DE524869C - Schaumschwimmapparat zur Aufbereitung von Kohlenschlaemmen - Google Patents

Schaumschwimmapparat zur Aufbereitung von Kohlenschlaemmen

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DE524869C
DE524869C DEV18279D DEV0018279D DE524869C DE 524869 C DE524869 C DE 524869C DE V18279 D DEV18279 D DE V18279D DE V0018279 D DEV0018279 D DE V0018279D DE 524869 C DE524869 C DE 524869C
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DE
Germany
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tank
floating
mixing
container
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DEV18279D
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VER KOLENMIJ EN TER VOORTZETTI
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VER KOLENMIJ EN TER VOORTZETTI
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/14Flotation machines
    • B03D1/16Flotation machines with impellers; Subaeration machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/14Flotation machines
    • B03D1/1493Flotation machines with means for establishing a specified flow pattern

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schaumschwimmapparat, der aus einem sich nach oben hin erweiternden runden, oben und außen überlaufenden Schwimm- und Klärbehälter und einem koaxial in diesem angeordneten Rühr- oder Mischbehälter besteht, dessen Wandung unten Ausflußöffnungen und oben Rücklauföffnungen hat, durch welche hindurch die Trübe von einem Rührwerk in Umlauf gebracht wird. Der Apparat unterscheidet sich von ähnlichen bekannten Einrichtungen durch die Form und Anordnung des Rühr- und Mischbehälters im Verhältnis zum Schwimmbehälter und durch die Lage der Ausfluß- und Rücklauföffnungen gegenseitig und zum Rührwerk, woraus sich ein besonderer Weg der Trübe im Schwimmbehälter ergibt. Dieser Weg enthält einen im wesentlichen horizontal verlaufenden, ziemlich langgestreckten Teil, auf welchen eine störungsfreie Ausscheidung der Bläschen erfolgen kann, was eine außerordentlich hohe Ausbeute ergibt. Erreicht ist dies dadurch, daß der im runden Schwimrnbehälter sitzende Rühr- und Mischbehälter sich stark nach oben hin verjüngt, nahe am Boden des Schwimmbehälters mit Austrittsöffnungen und in geeigneter Entfernung unter dem Flüssigkeitsspiegel mit Rücklauföffnungen versehen ist und daß etwa in Höhe der Austrittsöffnungen im Mischbehälter Rührflügel angebracht sind, welche die Trübe unmittelbar gegen die schräge Außenwand des Schwimmbehälters treiben.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform eines solchen Schwimmapparates. Abb. ι zeigt den Apparat im Längsschnitt und Abb. 2 in Draufsicht.
Der dargestellte Apparat besteht aus einem äußeren Schwimmbehälterg·, der im Querschnitt rund ist und sich kegelförmig nach oben erweitert. Am unteren Ende hat er einen Auslauft und längs seiner schrägen Außenwand einen nach oben und außen führenden Überlauf /. Koaxial in dem Schwimmbehälter g sitzt der Misch- und Rührbehälter b, der ein sich nach oben stark verjüngendes Kegelstumpfgefäß ist, das oben offen ist. Von diesem Behälter b führt ein Rohr α durch den Schwimmbehälter g nach außen als Zuführungsrohr für den Kohlenschlamm, Wasser und ein schaumerzeugendes Mittel. Für letzteres Mittel könnte auch eine besondere, von oben her in den Kegelstumpf b eintauchende Leitung c vorgesehen sein. Den Mischbehälter b durchzieht axial eine Wellet, an deren unterem Ende etwas über dem Boden des Schwimmgefäßes g
ZUV,
Rührflügel e angeordnet sind. Nahe am Boden des Schwimmbehälters ist der Misch- und Rührbehälter b mit Auslauföffnungen / versehen und in geeigneter Höhe mit Rücklauf öffnungen k.
Die Wirkung des Apparates ist folgende:
Das dem Misch- und Rührbehälter & durch
das Rohr α zugeführte Gut wird durch die Rührflügel e gemischt und durch die Auslauföffnungen / in dem Schwimmbehälter g gegen dessen schräge Außenwand verdrängt. An dieser Außenwand strömt die Trübe hoch, nimmt dann längs des Flüssigkeitsspiegels einen langgestreckten, in der Hauptsache horizontalen Weg, um dann, soweit sie nicht durch den Überlauf / bzw. als Schaum über den Rand des Schwimmbehälters g austritt, durch die Öffnungen k in den Mischbehälter b zurückzuströmen. Dieser Verlauf der Trübe ist in der Zeichnung durch die Pfeile I angedeutet. Die aschearmen Kohleteilchen werden im Schwimmbehälter g in bekannter Weise durch die Luftbläschen hochgeführt, die sich vor allem auf dem störungsfreien horizontalen Weg in Ruhe ausscheiden können; die aschereichen Teilchen sinken nach unten und fließen durch das Rohr h ab. Durch den durch die öffnungen k ermöglichten Rücklauf der Trübe in den Mischbehälter b ist eine wiederholte Bearbeitung der Masse gesichert.
Der Apparat kann mit der gleichen Wirkung hoher Ausbeute auch zur Aufbereitung von Erzen verwendet werden. Je nach der aufzubereitenden Masse können statt Wasser and Luft auch andere VerfLüssigungs- und Schaumbildungsmittel benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schaumschwimmapparat zur Aufbereitung von Kohlenschlämmen, bestehend aus einem sich nach oben hin erweiternden runden, oben und außen überlaufenden Schwimmbehälter und einem koaxial in diesem angeordneten Rühr- und Mischbehälter, dessen Wandung untere Ausflußöffnungen und obere Rücklauföffnungen hat, durch welche hindurch die Trübe von dem Rührwerk in Umlauf gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Rühr- und Mischbehälter (Jb) sich nach oben hin verjüngt, nahe am Boden des Schwimmbehälters (g) ,mit Austrittsöffnungen (/) und in geeigneter Entfernung unter dem Flüssigkeitsspiegel mit Rücklauföffnungen (k) versehen ist und daß etwa in Höhe der Austrittsöffnungen (/) im Mischbehälter (&) Rührflügel (e) angebracht sind, welche die Trübe unmittelbar gegen die schräge Außenwand des Schwimmbehälters (g) treiben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV18279D 1923-04-13 1923-04-13 Schaumschwimmapparat zur Aufbereitung von Kohlenschlaemmen Expired DE524869C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE873682C (de) * 1940-11-12 1953-04-16 Smidth & Co As F L Schaumschwimmaschine mit Ruehrwerk
DE1132513B (de) * 1961-01-18 1962-07-05 Schuechtermann & Kremer Flotationszelle mit doppelseitigem Austrag
DE1228214B (de) * 1963-01-03 1966-11-10 Koichi Nakamura Ruehrwerksflotationszelle
DE1242525B (de) * 1963-03-28 1967-06-22 Res & Dev Pty Ltd Ruehrwerksflotationszelle mit einem um eine hohle vertikale Achse drehbaren Rotor
DE3008250A1 (de) * 1979-03-03 1980-09-04 Nagata Seisakusho Co Flotationsvorrichtung

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