DE868004C - Kippvorrichtung fuer Selbstentlader - Google Patents

Kippvorrichtung fuer Selbstentlader

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DE868004C
DE868004C DEK2699D DEK0002699D DE868004C DE 868004 C DE868004 C DE 868004C DE K2699 D DEK2699 D DE K2699D DE K0002699 D DEK0002699 D DE K0002699D DE 868004 C DE868004 C DE 868004C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/02Tipping wagons characterised by operating means for tipping

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Kippvorrichtung für SelbstentLa.der Die Erfindung bezieht sich auf eine Kippvorrichtung für Selbstentlader mit einem den Kasten bewegenden und in seinen Endstellungen haltenden Kurbelgetriebe, das durch einen lose gelagerten Handhebel gesteuert wird, der mit dem Getriebe für die Entlade- oder Rückholbewegung durch eine diesen Bewegungen vorangehende, gleichgerichtete Einleitungsbewegun.g selbsttätig kuppelbar ist, und bezweckt die Verbesserung einer Anordnung dieser Art gemäß einem früheren Vorschlag, wobei auch das Verspannen des Wagens in den Wirkungsbereich des Handhebels miteinbezogen ist. Sie besteht. darin, daß nur ein einziges, beiden Kastenbewegungen gemeinsames Kuppelgli,ed angeordnet ist, das vom Handhebel sowohl bei dessen Entlade- als auch bei der Rückholbewegung in der gleichen Richtung angetrieben und mit dem Kastengetriebe gekuppelt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in seiner Anwendung auf einseitig kippende Selbstentlader mit je einem die Belade- und die Entladestellung sperrenden Kurbelgetriebe ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt Abb. r eine Seitenansicht der Kippvorrichtung in der Beladestellung, Abb. a die Seitenansicht gemäß Abb. z in einer der Entladestellung entsprechenden Lage der Einzelteile, Abb: 3 die Draufsicht auf die Kippvorrichtung bei abgenomrrienem Kasten, Abb. 4 bis 9 zum Teil schematische Darstellungen der von der Seite. gesehenen Kippvorrichtung in, verschiedenen Stellungen während des Kippvorganges, und, zwar Abb. 4 @die Beladestellung, Abb. 5, den Beginn des Kippvorganges, Abb. 6 die Entladestellung, Abb- 7 den Beginn der Rückholbewegüng, Abb. 8 das Nachdrücken des beim Rückholm vor der Beladestellung stehengebliebenen Kastens (Verspännen des Wagens), Abb.9 die Endstellung beim Verspannen des Wagens.
  • Das Kastengetriebe besteht wie beim Hauptpatent aus mehreren auf die Länge des Kastens i (Abb: i, 2) entsprechend verteilten und diesen gegen das Untergestelle abstützenden Knickstützen, deren Arme 3 und 4 ,durch den Zapfen 5 gelenkig miteinander verbunden und an, dem anderen Ende am Wagenkasten i bzw: am Untergestell 2 drehbar befestigt sind. Am Zapfen 5 greift ferner eine Schubstange 6 an, welche mit dem durch eine Zapfen-Langloch-Verbindung 7, 8 verbundenen Arm 9 der -Kipp- oder Getriebewelle io-ein waagerecht liegendes Schubkurbelgetriebe bildet, Idas in seiner Ruhestellung die Totpunktlage etwas überschritten hat und in diese Lage durch sein Eigengewicht einfallen kann. Die Totpunktüberschreitung ist durch Anschlagwirkung begrenzt, so daß der auf ider KnickstÜtze 3, 4 lastende und auf die Schubstange 6 übertragene Druck des Kastens und des Ladegutes eine Kippbewegung des Kastens nicht hervorrufen kann.
  • Der Kurbelarm 9 ist mit der Kippwelle io undrehbar verbunden. Auf der Kippwelle iö ist ferner ein Doppelhebel 11, 12 äufgekeilt, dessen in der Ruhelage (Abb. 1, 4) ,nach unten weisender Arm i i mit einer Klinke 13 für den später noch beschriebenen Angriff des Kippgestänges versehen ist. Die Klinke 13 ist bei 14 drehbar am Arm i i gelagert und liegt durch Gewichtswirkung am Anschlag 15 des Armes i i an. Die Klinke 13 kann nach oben 'bis zur Deckung mit dem Umriß des Armes i i ausweichen, ist aber an einer Überschreitung dieser Ausweichbewegung durch den weiteren Anschlag 16 des Armes i i gehindert. Der Anschlag liegt schräg über dem Drehpunkt 14, so daß die Klinke 13 selbsttätig. aus ihrer Ausweichlage in die in Abb. i .dargestellte Lage zurückfallen kann.
