AT159299B - Verfahren zur Herstellung von reinem Bariumsulfat mit hoher Schwebefähigkeit. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von reinem Bariumsulfat mit hoher Schwebefähigkeit.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von reinem Bariumsulfat mit hoher Schwebefahigkeit. Es ist bekannt, dass sich die Kornstruktur eines in bekannter Weise aus Bariumsalzen gefällten Bariumsulfates verändern lässt, wenn man das Bariumsulfat unter Zusatz eines Schmelzmittels auf 300-10000 erhitzt, worauf es abgeschreckt und vermahlen wird. Hiebei wird der an und für sich feinkristalline Körper in einen grobkristallinen umgewandelt. Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass man im Gegensatz zu diesem Verfahren eine weitgehende Verfeinerung der Kornstruktur erzielen kann, wenn man gefälltes Bariumsulfat in Wasser aufschlämmt und in diesem Zustand unter Zusatz von wasserlöslichen Sulfaten im geschlossenen Gefäss auf Temperaturen über 1000 erhitzt. Nach dem Erkalten wird das Produkt mit Wasser gewaschen und getrocknet. Gleichzeitig mit der Verfeinerung des Kornes wird hiebei eine durchgreifende Befreiung des Bariumsulfates von adsorbierten Salzen erzielt. Das so gewonnene Bariumsulfat zeichnet sich gegenüber den nach den üblichen bekannten Methoden hergestellten Bariumsulfaten vor allem durch einen überaus hohen Grad an Feinheit und Reinheit aus. Dieses hochfein kristalline Bariumsulfat zeigt dem Stockschen Gesetze folgend, das besagt, dass unter Annahme kugelförmiger Teilchen die Absetzgeschwindigkeit eine Funktion der Korngrösse ist, eine ausgezeichnete Schwebefähigkeit. Da das gemäss der Erfindung hergestellte Bariumsulfat einen überaus hohen Grad an Reinheit und Schwebefähigkeit aufweist und somit den Anforderungen, die die Röntgentechnik an die mit Bariumsulfat hergestellten Kontrastmittel stellt, vollkommen gerecht wird, eignet es sich in vorzüglicher Weise für die Herstellung solcher Präparate. Beispiel : 250 Gewichtsteile frisch gefälltes und neutral gewaschenes Bariumsulfat werden mit 400 Gewichtsteilen Wasser unter Zusatz von 0'5 Gewichtsteilen Kaliumsulfat im Autoklaven 1 Stunde auf zirka 2100 erhitzt, wobei der Druck auf rund 20 Atm. ansteigt. Nach dem Erkalten wird das Produkt mit Wasser gewaschen und getrocknet. Es war bereits bekannt (Gmelins Handbuch der anorganischen Chemie, 8. Aufl., Band Barium, System 30, 1932, S. 266), dass künstliche kleine Kristalle von Schwerspat bei 60stündigem Erhitzen EMI1.1 ebenso bei mehrfachem Erhitzen mit verdünnter HC1 auf 1500 C. Diese Tatsache gibt keinen Hinweis auf das Verfahren der vorliegenden Erfindung, gemäss welcher nur eine einstündige Erhitzung einer Aufschwemmung von Bariumsulfat unter Zusatz geringer Mengen eines wasserlöslichen Sulfats vorgenommen wird. Das Gleiche gilt von einem Verfahren, das darin besteht, dass man zwecks erheblicher Herabsetzung der Sedimentationsgeschwindigkeit des zu fällenden Bariumsulfats das flüssige Fällungsmittel nicht unmittelbar in die zu fällende Lösung einfliessen lässt, sondern zunächst durch eine über oder unter EMI1.2 wandern lässt, ehe es mit der zu fällenden Lösung zusammentrifft. Das in dieser Weise erhaltene Bariumsulfat wird gegebenenfalls mit heissem, kochendem unter Umständen säurehaltigem Wasser gewaschen. Schliesslich ist es bekannt, dass man das Auswaschen von Blanc fixe dadurch zu erleichtern vermag, dass man die Fällung des Blanc fixe aus Schwefelbariumlauge mittels Natriumsulfat unter Druck vornimmt oder das gefällte BaS04 gemeinsam mit der dabei gleichzeitig erhaltenen Natriumsulfidlösung unter Druck mit Wasser nochmals erhitzt. Diese Arbeitsweise hat mit der vorliegenden nicht das Geringste zu tun und führt auch nicht zu einem Produkt von ausgezeichneter Schwebefähigkeit und Reinheit, das für die Röntgentechnik als Kontrastmittel dient. Das nach dem bekannten Verfahren erhältliche Produkt dagegen wird auf einem ganz andern Gebiet (als Farbstoff) verwendet. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von reinem Bariumsulfat mit grosser Schwebefähigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Aufschwemmung von gefälltem Bariumsulfat in Wasser unter Zusatz von wasserlöslichen Sulfaten im geschlossenen Gefäss auf Temperaturen über 100 0 C erhitzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT159299T | 1938-05-13 |
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| AT159299B true AT159299B (de) | 1940-08-10 |
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|---|---|---|---|
| AT159299D AT159299B (de) | 1938-05-13 | 1938-05-13 | Verfahren zur Herstellung von reinem Bariumsulfat mit hoher Schwebefähigkeit. |
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