AT159139B - Vorrichtung zum ununterbrochenen oder unterbrochenen Saturieren von Zuckersäften. - Google Patents

Vorrichtung zum ununterbrochenen oder unterbrochenen Saturieren von Zuckersäften.

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AT159139B
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 EMI1.1 
 
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   Bei dem in der Zeichnung dargestellten   Ausführungsbeispiel ist   in dem zylindrischen Saturationsgefäss 1 ein mit diesem gleichachsiges, oben offenes Rohr 2 eingebaut, das an seinem unteren Ende mit dem im Querschnitt ringförmigen Saturationsraum 4 in offener Verbindung steht. Das Rohr 2 hat zweckmässig einen konischen, sich nach unten verjüngenden Querschnitt, wodurch der Saturationsraum 4 nach oben enger wird. Der zu behandelnde Zuckersaft wird durch ein mittels eines Ventils   8   absperrbares Rohr 6 in der Nähe des unteren Endes des Saturationsraumes 4 in diesen eingeführt, wobei ein Kontrollhahn 13 zur Einhaltung der richtigen Füllhöhe dient. Unterhalb des Flüssigkeitseintrittes sind gelochte Verteilungsrohre 3 angeordnet, in welche die Kohlensäure aus einer ringförmigen Verteilungskammer 11 eintritt.

   Zur Zuleitung des Gases dient ein mittels eines Ventils 9 absperrbares Rohr 14. Ein die Entnahme von Proben ermöglichender Hahn 7 dient zur Kontrolle der Alkalität während des Saturierens, und das am tiefsten Punkt des Behälters 1 vorgesehene Ventil 10 dient zum Ablassen des behandelten Zuckersaftes. In dem Saturationsraum 4 sind schräge, mit entsprechend feinen Löchern versehene   Ablenkflächen   5 angeordnet, die vorzugsweise nach Art von Teilen einer Schraubenoder   Schneekenfläche   verlaufen. 



   Der Weg der zu behandelnden Flüssigkeit und des Gases ist in der Fig. 1 durch Pfeile angedeutet. 



  Das im Saturationsraum 4   befindliehe   Gas-Flüssigkeitsgemisch ist spezifisch leichter als die im Fallrohr 2 befindliche, vom Gase wieder weitgehend befreite Flüssigkeit. Infolgedessen steigt das GasFlüssigkeitsgemisch im Saturationsraum   4   langsam aufwärts, wobei es durch die gelochten Ablenkflächen 5 in rotierende Bewegung versetzt wird. Durch die Verjüngung des Saturationsraumes in der Richtung des Saftumlaufes wird die Durchmischung des Saftes mit feinsten   Gasbläschen   möglichst lange aufrechterhalten, da die Einengung des Saturationsraumes in seinen oberen Partien einer Vergrösserung der einzelnen   Gasbläschen   und damit einer vorzeitigen Ausscheidung derselben entgegenwirkt. 



  Auch die eingebauten, feingelochten Sehneckensegmente verhindern die Entmischung des Saft-Gasgemisches und fördern die Bildung von feinsten, in der Flüssigkeit gleichmässig verteilten Gasbläschen, so dass unter Verkürzung der gesamten Reaktionszeit ein gleichmässiges Durchsaturieren des Saftes erzielt wird. Erst am oberen Rand des Saturationsraumes 4 scheidet sich das Gas vom Saft und dieser tritt über den Rand des Fallrohres 2 in den Fallraum ein, während das Gas und die Schwaden durch das Rohr austreten. 



   Die geschilderte Einrichtung kann zur kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Behandlung von   Zuckersäften   verwendet werden. Die Unterteilung des Saturationsgefässes in einen Steigraum 4 und einen Fallraum 2 kann in mannigfache Weise ausgebildet werden, ebenso kann die Ausbildung der   Ablenkflächen   5 verschieden abgeändert werden. Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform hat den Vorteil, dass sie leicht in die bisher üblichen Saturationsgefässe eingebaut werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum ununterbrochenen oder unterbrochenen Saturieren von Zuckersäften, bei der zur Erzielung des Saftumlaufes das Gas-Saftgemisch in einem Saturationsraum aufsteigt und der entgaste Saft in einem parallel zum Saturationsraum liegenden Fallraum in abfallender Richtung dem Saturationsraum rückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Saturationsraum und gegebenenfalls auch der Fallraum in der Richtung des Saftumlaufes verjüngt ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 mit ringförmigem Saturationsraum und innerhalb des Saturationsraumes zentral angeordnetem Fallraum, dadurch gekennzeichnet, dass der Saturationsraum vom Fallraum durch ein nach unten sich verjüngendes konisches Rohr getrennt ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Saturationsraum für die aufsteigenden Säfte in an sieh bekannter Weise gegeneinander versetzt angeordnete, vorteilhaft feingelochte Schneekensegmente od. dgl. eingebaut sind, die ein in langsam kreisender Bewegung erfolgendes Aufsteigen der Säfte im Saturationsraum verursachen.
AT159139D 1937-01-28 1938-01-27 Vorrichtung zum ununterbrochenen oder unterbrochenen Saturieren von Zuckersäften. AT159139B (de)

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