  • Der Arm 12 des Doppelhebels i1, 12 ist mit einer Irakernärtigen Verlängerung i7 versehen., an deren Zapfen 18 eine Klinke i9 hängt, deren Drehbewegung durch einen in einem Langloch 2o gleitenden Stift 21 nach beiden Seiten begrenzt wird. Die Klinke ig arbeitet mit Gewichtswirkung und bildet in einer 'bestimmten Lage des Doppelhebels 1r, 12 (Abb. 8) mit dem Haken 17 ein zangenähnliches Gebilde,- welches Teile des Kippgestänges festhalten kann.
  • Zwischen. dem Wagenkästen i und dem Untergestell 2 ist ferner ein weiteres, und zwar auf der Bedienungsseite angeordnetes Kurbelgetriebe 25, 26, 27 eingeschaltet, welches in der Beladestellung des Kastens i seine Totpunktlag'e nicht erreicht, dagegen in der Kippstellung (Ab&6) über diese hinausschwingt, bis der mit -dem Kurbelarm 26 fest verbundene Anschlag 28 auf dem Untergestellträger auftrifft. Der Kurbelarm 26 ist lose auf der Kippwelle io ,gelagert und mit einer über seinen Drehpunkt hinausgehenden Verlängerung 29, welche eine Anschlagfläche 30 für das Kippgestänge hat, die in der Kipplage (Albb. 2:, 6) betätigt werden kann. Der Verlängerungsarm 29 ist ferner mit einer um den Zapfen 31drehbaren Klinke 32 versehen, welche in der Kipplage (Abb. 2,6) senkrecht nach unten hängt, wobei ein Ansatz 33 die Weiterbewegung im Uhrzeigergegensinn begrenzt. Die Klinke 32 hat ferner einen in dieser Lage vor der Anschlagfläche 30 vorstehenden. Hakenteil 34 mit einer,das Ausschwingen der Klinke 32 vermittelnden Schrägfläche 35.
  • In einem gehörigen Abstand von der Kippwelle io (Abb. 1 bis 3) ist im Untergestell eine Hilfswelle 4ö angeordnet, welche den zum Kippen; erforderlichen Handhebel 41 trägt, der normalerweise eine nach innern geneigte Schräglage einnimmt und in dieser durch einen am Untergestell :2 angeordneten Haken 42 gehalten wird. Zu diesem Zweck hat der Handhebel 41 einen Zapfen 43, über den sich der Haken 42 mit einer Ausnehmung 44 legt. Ein Handgriff 45 dient zum Anheben und ein. mit einem Flansch ,des Untergestellträgers zusammenarbeitender Schlitz 46 zur Hubbegrenzung sowie zum Festhalten. des Hakens 42 in seiner tiefsten Lage. Der Handhebel 41 ist mittels einer schmalen Nabe 47 lose drehbar auf der Hilfswelle 40 gelagert, welche zu beiden Seiten von den aufgekeilten Naben 49 eines halbiylinderförmigen Gliedes 48 begrenzt wird. Das Glied 48 ist mit radialen Anschlagflächen 5o, 51 versehen, welche mit entsprechenden Flächen i 52,53 des segrnentförrnig abgeschrägten Handhebels 41 zusammenarbeiten. Die Naben 49 des Gliedes 48 sind mit je einem nach rückwärts gerichteten Arm 54 versehen, welche einen drehbaren Bolzen 55 aufnehmen; an dessen Enden je ein Arm-56 befestigt ist. Diese Arme 56 liegen auf der Hilfswelle 40 auf und. sind an den vorderen Enden durch einen Bolzen 57 verbunden, welcher im Bereich der die Kastenbewegung vermittelnden Druckarme i i, i2@ und 29 und deren Klinken 13, 19, 32 liegt. Ein Handgriff i 58 dient zum Herausdrehen der Arme 56 von Hand, und ein, Fortsatz 59, (Abb. 4) soll durch Anschlag an einen: ortsfesten Teil 6o ein die Bedienungsperson gefährdendes Überschlagen. vermeiden.
