DE604487C - Vorrichtung zur Laugung von Erzen - Google Patents

Vorrichtung zur Laugung von Erzen

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DE604487C
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B11/00Obtaining noble metals
    • C22B11/08Obtaining noble metals by cyaniding

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Description

  • Vorrichtung zur Laugung von Erzen Bei der Cyanlaugung edelmetallhaltige Erze, beispielsweise Golderze, hängt erfahrungsgemäß der Erfolg von einer genügenden und dem jeweiligen Charakter des Golderzes angepaßten Durchsetzung der Laugetrüb@e mit Sauerstoff ab. Man hat diese Durchsetzung bisher erreicht durch Einleiten von Preßluft am Boden des Laugetanks, beispielsweise bei Paschuka-Tanks, oder durch Zuführung von Druckluft und deren feine Verteilung mittels schnellaufender Propeller. Während die Paschuka-Tanks verhältnismäßig große Höhe haben müssen, um der Lauge Gelegenheit zu geben, aus den aufsteigenden Luftperlen den Sauerstoff aufzunehmen, bedingen die Ausführungen mit Druckluftzuführung besondere Anlagen zur Herstellung der Druckluft und somit erhöhte Anlagekosten und besondere Wartung.
  • Es hat sich nun in der Praxis der Laugung von Golderzen gezeigt, daß je nach der Art des zu verarbeitenden Erzes eine Anpassung der Laugung an den Charakter des Erzes für die Wirtschaftlichkeit von großer Bedeutung ist. Bei einigen Golderzen ist eine stärkere mechanische Wirbelung der Trübe bei verringertem Luftdurchsatz angebracht, bei einem anderen eine schwächere Rührlaugung bei verstärkter Belüftung der Trübe. Durch die den Erfindungsgegenstand bildende neue Laugevorrichtung soll eine solche Anpassung erreicht werden. Die Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung in senkrechtem, mittlerem Schnitt veranschaulicht.
  • In leinen Behälter i, der die Lauge enthält, ragt rein gelochtes Rohr 2, in dem eine Welle 3 drehbar gelagert ist. Die Welle 3, an deren unterem Ende sein Schaufelrad 5 befestigt ist, wird mittels Antriebsvorrichtung ¢ in drehende Bewegung versetzt. Auf dem gelochten Rohre 2 gleitet das Mantelrohr 6. Durch Verschieben dieses Mantelrohres mittels Gegengewichtszuges 7 können die öffnungen im Rohrre 2 nach Wunsch überdeckt oder freigelegt werden.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Die Lauge im Behälter i steht bei stillstehendem Schaufelrad durch Vermittlung der Öffnungen im Rohr 2 und Behälter auf gleicher Höhe. Sobald das Schaufelrad 5 in drehende Bewegung versetzt wird, wird die Lauge von den Schaufeln abgeschleudert, und die im Rohr 2 befmdliche Lauge strömt nach unten nach. Die so abströmende Lauge wird im Rohr 2 durch Lauge aus dem Behälter i ersetzt, welche durch die gelochte Wandung nachströmt, so daß die gesamte Lauge einen Kreislauf durchmacht. Wird jetzt das Mantelrohr 6 gehoben und damit das Nachströmen der Lauge im Rohr 2 gehemmt, so sinkt der Laugespiegel im Rohr, bis schließlich bei einem gewissen Verhältnis von der Umdrehungszahl des Schaufelrades zu den noch freien Öffnungen im Rohr 2 atmosphärische Luft mitgerissen wird und so Zutritt in das Schaufelrad findet. Dieses Luft-Lauge-Gemisch wird dann vom Schaufelrad zerwirbelt, wodurch eine sehr innige Berührung zwischen den feinen Luftperlchen und der Lauge zustande kommt. Durch Regelung der Höhenlage des Mantelrohres 6 sowie der Drehzahl des Schaufelrades hat man es in der Hand, den Umlauf der Trübe und das Maß der zugeführten Luft dem jeweiligen Charakter des Golderzes anzupassen, d. h. entweder eine stärkere mechanische Aufwirbelung der Trübe bei verringertem Luftzusatz zu erreichen oder eine schwächere Rührlaugung bei verstärkter Belüftung der Trübe.
  • Obgleich diese Regelungsmöglichkeit besonders zweckmäßig ist, genügtes in manchen Fällen, in denen das günstigste Verhältnis zwischen dem Maß der Aufwirbelung und Belüftung feststeht, ein Rohr mit einigen Öffnungen zu verwenden, also ohne das zur Regelung bestimmte Mantelrohr. Man wird dann den Querschnitt dieser Öffnungen so halten, daß er nicht ausreicht, um von einer bestimmten Umdrehungszahl des Schaufelrades an, die durch das Schaufelrad aus dem Rohr abgezogene Lauge zu versetzen, so daß der Laugenspiegel sinkt und Luft zum Schaufelrad mitgerissen-wird.
  • Auch wenn Luft in nicht nennenswerter Menge mitgerissen wird, wird schon durch den Kreislauf Behälter-Rohr-Schaufelrad-Behälter eine sehr günstige Rührlaugung erreicht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Laugung von Erzen und anderem Gut, insbesondere zur Cyanlaugung edelmetallhaltiger Erze, dadurch gekennzeichnet, @daß zentral unterhalb eines im Laugebehälter angebrachten, mit diesem durch Öffnungen in der Wand in Verbindung stehenden Rohres ;ein Schaufelrad angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen im Rohr so bemessen sind, daß weniger Lauge in das Rohr nachgießt, als durch das Schaufelrad abgeführt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung des Laugedurchlasses ein Mantelrohr verschiebbar über dem durchlochten Rohr angeordnet ist. BERLIN. GEDRUCKT INDER REICHSDRUCKEREI
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