (22) am Ende des Armes (30) liegt und durch das hakenförmig abgebogene Ende dieses Armes sowie eine selbsttätig sperrende und sich lösende Klinke (31) gesichert ist.
    18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke (31) mit dem Rück- holarm (30) für das Verspannen ein Hakenmaul bildet, bei dem sich die Klinke (31) durch Gewichtswirkung einstellt und bei der Handhebelbetäligurg das Mitrahmeorgan (22) in die durch den festen Haken gebildete Ecke ablenkt.
    19. Vorrichtung nach Anspruch 14 in Verbindung mit einer Sperrvorrichtung für den Handhebel, die diesen bei nicht ganz in die Beladestellung zurückgekehrten Kastengetriebe anhält, so dass er in <Desc/Clms Page number 5> die Anzeigestellung zurückfällt, dadurch gekennzeichnet, dass spätestens mit dem Zurückfallen des Handhebels (6) sich dessen Mitnahmeorgan (22) selbsttätig mit. dem das verspannende Rückholen bewirkenden Kupplungsglied (30) kuppelt und während des Zutückfallens eingekuppelt bleibt.
    20. Vorrichtung nach Anspruch 19 in Verbindung mit einer Sperrvorrichtung, die nur in der Endstellung des Kastens eine Verriegelung gestattet, dadurch gekennzeichnet, dass der Handhebel (6) in seiner Ruhelage mit einem Bolzen (11) in einer seiner Drehbewegung und seiner Endstellung ent- sprechenden kurvenförmigen Ausnehmung (12) der Sperrklinke (8) anliegt. EMI5.1
AT159438D 1937-10-23 1937-12-11 Vorrichtung zum Entladen von Kippgefäßen. AT159438B (de)

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