  • Die Wirkungsweise der dargestellten Einrich- i tung, welche an Hand der teilweise schematischen Abb. 4 bis 9 beschrieben wird, ist folgende.
  • In der Beladestellung befinden sich .die Teile in der in. Abb. i dargestellten Lage, bei !der die Totpunktüberschreitung des Kippkurbelgetriebes 6, 9 i: den Kasten i sperrt. Der Handhebel 41 befindet sich in seiner Ruhelage und wird dort durch die Klinke 42 festgehalten. Dem Druckglied 57 steht der Antriebshebel i i des Kurbelgetriebes 6, 9 gegenüber. Für das Kippen wird zunächst der Handhebel 41 U entsichert (Ziehen am Handgriff 45), so daß dieser in seine senkrechte Lage fällt. Die Klinke 42 geht dann in ihre in Abb. 5 dargestellte Lage zurück. Hiernach wird der Handhebel 41 nach oben gezogen und nimmt dabei das Glied 48 mit, dessen Arm 56 den Bolzen 57 gegen den Antriebshebel zi drückt und ,die Kippbewegung einleitet. Ein Abgleiten des Bolzens 57 vom Arm i i wird durch die mittels des Anschlags 15 gesperrte Klinke 13 verhindert. Durch den Handhebel 41, die Anschlagfläche 54, den Bolzen 55, das im Totpunkt eines Kurbelgetriebes stehende Kuppelglied 56 und das Entlanggleiten des Bolzens 57 am Hebelarm i i ist für eine große Übersetzung des Kippmomentes gesorgt, welches das Kippen mit einem Mann ohne weiteres ermöglicht. Ist eine genügende Schräglage des Kastens erreicht, so kippt dieser zufolge seines Übergewichtes von selbst ab, wobei sich der Hebel i i selbsttätig vom Bolzen 57 und damit vom Handhebel 41 löst (Abb. 5). In dieser Lage hat sich das Kuppelglied 56 bereits so weit von seiner Stütze auf der Welle 4o entfernt, daß es zufolge seines Eigengewichtes selbsttätig abfallen kann und in seiner neuen Stützlage außerhalb der Bahn der Druckglieder i i, 12 und 29 des Kastengetriebes 6 bis 9 und 25, 26 liegt. Sollte nun wegen mangelhafter Entladung .der Kasten i, ohne in,die Endkippstellung zu gelangen, selbsttätig zurückfallen, so kann der Arm i i nicht mehr mit dem Kuppelglied 56 und damit mit dem Handhebel 41 in Eingriff kommen, d. h. der Bedienungsmann ist gegen Rückschlag, des Handhebels gesichert. Außerdem ist ein Mitnehmen des. Handhebels 41 durch den voreilenden Kasten i ausgeschlossen. Dieser wird einfach losgelassen und fällt in seine in Ab'b. 6 dargestellte Ruhelage zurück, wobei einem weiteren Ausschwingen beispielsweise bis zum Eingriff in die Klinke 42 die Anschlagflächen 5o, 52 bremsend entgegenwirken.
  • In der beschriebenen Kipplage hat das Rückholgetriebe 25 bis 27 seine Totpunktlage überschritten, welches durch den Sperrarm 28 den Kasten i in der Entladestellung festhält. Ferner ist der Rückholarm 29 dieses Getriebes in den Bereich des bolzenförmigen Druckgliedes 57 gekommen, welches durch den rückschwingenden Handhebel 41 so weit nach üben gedreht wurde, daß der Bolzen 57 in das Maul des mit dem Arm 29 drehbar verbundenen Hakens 32 kommt. War dies nicht der Fall, so braucht einfach das Glied 48 mittels des Handgriffs 58 so weit gedreht zu werden, bis der Bolzen in die oben beschriebene und in Abb. 6 dargestellte Lage kommt, wobei die Klinke 32 eine entsprechende Ausweichbewegung ausführt. Wird jetzt der Handhebel 41 wieder nach oben gezogen (vgl. Abb. 7), so .drückt der Bolzen 57 nunmehr auf den Arm 29, der das Kurbelgetriebe 25, 26 aus der Totpunktlage heraus. drückt und das Rückkippen des leeren Kastens i veranlaßt. Kann dieser aus irgendwelchen Gründen seine Ruhelage nicht erreichen und ist beispielsweise in der in Abb.8 gezeichneten Lage stehengeblieben, so wird, soweit dies nicht selbsttätig durch die Schwungkraft geschieht, der Bolzen 57 durch den Handgriff 58 bis zur Anlage an den nunmehr in ihre Bahn ragenden Haken 17 und dort durch die ausweichende und wieder rückfallende Klinke ig festgehalten. Da der Haken 17 ein Teil des Antriebshebels 11, 12 des Kippkurbelgetriebes 6, 9 ist, wird beim Drehen des Handhebels 41 dieses in der Schließrichtung bewegt und in seine Totpunktlage hineingedrückt (Abb. 9).
  • Um,bei allen Vorgängen ein Überschleudern der Arme 56, welches die Bedienungsperson gefährden könnte, zu vermeiden, ist ein ortsfester Grenzanschlag 6o vorgesehen, auf welchen ein Ansatz 59 des Kuppelgliedes 56 auftrifft.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kippvorrichtung für Selbstentlader mit einem den Kasten bewegenden und in seinen Endstellungen haltenden Kurbelgetriebe, ,das durch einen lose gelagerten Handhebel gesteuert wird, der mit'dem Getriebe für die Entlade- oder Rückholbewegung durch eine diesen Bewegungen vorangehende, gleichgerichtete Einleitungsbewegung selbsttätig kuppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein einziges, beiden Kastenbewegungen gemeinsames Kuppelglied (56, 57) angeordnet ist, das vom Handhebel (41) sowohl bei dessen Entlade- als auch bei ,der Rückholbewegung in der gleichen Richtung angetrieben und mit dem Kastengetriebe (6 bis 9 und 25, 26) gekuppelt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kuppelglied (56, 57) mit Druckarmen (11, 12, 29) des Kastengetriebes (6 bis 9 und 25, 26) zusammenarbeitet, welche zu einem Hebel zusammengefaßt sind, dessen Arme (11, 29) sich bei Betätigung selbsttätig dem Kupplungsglied (56, 57) gegenüberstellen oder auf dessen Arme (11, 29) das Kupplungsglied (56, 57) zu entgegengesetzten Bewegungen einstellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, -daß die Druckarme (11, 12 und 29) ,der Druckglieder an ihren Enden mit Klinken (13, 19, 32) versehen sind, die den Eingriff .des Kuppelgliedes (57, 58) sichern und von denen diejenigen der über der Kippwelle (1o) kuppelbaren Arme (12) als Halteklinken (i9) ausgebildet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckarme (i i,12, 29) an zwei zwischen Kasten (i) und Untergestell (2) eingeschaltete Kurbelgetriebe (6 bis 9 und 25, 26) angeschlossen sind, von denen das eine für das Entladen und das andere für das Rückholen dient.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß die Druckarme (i i, 12) für die Kippbewegung und für das. Verspannen bei der Rückholbewegung einen doppelarmigen Hebel bilden, auf ,den das Kuppelglied (56, 57) des Handhebels (41) wahlweise einstellbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch -gekennzeichnet, daß, das Kuppelglied (56, 57) auf einem Arm (54) der Handhe'belwelle (40) gelagert ist, die das Kuppelglied gleichzeitig in Üer Ruhelage stützt, während sich beim Kippen des Kastens (z) das Kuppelglied (56, 57) von dieser Stütze (4o) so weit entfernt, daß das Kuppelglied bei einem Voreilen des Kastens (i) frei abfallen und aus ,dem Bereich der gegebenenfalls zurückschlagenden Druckglieder (r r,° 29) gelangen kann:
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet; daß das Kuppelglied (56, 57) einen Teil eines in bezug auf den Handhebelangrif£ aus der Totpunktlage herausgedrückten und somit kraftübersetzenden Kurbelgetriebes (54., 56) bildet.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel (q.1) für die Kastenbewegungen mit einer druckübertragenden Anschlagfläche (53) versehen ist; die nach Lösen des Sperrarmes (4.2) und nach dem Einschwingen des Handhebels (4z) in die Senkrechte mit einer entsprechenden Druckfläche (5i) der mit dem Arm (5q.) der Handhebelwelle (4.o) verbundenen Haube (q.8) in .druckübertragenden Eingriff kommt.
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